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Zurück zur Seite von Arnold Fruchtenbaum

3.2.2003

Immer häufiger stellen Menschen in der messianischen Bewegung die Gottheit Jesus in Frage. Der rabbinische Einfluss und die liberale Theologie lasst einige zu dem Schluss kommen, dass dies die Lehre des alten Testamentes ist. Im englischen Manuskript 132 "Die Dreieinigkeit" verweist Dr. Fruchtenbaum auf die Heilige Schrift als Grundlage unseres Glaubens an den drei-einen Gott.


 

Einführung

Die wahrscheinlich einfachste und beste Definition der Dreieinigkeit ist, dass es nur

einen Gott gibt, dass innerhalb der Einheit Gottes drei ewige, gleichberechtigte Personen

existieren, die vom Wesen her gleich sind, aber sich in der Existenz unterscheiden. Dies

ist schon immer ein großer Konfliktpunkt gewesen. Während der gesamten Geschichte

Israels und in der Kirchengeschichte hat es sehr viele Kontroversen und Widerstände

gegen diese Vorstellung eines drei-einen Gottes  gegeben. „Wie kann Gott zugleich einer und

dennoch drei Personen sein?"

Die Pluralität Gottes

A. Die Pluralität Gottes im Testament

Zunächst einmal lehrt das Alte Testament wiederholt die Vorstellung der Pluralität

Gottes.

1. Das plurale Substantiv Elohim

Das am meisten für Gott gebrauchte hebräische Wort für Gott ist Elohim, welches auch mit

Gott übersetzt wird. Es bezieht sich sowohl auf den wahren Gott wie auch auf die vielen

falschen Götter. 1.Mose 1,1 sagt: Im Anfang schuf Gott >Elohim> die Himmel und die Erde.

Hier bezieht sich das Wort auf den wahren Gott. Doch an vielen Stellen spricht es von

den falschen Göttern, wie zum Beispiel in 2.Mose 20,3 und 5.Mose 13,2. Zum Beispiel

wird in den 10 Geboten gesagt: Du sollst keine anderen Götter >Elohim> haben neben

mir. Hier wird für die heidnischen Götter und Götzen das gleiche Wort verwandt wie für den

wahren Gott. Elohim, das hebräische Wort für Gott, ist ein Plural- Substantiv und besitzt die

hebräische maskuline, plurale Endung. Wenn es sich auf den wahren Gott bezieht, wird es

immer in der Einzahl übersetzt, doch wenn von falschen Göttern die Rede ist, wird es immer in

der Mehrzahl übersetzt. Die Tatsache, dass das hebräische Wort im Plural steht, wenn es sich

eindeutig auf den einzigen und wahren Gott bezieht, öffnet uns den Blick für die Vorstellung

der Pluralität Gottes. Natürlich ist dies allein noch kein Beleg für eine Mehrzahl, denn auch

im Hebräischen gibt es die Ausdrucksform des „Plurales Majestates" (Königliche Anrede in der

Mehrzahl). Dennoch eröffnet es die Diskussion über die Vorstellung einer Mehrzahl in der

Person Gottes.

2. Die pluralen Verben in Verbindung mit Elohim Ein weiterer Beleg für die Pluralität Gottes

im Alten Testament ist die Verwendung  von pluralen Verben im Zusammenhang mit

Elohim. Normal werden die in Verbindung mit dem Wort Elohim stehenden Verben im

Singular benutzt, wenn von dem wahren Gott die Rede ist. Dies widerspricht der normalen

hebräischen Grammatik, weil dort das Verb mit dem Substantiv in Geschlecht und Anzahl

übereinstimmt. Man sollte also erwarten, dass mit dem pluralen Substantiv Elohim, auch die

plurale Form eines Verbs benutzt wird. Dies ist auch so, wenn von falschen Göttern die Rede

ist. Wenn sich das Wort Elohim auf den wahren Gott bezieht, wird meist das in Verbindung

stehende Verb im Singular gebraucht, um aufzuzeigen, dass es nur einen wahren Gott

gibt. Doch es gibt Ausnahmen, was wiederum Raum für die Diskussion über die Pluralität

Gottes ermöglicht. Zum Beispiel lesen wir in 1..Mose 20,13a: „…und es geschah, als Gott

mich aus dem Haus meines Vaters [ziehen und] umherirren ließ"… Das hebräische Wort,

welches hier mit umherirren ließ übersetzt wird, ist plural. Wörtlich steht dort also: „Und

es geschah, als sie (in Bezug auf Gott) mich umherziehen ließen." Ein weiteres Beispiel

ist 1.Mose 35,7:" Und er baute dort einen Altar und nannte den Ort El-Bethel; denn dort

hatte Gott sich ihm geoffenbart,…" Auch hier ist „hatte Gott sich offenbart" eine hebräische

Form im Plural, die wörtlich übersetzt so gelesen werden müßte: „denn dort hatten sie

(Gott) sich offenbart." Ein drittes Beispiel ist 2. Samuel 7,23: „…für die Gott hingegangen

ist…" Wiederum ist das hebräische Wort für „hingegangen ist" plural und der Abschnitt

lautet wörtlich: „Für die sie (Gott) hingegangen sind." Das vierte Beispiel ist Psalm 58,12b

(Luther Vers11): „…es gibt doch einen Gott, der auf Erden richtet". Der Begriff „der richtet"

ist ein hebräisches plurales Verb und der Abschnitt lautet wörtlich"... es gibt doch einen

Gott, die auf Erden richten."

3. Das Substantiv Elohim in Bezug auf zwei Personen

Ein dritter Beleggrund für die Pluralität Gottes im Alten Testament ist, dass sich das Wort

Elohim, oder Gott, oft in einem Abschnitt Immer häufiger stellen Menschen in der messianischen Bewegung die Gottheit Jesu in Frage. Der rabbinische Einfluß und die liberale Theologie läßt einige zu dem Schluß kommen, daß dies die Lehre des Alten Testamentes ist. Im englischen Manuskript 132 "DIE DREIEINIGKEIT" verweist Dr. Fruchtenbaum auf die Heilige Schrift als Grundlage unseres Glaubens an den drei-einen Gott. auf zwei verschiedene Personen bezieht. Es

gibt zwei Beispiele. In Psal