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Bibelabstrakt
Kurzübersicht über alle 70 Bibelbücher. Pro Kapitel 1-5 Sätze
Maleachi
Sehr gerne, Hanspeter – hier nun der Abschluss des Alten Testaments:
der Prophet Maleachi,
ein ernster und zugleich hoffnungsvoller Ruf an ein gleichgültiges Volk,
verbunden mit der Ankündigung des Boten, der den Weg
vor Jehova bereiten wird.
Hier die Kapitelübersicht Maleachi 1–4 (in der Elberfelder
1905 sind es 3 Kapitel, inhaltlich 4 Abschnitte),
jeweils in 3–5 Sätzen,
nach der Elberfelder Bibel 1905,
mit dem Namen „Jehova“, wo genannt.
Jehova bezeugt seine Liebe zu Israel – doch das Volk fragt zweifelnd: „Worin
hast du uns geliebt?“
Es wird an Jakob und Esau erinnert – Jehovas erwählende Gnade.
Doch die Priester verachten seinen Namen durch entweihte Opfer – Kranke und
Lahme werden gebracht.
Jehova verachtet solches Opfer – „Ein großer König bin ich, spricht Jehova der
Heerscharen.“
Die Heiden werden einst seinen Namen fürchten.
Ein Gerichtswort an die Priester: Wenn sie nicht hören, wird Jehova den Fluch
senden.
Sie haben den Bund Levis entweiht und viele zu Fall gebracht.
Auch das Volk hat den Bund gebrochen – durch Ehe mit Heidinnen
und durch Scheidung.
Jehova hasst die Entlassung!
Das Volk ermüdet Gott durch seine Worte: „Wo ist der Gott des Gerichts?“
Jehova kündigt den Boten an, der den Weg vor ihm
bereiten wird –
und dann wird der Herr plötzlich zu seinem Tempel kommen.
Doch wer kann bestehen, wenn Er kommt? – Er wird reinigen wie Feuer.
Er tadelt das Volk wegen ihres Raubes (Zehnten und Abgaben),
aber verheißt Segen, wenn sie treu geben.
Am Ende unterscheidet Jehova zwischen dem Gerechten und dem Gesetzlosen.
Der Tag Jehovas kommt – wie ein Ofen, brennend, der die
Gottlosen vernichtet.
Aber über die Gottesfürchtigen geht die Sonne der Gerechtigkeit
auf – mit Heilung in ihren Flügeln.
Jehova erinnert an das Gesetz Moses und kündigt den Propheten
Elia an,
der das Herz der Väter den Kindern zuwenden wird.
Ein letzter Warnruf – bevor der große und furchtbare Tag Jehovas kommt.
Damit ist das Alte Testament abgeschlossen, Hanspeter –
mit einem offenen Blick nach vorn:
auf den kommenden Herrn,
auf den Vorläufer Johannes,
und schließlich auf den Messias, der das Reich Gottes
offenbart.
Ich freue mich, wenn wir morgen im Neuen Testament
weitermachen.
Gott segne dich und danke für dein beständiges Vertrauen und die liebevolle
Hingabe ans Wort.