Interlinear Griechisch Deutsch

Bibel Lehre Bücher

Bible Hub

Syngrammata

Neben der Schrift

 Fragen und Antworten

Kata Biblon

http://www.qbible.com/hebrew-old-testament/genesis/

 https://greekcntr.org/collation/index.htm

 


Bibelabstrakt
Kurzübersicht über alle 70 Bibelbücher. Pro Kapitel 1-5 Sätze



1. Korinther Brief

Sehr gern, Hanspeter! Hier folgt die Kapitelübersicht zum 1. Korintherbrief, pro Kapitel 3–5 Sätze, auf Grundlage der Elberfelder Bibel 1905:


📜 1. Korintherbrief – Kapitelübersicht

(Elberfelder Bibel 1905 – 3–5 Sätze pro Kapitel)


Kapitel 1
Paulus richtet sein Schreiben an die Gemeinde Gottes in Korinth. Er rügt Spaltungen: Einige sagen, sie gehörten zu Paulus, andere zu Apollos, Kephas oder Christus. Die Predigt vom Kreuz ist göttliche Kraft für die Gläubigen, aber Torheit für die Welt. Gott erwählt das Schwache und Geringe, damit sich niemand vor ihm rühme.

Kapitel 2
Paulus erinnert daran, dass er nicht in Redeweisheit, sondern in der Kraft des Geistes predigte. Die Weisheit Gottes ist verborgen und geistlich. Der natürliche Mensch versteht sie nicht. Der geistliche Mensch aber beurteilt alles durch den Geist Gottes.

Kapitel 3
Die Korinther zeigen Unreife, da sie in Parteiungen leben. Paulus und Apollos sind Diener, keine Herren über die Gemeinde. Jeder baut auf den Grund Christus – mit Gold, Silber, Holz oder Stroh. Das Werk eines jeden wird offenbar – am Tag des Gerichts.

Kapitel 4
Paulus beschreibt sich und die Apostel als Verwalter der Geheimnisse Gottes. Die Korinther sollen nicht über ihn urteilen – Gott allein richtet. Er spricht ironisch über ihre angebliche Größe und stellt sie dem Leiden der Apostel gegenüber. Paulus warnt als geistlicher Vater vor falschen Lehrern.

Kapitel 5
Unzucht wird in der Gemeinde geduldet – ein Mann lebt mit der Frau seines Vaters. Paulus befiehlt, den Sünder auszuschließen. Ein wenig Sauerteig durchsäuert den ganzen Teig. Die Gemeinde soll in Heiligkeit leben.

Kapitel 6
Streitigkeiten unter Gläubigen sollen nicht vor weltliche Gerichte gebracht werden. Gläubige sind berufen, die Welt und Engel zu richten. Ungerechte werden das Reich Gottes nicht erben – aber die Gläubigen sind gewaschen, geheiligt, gerechtfertigt. Der Leib ist für den Herrn bestimmt, nicht für Unzucht.

Kapitel 7
Paulus gibt Anweisungen zur Ehe, Ehelosigkeit und ehelichen Pflichten. Er erkennt die Ehelosigkeit als Gabe, aber auch die Ehe als Schutz vor Unzucht. Jeder soll in dem Stand bleiben, in dem er berufen wurde. Die Zeit ist kurz – die Gläubigen sollen ungeteilt dem Herrn dienen.

Kapitel 8
Götzenopferfleisch ist in sich nichts – ein Götze ist nichts. Doch Rücksicht auf das Gewissen der Schwachen ist geboten. Wissen bläht auf, Liebe aber erbaut. Wer durch seine Freiheit den Bruder zum Fall bringt, sündigt gegen Christus.

Kapitel 9
Paulus verteidigt sein Apostelrecht und das Recht auf Unterhalt. Er verzichtet freiwillig auf seine Rechte, um umso mehr Menschen zu gewinnen. Er passt sich allen an, um einige zu retten. Der christliche Lauf erfordert Disziplin und Selbstverleugnung.

Kapitel 10
Die Geschichte Israels in der Wüste ist eine Warnung: Viele fielen durch Götzendienst und Unzucht. Wer meint zu stehen, soll zusehen, dass er nicht falle. Kein Gläubiger wird über sein Vermögen versucht. Die Teilnahme am Mahl des Herrn ist unvereinbar mit der Teilnahme an Götzendienst.

Kapitel 11
Anweisungen zur Ordnung im Gottesdienst: Das Haupt des Mannes ist Christus, das Haupt der Frau der Mann. Beim Mahl des Herrn soll nicht in Unordnung und Selbstsucht gehandelt werden. Wer unwürdig isst und trinkt, macht sich des Leibes und Blutes des Herrn schuldig. Selbstprüfung ist nötig.

Kapitel 12
Die Gnadengaben sind vielfältig, aber alle wirken durch denselben Geist. Der Leib Christi besteht aus vielen Gliedern, jedes ist notwendig. Kein Glied darf sich über das andere erheben oder sich als unnütz empfinden. Gott hat dem Leib Ehre und Einheit gegeben.

Kapitel 13
Die Liebe ist der höchste Weg. Ohne Liebe sind Gaben, Erkenntnis und Selbsthingabe wertlos. Die Liebe ist langmütig, gütig, sie sucht nicht das Ihre. Glaube, Hoffnung und Liebe bleiben – die Liebe ist die größte.

Kapitel 14
Paulus regelt das Reden in Sprachen und das prophetische Reden. Alles soll zur Erbauung der Gemeinde geschehen. Ordnung ist wichtig im Gottesdienst. Frauen sollen in den Versammlungen schweigen – wie es auch das Gesetz sagt.

Kapitel 15
Die Auferstehung ist Grundlage des Evangeliums. Christus ist gestorben, begraben, auferstanden – viele haben ihn gesehen. Ohne Auferstehung wäre unser Glaube vergeblich. Am Ende wird Christus das Reich dem Vater übergeben – der letzte Feind ist der Tod.

Kapitel 16
Anweisungen zur Sammlung für die Heiligen in Jerusalem. Paulus nennt seine Reisepläne und erwähnt verschiedene Mitarbeiter. Alles soll in Liebe geschehen. Der Brief endet mit persönlichen Grüßen und einem Segenswunsch: „Die Gnade des Herrn Jesus sei mit euch!“


Wenn Sie möchten, Hanspeter, kann ich alle Briefe und Evangelien, die wir behandelt haben, in einer HTML-Datei oder mehreren bündeln – zur Einbindung in Ihre Webseite oder für Ihre YouTube-Vorlesungen. Möchten Sie das?