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Korah das Gericht über

050.Das Gericht über Korah - 4. Mose 16,1-50

Prüfet Alles und das Gute behaltet:

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Das Gericht über Korah - 4. Mose 16,1-50
Leitvers: Sprüche 28,26
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Sprüche 28,26 Wer auf sein Herz vertraut, der ist ein Tor; wer aber in Weisheit wandelt, der wird entrinnen.





1. Die Beweggründe. V. 1-3,12-14.

1. Ihre privilegierte Stellung.
Vorrechte legen jedoch besondere Verantwortung auf.
Spr. 24,12; 1,24-30; Amos 3,2.

2. Ihre Vorwürfe, V. 3,14:
bedeuten Aufruhr gegen den von Gott berufenen Führer des Volkes. Vgl. Spr. 16,27; 15,1; Matth. 12,34-35; Apg. 23,5; 1. Tim. 5,13.
Ohren­bläserei und üble Nachrede sind böse Übel im Volke Gottes, sie zerstören den Frieden und machen das Zeugnis des Evangeliums zunichte. 2. Kor. 12,20.

3. Ihre Beweggründe, V. 12-14:
a) Neid und Eifersucht. Vgl. Spr. 14,30; 27,4; Matth. 27,18.
b) Hochmut, vgl. Ps. 101,5; Spr. 15,25, 30,12-13;
c) Unglaube. Vgl. Ps. 95,9-11; Jes. 53,1; Jer. 8,9; Joh. 3,18.

4. Ihr Ungehorsam, V. 12-14:
Den Kränkun­gen fügen sie Unrecht und Ungehorsam hinzu, behaupten es sei Mose und nicht Gott, der sie an diesen Ort gebracht habe.
Sieh ihre bewußte Mißachtung des von Gott eingesetzten Führers.




II. Das Gottesurteil. V. 16-36.

1. Durch die Räucherpfannen, das Symbol des priesterlichen Amtes, wollte Gott sein Urteil fällen.

2. Die Warnung des HERRN, V. 20-22, und Moses Fürbitte für Israel.
Parallele: Ermah­nung zur Fürbitte in 1.Tim 2,1-4.

3. Die Aufforderung, V. 23-28:
a) Gottes Aufruf zur Absonderung, V. 24; 2.Kor 6,14-18;
b) Moses Warnung, V. 26; vgl. 2.Chron 19,2; Ps 1,1; Spr. 24,1; Jer. 15;17; Rö. 16,17; 1.Kor. 15,33; Eph. 5,11.
Beachte die Gefahr des schlechten Umgangs.

4. Das Gericht, V. 28-35:
a) auf unerwartete Weise, V. 30; vgl. 2. Petr. 3,3-10;
b) plötzlich, V. 31-35; vgl. 2. Thess. 1,8-9; 1. Thess. 5,3; Spr. 29,1;
c) gerecht, V. 38 - sie haben um den Preis ihrer Seele gesündigt“. Vgl. Spr. 8,35-36; Hes. 33,4; Joh. 3,18.36.

Ein Vergleich mit dem furchtbaren Schick­sal derer, die den Herrn Jesus verwor­fen haben und darum einst in den Feuersee geworfen werden. Offbg. 20,11-15. Es ist allein der Glaube an Jesus Christus, an sein vollbrachtes Sühnopfer, der Sünder rettet und vor Gott bestehen läßt. Rö. 3,21-26; Apg. 4,12. Beachte jedoch 4. Mose 26,11.




III. Das Ergebnis. V. 37-50.

1. Das Erinnerungszeichen. V. 36-40.
Gottes „Denkzettel“ für die nachfolgenden Generationen.
Jedes Gericht Gottes ist eine Warnung.
Weise ist, wer ihr Beach­tung schenkt und aufmerkt. 
Spr. 22,3.

2. Das Murren. V. 41-43.

3. Die Plage. V. 46.

4. Der Mittler. V. 47-48;
vgl. 1. Tim. 2,5-6; Hiob 9,32-33.

5. Das Ergebnis. V. 50.
Die Plage wurde ab­ gewehrt. Vgl. Hebr. 7,25 usw.
Im HERRN JESUS CHRISTUS, der ist und der war und der kommt, der Allmächtige.
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Antonino.S