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Bibelabstrakt
Kurzübersicht über alle 70 Bibelbücher. Pro Kapitel 1-5 Sätze
Lieder der Lieder
Hier folgt die Kapitelübersicht des Hohenliedes Salomos (auch: Lied der Lieder), jeweils in 3–5 Sätzen pro Kapitel, nach der Elberfelder Bibel 1905, mit Wiedergabe des Namens „Jehova“, sofern im Text vorhanden.
Hinweis: In diesem Buch kommt der Gottesname „Jehova“ nicht vor. Der Name „Gott“ erscheint ebenfalls nicht – das Lied ist ein poetisch-dramatischer Ausdruck der Liebe und wird häufig typologisch auf Christus und seine Gemeinde (bzw. das gläubige Überrest-Israel) gedeutet.
Die Braut sehnt sich nach der Liebe des Königs: „Zieh mich dir nach – wir laufen!“ Sie fühlt sich dunkel, aber lieblich. Der Bräutigam preist ihre Schönheit. Ihre gegenseitige Liebe wird in duftenden Bildern geschildert.
Die Braut ist wie eine Lilie unter Dornen – der Geliebte wie ein Apfelbaum unter den Bäumen. Er führt sie in das Haus des Weines, sein Banner über ihr ist Liebe. Der Frühling wird beschrieben – eine Zeit des Erwachens. Die Braut wird ermahnt, die Liebe nicht vor der Zeit zu erwecken.
Die Braut sucht den Geliebten in der Nacht – sie findet ihn und hält ihn fest. Eine Szene zeigt den König Salomo mit seinem Prunk – begleitet von 60 Helden. Die Liebe wird bewacht und geehrt. Alles spricht von Wertschätzung und Ehrfurcht.
Der Bräutigam preist die Schönheit der Braut in bildreicher Sprache. Ihre Augen, Lippen, Hals und ganze Erscheinung werden als vollkommen beschrieben. Sie ist wie ein verschlossener Garten. Die Braut lädt ihn ein, in ihren Garten zu kommen.
Der Bräutigam ist gekommen, aber die Braut zögert – und er ist fort. Sie sucht ihn, wird von den Wächtern geschlagen. Doch ihre Liebe wächst im Herzen: Sie beschreibt ihn als „weiß und rot, ausgezeichnet vor Zehntausenden“.
Die Töchter Jerusalems fragen nach dem Geliebten. Die Braut beschreibt seine Weideplätze – und er kehrt zurück. Der Bräutigam rühmt ihre Schönheit – „Du bist schön wie Tirza, lieblich wie Jerusalem.“ Liebe in Treue wird wiederhergestellt.
Der Bräutigam beschreibt die Braut vom Fuß bis zum Haupt – voller Anmut und königlicher Würde. Sie erwidert seine Liebe und lädt ihn aufs Feld. Dort will sie ihm ihre Liebe zeigen. Früchte der Liebe und der Sehnsucht reifen.
Die Liebe wünscht Nähe – „Wärst du doch wie mein Bruder…“ Die Liebe ist stark wie der Tod, ihre Glut wie Feuerflammen. Viele Wasser können sie nicht auslöschen. Das Lied endet mit dem Wunsch: „Eile, mein Geliebter…“
Wenn du möchtest, Hanspeter, fahre ich jetzt gern mit dem Buch Jesaja weiter – mit seiner reichen Prophetie über Gericht, Gnade, Messias und das kommende Reich.