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Hiob (2)

DAS BUCH HIOB
Verfasser: Gott
Schreiber Hiob? 
Thema: Das Problem des Leidens
Datum der Niederschrift: ungewiß

 HIOB ist das erste der Bücher der Weisheit in dem Kanon des A.T., die andern Bücher sind Sprüche und Prediger. Die Literatur der Weisheit, deren Beispiel im N.T. der Brief des Jakobus ist, handelt von dem weiten Gebiet der menschlichen Erfahrung und besteht in kurzen, kräftigen Aussprüchen (Sprich wörtern), oder in Abhandlungen, Monologen (Selbstgesprächen) und, wie in Hiob, in einer dramatischen Darstellung.     
  Wenn auch das Buch den Verfasser nicht nennt, so bezeichnen doch Hes. 14,14. 20 und Jak. S, 11 Hiob als eine historische Persönlichkeit. Daß er in dem patriarchalischen Zeitalter gelebt haben mag, kann aus seinem hohen Alter gefolgert werden, aus verschiedenen geographischen Angaben und aus dem Fehlen Jeder Erwähnung des Gesetzes der Stiftshütte oder des Tempels. Die Verwendung von wich tigen biblischen Begriffen in diesem Buch wie Gott, Mensch, Satan, Gerechtigkeit, Erlösung und Auferstehung zeigt an, besonders wenn man ein so frühes Datum für seine Entstehung ansetzt, daß eine weitgehende Offenbarung Gottes sogar vor der Niederschrift der Heiligen Schrift vorhanden war.

  Der Gegenstand des Buches Hiob ist Gottes vorausschauende und gerechte Regierung, die in dem Licht des uralten Problems von dem Leiden des Gerechten betrachtet wird. Für dieses Problem wußte Hiob, der sich selbst rechtfertigte, keine Lösung, auch nicht seine drei Ratgeber, die ihn der Sünde bezichtigten. Elihu, der Hiobs Leiden als Züchtigung Gottes erklärte, um ihn von Sünde zu reinigen, bewegte sich auf einer höheren Ebene, aber er versagte auch in der Lösung der Frage nach dem Sinn des Leidens.

  Erst als Gott sich Hiob in Seiner Majestät und Macht offenbarte (Kap. 38-41),
wandte sich Hiob «schlicht und recht» wie er war, von seiner eigenen Gerechtigkeit ab und bekannte: «ich schuldige mich und tue Buße in Staub und Asche» (42, 6).
Dann aber, als er erkannt hatte, daß er schlechter war als alles, was er je getan hatte, wurde Hiob aus dem Leiden zu neuem Segen und zur Wiederherstellung seines Wohlstandes erhoben. Beachtenswerte messianische Stellen in dem Buch sind folgende: 9, 33: 16, 19: 19, 25: 33, 23-24: 36, 18. Kapitel 28 enthält eine wunderbare Diskussion über die Weisheit, und die Kapitel 38-41 sind Beispiele von einer unübertrefflich herrlichen Poesie. Das Buch kann in sechs Teile eingeteilt werden:
I. Prolog (Vorwort), 1-2.
II. Das Gespräch Hiobs mit seinen Ratgebern, 3-31.
III. Der Monolog (Selbstgespräch) Elihus, 32-37.
IV. Der Herr redet, 38-41.
V. Das Bekenntnis Hiobs 42, 1-6.
VI. Epilog (Schlußwort), 42, 7-17.