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Israel ganz → Römer 11.16-27
Elberfelder 1905 |
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Römer |
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Röm 11,16 Wenn aber der Erstling heilig ist,
so auch die Masse<O. der Teig>; und wenn die Wurzel heilig ist, so auch
die Zweige. |
Erstling.: 2. Mo 23,16;
4. Mo 15,19-21 Wurzel: 5. Mo 7,6-8;
Jes 6,13; Jes 11,1; Jes 11,10 |
Röm 11,17 Wenn aber einige der Zweige
ausgebrochen worden sind, und du, der du ein wilder Ölbaum warst, unter
sie eingepfropft und der Wurzel und der Fettigkeit des Ölbaumes
mitteilhaftig geworden bist, |
ausgebr.: Jer 11,16;
Joh 15,6; Eph 2,11-13; Eph 3,6 |
Röm 11,18 so rühme dich nicht wider die
Zweige. Wenn du dich aber wider sie rühmst du trägst nicht die Wurzel,
sondern die Wurzel dich. |
Joh 4,22 überhebe: 1. Kor 4,7 |
Röm 11,19 Du wirst nun sagen: Die Zweige sind
ausgebrochen worden, auf daß ich eingepfropft würde. |
Röm 11,17; Röm 11,24 |
Röm 11,20 Recht; sie sind ausgebrochen worden
durch den Unglauben; du aber stehst durch den Glauben. Sei nicht
hochmütig, sondern fürchte dich; |
Unglaub.: Hebr 3,19 hochmütig: Spr 16,5;
Hes 16,49 fürchte: 1. Kor 10,12 |
Röm 11,21 denn wenn Gott der natürlichen
Zweige nicht geschont hat, daß er auch deiner etwa nicht schonen werde. |
Jer 49,12 |
Röm 11,22 Sieh nun die Güte und die Strenge
Gottes: gegen die, welche gefallen sind, Strenge; gegen dich aber Güte
Gottes, wenn du an der Güte bleibst; sonst wirst auch du ausgeschnitten
werden. |
bleibst: Kol 1,23;
Joh 15,2; Hebr 10,38; Hab 2,4 |
Röm 11,23 Und auch jene, wenn sie nicht im
Unglauben bleiben, werden eingepfropft werden; denn Gott vermag sie
wiederum einzupfropfen. |
2. Kor 3,16 eingepfr.: Hes 17,22-23 |
Röm 11,24 Denn wenn du aus dem von Natur
wilden Ölbaum ausgeschnitten und wider die Natur in den edlen Ölbaum
eingepfropft worden bist, wieviel mehr werden diese, die natürlichen
Zweige, in ihren eigenen Ölbaum eingepfropft werden! |
Röm 11,17 |
Röm 11,25 Denn ich will nicht, Brüder, daß
euch dieses Geheimnis unbekannt sei, auf daß ihr nicht euch selbst klug
dünket: daß Verstockung<O. Verblendung> Israel zum Teil widerfahren ist,
bis die Vollzahl<O. Fülle> der Nationen eingegangen sein wird; |
Apg 15,16 klug: Jes 5,21 Verstock.: 2. Kor 3,14 |
Röm 11,26 und also wird ganz Israel errettet
werden, wie geschrieben steht: "Es wird aus Zion der Erretter kommen, er
wird die Gottlosigkeiten von Jakob abwenden; |
Ps 14,7; Jes 45,17 |
Röm 11,27 und dies ist für sie der Bund von
mir, wenn ich ihre Sünden wegnehmen werde"<[Jes 59,20.21]>. |
Jes 59,20-21; Jer 31,33-34 |
Röm 11,28 Hinsichtlich des Evangeliums sind
sie zwar Feinde, um euretwillen, hinsichtlich der Auswahl aber Geliebte,
um der Väter willen. |
Feinde: 1. Thes 2,15 Väter: 5. Mo 10,15;
3. Mo 26,42 |
Es wird auch nicht einmal die ganze Masse der lebenden Juden errettet werden,
wenn Christus kommt, keinesfalls die große Menge derer, welche dem "Menschen der
Sünde", nachfolgen und das "Tier"
(das Haupt des wiedererstehenden römischen Weltreiches) anbeten.
"Ganz Israel" meint den ganzen gläubigen
Überrest jener Tage, welcher dann auf den durch Gottes Eidschwur gesicherten
Bund und auf seinen Messias-König wartet.
Aber die Abtrünnigen, Gottlosen, welche Gott verhöhnen und dem falschen Messias
folgen, werden ausgerottet werden ↓↓↓
Elberfelder 1905 |
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Sacharja |
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Sach 13,8 Und es wird geschehen im ganzen
Lande, spricht Jehova: zwei Teile davon werden ausgerottet werden und
verscheiden, aber der dritte Teil davon wird übrigbleiben. |
ausgerott.: Sach 11,9;
Sach 14,2; Mi 5,8-14 übrig bleib.: Jes 6,13;
Röm 9,27 |
Sach 13,9 Und ich werde den dritten Teil ins
Feuer bringen, und ich werde sie läutern, wie man das Silber läutert,
und sie prüfen, wie man das Gold prüft. Es wird meinen Namen anrufen,
und ich werde ihm antworten; ich werde sagen: Es ist mein Volk; und es
wird sagen: Jehova ist mein Gott. |
Feuer: 1. Petr 4,12 prüfen: Jes 48,10;
Mal 3,2-3; 1. Petr 1,6-7 anrufen: Sach 12,10;
Ps 91,15; Jes 65,24; Joe 3,5 mein Volk: Sach 8,8;
Sach 10,6; 2. Mo 3,10; 3. Mo 26,12; Hos 2,25 mein Gott:
1. Mo 28,20-22; Rt 1,16; Ps 31,15; Ps 118,28; Joh 20,28; 2. Kor 6,16 |
Elberfelder 1905 |
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Offenbarung |
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Offb 7,1 Und nach diesem sah ich vier Engel
auf den vier Ecken der Erde stehen, welche die vier Winde der Erde
festhielten, auf daß kein Wind wehe auf der Erde, noch auf dem Meere,
noch über irgend einen Baum. |
Ps 148,8; Da 7,2 |
Offb 7,2 Und ich sah einen anderen Engel von
Sonnenaufgang heraufsteigen, welcher das Siegel des lebendigen Gottes
hatte; und er rief mit lauter Stimme den vier Engeln, welchen gegeben
worden war, die Erde und das Meer zu beschädigen, |
Siegel: Offb 7,3-4;
Offb 9,4; 2. Tim 2,19 |
Offb 7,3 und sagte: Beschädiget nicht die
Erde, noch das Meer, noch die Bäume, bis wir die Knechte unseres Gottes
an ihren Stirnen versiegelt haben. |
Offb 9,4; 2. Mo 11,7; Hes 9,4-6 versiegelt: 2. Kor 1,22;
Eph 1,13 |
Offb 7,4 Und ich hörte die Zahl der
Versiegelten: Hundertvierundvierzig tausend Versiegelte, aus jedem
Stamme der Söhne Israels. |
Offb 14,1; Offb 14,3; Gal 6,16; 4. Mo 31,4-5 |
Offb 7,5 Aus dem Stamme Juda zwölftausend
Versiegelte, aus dem Stamme Ruben zwölftausend, aus dem Stamme Gad
zwölftausend, |
Juda: 1. Mo 49,9-12;
5. Mo 33,7 Ruben: 1. Mo 49,3-4;
5. Mo 33,6 Gad: 1. Mo 49,19;
5. Mo 33,20-21 |
Offb 7,6 aus dem Stamme Aser zwölftausend,
aus dem Stamme Nephthalim zwölftausend, aus dem Stamme Manasse
zwölftausend, |
Asser: 1. Mo 49,20;
5. Mo 33,24-25 Naphtali: 1. Mo 49,21;
5. Mo 33,23 Manasse: 1. Mo 49,22-26;
5. Mo 33,17 |
Offb 7,7 aus dem Stamme Simeon zwölftausend,
aus dem Stamme Levi zwölftausend, aus dem Stamme Issaschar zwölftausend, |
Simeon:
1. Mo 49,5-7 Levi:
1. Mo 49,5-7; 5. Mo 33,8-11 Issaschar:
1. Mo 49,14-15; 5. Mo 33,18-19 |
Offb 7,8 aus dem Stamme Zabulon zwölftausend,
aus dem Stamme Joseph zwölftausend, aus dem Stamme Benjamin zwölftausend
Versiegelte. |
Sebulon:
1. Mo 49,13; 5. Mo 33,18 Joseph:
1. Mo 49,22; 5. Mo 33,13-17 Benjamin: 1. Mo 49,27;
5. Mo 33,12 |
Vergessen wir nicht, dass, als der Herr auf der Erde war, nur zwei Stämme im
Land waren, Juda und Benjamin.
Die anderen zehn Stämme waren damals und sind heute noch verschollen,
aber der Herr wird sie finden und herbeibringen, denn Sein Name kann nur
inmitten eines zwölfstämmigen, ganzen Volkes verherrlicht werden.
1Zu
dem Ausdruck "ganz Israel":
Dieser Ausdruck steht im Gegensatz zu dem "Teil Israels" (V. 26),
der jetzt während der Gnadenzeit verhärtet ist, d.h. Jesus Christus nicht als
Erretter angenommen hat.
Deswegen nennt Gott Israel heute nicht mehr sein Volk.
Erst nach der Entrückung, wenn in der Drangsalszeit die Juden den Herrn Jesus
annehmen werden, nennt Gott es auch wieder sein Volk.
Das schliesst auch der Ausdruck "ganz Israel"
mit ein:>
Das Volk Israel als solches hat dann seinen Messias, den es vorher
verworfen und gekreuzigt hatte, angenommen.
Er bezieht sich nicht auf die Juden individuell,
sondern auf das Volk als Ganzes.
n. AK
Nun gebraucht Paulus zwei Bilder.
Das erste Bild beschreibt »das Erstlingsbrot« und den »Teig«, das zweite die »Wurzel« und die »Zweige«. Beim Bild der »Erstlingsbrotes« und des Teiges geht es darum, woraus das Entsprechende hergestellt wurde, nicht um die Frucht. In 4. Mose 15,19-21 lesen wir von einem Stück Teig, das dem Herrn als Hebopfer geheiligt war. Hier wird nun die Schlussfolgerung gezogen: Wenn das Teigstück für den Herrn geheiligt ist, dann ist aller anderer Teig, der mit diesem Teigstück erzeugt wird, ebenfalls heilig. |
Die Übertragung
geschieht folgendermaßen: ↓↓↓ Das »Erstlingsbrot« ist Abraham. Er war in dem Sinne heilig, dass er für Gott ausgesondert wurde. Wenn das für ihn galt, dann traf das auch auf seine auserwählten Nachkommen zu. Sie wurden für eine äußerliche Vorrangstellung vor Gott ausgesondert. ******************************************************* |
Das zweite Bild
handelt von der »Wurzel« und den »Zweigen«. »Wenn die Wurzel« ausgesondert wird, »so auch die Zweige«. Abraham ist in dem Sinne »die Wurzel«, dass er derjenige war, der von Gott auserwählt wurde, um der Stammvater einer neuen Gemeinschaft zu sein, die sich von den anderen Völkern unterscheiden sollte. Wenn Abraham ausgesondert war, dann waren es auch seine Nachkommen der auserwählten Linie. |
11,17 Der Apostel führt nun seine Metapher von der »Wurzel« und den »Zweigen« weiter aus. |
Die Zweige, die
»ausgebrochen worden sind«, stellen ein Bild für den ungläubigen
Teil der zwölf Stämme Israels dar. Weil sie den Messias abgelehnt haben, wurde ihnen ihre bevorrechtigte Stellung als Gottes auserwähltes Volk genommen. Doch nur »einige der Zweige« sind weggenommen worden. Ein Überrest des Volkes, darunter Paulus selbst, hatte den Herrn angenommen. |
Der »wilde Ölbaum« steht für die Heiden, die hier als ein Volk gesehen werden. Sie wurden in den Ölbaum »eingepfropft«. |
Die Heiden /
Nationen haben
dadurch Anteil an »der Wurzel und der Fettigkeit des Ölbaumes«.
Die Heiden haben nun dieselbe bevorrechtigte Stellung, die ursprünglich Israel gegeben war und die der gläubige Überrest Israels noch immer einnimmt. |
Im Blick auf dieses Bild ist die Erkenntnis wichtig, dass der Hauptstamm des Ölbaumes nicht Israel, sondern Gottes Segenslinie durch die Jahrhunderte ist. Wenn der Stamm Israel wäre, dann würden wir das seltsame Bild haben, dass Israel aus Israel ausgeschnitten und dann wiedereingepfropft würde. |
Es ist auch
wichtig, sich daran zu erinnern, dass der »wilde Ölbaum«
nicht die Gemeinde ist,
sondern die Heiden allgemein umfasst. Anderenfalls würde sich die
Möglichkeit ergeben, dass echten Gläubigen die Vorrechtsstellung vor
Gott wieder genommen werden könnte. Paulus hat jedoch schon gezeigt, dass das unmöglich ist (Kap. 8,38.39). |
Wenn wir sagen,
dass der Stamm des Ölbaums Gottes Segenslinie durch die Jahrhunderte
darstellt, dann erhebt sich die Frage: Was meinen wir dann mit dem Wort »Segenslinie«? Wer in der Segenslinie wie stand wie Israel, wurde dadurch nicht errettet sondern war speziell verantwortlich. Die meisten aus Israel kommen in die Ewige Hölle weil sie sich nicht bekehrten wie die meisten Menschen der Welt auch. Israel hat auf der Basis des Gesetzes alles verloren. Ganz Israel → Die Bekehrten aus den 12 Stämmen werden auf der Basis der Verheissungen an Abraham das Land Israel ohne Werk ererben. (Jeremia 31.31ff; Hebräer 8.8) Gott entschied sich, bestimmte Menschen auszuwählen, welche die Stellung der besonderen Nähe zu ihm einnehmen sollten. Sie sollten vom Rest der Welt abgesondert sein und mit besonderen Vorrechten gesegnet werden. Sie würden sich einer Stellung erfreuen, die wir heute als »Meistbegünstigtenstatus« bezeichnen könnten. "Besondere Vorrechte" oder "meistbegünstigten Status" retten nicht und niemanden, machen aber speziell verantwortlich In den verschiedenen geschichtlichen Zeitaltern gab es stets einen solchen Personenkreis, der Gott »besonders nah« war. |
Das Volk Israel
stand am Anfang dieser Segenslinie. Es war das von alters her erwählte irdische Volk Gottes. Weil die Angehörigen dieses Volkes den Messias jedoch ablehnten, wurden »einige der Zweige ausgebrochen« und verloren so ihre Stellung als »bevorrechteter Sohn«. Die Heiden wurden in den Ölbaum »eingepfropft« und wurden mit den gläubigen Juden Teilhaber an »der Wurzel und der Fettigkeit« dieses Ölbaums. Die »Wurzel« deutet auf Abraham hin, mit dem die Segenslinie begann. Die »Fettigkeit« des Ölbaums bezieht sich auf seine Fruchtbarkeit – d. h. auf seine reiche Olivenernte und das Öl, das daraus gepresst wurde. Hier steht die »Fettigkeit« für die Vorrechte, die man durch die Vereinigung mit dem Ölbaum erhalten hat. |