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Allversöhner Stellen die die Allversöhner = Gotteslästerer gerne Missbrauchen

Anfrage eines Allversöhners:
 An die Ablehner der Gnade: Erklär mir doch auch mal diese Bibelstellen:
---
1. Tim. 2, 3-4 denn dies ist gut und angenehm vor Gott, unserem Retter, welcher will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen
(Gott will, dass alle gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. Und wir glauben, dass wir über Gottes Wille stehen? … und beten dann, „Dein Wille geschehe“?)

Antwort 01

V4. Gott will, „dass alle Menschen errettet werden“. Das ist das erste Ziel, das Gott erreichen möchte (Titus 2,11; 2. Petrus 3,9).
Es gibt niemanden, den Gott nicht retten will.
Gott will unterschiedslos Sünder retten. Alle haben gesündigt, alle könnten gerettet werden (Röm 3,22b–25; 10,11–13).

 Wenn ein Mensch verloren geht, liegt das nicht am Willen Gottes.
Das hat der Mensch dann der seiner Fähigkeit zuzuschrieben dass er ja oder nein sagen kann. 

--

Die Hauptfrage berührt ein überaus weites Gebiet. Den allgemeinen Begriff von „Wahrheit“ könnte man vielleicht so zusammenfassen:
Übereinstimmung einer Mitteilung oder Darstellung mit der Wirklichkeit.
Das trifft natürlich auch immer zu, wenn im Worte Gottes von „Wahrheit“ gesprochen wird, was ja viele Male der Fall ist im Alten und im Neuen Testament.
Jedoch ist dieser Begriff nicht erschöpfend, wenn es sich um die göttliche Wahrheit handelt.
Unter „göttlicher Wahrheit“ verstehen wir die von Gott ausgehende, in Seinem Worte uns vorgestellte Wahrheit.
Wenn im Worte Gottes von Wahrheit gesprochen wird in Bezug auf den Menschen, wie z. B. 2. Mos. 18,21: „... Männer der Wahrheit“; Jos. 24,14: „... fürchtet Jehova und dienet Ihm in Vollkommenheit und Wahrheit“;
Ps. 15,2: „... der Wahrheit redet von Herzen“ usw.;
Röm. 9,1 und 1. Tim. 2,7: „Ich rede die Wahrheit (in Christo), ich lüge nicht“; Eph. 4,25: „... redet Wahrheit, ein jeder mit seinem Nächsten“, da wissen wir, daß es sich um Aufrichtigkeit und Wahrhaftigkeit Gott gegenüber und Menschen gegenüber handelt.
Wenn wir aber lesen, daß der Herr Jesus gesagt hat: „Ich bin ... die Wahrheit“; „Dein Wort ist Wahrheit“ (Joh. 14,6; 17,17) und was sonst noch im Sinne des von Gott uns in Seinem Worte Gesagten als die „Wahrheit“ vor uns tritt, dann fühlen wir, daß es sich um mehr als den eingangs erwähnten allgemeinen Begriff handelt:
 um die uns von Gott gegebene Offenbarung und das uns von Ihm gegebene Licht, in dem wir uns und alles sehen können und sollen, in der Vergangenheit und in der Gegenwart und auch im Blick auf die Zukunft, ja sogar die Ewigkeit, wenn auch nicht immer alles dieses in der jeweiligen Schriftstelle in den Vordergrund tritt.

An was alles zu denken ist, wenn wir von der „Wahrheit“ lesen, wollen wir an Hand verschiedener Schriftstellen etwas zu erkennen suchen.

Die Offenbarung Gottes ist fortschreitend geschehen, und so auch die der Wahrheit. Er war aber in Seiner Offenbarung von Anfang an derselbe:
 „Groß an Güte und Wahrheit“ (2. Mos. 34,6);
„Alle Pfade Jehovas sind Güte und Wahrheit ...“ (Ps. 25,10);
„... und die Wahrheit Jehovas währt ewiglich“. (Ps. 117,2)
Er kann nie anders sein als wahr! - Aber erst die Gegenwart des Herrn Jesus auf der Erde stellte alles in das göttliche Licht (was durch das Gesetz nicht möglich war):
„Die Gnade und die Wahrheit ist durch Jesum Christum geworden.“ (Joh. 1,17)
Er konnte von Sich sagen: „Ich bin die Wahrheit.“ (Joh. 14,6)
Wenn wir Ihn so betrachten, als „die Wahrheit“, wird unser Blick vor allem auf uns selbst gelenkt im Gegensatz zu Ihm, dem wunderbaren, göttlich vollkommenen Menschen: an Seiner göttlichen Vollkommenheit als Mensch wird alles ans Licht gestellt, was und wie der Mensch ist, und gezeigt, wie der Mensch nach Gottes Gedanken sein soll.
Aber nicht nur das: auch was Gott ist und wie Gott ist - daß
Er Licht und Liebe ist -,
Seine Heiligkeit, Gerechtigkeit,
Seine Macht und Herrlichkeit, Sein ganzes Wesen wurden in Ihm, dem Sohne, geoffenbart!
Wir fühlen uns außerstande, zu erfassen und zu sagen, was alles darin liegt, daß der Herr Jesus „die Wahrheit“ ist!
Alles, was an Ihm gesehen wurde und was Er sagte, war „Wahrheit“. Darum sagte Er dem Pilatus: „Ich bin dazu geboren und dazu in die Welt gekommen, auf daß Ich der Wahrheit Zeugnis gebe“ (Joh. 18,37b),
und Eph. 4,21 wird davon gesprochen, dass „die Wahrheit in dem Jesus ist“. -
 Und wie kostbar ist uns das Wort des Herrn Jesus Joh. 17,17: „Dein Wort ist Wahrheit!“ Gottes Wort sagt uns alles, wie es wirklich ist - zeigt uns den Zustand des Menschen, sein Leben, sein ewiges Teil; zeigt uns die Welt, wie sie ist mit all ihren Dingen, in ihrem wahren Wesen; läßt uns auch Blicke tun in die unsichtbare Welt und in die zukünftige Welt, ja, in die Ewigkeit hinein! Die Menschen sind in Irrtum und Finsternis über sich und alles in ihren Einbildungen und ihrem vermeintlichen Wissen, Erkennen und Erforschen und ihren Schlüssen und Annahmen, verblendet und irregeführt von dem „Gott dieser Welt“ und den Mächten der Bosheit und der Finsternis; das Wort Gottes aber gibt uns über alles Licht und sagt uns alles richtig - es „ist Wahrheit“! -

So können wir auch verstehen, dass die Wahrheit freimacht, wie der HErr Seinen Jüngern Joh. 8,31.32 sagt und wir ja auch - dank Seiner Gnade! - selbst erfahren haben und immer mehr erfahren dürfen, und dass wir durch die Wahrheit geheiligt werden. (Joh. 17,17) Und der Geist ist es, der alles dieses in unseren Herzen wirkt und uns in die ganze Wahrheit leitet und von Ihm zeugt, darum wird Er „der Geist der Wahrheit“ genannt. (Joh. 14,17; 15,26; 16,13) - Gal. 2,5 und 14 lesen wir von der „Wahrheit des Evangeliums“ und sehen, dass damit eine besondere Seite der „Wahrheit“ ins Auge gefaßt ist, wie ja der Ausdruck schon hervorhebt das, was das Evangelium uns verkündigt und bezeugt (hier in Galater „die Freiheit, die wir in Christo Jesu haben“, wie es V. 4 heißt - die Freiheit von dem mosaischen Gesetz V. 7.8 im Blick auf die Beschneidung, V. 14 im Blick auf die jüdische Lebensweise).

- Fünfmal hören wir von dem „Wort der Wahrheit“ (2. Kor. 6,7; Eph. 1,13; Kol. 1,5; 2. Tim. 2,15; Jak. 1,18), worin der Hinweis liegt, dass die Wahrheit durch das Wort mitgeteilt wird. 2. Kor. 6,7; 2. Tim. 2,15 und Jak. 1,18 bezieht der Ausdruck sich auf die „Wahrheit“ im Worte Gottes im allgemeinen, 2. Kor. 6,7 dahingehend, dass der „Diener Gottes“ sich auch in Bezug auf das „Wort der Wahrheit“ als solcher erweisen muss; 2. Tim. 2,15 dahingehend, daß der „Arbeiter“ Gottes das „Wort der Wahrheit“ „recht teilen“ - eigentlich „in gerader Richtung schneiden“ -, d. h. ohne Rücksicht auf Urteil und Gunst von Menschen den wirklichen Gedanken und Absichten Gottes gemäß auslegen und anwenden soll, während Jak. 1,18 uns sagt, dass Gott durch Sein Wort uns „gezeugt“ - Leben gegeben - hat, wie auch 1. Petr. 1,23-25 es bezeugt. Eph. 1,13 und Kol. 1,5 aber bezieht der Ausdruck sich auf die im Evangelium enthaltene Wahrheit, wie schon der jedesmalige Zusatz zeigt (Eph. 1,13 „das Wort der Wahrheit, das Evangelium eures Heils“, und Kol. 1,5 „in dem Worte der Wahrheit des Evangeliums“), dem behandelten Gegenstand entsprechend, denn was wir in Christo haben (Eph. 1,3-11) und welche Hoffnung für uns aufbewahrt ist in den Himmeln (Kol. 1,5), ist kostbare Wahrheit des Evangeliums.

Als der Herr Jesus hier war, war in Seiner Person die „Wahrheit“ gegenwärtig und gab Er „der Wahrheit Zeugnis“. Dieses Zeugnis ist fortgesetzt worden und wird noch fortgesetzt durch den Heiligen Geist, den „Geist der Wahrheit“ (welcher 1. Joh. 5,6 Selbst mit der „Wahrheit“ identifiziert wird). Und als Seine Werkzeuge hierzu benutzt Er die Seinen. Sie sind das „Haus Gottes, welches die Versammlung des lebendigen Gottes ist“, und als solches sind sie „der Pfeiler und die Grundfeste der Wahrheit“ (1. Tim 3,15). Welch eine herrliche, aber auch verantwortungsreiche Aufgabe! Das ist gesagt in Bezug auf uns als Gesamtheit, nicht von den einzelnen, aber jeder einzelne ist verantwortlich dafür und sollte sich dieser großen Verantwortung bewusst sein und treu und fest für die Wahrheit dastehen, sie kennend, liebend, darin lebend und sie festhaltend!

Das Ebengesagte bringt uns zu den verschiedenen weiteren Belehrungen, die zum Teil Warnungen und Ermahnungen sind, in Bezug auf das Verhalten zur Wahrheit. Wir wollen nur kurz (meist ohne Zusatz) auf sie hinweisen.
Das Wort spricht von „Gehorsam“ der Wahrheit gegenüber (Röm. 2,8: „der Wahrheit ungehorsam“;
Gal. 5,7: „wer hat euch aufgehalten, dass ihr der Wahrheit nicht gehorchet?“
1. Petr. 1,22: „eure Seelen gereinigt habt durch den Gehorsam gegen die Wahrheit“); vom „Festhalten“ der Wahrheit (Eph. 4,15); von „Liebe“ zur Wahrheit (2. Thess. 2,10: „die verlorengehen, darum, dass sie die Liebe zur Wahrheit nicht annahmen, damit sie errettet würden“). Die „Liebe zur Wahrheit“ ist - nach unserer Überzeugung - etwas, was kein Mensch von Natur besitzt (es handelt sich um die göttliche Wahrheit!), was Gott aber jedem Menschen als ein Geschenk anbietet und von dessen Annahme sein ewiges Heil abhängt. Es ist noch nicht die Wahrheit selbst, sondern erst die „Liebe“ zu ihr (und Liebe ist Wille! Der Schriftl. F. K.), aber nimmt er sie an, dann folgt, dass er auch die Wahrheit annimmt und errettet wird, während im Falle der Ablehnung er auch die Wahrheit ablehnt und deshalb verloren geht.
Das Wort spricht vom „Glauben“ an die Wahrheit („zur Errettung“, 2. Thess. 2,13); von „Erkenntnis“ der Wahrheit (fünfmal 1. Tim. 2,4; 2. Tim. 2,25; 3,7; Tit. 1,1; Hebr. 10,26).

Ferner finden wir: „von der Wahrheit entblößt“ (1. Tim. 6,5),
„von der Wahrheit abgeirrt“ und „abirren“ (2. Tim 2,18; Jak. 5,19), „der Wahrheit widerstehen“ (2. Tim 3,8), „die Ohren von der Wahrheit abkehren“ (2. Tim. 4,4), „von der Wahrheit abwenden“ (Tit. 1,14), „wider die Wahrheit rühmen und lügen“ (Jak. 3,14), „in der gegenwärtigen Wahrheit befestigt sein“ (2. Petr. 1,12. „Gegenwärtige“ = „anwesende“, „vorhandene“, also die Wahrheit, welche da ist. Dr. Heinrich Wiese übersetzt: „... Wahrheit, die bei euch vorhanden ist“), „der Weg der Wahrheit verlästert werden wird“ (2. Petr. 2,2). Weiter lesen wir von: „die Wahrheit tun“, „In-uns-sein“ der Wahrheit, „die Wahrheit wissen“, „lieben in ... Wahrheit“ und dass wir „aus der Wahrheit sind“ (1. Joh 1,6.8; 2,21; 3,18.19); auch, daß „die Wahrheit in uns bleibt“ und „mit uns sein wird in Ewigkeit“ (2. Joh. 2, vgl. auch Ev. Joh. 14,16.17), von „wandeln in der Wahrheit“ (2. Joh 4 und 3. Joh 3 und 4) und von einem „Zeugnis von der Wahrheit selbst“ („Dem Demetrius wird Zeugnis gegeben von allen und von der Wahrheit selbst“, 3. Joh. 12). -

Diese Liste könnte noch erweitert werden, aber das Angeführte genügt vielleicht, um zu zeigen, an wie vieles gedacht werden kann, wenn wir von der Wahrheit lesen. In der Frage sind die beiden Briefe an Timotheus besonders hervorgehoben. Wir wissen, dass es nützlich ist, das in einem Buche der Heiligen Schrift Gesagte unter dem Gesichtspunkte dessen zu betrachten, was den besonderen Gegenstand des betreffenden Buches bildet. Der besondere Gegenstand des 1. Tim.-Briefes ist das „Haus Gottes“ und das Verhalten in demselben, und im 2. Tim.-Briefe das „große Haus“ und das Verhalten unter den in diesem Bilde gezeigten Umständen. Wir zweifeln nicht, dass an diese besonderen Gegenstände mit zu denken ist, wenn in diesen beiden Briefen von der „Wahrheit“ die Rede ist.

Die Frage, ob ein Unterschied ist zwischen „errettet werden“ und „zur Erkenntnis der Wahrheit kommen“ (1. Tim. 2,4), ist - nach unserem Verständnis - zu bejahen. Denn das Errettet werden setzt einen Herzens- und Willensentschluß voraus, während das Erkennen der Wahrheit ohne einen solchen geschieht, lediglich durch Erleuchtet werden des geistigen Auges für die Wahrheit. Wohl hat der Fragesteller recht, wenn er - wie wir vermuten - meint, dass niemand errettet werden kann ohne eine gewisse Erkenntnis der Wahrheit, und darum Errettet werden und Erkennen der Wahrheit zusammengehören. Aber diese „Erkenntnis der Wahrheit“ wird sich meist zunächst auf das beschränken, was zur Errettung nötig ist - die Erkenntnis der Sündenschuld Gott gegenüber und des Verlorenseins sowie des Herrn Jesus als Heiland für schuldige, verlorene Sünder durch Sein Leiden und Sterben am Kreuze. Dies erkennt er, und indem er den Herrn Jesus kindlich glaubend annimmt, wird er errettet. Aber es kann auch jemand die göttliche Wahrheit erkannt haben, alles wissen und doch nicht errettet sein (weil er nicht aufrichtig seine Zuflucht zum Herrn Jesus genommen hat). Das zeigt uns Gottes Wort (abgesehen davon, dass wir selbst vielleicht schon bei manchen Menschen diesen Eindruck gehabt haben).

In Hebr. 6,4-8 spricht das Wort von Menschen, die „einmal erleuchtet waren“, alles „geschmeckt“ haben,
was zu ihrer Errettung dienen konnte, aber „abgefallen sind“, und sagt, dass es unmöglich ist, sie „wiederum zur Umkehr zu erneuern“,
und vergleicht sie mit dem Lande, welches den fruchtbringenden Regen getrunken hat, aber Dornen und Disteln hervorbringt und dessen Ende
„die Verbrennung“ ist; und Kap. 10,26-31 ist von Menschen die Rede, die „mit Willen sündigen“,
nachdem sie „die Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben“, und für die infolgedessen „kein Schlachtopfer für Sünden mehr übrig“ bleibt, sondern nur das Gericht! In beiden Fällen - wie auch 2. Petr. 2,20-22 - handelt es sich also um Menschen, die alles wussten, die Wahrheit kannten und doch nicht errettet waren (denn alle, welche errettet sind, sind es für ewig; sie sind eine Gabe des Vaters an den Sohn, die Er nicht verlieren wird (!) - Joh. 6,39 - und gehören zu Seinen Schafen, die niemand aus Seiner Hand rauben wird und niemand aus der Hand Seines Vaters rauben kann! - Joh. 10,27-30). Andererseits ist die „Erkenntnis der Wahrheit“, die ein Erlöster zur Zeit seiner Errettung besitzt, noch längst nicht alles, was Gott ihn erkennen lassen will, sondern er darf und soll in der „Erkenntnis der Wahrheit“ nach seiner Errettung fortschreiten, zunehmen. Darin könnte man den Grund dafür sehen, dass das Errettet werden vorangestellt ist. Wir würden wohl die Reihenfolge umgekehrt gewählt haben. Aber vielleicht ist der Gedanke an Reihenfolge nicht so sehr - wenn überhaupt - für die gewählte Zusammenstellung bestimmend, als vielleicht der Umstand, dass vorher von Gott als „unserem Heiland-Gott“ gesprochen ist, also die Errettung der Menschen der herrschende Gedanke ist.

Und nun noch die Frage, ob Johannes dasselbe unter „Wahrheit“ versteht wie Paulus. Diese Frage ist nicht einfach mit „ja“ oder „nein“ zu beantworten. Es gibt nur eine „Wahrheit“ - nicht „Wahrheiten“ -, und insofern ist es dieselbe „Wahrheit“, von der Johannes und Paulus schreiben. Aber diese eine „Wahrheit“ ist so überaus vieles in sich schließend, so vielseitig, dass für beide Apostel - und auch für die anderen Schreiber im Worte Gottes - Raum genug war zu Verschiedenheiten in dem, was sie im Auge hatten, wenn sie von der „Wahrheit“ schrieben, nach der jedem von ihnen gegebenen besonderen Offenbarung. Jeder dieser beiden großen Apostel hatte eine besondere Aufgabe und dementsprechend besondere Gabe. Ein weltweit bekannter großer Schriftausleger schreibt hierauf bezüglich: „Johannes stellt Gott vor uns hin: den Vater, geoffenbart in dem Sohne, sowie ewiges Leben in Ihm. Paulus dagegen stellt uns vor Gott hin als angenommen in Christo.“ Das zeigt in wenigen Worten den Hauptunterschied im Dienste dieser beiden großen Diener Gottes und damit zugleich zwei wunderbare Seiten der einen herrlichen „Wahrheit“, und wir glauben, dass darin auch der Unterschied dessen besteht, was diese beiden Apostel im Auge hatten, wenn sie von der „Wahrheit“ sprachen und schrieben. (Nicht: darunter „verstanden“, sondern: dabei „im Auge hatten“, denn wir sind überzeugt, dass sie auch jeder für die anderen, nicht gerade ihren besonderen Dienst betreffenden Seiten der Wahrheit Verständnis hatten.) Kennzeichnend für erwähnte Verschiedenheit dürften folgende Schriftstellen sein: für Johannes: Ev. Joh. 1,14.17; für Paulus: 1. Tim. 3,15.

 

 


--- 1. Tim. 2,6 der sich selbst als Lösegeld für alle gegeben hat. (Das ist das Zeugnis zur rechten Zeit,) 
Antwort  02
Es gibt niemanden, der nicht das Lösegeld für sich persönlich im Glauben annehnen oder verwerfen könnte.


---  Joh. 12,47 Und wenn jemand meine Worte hört und nicht glaubt, so richte ich ihn nicht; denn ich bin nicht gekommen, um die Welt zu richten, sondern damit ich die Welt rette.(Glauben ist hier wohl nicht notwendig zur Rettung!)
Antwort 03

Der Sinn des 1. Kommens Christi war zur Rettung des Sünders 
Der Sinn des letzten Tages Johnannes 12.48 (Grossen Weissen Thron)  ist die ewige Verdammnis  für Unbekehrte.


--- Eph. 1,11 — in ihm, in welchem wir auch ein Erbteil erlangt haben, die wir vorherbestimmt sind nach dem Vorsatz dessen, der alles wirkt nach dem Ratschluss seines Willens, (Es zählt ausschließlich Gottes Willen, nicht unserer!)
Antwort 04

Die Bekeherten sind zuvorbestimmt,  das Himmlische Erbteil zu erlangen, die Unbekehrten sind für die ewige Hölle zuvorbestimmt.

--- Joh. 4,42 Und zu der Frau sprachen sie: Nun glauben wir nicht mehr um deiner Rede willen; wir haben selbst gehört und erkannt, dass dieser wahrhaftig der Retter der Welt, der Christus ist! (Er ist Retter der Welt, nicht nur der Gläubigen!)
Antwort 05
05
Die Leute von Sichar sprechen. Der Herr kam zur Stadt und sprach zu anderen, die nicht zu Ihm herausgekommen waren. Das Ergebnis war, dass »noch viele mehr glaubten
«. Sie bezeugten, dass ihr Glaube nicht auf das Zeugnis der Frau zurückging, sondern auf die direkte Lehre des Herrn selbst.
Die Worte des Herrn sind allgewaltig. Er selbst sagte: »Die Worte, die du mir gegeben hast, habe ich ihnen gegeben; und sie
haben sie angenommen und wahrhaftig erkannt, dass ich von dir ausgegangen bin
und haben geglaubt, dass du mich gesandt hast« (Joh 17,8). Die Worte des Herrn
ließen die Leute erkennen, dass Er »der Christus, der Heiland der Welt« – also nicht allein der Juden – war. Wie Johannes viele Jahre später schrieb: »Wir haben
Sohn gesandt hat als Heiland der Welt« (1Jo 4,14). Ein weiterer Titel, in dem »die
Welt« vorkommt, ist »das Licht der Welt« (Joh 9,5) und in ähnlicher Weise »der Richter der ganzen Erde« (1Mo 18,25).
Dass Sein Werk als Retter und als Richter die ganze Welt umfasst, wird damit klar bezeugt.
Diese Samariter müssen »wahre Anbeter« geworden sein in der Stunde, die »jetzt« ist. Damit bieten sie das Vorbild für
jenen einen Samariter unter den zehn Aussätzigen, der zurückkehrte, um Gott die Ehre zu geben (Lk 17,18); denn er glaubte, wie der Herr rühmend hervorhob.



--- 1. Joh. 4,14 Und wir haben gesehen und bezeugen, dass der Vater den Sohn gesandt hat als Retter der Welt. (Er ist Erlöser der Welt, nicht nur der Gläubigen!)
Antwort 06 06
Der Herr Jesus ist der Retter und der Richter der Welt  Johannes 12.28 Apostelgeschichte 10,42Johannes 5,22-23 Apostelgeschichte 17,31 2. Timotheus 4,1 Römer 2,16



--- Kol. 1,16-17 Denn in ihm ist alles erschaffen worden, was im Himmel und was auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, seien es Throne oder Herrschaften oder Fürstentümer oder Gewalten:
Alles ist durch ihn und für ihn geschaffen; und er ist vor allem, und alles hat seinen Bestand in ihm. (Alle Menschen sind für IHN geschaffen und haben in IHM Bestand!)
Antwort 07
 Auch in der ewigen Hölle hören die Unbekehrten nicht auf  im ewigen Tod zu leben lebben.


--- Röm. 5,18 Also: Wie nun durch die Übertretung des einen die Verurteilung für alle Menschen kam, so kommt auch durch die Gerechtigkeit des Einen für alle Menschen die Rechtfertigung, die Leben gibt. (ALLE werdenMenschen gerechtfertigt zum Leben?)
Antwort 08

Wer durch umkehrunwilligkeit  "In Adam ist,  bleibt in der Verdammnis und kommt in die ewigen Hölle.  
Wer durch Bekehrung in Christo ist,  ist in Christo


--- 1. Kor. 15,22+26 denn gleichwie in Adam alle sterben, so werden auch in Christus alle lebendig gemacht werden. 26 Als letzter Feind wird der Tod beseitigt. (Alle werden lebendig und den Tod gibt es nicht mehr!)
Antwort 09

Wer
 in Adam ist kommt mit allen Verlorenen in den Ewigen Tod
Wer in Christo, ist kommt in die Herrlichkeit zu Christus Herrlichkeit.


--- Phil. 2,10-11 damit in dem Namen Jesu sich alle Knie derer beugen, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind, und alle Zungen bekennen, dass Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters. (Alle Knie, alle Zungen bekennen Jesus! Geht nur mit Heiligem Geist!)
Antwort 10
Die Verdammten werden alle Bekennen müssen,  dass der Mensch Jesus Christus Gott ist,  aber es ist am Grossen Weissen Thron zu spät,  weil sie da schon biologisch Tote sind,
 und man sich nur im biologischen Leib bekehren kann.


--- 1. Kor. 12,3 Darum lasse ich euch wissen, dass niemand, der im Geist Gottes redet, Jesus verflucht nennt; es kann aber auch niemand Jesus Herrn nennen als nur im Heiligen Geist. (Jeder und Alle werden den Heiligen Geist bekommen!)
Antwort 11

Paulius zeigt den Korinthern den Unterschied zwischen früher und benutzt den Namen des Herrn Jesus als Prüfstein.
Es ist unmöglich, dass der Geist Gottes in der Zusammenkunft der Heiligen etwas tut, das zur Unehre des Herrn Jesus ist. Die Dämonen werden alles in ihrer Macht Stehende versuchen, um den Namen des Herrn Jesus verächtlich zu machen.
Wenn in der CosB  (Christen ohne Sonderbekenntnis)  jemand aufsteht und  sagt:  „Verflucht sei Jesus“, so ist klar, dass diese Person nicht vom Heiligen Geist geleitet wird, sondern von Dämonen.
Dämonen wollen nichts lieber, als über den Namen des Herrn Jesus einen Fluch zu bringen. Das gelingt ihnen zum Beispiel auch, wenn sie Gläubige dazu bringen können, ein sündiges Leben zu führen.
Der Heilige Geist dagegen wird alles tun, um Ihn zu ehren und Ihm in der Versammlung die Herrlichkeit zu geben, deren Er würdig ist. Er wird die Gläubigen dazu bringen, ihr Leben in vollständigem Gehorsam dem Herrn Jesus zu übergeben. 

Dämonen erkennen den Herrn Jesus nicht als Herrn an. In den Evangelien findet verschiedene Male eine Konfrontation zwischen Dämonen und dem Herrn Jesus statt.
Dabei fällt auf, dass sie Ihn nie als „Herrn“ anreden. Wenn der Herr Jesus jedoch im Friedensreich über das Weltall herrschen wird, werden sie gezwungen werden, Ihn als Herrn anzuerkennen.
Das kannst du in Philipper 2 lesen, wo mit den „Unterirdischen“ die Dämonen gemeint sind (Phil 2,9–11).
Auch ungläubige Menschen erkennen Ihn nicht als Herrn an. Sie rechnen nicht mit seiner Herrschaft, sondern führen ihr eigenes Leben.
In Matthäus 7 liest du sogar von Menschen, die zwar sagen: „Herr, Herr“, aber in ihrem Leben nicht nach seinem Willen gefragt haben (Mt 7,21).
Dem Namen nach wollen sie zwar Christen sein, aber sie gehen ihren eigenen Weg.
Wo du das findest, hast du es nicht mit dem Werk des Heiligen Geistes zu tun, sondern mit dem Werk von Dämonen. Ein Wiedergeborener wird mit Achtung von Jesus sprechen und Ihn deshalb auch möglichst
 „Herr“ Jesus nennen. In seinem Leben wird zu sehen sein, dass es mehr als ein Lippenbekenntnis ist und dass er der Autorität des Herrn Jesus in allen Bereichen seines Lebens Rechnung trägt. Wo du das findest,
hast du es nicht mit dem Werk von Dämonen zu tun, sondern mit dem Werk des Heiligen Geistes.



--- Röm. 11,26 und so wird ganz Israel gerettet werden, wie geschrieben steht: »Aus Zion wird der Erlöser kommen und die Gottlosigkeiten von Jakob abwenden, (Selbst das Haus Jakob wird komplett gerettet!)
Antwort 12

Der Überrest aus der 70. DJW  wird das „ganze Israel“ bilden, das errettet werden wird.
Die gottlosen, ungläubigen Israeliten werden alle durch das Gericht umgekommen sein. Was übrig bleibt, ist dann „ganz Israel“.

 Mit diesem „neuen“ Israel knüpft Gott wieder an, nachdem „die Vollzahl der Nationen eingegangen ist“. Dieser Ausdruck bedeutet, dass das christliche Zeugnis auf der Erde die Zeit seines Zeugnisses erfüllt (Römer 11.25
und sein Ende erreicht hat. >> Römer 11.26  Gott hat es abhauen müssen (Vers 22), weil es nicht an seiner Güte geblieben ist.
Danach wird Gott sich dem Volk Israel wieder in seiner Liebe zuwenden.
Der Erretter kommt aus Zion, um sein Volk von ihren Feinden, die sie vernichten wollen, zu befreien. Wie das alles geschehen wird, lesen wir in vielen Prophezeiungen des Alten Testaments.
Nach der Vernichtung ihrer Feinde wird der Erretter die Gottlosigkeiten von seinem Volk wegnehmen.


--- Tit. 2,11 Denn die Gnade Gottes ist erschienen, die heilbringend ist für alle Menschen;Ist erschienen, ist heilbringend! (Nicht könnte sein, würde wenn …)
Antwort 13

Die Gnade = Jesus Christus ist für alle da. Die Meisten lehnen IHN ab und kommen in die Ewige Verdammnis.

--- Röm. 8,21 dass auch die Schöpfung selbst befreit werden soll von der Knechtschaft der Sterblichkeit zur Freiheit der Herrlichkeit der Kinder Gottes. (Die gesamte Schöpfung soll nicht Sterben!)
Antwort 14

Nicht allein die Kinder Gottes werden dann Freiheit genießen, sondern die ganze Schöpfung wird dann in ihrer ganzen Pracht aufblühen. Dann wird sich erfüllen,

was in Jes 11 und 65 so anschaulich geschildert ist. Die Welt hat die Schöpfung noch nie so gesehen, wie sie eigentlich gedacht war, doch wenn die Freiheit der Kinder Gottes offenbart wird, werden die

Einschränkungen, die der Schöpfung wegen der Sünde auferlegt sind, weggetan Nicht allein die Kinder Gottes werden dann Freiheit genießen, sondern die ganze

Schöpfung wird dann in ihrer ganzen Pracht aufblühen. Dann wird sich erfüllen, was in Jes 11 und 65 so anschaulich geschildert ist. Die Welt hat die Schöpfung

noch nie so gesehen, wie sie eigentlich gedacht war, doch wenn die Freiheit der Kinder Gottes offenbart wird, werden die Einschränkungen, die der Schöpfung wegen

der Sünde auferlegt sind, weggetan sein und die Herrlichkeit von Gottes Werk wird von allen Augen bewundert werden. Paulus überspringt die bevorstehenden

Ereignisse des prophetischen Fahrplans. Die Entrückung der Gemeinde oder die Trübsalszeit auf der Erde werden nicht erwähnt. Als inspirierter Schreiber ist es

hier sein Auftrag, die Gewissheit der künftigen Herrlichkeit und deren Auswirkungen zu erklären. Diesen Auftrag erfüllt er wie üblich mit seiner unübertrefflichen Fähigkeit.

Die Schöpfung wird nicht mehr in Banden der Knechtschaft, sondern befreit sein. Man könnte nicht sagen, dass sie sehnsüchtig auf die Offenbarung der Söhne

Gottes wartet, wenn das nicht ihre eigene Befreiung einschließen würde. sein und die Herrlichkeit von Gottes Werk wird von allen Augen bewundert werden.

Paulus überspringt die bevorstehenden Ereignisse des prophetischen Fahrplans. Die Entrückung der Gemeinde oder die Trübsalszeit auf der Erde werden nicht

erwähnt. Als inspirierter Schreiber ist es hier sein Auftrag, die Gewissheit der künftigen Herrlichkeit und deren Auswirkungen zu erklären. Diesen Auftrag erfüllt er wie

üblich mit seiner unübertrefflichen Fähigkeit. Die Schöpfung wird nicht mehr in Banden der Knechtschaft, sondern befreit sein. Man könnte nicht sagen, dass sie

sehnsüchtig auf die Offenbarung der Söhne Gottes wartet, wenn das nicht ihre eigene Befreiung einschließen würde.




— durch ihn, sowohl was auf Erden als auch was im Himmel ist. (Alle und alles wird mit Gott versöhnt! Siehe Verlorener Sohn!)
Antwort 15

Du hast in den vorhergehenden Versen gesehen, dass die Herrlichkeit des Sohnes als Haupt in zweierlei Hinsicht vorgestellt wurde:

1. Er ist Haupt über die Schöpfung

2. Er ist Haupt in der Auferstehung

Du bekommst noch mehr Herrlichkeiten zu sehen, die ebenfalls einerseits mit der alten Schöpfung und andererseits mit der neuen Schöpfung oder Auferstehung in Verbindung stehen.

Genauso gibt es auch zwei Versöhnungen:

1. die der Schöpfung und

2. die der Heiligen (Gläubigen), die die Gemeinde bilden (Verse 20–22).

Auch gibt es zwei Dienste, die aus Ihm hervorkommen:

1. den Dienst des Evangeliums, das in der ganzen Schöpfung gepredigt wird und

2. den Dienst für die Gemeinde (Verse 23–25) deK



--- Kol. 1,20 und durch ihn alles mit sich selbst zu versöhnen, indem er Frieden machte durch das Blut seines Kreuzes

Antwort 16

Du hast in den vorhergehenden Versen gesehen, dass die Herrlichkeit des Sohnes als Haupt in zweierlei Hinsicht vorgestellt wurde:

1. Er ist Haupt über die Schöpfung

2. Er ist Haupt in der Auferstehung

Du bekommst noch mehr Herrlichkeiten zu sehen, die ebenfalls einerseits mit der alten Schöpfung und andererseits mit der neuen Schöpfung oder Auferstehung in Verbindung stehen.

Genauso gibt es auch zwei Versöhnungen:

1. die der Schöpfung und

2. die der Heiligen (Gläubigen), die die Gemeinde bilden (Verse 20–22).

Auch gibt es zwei Dienste, die aus Ihm hervorkommen:

1. den Dienst des Evangeliums, das in der ganzen Schöpfung gepredigt wird und

2. den Dienst für die Gemeinde (Verse 23–25) deK



--- Jak. 5,5  Steht aber in 1. Kor . 5.5,....
Darum richtet nichts vor der Zeit, bis der Herr kommt, der auch das im Finstern Verborgene ans Licht bringen und die Absichten der Herzen offenbar machen wird; und dann wird jedem das Lob von Gott zuteilwerden. (Lob von Gott? Um dann in der Hölle zu schmoren?)

Antwort 17

Es kommt eine Zeit, wo alles, was wir getan haben, ans Licht kommen wird. Dann geht es nicht nur darum, was wir getan haben, sondern vor allem auch darum, wie wir es getan haben. Die Motive, die Überlegungen des Herzens, die uns dazu geführt haben, einen bestimmten Dienst zu tun, werden dann offenbar werden.

Ist das etwas, wovor wir uns fürchten müssen? Ja – wenn du auf deine eigene Ehre bedacht bist und wenn es dir wichtig ist, was andere (Gläubige oder Ungläubige) über deinen Dienst denken. Nicht aber, wenn es dir um die Ehre Gottes geht und du in dem Dienst für Ihn treu sein willst.

Paulus betrachtete seinen ganzen Dienst vor dem Hintergrund des Kommens des Herrn. Erst wenn der Herr kommen wird, wird alles ganz klar werden, denn nur Er kann ein fehlerfreies Urteil fällen. Vor dieser Zeit ist jede Beurteilung der Motive, wie jemand Gott dient, nicht am Platz. „Und dann wird einem jeden sein Lob werden von Gott.“ Auf das Lob, das Gott erteilt, kommt es an.


--- Röm. 11,32 Denn Gott hat alle miteinander in den Unglauben verschlossen, damit er sich über alle erbarme. (Alle sind Ungläubige, allen erbarmt ER sich.)
Antwort 18

Wir Christen sind nun die Träger des Zeugnisses, das Gott von sich selbst in dieser Welt geben will. Israel hat beim Ablegen dieses Zeugnisses versagt und ist deshalb beiseite gesetzt worden.

Es besteht die Gefahr, dass wir Christen uns des Platzes rühmen, den Gott uns gegeben hat. Wir glauben dann, besser zu sein als Israel. Nun, wer nur ein wenig das Zeugnis kennt, das die Christen in dieser Welt ablegen, wird sich davor hüten, sich zu rühmen. Denk nur an Nordirland und den Libanon. Hinzu kommt noch, dass uns Gott in seiner Gnade dieses Zeugnis anstelle von Israel anvertraut hat. Nur auf diese Weise sind wir Teilhaber der Segnungen geworden, die Gott seinem Volk geben wollte. Wir, von Natur Heiden, hatten auf nichts ein Anrecht. Bedenke, dass nicht wir die Wurzel tragen, sondern die Wurzel uns trägt. (Wenn du vergessen hast, was diese Bildersprache bedeutet, so lies noch einmal den letzten Abschnitt.)


--- Offb. 5,13 Und jedes Geschöpf, das im Himmel und auf der Erde und unter der Erde ist, und was auf dem Meer ist, und alles, was in ihnen ist, hörte ich sagen: Dem, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm gebührt das Lob und die Ehre und der Ruhm und die Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit! (Jedes Geschöpf, ALLE!)
Antwort 19

Und jedes Geschöpf, das im Himmel ist und auf Erden und unter der Erde und auf dem Meer und alles, was darin ist , schloß sich dem himmlischen Chor an und lobte Gott. In diesem Schlußteil des allgemeinen Lobes sprachen die vier Gestalten ... Amen , und die vierundzwanzig Ältesten fielen nieder und beteten an .

 Mit der himmlischen Vision in Kapitel 4; 5 wird der Leser auf die folgenden dramatischen Ereignisse vorbereitet: die Öffnung der sieben Siegel. Der Ton dieser ganzen Offenbarungen macht deutlich, daß der Himmel, von dem hier die Rede ist, real ist und keineswegs nur in der Vorstellungswelt des Apostels existierte. Diese beiden Kapitel enthüllen vielmehr die unbeschreibliche Herrlichkeit und unendliche Majestät der Gottheit im Himmel. In den folgenden Kapiteln dann wird die souveräne Macht Gottes im Gericht über eine böse Welt dargestellt, die in nie dagewesene Tiefen der Sünde und Gotteslästerung abgesunken ist. Auch wenn wir Gläubigen von heute nicht das Privileg besitzen, eine Vision, wie sie Johannes zuteil wurde oder wie sie Paulus sah ( 2Kor 12,1-3 ), zu erleben, so kann doch jeder Christ sich mit den Bildern der Schrift befassen und in ihnen die Herrlichkeit und die Wunder des Himmels spüren, die er eines Tages mit eigenen Augen schauen wird.


--- 1. Kor. 15, 28 Wenn ihm aber alles unterworfen sein wird, dann wird auch der Sohn selbst sich dem unterwerfen, der ihm alles unterworfen hat, damit Gott alles in allen sei. (Gott ist in ALLEN!)
Antwort 20

Die Reprise des in diesen Versen ausgesprochenen Gedankens findet sich in Vers 57 . Durch die Macht Gottes wird dem fleischgewordenen Christus alles unterworfen werden (vgl. Phil 3,21 ), er selbst aber wird Gott untertan sein. Damit findet das Werk des Sohnes seine Erfüllung in der Herrlichkeit des Vaters (vgl. Joh 17,4-5 ). Das ist auch die endgültige Bestimmung derGemeinde (vgl. 1Kor 10,31; Eph 1,6.12.14 ). Wenn Gott alles in allem (vgl. Röm 11,36 ) sein wird, wird die neue Schöpfung vollendet sein, und der auferstandene Christus und seine Gemeinde werden an dieser Vollendung teilhaben (vgl. Offb 22,1 ).



 --- Offb. 21,4 Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, weder Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen. (Oder ist hier die Hölle ausgenommen, wo noch Tod und Geschrei ist?)
Antwort 21

Johannes fuhr fort: Und ich hörte eine große Stimme von dem Thron her . Das ist das letzte Mal von insgesamt zwanzig Erwähnungen der "großen Stimme" im Buch der Offenbarung (das erste Mal in Offb 5,2 ).

Die letzte Offenbarung vom Himmel machte deutlich, daß Gott bei den Menschen wohnen wird, daß die Gläubigen sein Volk bilden werden und er ihr Gott sein wird. Die Christen werden sich für alle Ewigkeit einer neuen, engen Beziehung zu Gott erfreuen, wie sie in einer Welt, in der es noch Sünde und Tod gibt, unmöglich ist. In der neuen Welt wird es kein Leid mehr geben: Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen . Tod und Trauer, Schmerz und Weinen werden die Menschen nicht mehr beschweren, denn das Erste ist vergangen .

Manche Menschen haben sich gefragt, ob es im Himmel vielleicht eine Zeitlang Leid und Sorgen geben wird und sie dann, mit der Erschaffung der neuen Welt, abgetan werden. Plausibler ist jedoch die Deutung, daß der Himmel überhaupt nichts mit der gegenwärtigen Erde zu tun hat.


--- Joh. 5,25 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Die Stunde kommt und ist schon da, wo die Toten die Stimme des Sohnes Gottes hören werden, und die sie hören, werden leben.(Nichts mit: Du musst dich zu Lebzeiten entscheiden!)
Antwort 22

Jesu lebenschenkende Macht kann einen Menschen vom Tod auferwecken ( Joh 11,43 ), alle, die in den Gräbern sind ( Joh 5,28-29 ), auferstehen lassen und einen jeden aus dem geistlichen Tod in das ewige Leben (V. 24 ) berufen. (Die Worte es kommt die Stunde stehen viermal im Johannesevangelium: Joh 4,21.23;5,25.28 .)


--- Joh. 5,28-29Verwundert euch nicht darüber! Denn es kommt die Stunde, in der alle, die in den Gräbern sind, seine Stimme hören werden, und sie werden hervorgehen: die das Gute getan haben, zur Auferstehung des Lebens; die aber das Böse getan haben, zur Auferstehung des Gerichts. (Wird Gott Erbarmen haben?)
Antwort 23

Seine Hörer sollten sich nicht wundern , daß diejenigen, die glauben, vom Tode zum Leben hindurchdringen (V. 24 ), denn in der Zukunft werden alle auf sein Gebot hin auferstehen. Von dieser universalen Auferstehung ist bereits in Dan 12,1 - 2 die Rede. Andere Textstellen sprechen davon, daß die Auferstehung zum Leben, "die erste Auferstehung", in Stufen vor sich gehen wird: die Gemeinde wird entrückt werden, die Heiligen aus der Zeit der großen Trübsal werden beim zweiten Kommen des Herrn am Ende dieser Zeit auferstehen. Die Auferstehung derer, die gerichtet werden, wird dann am Ende des Tausendjährigen Reiches erfolgen ( Offb 20,11-15 ). Joh 5,28-29 ist eine der wenigen Stellen im Johannesevangelium, die einen ausdrücklich eschatologischen Inhalt haben.

 

Die Formulierungen "die Gutes getan haben" und "die aber Böses getan haben" ( ta phaula , "nichtsnutzige Dinge; vgl. Joh 3,20 ) mögen, für sich betrachtet, vielleicht zu der Schlußfolgerung verführen, daß man durch "gute Werke" gerettet oder aufgrund böser Taten verdammt wird, doch wenn man die johanneische Theologie im Zusammenhang betrachtet, verbietet sich ein solcher Gedanke (vgl. Joh 3,17-21;6,28-29 ). Die, die wirklich wiedergeboren sind, leben ein anderes Leben. Sie gehorchen Gott ( Joh 14,15 ), sie verlassen sich auf ihn ( Joh 15,5-7 ), und sie wandeln im Licht ( Joh 8,12; 1Joh 1,7 ). Sie sind gerettet durch das Lamm Gottes, das stellvertretend für sie die Strafe ihrer Sünde auf sich nimmt. Rettung bringt nur der Glaube an Christus. Doch wer den Sohn Gottes verwirft, verfällt dem Gericht ( Joh 3,36 ).



--- 1. Kor. 3,15 wird aber jemandes Werk verbrennen, so wird er Schaden erleiden; er selbst aber wird gerettet werden, doch so wie durchs Feuer hindurch.  (Selbst durchs Feuer (Deine Hölle!) hindurch rettet Gott!)
Antwort 24

Das Bild des Feuers im Zusammenhang mit der Wiederkunft Christi findet sich auch an anderen Stellen im Neuen Testament ( 2Thes 1,7-8; Offb 18,8 ). Worin der Lohn des Fachmanns besteht, wird nicht im einzelnen angeführt, doch auf jeden Fall gehört das Lob dazu ( 1Kor 4,5 ). Der unfähige Baumeister wird zusehen müssen, wie sein Werk verbrennt, er selbst aber wird gerettet werden wieein brennender Zweig, der aus dem Feuer gerissen wird ( Am 4,11; Jud 1,23 ). Bevor sie in dieser Prüfung offenbar werden, können die oben genannten Materialien zusammen verwendet werden und sogar untrennbar erscheinen (vgl. Mt 13,30 ).


--- Röm. 11,15 Denn wenn ihre Verwerfung die Versöhnung der Welt zur Folge hatte, was wird ihre Annahme anderes zur Folge haben als Leben aus den Toten? (Der Juden Verwerfung ist die Versöhnung der WELT!)
Antwort 25


Danach wendet Paulus sich an einen ganz bestimmten Teil der christlichen Gemeinde in Rom: Euch Heiden aber sage ich. Paulus benutzt in seinen Briefen häufig Begriffe aus der mündlichen Rede, eine Tatsache, die in bezug auf die Inspiration des Neuen Testaments bedeutsam ist. Er bestätigt zunächst seine Sonderstellung als Apostel der Heiden (vgl. Apg 9,15; Gal 1,16; 2,7-8; Eph 3,8 ) und erklärt dann: Ich preise mein Amt . Dieses Rühmen seines Auftrags unter den Heiden zielt möglicherweise zum Teil darauf ab, die Eifersucht der Juden zu erregen ( Röm 11,11 ), um vielleicht einige von ihnen retten zu können (vgl. Röm 9,1-4; Röm 10,1 ). Jeder Jude, der für Christus gewonnen wird, wird zu dem "durch die Wahl der Gnade berufenen Rest" gehören. Daraufhin erinnert Paulus seine heidnischen Leser daran, daß die Verwerfung Israels im Plan Gottes die Versöhnung der Welt bedeutet, denn weil Israel Christus ablehnte, wird das Evangelium nun den Heiden verkündigt. In der Schrift ist die Versöhnung ein Werk Gottes, das er im Tod Christi vollbringt. Diese Tat holt zwar den einzelnen noch nicht tatsächlich in eine Beziehung zu Gott zurück, ist aber die Grundlage dafür, daß eine solche Beziehung überhaupt hergestellt werden kann (vgl. 2Kor 5,18-20 ). In Vers 13 - 15 werden also die Wendungen "Reichtum für die Welt" und "Reichtum für die Heiden" in Röm 11,12 erklärt. (Wenn ein Mensch durch den Glauben zu Christus kommt, tritt Gottes Werk der Versöhnung für ihn in Kraft; er geht eine Beziehung zu Gott ein und wird frei von allen geistlichen Kräften, die dem entgegenstehen.)

Paulus ist überzeugt, daß Israels Straucheln nicht von Dauer ist: Was wird ihre Annahme anderes sein als Leben aus den Toten? Diese Frage dient der Erklärung der Wendung "wieviel mehr wird es Reichtum sein, wenn ihre Zahl voll wird" (V. 12 ). Israels "Annahme" Christi steht in Zusammenhang mit der "ersten Auferstehung" ( Offb 20,4-6 ), der Auferstehung des Lebens ( Joh 5,29 ). Dazu wird die Auferstehung der toten Heiligen bei der Entrückung ( 1Thes 4,13-18 ), derjenigen, die in der Zeit der Großen Trübsal den Märtyrertod starben ( Offb 20,4.5 b), und der Gläubigen aus der Zeit des Alten Testaments ( Dan 12,1-2 ) gehören. Bei der zweiten Auferstehung werden dann auch alle bösen Menschen, die gestorben sind, auferweckt und vor dem großen weißen Thron des Gerichts verurteilt werden ( Offb 20,5 a. 12-13 ). Die Lehre, daß die ganze Menschheit in einer einzigen allgemeinen Auferstehung zum Leben erweckt werden wird, setzt sich über die hier genannten Unterscheidungen hinweg.



--- 2. Kor. 5,15 und er ist deshalb für alle gestorben, damit die, welche leben, nicht mehr für sich selbst leben, sondern für den, der für sie gestorben und auferstanden ist. (Für Alle oder nur für Gläubige?)
Antwort 26


Warum aber lebt Paulus so (V. 13 )? Weil Christus so gelebt hat (vgl. Mk 3,21 ). Obwohl Christus göttliche Vorrechte besaß, wurde er freiwillig ein Mensch und folgte dem Weg des Gehorsams bis ans Kreuz ( Phil 2,6-8 ), wo er für alle starb (nicht nur für die Erwählten, wie manche annehmen; vgl. 1Tim 2,6; 1Joh 2,2; Hebr 2,9 ). Durch den Glauben ist Paulus Jesus in seinem Tod und seiner Auferstehung gleich geworden ( Röm 6,3-4; Gal 2,20 ) und übt in seinem Leben nun jene Selbstlosigkeit, die auch der Herr gelebt hat. Die Liebe Christi , die ihn bekehrt hat, nötigt ihn dazu (vgl. 1Joh 3,16 ). 

Später, in der Erörterung des "Amtes der Versöhnung" ( 2Kor 5,18-19 ), entwickelt Paulus die historischen und sachlichen Implikationen der Versöhnung, die Christus erwirkt hat, weiter. In den vorliegenden Versen geht es ihm zunächst um die subjektive Erfahrung der objektiven Heilstat Christi. Alle, die durch den Glauben an den Segnungen des Opfertodes Christi teilhaben (und nun geistlich leben ), sollen auf diese Gnade durch ein selbstloses Leben und die Mitwirkung am "Amt der Versöhnung" antworten. Sie sollen hinfort nicht sich selbst leben, sondern Christus. Daß Paulus so lebt, sollte den Korinthern ein Anlaß sein, sich seiner zu rühmen (V. 12 ).


--- Joh. 17,22 ... gleichwie du ihm Vollmacht gegeben hast über alles Fleisch, damit er allen ewiges Leben gebe, die du ihm gegeben hast. (Schon wieder gibt er ALLEN ewiges Leben.)
Antwort 27

Die Herrlichkeit, die Christus der Kirche gegeben hat, bezieht sich wahrscheinlich auf die Herrlichkeit des Kreuzes (vgl. V. 1 - 5 ). Durch die Erinnerung an Jesu Sühneopfer sollte die Kirche mit den Zielen Gottes und seinem Heilsplan eins werden. Abermals wird die Einheit der Christen ( damit sie eins seien ) mit der Einheit zwischen Sohn und Vater verglichen (wie wir eins sind; vgl. V. 11.21 ). Diese Einheit wird dadurch erzielt, daß Christus in den Gläubigen wohnt ( ich in ihnen ).

Das Ziel der Einheit der Gläubigen untereinander und mit Gott ist ein doppeltes: (a) die Welt soll an den göttlichen Auftrag des Sohnes glauben ( erkenne, daß du mich gesandt hast ), und (b) die Welt soll die Liebe Gottes zu den Gläubigen erkennen, die ebenso tief und unvergänglich ist wie die Liebe zu seinem Sohn (vgl. V. 26 ).




--- 1. Tim. 4,9-11 Glaubwürdig ist das Wort und aller Annahme wert; denn dafür arbeiten wir auch und werden geschmäht, weil wir unsere Hoffnung auf den lebendigen Gott gesetzt haben, der ein Retter aller Menschen ist, besonders der Gläubigen. Dies sollst du gebieten und lehren! (Nicht nur Retter der Gläubigen!)
Antwort 28


1Tim 4,9

Die Formel "das ist gewißlich wahr" kann in diesem Fall sowohl als Bekräftigung der vorangegangenen Aussage verstanden werden (vgl. Tit 3,8 ) oder sich auf die folgende Aussage beziehen (vgl. 1Tim 1,15 ). Hier gilt wahrscheinlich das erste.

1Tim 4,10

Denn dafür , so sagt Paulus, arbeiten und kämpfen wir - nämlich, um in der in Vers 8 erwähnten Frömmigkeit zu wachsen. Das Wort "kämpfen" ist die Übersetzung des griechischen agonizometha ("Ich kämpfe verzweifelt"), ebenfalls ein Terminus aus dem Bereich des Sports. Paulus praktiziert also offensichtlich selbst, wozu er Timotheus soeben aufgefordert hat (vgl. Kol 1,29 ). Mit der Wendung "wir haben unsre Hoffnung auf den lebendigen Gott gesetzt" wird das griechische Wort Elpikamen wiedergegeben, eine Perfektform, die eine Handlung bezeichnet, deren Folgen noch andauern, also die Fortdauer des Vertrauens, das der Apostel in Gott setzt, betont. Paulus weiß, daß sein Kampf Sinn hat, weil seine Hoffnung sich nicht auf sich selbst, irgendeine Lebensphilosophie, andere Menschen oder eingebildete Götter stützt, sondern auf den lebendigen Gott, welcher ist der Heiland aller Menschen, besonders der Gläubigen . Das Wort "lebendig" greift dasselbe Adjektiv in 1Tim 3,15 auf, während der Titel "Heiland" auf 1Tim 1,1 und 1Tim 2,3 zurückverweist. Erneut hält Paulus fest, daß Gott der Erlöser "aller Menschen" ist (vgl. 1Tim 2,2.4.6 ), weil er will, daß alle gerettet werden, und Christus als Lösegeld hingegeben hat ( 1Tim 2,6 ), um diese Rettung zu erwirken. Dennoch ist Gott in ganz besonderer Weise der Heiland der Gläubigen, weil nur in ihnen sein Erlösungswunsch Früchte trägt.

1Tim 4,11

Timotheus, ein noch junger Mann mit wahrscheinlich nicht allzu großem Selbstbewußtsein, neigte offensichtlich zu Schüchternheit und Furchtsamkeit (vgl. 1Kor 16,10-11 ). Paulus fordert ihn deswegen zur Entschiedenheit auf: "Dies gebiete ( parangelle , "bestehe darauf"; vgl. auch 1Tim 5,7 und 1Tim 6,13 ) und lehre." Mit "dies" meint der Apostel im allgemeinen die im vorliegenden Kontext gegebenen Anweisungen, doch hier scheint der Begriff bewußt zweideutig gebraucht (vgl. 1Tim 3,14;4,6.15;5,7.21;6,2.11 ). Paulus spornt Timotheus zu Festigkeit und Mut in seinem Amt an.

 

--- Kor. 15,26 Als letzter Feind wird der Tod beseitigt.
Antwort 29
Wenn Christus zurückkehrt, wird der Tod , die Personifizierung des letzten Widersachers Christi (vgl. V. 
55 ; Hebr 2,14 ), endgültig besiegt werden. Dabei wird nicht, wie manche Korinther glauben, der Körper der Menschen, sondern der Zerstörer des Körpers, der Tod selbst, vernichtet werden .

--- Offb. 21,4 … und der Tod wird nicht mehr sein …
Antwort 30


Offb 21,3-4

Johannes fuhr fort: Und ich hörte eine große Stimme von dem Thron her . Das ist das letzte Mal von insgesamt zwanzig Erwähnungen der "großen Stimme" im Buch der Offenbarung (das erste Mal in Offb 5,2 ).

Die letzte Offenbarung vom Himmel machte deutlich, daß Gott bei den Menschen wohnen wird, daß die Gläubigen sein Volk bilden werden und er ihr Gott sein wird. Die Christen werden sich für alle Ewigkeit einer neuen, engen Beziehung zu Gott erfreuen, wie sie in einer Welt, in der es noch Sünde und Tod gibt, unmöglich ist. In der neuen Welt wird es kein Leid mehr geben: Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen . Tod und Trauer, Schmerz und Weinen werden die Menschen nicht mehr beschweren, denn das Erste ist vergangen .

Manche Menschen haben sich gefragt, ob es im Himmel vielleicht eine Zeitlang Leid und Sorgen geben wird und sie dann, mit der Erschaffung der neuen Welt, abgetan werden. Plausibler ist jedoch die Deutung, daß der Himmel überhaupt nichts mit der gegenwärtigen Erde zu tun hat.



--- Jes. 25,8 Er wird den Tod auf ewig verschlingen. Und GOTT, der Herr, wird die Tränen abwischen von jedem Angesicht … (Ohne Tod gibt es nur noch LEBEN!)

Antwort 31

 
Der Tod, hier als Hülle und Decke dargestellt, die den toten Körper bedecken, wird beseitigt werden. Deshalb werden auch die Tränen der Trauer wegen der Trennung des Toten von den Lebendigen Vergangenheit sein. Diese Beseitigung des Todes, das Wegwischen von Tränen , wird am Ende der tausendjährigen Herrschaft Christi geschehen ( Offb 21,4 ), wenn der Tod, Satan und das Totenreich in den großen Feuersee geworfen ( Offb 20,14 ) und der neue Himmel und die neue Erde geschaffen werden ( Offb 21,1-3 ). Da Gottes zukünftiges Reich sowohl das Tausendjährige Reich als auch die ewige Herrschaft umfaßt, sieht Jesaja sie hier wie ein Ereignis zusammen (vgl. Jes 65,17-25 ). An anderen Stellen werden das erste und das zweite Kommen Christi zusammengesehen ( Jes 9,5-6; 61,1-3 ). Die Gewißheit des zukünftigen Wohlstandes und der Freude sowie der Beseitigung des Todes sollen das Juda zur Zeit Jesajas ermutigen, auf den Herrn zu vertrauen und den Mut nicht zu verlieren.