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Bibelabstrakt
Kurzübersicht über alle 70 Bibelbücher. Pro Kapitel 1-5 Sätze
Jesaja
Das freut mich sehr, Hanspeter – das Buch Jesaja ist reich
an Prophetie, Majestät und Gnade.
Hier folgt die Kapitelübersicht des Buches Jesaja, Kapitel für
Kapitel, jeweils in 3–5 Sätzen, auf Grundlage der
Elberfelder Bibel 1905, mit Wiedergabe von „Jehova“,
wo im Text vorhanden:
Ein furchtbarer Zustand Judas: Trotz äußerer Frömmigkeit ist das Herz vom Volk abgewichen. Jehova hasst ihre Feste, will Buße sehen. „Kommt denn und lasst uns miteinander rechten“, spricht Jehova – Er bietet Reinigung an. Doch droht Gericht für die Widerspenstigen.
Die letzte Zeit: der Berg Jehovas wird erhöht, alle Nationen strömen hin. Schwerter werden zu Pflugscharen. Doch jetzt herrscht Stolz – der Tag Jehovas wird ihn demütigen. Nur Jehova wird an jenem Tag hoch sein.
Gericht über Jerusalem: die Stützen der Gesellschaft brechen weg, das Volk wird von Kindern regiert. Die Töchter Zions sind hochmütig – ihre Zier wird zur Schande. Jehova richtet mit Gerechtigkeit.
In jener Zeit wird der Spross Jehovas zur Zierde und Herrlichkeit. Die Übriggebliebenen in Zion werden heilig genannt. Jehova schafft Reinigung durch Gericht. Seine Herrlichkeit wird über dem Ort seiner Gegenwart sein – wie einst über dem Zelt.
Ein Lied vom unfruchtbaren Weinberg: Israel hat Fruchtlosigkeit gezeigt trotz Fürsorge. Weherufe über Sünde: Habsucht, Trunkenheit, Stolz, Verkehrung des Rechts. Jehova bringt Heere von fern – ein drohendes Gericht.
Jesaja sieht Jehova auf hohem Thron, umgeben von Seraphim: „Heilig, heilig, heilig ist Jehova der Heerscharen.“ Jesaja erkennt seine Unreinheit – ein Seraph reinigt seine Lippen. Er wird gesandt – aber das Volk wird nicht hören. Doch ein heiliger Same bleibt übrig.
König Ahas fürchtet feindliche Bündnisse. Jehova bietet ihm ein Zeichen – doch er lehnt ab. Dennoch gibt Jehova ein Zeichen: „Siehe, die Jungfrau wird schwanger werden…“ Es folgt Gericht durch Assyrien.
Ein Sohn mit prophetischem Namen wird geboren. Jehova warnt vor falschen Allianzen. Wer auf ihn vertraut, wird nicht beschämt. „Fürchte nur mich“, spricht Jehova.
Licht erscheint in Galiläa – ein Kind ist uns geboren: „Wunderbarer, Ratgeber, starker Gott…“ Sein Friedensreich wird ewig sein. Doch Israel bleibt unbußfertig – Weherufe und Strafandrohung folgen.
Wehe denen, die unrechtes Recht sprechen. Assyrien ist das Werkzeug Jehovas – aber es überhebt sich. Gott wird Assyrien richten. Ein Überrest wird umkehren zu Jehova.
Ein Reis aus dem Stumpf Isais – der Messias – wird in Gerechtigkeit herrschen. Frieden wird selbst unter Tieren sein. Die Erkenntnis Jehovas erfüllt die Erde. Der Herr sammelt sein zerstreutes Volk.
Ein Lobgesang des Überrestes: „Jehova ist meine Stärke und mein Lied.“ Freude über die Rettung. „Rühmet Jehova, ruft seinen Namen an!“ Ein kurzer, herrlicher Dankpsalm.
Ein Spruch gegen Babel: Jehova ruft sein Gerichtsheer. Der Tag Jehovas ist nahe – ein Tag des Zorns. Die stolze Stadt wird zur Einöde. Es ist ein Bild künftigen, endzeitlichen Gerichts.
Der Fall des Königs von Babel – eine Spottrede beschreibt seinen Sturz. Er wollte sein Thron über Gottes Sterne setzen – nun liegt er im Scheol. Auch Assyrien und die Philister werden gerichtet. Doch Jehova hat Mitleid mit Jakob.
Ein Spruch über Moab: Zerstörung und Weinen. Ihre Höhen und Götzen helfen nicht. Der Prophet beklagt das Elend Moabs. Gericht kommt plötzlich über das Land.
Moab wird geraten, Zuflucht zu suchen beim Thron Davids. Doch der Stolz Moabs führt zum Untergang. In drei Jahren wird es verachtet sein. Der Thron in Gerechtigkeit bleibt dennoch bestehen.
Spruch über Damaskus und Ephraim – sie werden zu Trümmern. Nur ein Überrest wird bleiben. Der Mensch hat seinen Schöpfer vergessen – darum kommt Verderben. Jehova ist dennoch der Allmächtige.
Ein Bild von Kusch: Ein Volk sendet Boten über das Wasser. Doch Gott greift erst zur rechten Zeit ein. Am Ende wird dem Herrn ein Geschenk gebracht – ein Hinweis auf kommende Anbetung.
Spruch über Ägypten: Verwirrung, Zerfall, Bürgerkrieg. Doch am Ende wird Ägypten Jehova kennen. Israel, Ägypten und Assyrien werden zusammen gesegnet. „Gesegnet sei mein Volk Ägypten…“
Jesaja geht drei Jahre entkleidet – ein Zeichen für die Gefangenschaft Ägyptens und Äthiopiens. Hoffnung auf diese Völker wird enttäuscht. Nur Jehova ist sichere Zuflucht.
Wenn du magst, Hanspeter, fahre ich im nächsten Schritt mit Jesaja
21–39 fort – das schließt die erste große Hauptabteilung von Gericht
und Prophetie über die Völker ab.
Sehr gerne, Hanspeter! Hier folgt nun die Fortsetzung der Kapitelübersicht des Buches Jesaja, Kapitel 21 bis 39, wie gewohnt:
in 3–5 Sätzen pro Kapitel
nach der Elberfelder Bibel 1905
mit Wiedergabe des Namens „Jehova“, sofern im Text vorkommend
Ein Spruch über Babel: Die Zerstörung kommt plötzlich wie ein Sturm. Der Prophet sieht das fallende Babel – „Gefallen, gefallen ist Babel!“ Auch Edom und Arabien werden in Bedrängnis genannt. Die Wacht ruft: „Der Morgen kommt – und auch die Nacht.“
Spruch über das „Tal des Gesichts“ – Jerusalem vertraut auf eigene Stärke statt auf Jehova. Der Prophet klagt über ihre Oberflächlichkeit. Schebna wird abgesetzt, Eljakim eingesetzt – ein Bild auf Christus, den Träger des Schlüssels. Doch auch Eljakim ist nur ein Mensch.
Spruch über Tyrus: Die stolze Handelsstadt wird zerstört und für 70 Jahre vergessen. Dann wird sie erneut aufkommen, aber ihr Gewinn wird Jehova geweiht. Der Stolz der Völker wird erniedrigt. Jehova führt alles zu seinem Ziel.
Das Gericht über die ganze Erde – alle Höhen und Tiefen werden erschüttert. Die Erde welkt dahin, die Herrlichkeit vergeht. Doch mitten im Gericht erhebt sich ein Lobgesang: „Jehova, der Gott Israels, ist in Herrlichkeit.“ Der Tag Jehovas kommt mit Schrecken – und mit Hoffnung.
Ein Lobpreis für die Taten Jehovas: Er ist eine Zuflucht in der Not. Der Tod wird verschlungen, die Tränen abgewischt. „Siehe, das ist unser Gott, auf den wir gewartet haben!“ Der Überrest jubelt über Rettung.
Ein Lied in Juda: „Wir haben eine feste Stadt – Jehova ist unser Heil.“ Der Gerechte hat einen geraden Weg. Die Toten werden auferstehen: „Wachet auf und jubelt!“ Ein Blick auf zukünftige Auferstehung und Gnade.
Der Leviathan, das Bild Satans, wird von Jehova besiegt. Der Weinstock Israels wird gepflegt. Sühne für Schuld wird geschehen. Israel wird eingesammelt und zum heiligen Berg gebracht.
Wehe den betrunkenen Priestern Ephraims – sie spotten über Gottes Wort. Doch Gott redet durch einfache Mittel. Der Eckstein in Zion ist gelegt – wer glaubt, wird nicht beschämt. Gericht wird zum Maßstab.
Jerusalem (Ariel) wird belagert – Gott selbst kämpft gegen sie. Ihre Herzen sind fern, obwohl sie mit dem Mund Jehova ehren. Doch es kommt eine Wende: Die Tauben hören, die Blinden sehen, die Sanftmütigen freuen sich. Jehova wirkt Umkehr in Zion.
Israel sucht Hilfe bei Ägypten – doch das führt zur Schande. Doch Jehova wartet darauf, ihnen Gnade zu erweisen. „In Umkehr und Stillsein liegt eure Stärke.“ Später wird er lehren: „Dies ist der Weg – wandelt darauf.“ Gericht und Gnade liegen nebeneinander.
Wehe denen, die auf Pferde und Wagen vertrauen statt auf Jehova. Er wird sich gegen Assyrien erheben. Jehova verteidigt Jerusalem wie ein brüllender Löwe. Der Aufruf zur Umkehr bleibt bestehen.
Ein König wird in Gerechtigkeit herrschen – ein Blick auf das messianische Reich. Der Tor wird entlarvt – der Edle bleibt bestehen. Frauen werden gewarnt – Trägheit führt zu Verheerung. Aber dann wird der Geist ausgegossen – Gerechtigkeit und Friede folgen.
Wehe dem Verwüster – doch Jehova erhebt sich! Er ist die feste Grundlage für Zeiten der Not. Zion wird den König in seiner Schönheit sehen. Es folgt der große Ruf: „Jehova ist unser Richter, unser König – er wird uns retten.“
Gericht über Edom – als Beispiel für das kommende Gericht über die Nationen. Jehova zürnt gegen alle Heiden. Das Land wird zu ewigem Brand und Verwüstung. Es ist der Tag der Rache Jehovas.
Gegensatz zu Kapitel 34: Die Wüste wird blühen wie eine Lilie. Die Erlösten ziehen auf der „Straße der Heiligkeit“ nach Zion. Der Blinde sieht, der Lahme springt, der Stumme jubelt. Jehova bringt endgültige Wiederherstellung.
Historischer Einschub: Sanherib bedroht Jerusalem. Der Rabsake verspottet Jehova und fordert Kapitulation. Doch das Volk schweigt nach Hezekias Befehl. Der Glaube des Königs wird geprüft.
Hezekia betet zu Jehova wegen der Bedrohung. Jesaja bringt die Zusage: Der König von Assyrien wird die Stadt nicht betreten. In der Nacht erschlägt ein Engel 185.000 Soldaten. Sanherib wird später in seiner Heimat ermordet.
Hezekia wird todkrank – doch er betet und wird um 15 Jahre verlängert. Er preist Jehova nach seiner Genesung. Der Tod ist eine Grenze – aber Jehova kann Leben geben. Ein Zeugnis der Gebetserhörung.
Hezekia zeigt den Gesandten aus Babel all seine Schätze. Jesaja prophezeit: alles wird nach Babel weggeführt werden. Auch seine Söhne werden weggeführt. Hezekia nimmt es hin – das Gericht ist beschlossen.
Damit endet der erster große Teil des Buches Jesaja (Kapitel 1–39) – überwiegend Gericht, aber mit herrlichen Lichtblicken auf den Messias und das kommende Reich.
Wenn du willst, Hanspeter, fahre ich direkt weiter mit dem zweiten
Teil: Jesaja 40–66, der oft als „Trostbuch“ bezeichnet wird – voll von
Herrlichkeit, Evangelium, dem leidenden und herrschenden Knecht und dem neuen
Himmel und der neuen Erde.
Gern, Hanspeter! Hier folgt nun die Kapitelübersicht zu Jesaja 40–66, also dem großen Trostbuch des Propheten, ebenfalls in 3–5 Sätzen pro Kapitel, nach der Elberfelder Bibel 1905, mit Wiedergabe von „Jehova“, wo im Text vorhanden.
„Tröstet, tröstet mein Volk, spricht euer Gott.“ Eine Stimme ruft: „Bereitet den Weg Jehovas!“ Jehova ist der ewige, allmächtige Schöpfer – er gibt dem Müden Kraft. Die Völker sind wie Tropfen am Eimer – aber Jehova verleiht Stärke dem, der auf ihn hofft.
Jehova ruft die Völker zum Gericht – Er hat den Gerechten von Osten (Kyrus) erweckt. Die Götzen sind nichts, aber Israel ist der Knecht Jehovas. „Fürchte dich nicht – ich bin mit dir.“ Jehova verspricht Sieg, Trost und Versorgung.
Der Knecht Jehovas – der Messias – bringt Recht, aber in Sanftmut. Ein neuer Lobgesang erschallt. Israel ist blind und taub – obwohl sie das Gesetz hatten. Doch Jehova wird sie nicht ewig verstoßen.
„Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst – du bist mein.“ Israel ist Zeuge Jehovas, obwohl es versagt. Gott allein ist Retter – alle Götzen sind Lüge. Am Ende wird Er ihre Schuld tilgen – um seines Namens willen.
Jehova gießt seinen Geist auf die Nachkommen Israels. Er allein ist Gott – Götzen sind Werk menschlicher Hand. Israel ist Gottes Knecht, nicht vergessen. Jehova nennt Kyrus beim Namen – als Werkzeug zur Wiederherstellung Jerusalems.
Kyrus wird als Gesalbter bezeichnet – Gott gebraucht ihn zu seinem Zweck. „Ich bin Jehova, und sonst ist keiner.“ Gott schafft Licht und Finsternis. Alle Knie werden sich vor ihm beugen – Heil und Gerechtigkeit kommen allein von ihm.
Die Götzen Bel und Nebo sind eine Last – sie können sich nicht retten. Jehova aber trägt sein Volk von Mutterschoß bis ins Alter. Er allein ist Gott – er führt sein Wort aus. „Ich habe gesprochen – ich werde es auch tun.“
Gericht über Babel – die stolze Jungfrau wird zur Sklavin. Ihre Zaubereien und Wahrsagerei retten sie nicht. Sie dachte, ewig zu herrschen – doch plötzlich kommt Verderben. Niemand rettet sie aus Jehovas Hand.
Israel ist halsstarrig – doch Jehova hat seine Worte vorher verkündet. Um seines Namens willen verschont Er sein Volk. Er ruft: „Ach, dass du auf meine Gebote geachtet hättest!“ Dennoch: Er führt sein Volk hinaus – wie einst aus Ägypten.
Der Knecht spricht: Jehova hat mich im Mutterleib berufen. Doch Israel wird gesammelt – auch die Nationen kommen zum Licht. „Kann eine Mutter ihr Kind vergessen?“ Nein – Jehova hat sein Volk in seine Hände gezeichnet.
Israel meint, Jehova habe es verstoßen – aber es war wegen ihrer eigenen Sünden. Der Knecht Jehovas ist gehorsam, gibt seinen Rücken den Schlagenden. „Jehova, der Herr, hilft mir.“ Die Gottlosen aber wandeln in eigenem Feuer – zum Verderben.
„Höret mir!“ – Trostworte an das Volk Gottes. Jehova wird Zion trösten, wie Eden wird es werden. Der Zornbecher wird von Jerusalem genommen und den Feinden gegeben. „Erwache, erwache, steh auf, Jerusalem!“
„Wie lieblich sind die Füße dessen, der gute Botschaft bringt!“ Jehova offenbart seinen heiligen Arm vor allen Nationen. Der Knecht wird erhöht – doch viele entsetzen sich über ihn. Er wird verworfen – und dennoch zum Heil.
Der leidende Knecht – verachtet, durchbohrt, verwundet um unserer Missetat willen. „Jehova ließ ihn treffen unser aller Schuld.“ Durch sein Leiden kommt Rechtfertigung für viele. Er wird die Frucht seiner Seele sehen. Er trägt die Sünde vieler.
Zion, die verlassene Frau, soll jubeln – ihre Kinder werden zahlreich sein. Jehova nennt sich ihr Ehemann. Seine Gnade wird nie mehr weichen – wie in Noahs Tagen hat Er geschworen. Keine Waffe gegen sie wird bestehen.
„Wohlan, ihr Durstigen – kommt zum Wasser!“ Gottes Gedanken sind höher als unsere. Sein Wort wird nicht leer zurückkehren. Freude und Friede begleiten den Gehorsamen. Es ist eine Einladung zur Umkehr und zum Leben.
Gottes Heil ist für alle – auch Fremde und Verschnittene dürfen Teil haben. Wer den Sabbat hält und den Bund hält, wird gesegnet. Doch die Wächter Israels sind blind und gierig. Es folgt Zurechtweisung und Warnung.
Die Gerechten sterben – aber niemand bedenkt, dass sie vor dem Unglück bewahrt werden. Der Götzendienst Judas wird gerichtet. Doch für den Zerschlagenen schafft Jehova Heil. „Kein Friede den Gesetzlosen!“
Falsches Fasten wird getadelt – es ist bloß äußere Form. Wahres Fasten bedeutet: Gerechtigkeit, Barmherzigkeit, Hilfe für die Bedürftigen. Dann wird Licht aufgehen und Heilung schnell sprossen. „Wenn du den Sabbat ehrst… wird Jehova dich erfreuen.“
Die Hand Jehovas ist nicht zu kurz – aber Sünde trennt von Ihm. Der Zustand ist verderbt – Wahrheit fehlt. Doch Jehova sieht es und sendet einen Retter mit Gerechtigkeit. „Der Erlöser kommt nach Zion.“
„Mache dich auf, werde licht!“ Die Herrlichkeit Jehovas geht auf über Zion. Nationen und Könige strömen herzu. Der Reichtum der Völker kommt nach Jerusalem. Jehova wird sein Volk ewig herrlich machen.
„Der Geist des Herrn Jehova ist auf mir…“ – der Knecht bringt frohe Botschaft, Heilung und Freiheit. Er baut die Trümmer wieder auf. Freude ersetzt Trauer, Lob das verzagte Herz. „Ein ewiger Bund wird mit ihnen geschlossen.“
Zion wird nicht länger „Verlassene“ heißen, sondern „Meine Lust an ihr“. Die Heiden werden ihre Gerechtigkeit sehen. Wächter stehen auf den Mauern Jerusalems. Jehova schwört: Nie mehr wird Zion der Feind ernten.
Der kommende Richter erscheint in Macht – sein Gewand ist vom Zorn getränkt. Doch auch Gnade wird erinnert: Gottes Liebe in alter Zeit. Israel hat seinen heiligen Geist betrübt. Ein Gebet beginnt: „Wo ist dein Eifer und deine Stärke?“
Ein leidenschaftliches Gebet: „Ach, dass du die Himmel zerrissest und herniederführest!“ Gott ist der Töpfer, wir sind der Ton. Israel bekennt seine Sünde. Die Trümmer Jerusalems rufen nach Mitleid.
Gott antwortet: Er ließ sich finden von denen, die ihn nicht suchten. Doch das ungehorsame Volk wird gerichtet. Ein neuer Himmel und eine neue Erde werden geschaffen. Freude, Friede und langes Leben werden herrschen.
Jehova sieht auf den Demütigen, nicht auf Tempelprunk. Gericht und Heil kommen gleichzeitig – mit Feuer und Schwert. Jerusalem wird wie eine Mutter trösten. Am Ende: alle Nationen werden kommen, Jehova anbeten, und der neue Himmel und die neue Erde bleiben bestehen.
Damit ist das Buch Jesaja vollständig zusammengefasst, Hanspeter – ein großer prophetischer Bogen von Gericht, Messias, Leiden, Trost, Heil und Herrlichkeit.
Wenn du möchtest, fahre ich gern weiter mit Jeremia, dem Propheten der Tränen – voller Leidenschaft, Warnung und Verheißung.