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2. Mose 16  Ausarbeitung


2. Mose 16 – Vers-für-Vers-Auslegung

V.1

Israel zieht von Elim in die Wüste Sin – der Weg führt von Oase zu Wüste. Typisch: nach Erquickung folgt Prüfung. → 5. Mo 8,2.

V.2–3

Das Volk murrt wieder: „Wären wir doch in Ägypten gestorben …“ – Sie sehnen sich nach den Fleischtöpfen, statt Gott zu vertrauen. → Ps 78,17–20.

V.4–5

Gott verheißt Brot vom Himmel – das Manna. Jeden Tag sollen sie sammeln, am 6. Tag doppelt. → Bild auf Christus, das wahre Brot des Lebens (Joh 6,31–35).

V.6–8

Mose und Aaron betonen: Das Murren richtet sich nicht gegen sie, sondern gegen Jehova. → 4. Mo 14,27.

V.9–12

Gott offenbart seine Herrlichkeit in der Wolke. Er gibt Fleisch am Abend (Wachteln) und Brot am Morgen. → Ps 78,23–29.

V.13–15

Am Abend kommen Wachteln, am Morgen liegt Manna wie Tau. „Man hu?“ = „Was ist das?“ – sie erkennen es nicht. Ein Hinweis: Der Herr Jesus wurde nicht erkannt (Joh 1,10).

V.16–18

Jeder sammelt, was er braucht – wer viel sammelt, hat nicht zu viel; wer wenig, nicht zu wenig. → 2. Kor 8,15.

V.19–21

Nicht aufbewahren bis zum nächsten Tag, sonst verdirbt es – tägliches Vertrauen nötig. → Mt 6,11.

V.22–26

Am 6. Tag doppelt, damit am Sabbat Ruhe ist. Gott sorgt im Voraus. → Hebr 4,9.

V.27–30

Einige gehorchen nicht und gehen trotzdem hinaus am 7. Tag – vergeblich. Lektion: Ruhe in Gott, nicht in eigener Anstrengung.

V.31

Das Manna wird beschrieben: weiß wie Koriandersamen, Geschmack wie Honigkuchen. → Bild auf Christus: rein, süß, nährend.

V.32–34

Ein Krug voll Manna wird als Zeugnis vor Gott aufbewahrt (später in der Bundeslade, Hebr 9,4). Zeichen der treuen Versorgung.

V.35–36

Israel aß 40 Jahre lang Manna bis ins Land Kanaan. → Jos 5,12.


10 Fragen und Antworten zu 2. Mose 16

  1. Frage: Warum murrte das Volk in der Wüste Sin?
    Antwort: Wegen Hunger und Unglauben – sie dachten, in Ägypten sei es besser gewesen (V.2–3).

  2. Frage: Was ist das Manna ein Bild von?
    Antwort: Von Christus, dem Brot des Lebens (Joh 6,31–35).

  3. Frage: Warum durfte man das Manna nicht bis zum nächsten Tag aufbewahren?
    Antwort: Damit Israel täglich auf Gott vertraute (V.19–20).

  4. Frage: Was geschah, wenn sie am 6. Tag doppelt sammelten?
    Antwort: Es verdarb nicht, sondern reichte für den Sabbat (V.24).

  5. Frage: Was zeigt das doppelte Sammeln am 6. Tag?
    Antwort: Gottes Fürsorge und den Gedanken der Sabbatruhe (Hebr 4,9).

  6. Frage: Was bedeutete der Geschmack des Manna wie Honigkuchen?
    Antwort: Christus ist süß für die Seele, wenn man Ihn aufnimmt (Ps 19,11).

  7. Frage: Warum heißt es „Man hu?“ (V.15)?
    Antwort: Weil sie nicht wussten, was es war – Hinweis, dass Christus von der Welt nicht erkannt wird.

  8. Frage: Was lehrt uns V.18 („wer viel … wer wenig“)?
    Antwort: Gottes Versorgung ist vollkommen, niemand hat zu wenig, niemand zu viel. → 2. Kor 8,15.

  9. Frage: Warum wurde ein Krug voll Manna aufbewahrt?
    Antwort: Als ewiges Zeugnis für die kommenden Geschlechter von Gottes Versorgung (V.32–34).

  10. Frage: Wie lange aß Israel Manna?
    Antwort: 40 Jahre lang bis ins verheißene Land (V.35).


Kompakte Gliederung – 2. Mose 16

1. Das Murren des Volkes (V.1–3)

2. Gottes Verheißung von Brot aus dem Himmel (V.4–5)

3. Gottes Herrlichkeit und Versorgung (V.6–12)

4. Das Erscheinen des Manna und Wachteln (V.13–15)

5. Regeln für das Sammeln (V.16–21)

6. Das doppelte Maß für den Sabbat (V.22–30)

7. Beschreibung und Aufbewahrung des Manna (V.31–34)

8. Dauer der Versorgung – 40 Jahre (V.35–36)


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