Home    Forum     Begriffserklärungen  Syngrammata  Lehre auf Youtube 
Neben der Schrift Fakten zur Bibel
Youtube komplett Übersicht

  

21.01.2023 Reinigungskrüge >  Wein der Freude des Königreiches


"Was ist die dispensationale Bedeutung der 'Tage' in Johannes 1; und wie stimmen sie mit den 'Tagen' in Johannes 20 und 21 überein?"

Elberfelder 1905

Johannes

Joh 2,6 Es waren aber daselbst sechs steinerne Wasserkrüge aufgestellt, nach der Reinigungssitte der Juden, wovon jeder zwei oder drei Maß<Griech.: Metreten, ein Hohlmaß von etwa 39 Liter> faßte.

Mk 7,3-5

Joh 2,7 Jesus spricht zu ihnen: Füllet die Wasserkrüge mit Wasser. Und sie füllten sie bis oben an.



Zuerst das Zeugnis des Johannes
für seine Jünger, die sich Jesus zu Lebzeiten auf der Erde anschlossen (Johannes 1. 35 usw.);

Dann↓↓
 das des Herrn; dann das der Zeugen (V. 43 usw.).

Dann wiederum stellt Nathanael den Überrest in den letzten Tagen dar,
einen Israeliten, in dem keine Trug ist
 (vgl. Zeph 3,13;↓↓↓

 Zef 3,13 Der Überrest Israels wird kein Unrecht tun und keine Lüge reden, und in ihrem Mund wird keine Zunge des
Truges gefunden werden; denn sie werden weiden und lagern, und niemand wird sie aufschrecken.


Offb 14,5 Und in ihrem Mund wurde keine Lüge gefunden; [denn] sie sind untadelig.

der noch allein sitzt, unter dem alten Bund - "abgesondert" (vgl. Sach 12,13), בּד (bad) : abgesondert
 und auf den der Herr in der Zeit ihrer Bedrängnis schaut, bevor sie Ihn sehen.

(Siehe Jesaja 57,15; 66,2.)
Jes 66,2 Hat doch meine Hand dies alles gemacht, und dies alles ist geworden, spricht der HERR.
 Aber auf diesen will ich blicken: auf den Elenden und den, der zerschlagenen Geistes ist und der da zittert vor meinem Wort.


 Dann erkennen sie Ihn als "Sohn Gottes" und "König Israels", wie es in Ps. 2 heißt.
 Doch Nathanael, jetzt, da er den Herrn kannte, würde noch größere Dinge als diese sehen: den geöffneten Himmel
und einen "Menschensohn", der die Aufmerksamkeit der Engel Gottes auf sich zog!

Dann (Kap. 2), am dritten Tag,
 erneuert der Herr in der Hochzeitsszene in Galiläa seine Beziehungen zu Israel. Er wird zum Gastgeber statt zum Gast und
verwandelt das Wasser der Reinigung in den Wein der Freude des Königreichs.
 So offenbart Er Seine Herrlichkeit.

Dann folgt sein Gerichtshandeln in Jerusalem und die Reinigung des Tempels.

Diese Tage sind ganz und gar irdisch und mit Israel.
 Zuerst das Zeugnis des Johannes,
 dann das von Christus,
 dann die Zeugen,
 und dann seine Verbindung mit den Juden
 und dem Tempel bei Seiner Wiederkunft.

*-*-*-*-
In den Kapiteln 20, 21 gibt es keine "Tage", und hier ist es eher das Gegenteil.
Er versammelt seine Jünger nach seiner Auferstehung und ist in der ersten Szene mitten unter ihnen.
Thomas repräsentiert den jüdischen Überrest, der glaubt, wenn er Ihn sieht. (Sach. 12, 13.)

Er verkündet die Seligkeit derer, die nicht gesehen, aber geglaubt haben.
Es ist nicht die Versammlung (wie von Paulus gelehrt), sondern eine Andeutung des Auferstehungswerkes; nicht einfach ein irdisches Werk.
--------------------------
Es gibt hier keine "Tage",
 sondern drei aufeinanderfolgende Szenen, die auf einen Christus hinweisen,
 von dem man weiß, dass er sie in der Auferstehung verlassen hat
 - noch nicht die Vereinigung der Gläubigen zu einem Leib durch den Heiligen Geist,
 die zur Himmelfahrt gehört, und Johannes lehrt nicht die Versammlung oder erwähnt sie als solche.

Ich sehe in Thomas' Unglauben eine Andeutung, dass der Jude das Zeugnis des Christentums und des auferstandenen Christus
durch die Versammlung nicht im Glauben annimmt.
Er glaubt, wenn er sieht, wie es die Juden tun werden, gemäß Sach. 12, 13 usw., und Ihn als seinen Herrn und seinen Gott anerkennt.
(Siehe Jesaja 25,9.)

Und an jenem Tag wird man sprechen: Siehe da, unser Gott, auf den wir harrten, dass er uns retten würde;
da ist Jehova, auf den wir harrten! Lasst uns frohlocken und uns freuen in seiner Rettung!



In der dritten Szene sieht man sieben Fischer und unversehrte Netze
 - das Werk der tausendjährigen Einsammlung wird nicht beeinträchtigt.
Als der Morgen anbricht, erscheint der Herr,
und die Netze werden ans Ufer gezogen
- der Herr hat die Fische bereits an Land, von Ihm selbst durch die Nacht der Mühsal geholt.


Anhang zu Zephanja 3.13

Zu Zephanja 3.13 https://www.bibelkreis.ch/Zephanja/ohne_titel_12.html

Hinweis auf:
Johannes
Joh 1,47: Jesus sah den Nathanael zu sich kommen und spricht von ihm: Siehe, wahrhaftig ein Israelit, in welchem kein Trug ist.
--------------------------------
1. Die Erlösung des Volkes

( 3,11 - 13 )

Zeph 3,11-13
Zu Beginn des Tausendjährigen Reiches ( zur selben Zeit ) wird Israel gereinigt und wiederhergestellt werden. Es wird sich wegen seiner Sünden nicht mehr vor Gott schämen müssen ( Taten ist die Übersetzung eines hebräischen Wortes, das eigentlich "schreckliche Taten" bedeutet), denn Gott wird in seinem Gericht über Israel ( Hes 20,34-38; Mt 25,1-13 ) alle stolzen Prahler und allen Hochmut aus der Stadt entfernen. Die, die Böses tun und sich schämen müssen, werden gerichtet sein, und Gottes heiligen Berg (Jerusalem; vgl. Ps 2,6; 3,5; 15,1; 24,3; 78,54; Dan 9,16.20; Joe 2,1;4,17;Ob 1,16 ) wird ein armes und geringes , aber reines Volk bewohnen (vgl. Zeph 2,3 ) - diejenigen, die auf den HERRN trauen . Alles Unrecht - Böses ( ZawlCh , wörtlich: "Ungerechtigkeit"; vgl. Zeph 3,5 : "Gott tut kein Arges"), Lüge und Betrug - wird gesühnt sein, und in dieser Reinheit werden die Menschen Frieden und Sicherheit finden. Der Schluß von Vers 13 erinnert an die Verheißungen von Ps 23 ,dem Psalm vom guten Hirten. Israel, so lange entweiht, von Unruhen heimgesucht und geschändet, wird endlich Ruhe unter den anderen Völkern finden und ohne alle Furcht lagern (vgl. Zeph 3,15-16 ).


2. Die Freude des Volkes
( 3,14 )


Zeph 3,14

Dieser Vers ist voll Jubel und Freude: Jauchze, frohlocke, freue dich und sei fröhlich von ganzem Herzen! Israel wird an diesem Tag fröhlich sein, weil Gott es erlösen wird. Dem Volk stehen zwar zunächst, in der unmittelbaren Zukunft, Kummer und Qual (V. 1.5 - 7 ) bevor, doch eines Tages werden sich die Ängste der Übriggebliebenen in Lobgesang verwandeln.


3. Der Herrscher des Volkes

( 3,15 - 17 )

Zeph 3,15

Freudenrufe werden hörbar werden, weil Israels Erlöser, der messianische König, inmitten seines Volkes sein wird (vgl. Jes 9,6; Sach 14,9 ). Der seit langem verheißene Retter wird Israel beschützen. Der Zorn Gottes ( Zeph 3,8 ) und die Unterdrückung der Feinde (vgl. V. 19 ) werden ein Ende haben. Der HERR, der König Israels , wird bei seinem Volk sein (vgl. V. 17 ), und es wird sich nicht mehr fürchten müssen (vgl. V. 13 ).

Zeph 3,16-17

Vers 16 nimmt das Thema der Ruhe nach der Angst von Vers 15 nochmals auf. Man (wahrscheinlich die bekehrten Heiden) wird Israel ermutigen und ihm sagen, daß es keine Angst mehr zu haben und nicht mehr zu verzweifeln braucht. Hände, die sinken , deuten Verzweiflung, Angst und Schrecken an. Statt dessen wird Israel seine Hände erheben - eine Geste des Triumphs -, weil der Herr gegenwärtig ist (er ist bei dir; vgl. Zeph 3,15 ) und die Macht hat ( ein starker Heiland ). Der Herr wird nicht allein bei dem kleinen erlösten Rest sein, er wird sich auch über die Menschen freuen und freundlich zu ihnen sein. Er wird sein Volk wieder lieben und ihm nicht mehr zürnen. Das Tausendjährige Reich wird eine Zeit des Friedens für das geängstigte Volk sein; Israel wird frohlocken (V. 14 ). Mehr noch, Gott wird fröhlich sein ! (V. 17 ) Er wird mit Jauchzen fröhlich sein , weil sein auserwähltes Volk nun wieder unter seinem Segen im verheißenen Land wohnt.


4. Die Belohnung des Volkes
( 3,18 - 20 )
Mehrfach taucht in diesen Schlußversen die Wendung auf: "Ich will".Gott will dem Häuflein der Gläubigen in Zefanjas Tagen, in denen sein Gericht so unmittelbar bevorsteht und seine wiederherstellende Gnade noch fern ist, Hoffnung machen. Trotz der dunklen Zeit will der Prophet, daß die Bußfertigen sich fest auf Gottes Verheißungen von Trost und Kraft verlassen.


Zeph 3,18


Viele aus ihrer Heimat vertriebene Juden sorgten sich, weil sie nicht an den vorgeschriebenen Festen teilnehmen konnten. Doch wie an einem festlichen Tag wird der Herr all ihr Unheil hinwegnehmen , wenn er sein Volk in Jerusalem, wo es seinen Segen erfahren wird, sammelt. Damit wird auch alle Schmach ein Ende haben.



Zeph 3,19

Wie Zefanja bereits gesagt hatte ( Zeph 2,4-15; Zeph 3,8-15 ), wird Gott Israels fremden Unterdrückern ein Ende machen (vgl. 1Mo 12,3 : "ich will verfluchen, die dich verfluchen"), die Zerstreuten sammeln und sie überall, wo sie verachtet waren, berühmt machen ( sie zu Lob und Ehren bringen ; vgl. 5Mo 26,19; Zeph 3,20 ).


Zeph 3,20

Dieser Vers faßt das zukünftige Heil Israels zusammen: Sammlung im verheißenen Land ( heimbringen ), Ruhm ( Lob und Ehren ) unter allen Völkern und die Rückgabe ihres Besitzes (oder das Heimholen der im Exil Lebenden aus der Gefangenschaft ; vgl. Zeph 2,7 ). Das alles wird vor ihren Augen geschehen. Im Tausendjährigen Reich wird Israel das Land besitzen, wie Gott es verheißen hat ( 1Mo 12,1-7; 13,14-17; 15,7-21; 17,7-8 ), und der Messias, Israels König, wird sein Königreich errichten und herrschen ( 1Sam 7,16; Ps 89,4-5; Jes 9,5-6; Dan 7,27; Zeph 3,15 ).

Zefanjas Schlußwort: " spricht der HERR " betonen noch einmal die göttliche Autorität seiner Botschaft und die Gewißheit des göttlichen Trostes.

(John D. Hannah)
--------------------------
  zu 153 Fische