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Josua Kapitel 06 Walvoord
B. Der eigentliche Feldzug
( Jos 6-8 )
Das Modell der göttlichen Strategie für die Eroberung Kanaans beruhte auf
geographischen Faktoren. Von ihrem Lager bei Gilgal, nahe des Jordans, konnten
die Israeliten steile Hügel im Westen sehen. Jericho kontrollierte den Aufstieg
zu diesen Bergen, und Ai, eine andere Festung, lag an der Spitze des Aufstiegs.
Wenn die Israeliten das Hügelland erobern wollten, mußten sie auf jeden Fall
Jericho und Ai einnehmen. Dies würde sie auf die Spitze des Hügellandes bringen
und ihnen die Kontrolle über das zentrale Gebirge geben und einen Keil zwischen
die nördlichen und südlichen Gebiete Kanaans treiben. Israel konnte dann die
Armeen des Südens, gefolgt vom entfernteren Feind im Norden, in Kriege
verwickeln. Doch zuerst mußte Jericho fallen - und das würde es, wenn Josua und
das Volk dem Kampfplan Gottes folgten.
1. Die Eroberung Jerichos
( Jos 6 )
a. Die Strategie zur Eroberung Jerichos
( 6,1-7 )
Jos 6,1
Jericho war eine belagerte Stadt. Befehle waren erteilt worden, die Tore zu
schließen, und es war kein Verkehr hinein oder hinaus erlaubt. Wie Rahab den
Spähern erzählt hatte ( Jos 2,9-11 ), waren die Bewohner Jerichos wegen der
heranrückenden Israeliten von Angst erfüllt (vgl. Jos 5,1 ).
Jos 6,2
Doch dort im Blickfeld Josuas, dessen Unterredung mit dem Befehlshaber der
Streitmacht des Herrn weiterging, stand diese bedrückende Festung. Dieser
Feldherr, der Herr selbst, versprach Josua den Sieg und erklärte, daß er Jericho
in seine Hände gegeben habe. Die Stadt, ihr König und ihre Streitmacht würden an
Israel fallen. Die Zeit des Verbs im hebr. ist prophetisches Perfekt ( ich habe
ausgeliefert ) und beschreibt eine zukünftige Tat, als ob sie bereits geschehen
wäre. Da Gott den Sieg erklärt hatte, war er gewiß.
Jos 6,3-5
Der Schlachtplan, den Josua benutzen sollte, war sehr unüblich. Gewöhnliche
Kampfwaffen wie Rammböcke und Stufenleitern wurden nicht eingesetzt. Dagegen
sollten Josua und seine bewaffneten Männer einmal am Tag, sechs
aufeinanderfolgende Tage lang mit sieben Priestern, die Posaunen bliesen und die
Bundeslade vorantrugen, um die Stadt marschieren. Am siebten Tag sollten sie
Jericho sieben Mal umschreiten, dann würde die Mauer Jerichos zusammenbrechen
und die Stadt eingenommen.
In der Bibel symbolisiert die Zahl Sieben oft Vollkommenheit und Perfektion. Es
gab sieben Priester, sieben Posaunen, sieben Tage und sieben Umgehungen der
Mauern am siebenten Tag. Obwohl Gottes Plan den Menschen verrückt vorgekommen
sein muß, war er das beste Programm für diese Schlacht.
Welche Bedeutung hatten die ertönenden Posaunen ? Diese Instrumente waren
"Jubelinstrumente", die bei den höchsten Festen der Israeliten geblasen wurden,
um die Gegenwart Gottes auszurufen ( 4Mo 10,10 ). Die Eroberung Jerichos war
daher nicht nur ein militärisches Unternehmen, sondern auch ein religiöses, und
die Posaunen riefen aus, daß der Herr des Himmels und der Erde unsichtbar um
diese verurteilte Stadt schritt. Tatsächlich sprach Gott selbst in den
langanhaltenden Klängen dieser priesterlichen Posaunen: "Machet die Tore weit
und die Türen in der Welt hoch, daß der König der Ehre einziehe!" ( Ps 24,7 ).
Wenn Christus wiederkehrt, wird er, der König der Herrlichkeit, in
triumphierende Städte einziehen. Die Eroberung Jerichos war ein ähnlich
triumphaler Sieg.
Jos 6,6-7
Keine Kampfstrategie erschien sinnloser als diese. Was sollte das Heer Jerichos
davon abhalten, auf die schutzlosen Israeliten einen Regen von Pfeilen und
Speeren niedergehen zu lassen, während diese ihren stillen Marsch vollbrachten?
Oder wer könnte den Feind davon abhalten, aus den Stadttoren auszubrechen und in
die israelitischen Linien einzufallen, um sie zu trennen und dann
abzuschlachten? Josua war ein erfahrener Militärführer. Sicherlich werden diese
und ähnliche Bedenken wegen der göttlichen Strategie durch seinen Kopf gegangen
sein. Doch im Gegensatz zu Mose, der am brennenden Dornbusch gegen den Plan des
Herrn seine schlechte Beredsamkeit vorbrachte (vgl. 2Mo 3,11-4,17 ), reagierte
Josua mit Gehorsam, ohne Wenn und Aber. Er verlor keine Zeit, die Priester und
Soldaten zusammenzurufen und ihnen die Anweisungen weiterzugeben, die er von
seinem vorgesetzten Befehlshaber erhalten hatte.
Jos 6,10-11
Indem sie absolute Stille einhielten (mit Ausnahme der sieben Priester, die ihre
Posaunen bliesen), schlängelte sich diese seltsame Parade wie eine Viper nach
Jericho und dann um die Stadt. Die Israeliten benötigten damals wohl etwas
weniger als 30 Minuten, um sie zu umschreiten. Als die Umschreitung beendet war,
kehrten die Israeliten zur Verwunderung der Kanaaniter, die wahrscheinlich einen
sofortigen Angriff erwarteten, still zu ihrem Lager zurück.
Jos 6,12-14
Dieselbe Prozedur wurde sechs Tage lang wiederholt. Noch nie war eine Festung
auf diese Art und Weise erobert worden. Diese seltsame Strategie war Josua
vielleicht aufgetragen worden, um seinen Glauben zu prüfen. Er fragte nicht; er
vertraute und gehorchte. Diese Prozedur war auch erdacht worden, um den Gehorsam
Israels gegenüber Gottes Willen zu prüfen. Das war in diesem Fall nicht leicht.
Jeden Tag setzten sie sich der Schmähung und Gefahr aus. Ein Soldat aus Jericho
mag vielleicht von den Mauern auf das Heer Israels hinuntergeschaut und gefragt
haben, "Meinen die etwa, sie könnten uns mit dem Klang ihrer Widderhörner
einschüchtern, damit wir uns ergeben?" Die übrigen werden dann vielleicht in ein
lautes, höhnisches Gelächter eingefallen sein.
Möglicherweise erhielten die Israeliten ihre Anweisungen Tag für Tag, so daß ihr
Gehorsam keine einmalige Angelegenheit war, sondern jeden Morgen neu erprobt
wurde. Das ist auch die Art, in der Gott oft mit seinen Kindern umgeht. Es wird
ihnen abverlangt, ihren "täglichen Marsch" zu verrichten, ohne, oder nur mit
wenig, Wissen über das Morgen ( Spr 27,1; Jak 4,14; vgl Mt 6,34 ).
Der Glaube der Israeliten siegte über die Sorge, daß der Feind angreifen werde.
Sie triumphierten auch über jede Hohn- und Spotterwartung. Noch nie zuvor und
auch nur selten danach stieg das 'Glaubensthermometer' in Israel so hoch.
Jos 6,15-20 a
An diesem schicksalshaften siebten Tag umkreiste die Prozession die Mauern
sieben Mal Diese Parade - bestehend aus der bewaffneten Wache, den sieben
posaunenblasenden Priestern, den Priestern, die die Bundeslade trugen, und der
rückwärtigen Wache - mag vielleicht drei Stunden gedauert haben (zum Wort
geweiht in V. 17-18 vgl. den Kommentar zu V. 21 ). (Wie Josua berichtet, erlebte
Israel vernichtende Folgen wegen einer baldigen Verletzung der Anweisung Gottes
in V. 18-19 .) Als die siebte Umgehung beendet war, rief die klare Stimme
Josuas: Erhebt das Kampfgeschrei! Denn der HERR hat die Stadt in eure Hände
gegeben! Er befahl ihnen auch, Rahab und ihre Familie zu verschonen (vgl. Jos
2,12-14 ). Als die Priester nun ihre Posaunen bliesen, ... erhob das Volk ein
lautes Geschrei . Dieses Geschrei hallte von den Hügeln in der Gegend wider,
erschreckte wilde Tiere und die Bewohner Jerichos in ihren Häusern. Im selben
Augenblick gehorchte die Mauer Jerichos der Aufforderung Gottes und brach
zusammen.
Jos 6,20-21 (Jos 6,20b-21)
Die Männer Israels stiegen über die Trümmer hinweg. Die Soldaten, die die
Bewohner vor Schrecken starr und wehrlos vorfanden, vernichteten jegliches
menschliche und tierische Leben in Jericho, mit Ausnahme Rahabs und ihres
Haushaltes (vgl. V. 17 ). Obwohl Kritiker behaupten, daß diese Zerstörung ein
Schandfleck im Alten Testament sei, ist es keine Frage, daß Israel auf
göttlichen Befehl hin handelte. Die Verantwortung für diese Zerstörung trägt
darum Gott und nicht die Israeliten.
Die Stadt Jericho und alles darinnen sollte "dem Herrn geweiht ( HErem ) werden"
(V. 17 ). In anderen Übersetzungen steht hier "sollen unter den Bann verfallen",
was eine wortgetreuere Übersetzung ist. Vers 21 enthält eine Verbform dieses
Ausdruckes HErem : Sie weihten ( wayyaHXrImU , von HAram ) die Stadt dem Herrn .
Der Gedanke ist, daß der Inhalt der Stadt dem Herrn übergeben werden mußte,
indem er völlig zerstört wurde. Um dies besser auszudrücken, setzen einige
Übersetzungen und zerstört hinzu. (Das Verb HAram in Jos 10,28.35.37.39-40;
11,11-12.21 wird in manchen Übersetzungen mit "völlig zerstört", und in Jos
11,20 mit "zerstört sie ganz" übersetzt; vgl. 1Sam 15,3.8-9.15.18.20 .Der
Ausdruck HErem in Jos 6,17-18; 7,1.11-12.15; 1Sam 15,21 mit "geweiht" oder
"geweihte Geräte"; in 5Mo 7,26 mit "abgesondert zur Zerstörung". Auf jeden Fall
gehört der Gedanke der Zerstörung nicht immer zu diesem Wort; vgl. z. B. 3Mo
27,21.28 ).
Der Inhalt Jerichos sollte "dem Herrn" als Erstlingsgabe dieses Landes übergeben
werden. Genau wie die Erstlinge von den Früchten des Feldes, wenn sie dem Herrn
gegeben wurden, darauf hinwiesen, daß es mehr Früchte geben würde, bedeutete die
Eroberung Jerichos, daß Israel von Gott ganz Kanaan erhalten würde. Das Volk
sollte von Jericho keine Beute nehmen. Beim Ausführen des HErem mußten Menschen
und Tiere getötet und andere Dinge entweder zerstört oder abgesondert werden, im
letzteren Fall, um für das Heiligtum verwertet zu werden. Diese Gegenstände
beinhalteten alles "Silber und Gold samt dem kupfernen und eisernen Gerät"
(V. 19 ). Alles wurde entweder zur Zerstörung oder für den "Schatz" des Herrn
bestimmt; auf jeden Fall mußte alles vom Volk weggegeben werden.
Ferner hat Gott das Recht, Menschen und Nationen, die in Sünde leben, zu
richten. Gibt es ein Zeugnis davon, daß die Schuld der Kanaaniter voll war? Sehr
wenige würden in Frage stellen, daß der Götzendienst und die ausschweifende
Lebensführung, wie sie durch archäologische Funde nachgewiesen wurden (z. B.
durch die Ras-Shamra-Tafeln), das göttliche Gericht über Jericho berechtigten.
Außerdem war es Gottes Vorhaben, die Nation Israel in dem Land zu segnen und sie
als Segenskanal für die ganze Welt zu gebrauchen. Doch dies wäre stark behindert
worden, wenn sie von der widerlichen Religion der Kanaaniter infiziert worden
wären. Gleason Archer meint dazu: "Hinsichtlich des korrupten Einflußes der
kanaanitischen Religion, besonders mit ihrer religiösen Prostitution ... und
Kinderopferung, war es unmöglich, in Israel den reinen Glauben und Gottesdienst
zu bewahren, außer durch die völlige Eliminierung der Kanaaniter selbst" ( A
Survey of Old Testament Introduction . Chicago: Moody Press, 1964, S. 261).
Sünde ist äußerst ansteckend. Kompromiß mit dem Bösen ist gefährlich und
verursacht geistlichen Schiffbruch.
Es wurden bereits viele Vermutungen angestellt, warum die Mauern Jerichos genau
in dem Moment zusammenbrachen, als das Volk das Kampfgeschrei erhob: (1) Ein
Erdbeben verursachte das Zusammenbrechen. (2) Israelitische Soldaten untergruben
die Mauern, während die anderen marschierten. (3) Die Vibrationen, die von den
Klängen der Posaunen und den Schreien der Soldaten erzeugt wurden, verursachten
den Zusammenbruch. (4) Die Druckwelle, die von den Marschschritten der
Israeliten erzeugt wurde, war dafür verantwortlich. Wie dem auch immer sei, es
war ein übernatürliches Phänomen. Dies ist schon deshalb klar, weil die gesamte
Mauer, mit Ausnahme des Teils, auf dem das Haus Rahabs stand, zerstört wurde.
Eigentlich ist es unwichtig, den genauen Hintergrund festzustellen, wie Gott das
eine oder andere Wunder vollbrachte. Ein neutestamentlicher Schreiber, der
dieses Phänomen Jahrhunderte später noch einmal in Erinnerung rief, begnügte
sich damit zu schreiben: "Durch den Glauben fielen die Mauern Jerichos, als
Israel sieben Tage um sie herumgezogen war." ( Hebr 11,30 ).
Das archäologische Zeugnis für den Zusammenbruch der Mauern Jerichos in den
Tagen Josuas ist nicht so sicher, wie einst angenommen wurde. Dies ist dadurch
zu erklären, daß weitere Ausgrabungen aufgedeckt haben, daß Jericho in seiner
langen Geschichte etwa 34 Mauern gehabt hat. (Jericho ist eine der ältesten
Städte der Welt. Viele Archäologen behaupten, daß sie schon um 7000 v. Chr.
bewohnt gewesen sein muß.) Die zahlreichen Erdbeben in der Gegend, die
Gründlichkeit der Zerstörung der Stadt durch Josua und der fünf Jahrhunderte
lange Erosionsprozeß, bevor die Stadt zu Ahabs Zeit wieder aufgerichtet wurde
( 1Kö 16,34 ), trugen auch zu den mageren Überbleibseln und der großen
Schwierigkeit, diese Überbleibsel der Zeit Josuas zuzuordnen, bei. Die
bedeutendsten Zeugnisse scheinen ausgedehnte Töpferüberreste auf dem Hügel und
in den Grabstätten der Gegend zu sein. Diese Funde deuten auf eine Besiedlung
der Stadt bis ungefähr 1400 v. Chr. hin. Unter den Töpferwaren findet sich eine
dicke Schicht von verbrannter Asche, die von einer größeren Zerstörung zeugt.
Dies deutet ohne Frage auf die Zerstörung und Inbrandsetzung der Stadt durch
Josua hin ( Jos 6,24 ). (Für eine eingehendere Beschäftigung mit der Archäologie
des alttestamentlichen Jerichos, vgl. Leon Wood, A Survey of Israels History .
Grand Rapids: Zondervan Publishing House, 1970, S. 94 - 99.)
c. Die Folge der Eroberung Jerichos
( 6,22-27 )
Während sich die Geschichte dieser großartigen alttestamentlichen Begebenheit
ihrem Ende naht, werden noch kurz zwei Ereignisse angeführt: die Rettung Rahabs
und das Verbrennen, Zusammenbrechen und Verfluchen der Stadt.
Jos 6,22-25
Wie eine Oase in dieser traurigen Schilderung der Auslöschung der Kanaaniter ist
die Geschichte von Rahabs Errettung. Bevor die Stadt in Brand gesteckt wurde
(V. 24 ), war Rahab herausgeführt worden. Josua hielt das Versprechen ein, das
Rahab von den beiden Spähern gegeben worden war (vgl. Jos 2,12-21 ), und sandte
dieselben jungen Männer zu dem Hause, an dem das rote Seil aus dem Fenster hing.
Sie und ihre ganze Familie folgten ihnen ohne zu zögern zu dem angegebenen Ort
außerhalb der verfluchten Stadt. Rahab und ihre Familie mußten, da sie ja Heiden
waren, zeremoniell gereinigt werden; die Männer wurden sicherlich beschnitten,
bevor sie sich mit dem Volke Israel identifizieren durften. Rahabs Geschichte
ist ein Beispiel für die Gnade Gottes, die im Leben eines Individuums und dessen
Familie arbeitet. Trotz ihres früheren Lebens war sie durch den Glauben an den
lebendigen Gott gerettet worden und wurde sogar zu einem Glied in der
messianischen Linie ( Mt 1,5 ). Durch Einhalten des biblischen Weges wurden
Rahab und ihre Familie wegen ihres Glaubens vom göttlichen Gericht verschont
(vgl 1Mo 7,1; 1Thes 5,9 ).
Jos 6,26
Die Bestimmung Jerichos zur Zerstörung (vgl. Kommentar zu V. 21 ) beinhaltete
das Aussprechen eines Fluches über denjenigen, der es wagen würde, durch
die Erneuerung ihrer Fundamente oder ihrer Tore die Stadt wiederaufzubauen .
Obwohl der Platz später für kürzere Perioden besetzt wurde ( Jos 18,21; Ri 3,13;
2Sam 10,5 ), wurde das Verbot des Wiederaufbaus bis zu den Tagen König Ahabs,
500 Jahre später, nicht verletzt. Als Zeichen des Abfalles zu dieser Zeit begann
Hiel, der Betheliter, damit, die Mauern Jerichos wieder aufzubauen, was ihn
jedoch das Leben seiner zwei Söhne Abiram und Segub kostete ( 1Kö 16,34 ).
Jos 6,27
Doch das Kapitel, das den herrlichen Sieg von Israels erster Schlacht in Kanaan
beschreibt, endet mit einem nicht unwichtigen Hinweis. Die letzten Worte führen
den Leser zurück zu diesem Triumph und dessen Ursache: So war der HERR mit
Josua (vgl. Jos 1,5.9; 3,7 ), und die Kunde von ihm verbreitete sich durch das
ganze Land . Das Geheimnis des Erfolges in Jericho war nicht Josuas militärische
Genialität oder die Geschicklichkeit seines Heeres im Kampfe. Der Sieg kam
daher, daß er und seine Leute Gott vertrauten und seinen Geboten gehorchten
( Jos 1,6-9 ).