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Versammeln

Wo? und Wie?
sollten sich heute
Christen versammeln?
Was sagt hierzu die Bibel?


„Siehe, ich komme bald, und mein Lohn mit mir, um einem jeden zu vergelten, wie sein Werk ist"
Off. 22,12

Es lohnt sich also, über diese Fragen
nachzudenken und so zu handeln,
wie es der Herr Jesus Christus will,
ER ist der
Eckstein im Hause Gottes!


Kurze Erläuterung über die Darstellung des christlichen Zeugnisses in unseren Tagen - den Zustand, wie ihn die Bibel voraus gesagt hat:

Die vier Leuchter von Jesus Christus heute,
wie sie bis zu Seinem Kommen bis in die Wolken,
1. Thes. 4, auf der Erde bestehen, nachzulesen in Off. 2+3;

Begründung;
Bei jedem Leuchter spricht der Herr Jesus von Seinem Kommen, auch indirekt:
1. Leuchter:
Thyatira, die römisch-katholische und die griechisch-orthodoxe Kirche, inkl. aller Mönchsorden. Sie beeinflusst bis heute alle übrigen Kirchen und Sekten, siehe Off, 2, 20.
Personenkult: der aktuelle Papst bzw. Patriarch

2. Leuchter:
Sardes, die evangelischen Kirchen:
❖ Lutherische Kirche Personenkult: Dr. Martin Luther
❖ Reformierte Kirche Personenkult: Calvin
❖ Methodisten Personenkult: John Wesley
❖ Landeskirchliche Gemeinschaft, etc.
Dies sind die zwei „großen Kirchen" mit ihrer jeweiligen Struktur,
die nicht biblisch begründet ist.
Den Aufruf Jesu zur Buße haben beide Kirchen nicht befolgt, bis heute nicht! Daraus führte der Heilige Geist vor ca. 200 Jahren zum

3. heutigen Leuchter:
Philadelphia = Bruderliebe, hier galt/gilt alleine die Bibel, daher kein weiteres Bekenntnis, keinen zusätzlichen (Sekten)-Namen. sie nannten/nennen sich „Christen", wie in Apo. 11, 26, die Rechte Jesus Christus wurden / werden nicht geleugnet.
Personenkult: Jesus Christus, hier ist ER der Mittelpunkt nach
Diese Christen wollen allein auf den Herrn Jesus Christus, dem Anfänger und Vollender des Glaubens, sehen; sie sind Brüder unter Brüdern und verstehen sich als Verwalter Seiner Rechte, 1. Kor. 4;
daher keine Strukturen,
keine Prediger,
keine Älteste,

Der Herr Jesus Christus Jesus ist
das Haupt der Christlichen Versammlung,
jede Autorität geht von IHM aus.
Deswegen werden sie von all den Christen abgelehnt, die diesen alleinigen Anspruch Jesu nicht respektieren wollen bzw. als Bekenntnischristen nicht respektieren können.
Geschichtlich gesehen entwickelte sich, kaum zeitversetzt zu Philadelphia, der

4. Leuchter:
Laodizca = Volksgerechte -
Es sind alle die Freikirchen, die sich durch falsche bis irrige Lehren, oder auch Sonderlehren, oder im Fall der "AV" Brüderversammlungen mehrere zu Unterscheidende Blasphemien entsprechend unterscheiden, durch Gemeindenamen und offen oder geheime Bekenntnisse.

Diese Christen leugnen mehr oder weniger den alleinigen Gebieter, den Herrn Jesus Christus,
daher steht ER an ihrer Tür und bittet durch Anklopfen um Einlass. Der Herr des Hauses Gottes wird von ihnen vor die Tür gesetzt.
Sie sagen von sich:
„Ich bin reich und bin reich geworden und bedarf nichts.".
Von Gott „autorisierte Brüder", mit verschiedenen angenommenen Titeln (Älteste, Diener etc. als Amt) verseilen, herrschen in den Gemeinden, die oft eine Gemeindeordnung haben, deren Wertigkeit neben oder über der Bibel steht.
Personenkult:
J.N. Darbv. W. Kelly; Georg Müller; Ellen G. White; Roger Liebi;
Christian Briem: Max Billeter usw, usf.,
sowie alle aktuellen Prediger, Vorsteher, Lehrer u. Gründer der Sekten.
„Geht aus ihr hinaus, mein Volk, damit ihr nicht ihrer Sünde
teilhaftig werdet und damit ihr nicht empfangt von ihren Plagen." Off. 18,4 -
Dies gilt für die Leuchter 1, 2 und 4. - Wehe denen, die Menschen verführen, sie sind Gefäße zur Unehre des
Hausherrn! - siehe 2. Tim. 2. „Wenn nun jemand sich von diesen reinigt, so wird er ein Gefäß zur Ehre sein, geheiligt, nützlich dem Hausherrn, zu jedem guten Werk bereitet."
Jeder getaufte Christ heute befindet sich in einem dieser vier Leuchter!

...denn auch der Vater sucht solche als seine Anbeter."


Gottesdienst nach der Bibel!

„Sie verharrten aber in der Lehre der Apostel und in der Gemein schaft. im Brechen des Brotes und in den Gchclcn." Apg. 2,42;

Das war die noch sehr beschränkte Basis, bis dann die Belehrungen (mündlich , dann schriftlich durch den Apostel Paulus in den Lehriefen allgemein bekannt wurde.

In den beiden Briefen an die Korinther wird uns die Ordnung im Hause Gottes vorgestellt.
Hieraus ersehen wir, wie wir heute einen Gottesdienst gestalten können, der zur Ehre und zum Wohlgefallen für Gott ist.
Dies ist nur möglich, wo wir Christen die Grundsätze einhalten, die uns Gott selbst in den Lehrbriefen gegeben hat.
Hier einige:
 Das Haus Gottes auf dieser Erde bilden die Christen als lebendige Steine, Hebräer 3,6.

❖ Der Hausherr ist der Herr Jesus Christus.
ER ladet ein, zu IHM zu kommen,
1.Petrus 2. 4;
❖ In diesem Haus wohnt der Heilige Geist.
Eph. 2, 22 u. 1. Kor. 3, 16-1-17.
 In diesem Haus / Tempel wohnt und wandelt Gott, der Vater,
2. Kor. 6,16-18 -
Das Haus Gottes ist somit, gebildet von echten Christen:
Der Tempel des Dreieinigen Gottes:
Gott Vater, Gott Sohn, Gott Heiliger Geist!

Wo finden wir dieses Haus Gottes?
In jeder Stadt und in jedem Dorf auf dieser Erde wo echte Christen gibt.

Hier ist ladet der Herr zu Seinem Tisch
- Gehe du dort hin, wenn du bei IHM sein willst.

Dies ist der beste Platz auf dieser Erde.
Christen benötigen also keinen besonderen Raum, Dom oder Kirche für ihren Gottesdienst, sie bilden selbst den Tempel Gottes.

Es war ok, als die ersten Christen das Brot in ihren Häusern feierten,

(Nicht das Abendmahl, das feiern Christen natürlich nicht.)

doch waren sie insgesamt eine Einheit in Christus.
- Eine Struktur bzw. Hierarchie unter Christen und innerhalb einer Versammlung/ Gemeinde kennt die Bibel nicht!
- Das Haupt der Versammlung ist Christus, von IHM geht jede Autorität aus.
- Jeder Christ, der für sich Autorität beansprucht,
begeht die „Sünde Korahs", hier warnt die Bibel ernsthaft, Judas 11!

Gemeinsame Verantwortung der Christen an einem Ort:
„Indem wir unsere Zusammenkommen nicht versäumen (...) sondern einander ermuntern, und das umso mehr, je mehr ihr den Tag näher kommen steht .", Hebr. 10, 25.
Durch die Wiedergeburt hat der Herr Jesus diese Menschen zu einem „Königtum und zu Priestern" für Gott gemacht. Off. 1,5-1-6. In dieser hohen Stellung sind sie berufen, den Gottesdienst nach den Regeln der Bibel zu gestalten.
Keine Priesterweihe.
keine Ordination,
keine Einsegnung von Predigern kann dieser Würde etwas hinzufügen.
Diese Christen sind „Diener Christi und Verwalter der Geheimnisse Gottes". 1. Kor. 4, sie kennen den Dreieinigen Gott und handeln gemäß dieser Kenntnis.
(Wer den Christen ausschließt, den Gott angenommen hat. der kennt Gott nicht. Joh. 16. 1-4.)


Die Inhalte biblischer Gottesdienste:
❖ Das Abendmahl - Gedächtnisfeier für Jesus: Die Verkündigung Seines Todes bis ER kommt,
1. Kor. 10+11
Der Herr Jesus sagt uns:
„Tut dieses zu meinem Gedächtnis!". Wer darf daran teilnehmen?:
Alle die Christen, die Jesus Christus aufgenommen hat. also echte Christen, die IHN als Heiland und Retter kennen, alle Art des Bösen verurteilen und nur die Lehre Christi anerkennen, siehe auch
2.Tim. 2,22.

❖ Wortverkündigung - Predigt; Auslegung (Exegese) der Bibel, der Inhalt ist also Gottes Wort,
1. Kor. 14: „Heilige sie durch die Wahrheit: Dein Wort ist Wahrheit.", Joh. 17, 17.
Die Zuhörer sollen die Predigt auf den Wahrheitsgehalt prüfen,
1. Kor. 14. 29.

❖ Das gemeinsame Gebet: „Ich will nun, dass die Männer an je dem Ort beten, indem sie heilige Hände aufheben. (...) Ich ermahne nun vor allen Dingen, dass Flehen, Gebete, Fürbitten, Danksagungen getan werden für alle Menschen, 1. Tim . 2.

❖ Gemeinsame Betrachtung der Bibel: „...indem ihr in aller Weisheit euch gegenseitig lehrt und ermahnt mit Psalmen, Lobliedern und geistlichen Liedern, Gott singend in euren Herzen in Gnade." Kol. 3, 16 Frauen sollen in der Versammlung nicht reden, noch sollen sie über den Mann herrschen, 1. Kor. 14,34: Solange wir Christen auf der Erde sind, gilt noch die Schöpferordnung nach 1. Kor. 11.
In der Stellung vor Gott gilt bereits heule Gal. 3, 27-29 für alle echten Christen,


„Ich bin dazu geboren und dazu in die Welt gekommen, dass ich der Wahrheit Zeugnis gebe.
Jeder, der aus der Wahrheit ist, hört meine Stimme." , sagt der Herr Jesus in Job. 18,37 b zu Pilatus,

„Lasst das Wort des Christus reichlicb in euch wohnen,.."


Das Verhalten im Hause Gottes: „Und anerkannt groß ist das Geheimnis der Gottseligkeit: Er (Jesus), der offenbart worden ist im Fleisch, ist gerechtfertigt im Geist, gesehen von den Engeln, gepredigt unter den Nationen, geglaubt in der Welt, aufgenommen in Herrlichkeit."
Im Gottesdienst heute geht es um die Verherrlichung von Jesus Christus, um die Ehre Gottes und um die Wahrheit, wo dieses geschieht, wirkt der Heilige Geist:
„Wenn ich aber zögere, damit du weißt, wie man sich verhalten soll im Haus Gottes, das die Versammlung des lebendigen Gottes ist, der Pfeiler und die Grundfeste der Wahrheit.",
1. Tim. 3. 15 +16

In Offb. 2. 6 und 15 sagt der Herr Jesus:
„Aber dieses hast du, dass du die Werke der Nikolaiten hassest, die auch ich hasse.(...) So hast auch du solche, die in gleicher Weise die Lehre der Nikolaiten festhalten." Nikolaiten = Volksbeherrscher, oder Volksbesieger!
Schon im Anfang des christlichen Zeugnisses gab es Christen, » die über andere Mitchristen geherrscht haben, wie Diotrephes, (siehe 3. Joh. 9+10, Jesus hasst ihre Werke! Gut 300 Jahre später wurde dieses Herrschen über Christen zur Lehre gemacht, wie es bis heute in allen Sekten üblich ist. Es sind „Gewalttuende", „Wölfe im Schafspelz", die im Reich der Himmel wirken,
siehe Mt. 7,15; 11,12b. Der Herr Jesus fordert hier zur Buße und Umkehr auf!


Die Bibel kennt Aufseher = Bischöfe. Diakone = Diener und Älteste, so ist anscheinend die Hierarchie in den Sekten biblisch begründet. Doch alle drei Aufgabenbereiche sind immer auf den Ort der Gemeinde begrenzt und sind für die Aufrechterhaltung der Ordnung in der Gemeinde und für den geistlichen Dienst an den einzelnen Seelen bestimmt, jedoch nicht zur Gestaltung und Leitung des Gottesdienstes berufen. Verwaltungsbezirke, wie Diözesen, Synoden etc. kennt die Bibel nicht.
Zudem werden die Kennzeichen von Aufsehern, Diener und Älteste sehr deutlich aufgezeigt. Die Enthüllungen bis in die Neuzeit zeigen, dass die se „Nikolaiten" in der Regel diese biblischen Kennzeichen leider nicht haben. - Als Amt sind heute alle drei Aufgaben niemals vom Heiligen Geist berufene Christen, weil ER die Einheit aller echten Christen geschaffen hat. Wenn ER heute hierzu berufen würde, dann müssten diese Christen sich um alle echten Christen
am Ort kümmern, Sie müssten mit deutlicher und klarer Stimme gegen die Sekten wirken, indem Sie ihre Namen und Bekenntnis se als Lüge und Sektiererei verurteilten. Da heute jedoch alle Bischöfe, Diakone und Älteste nur inner halb ihrer Sekte/Kirche wirken, indem sie weiter die Verfechter
ihrer Sonder-, Irr- bis falschen Lehren sind, die niemals der Heilige Geist in der Bibel hat niederschreiben lassen, und sie sogar die rechtgläubigen Christen ausschließen und verfolgen, so haben sie den Dreieinigen Gott gegen sich, Sie sind Antichristen, wie es nach 1. Joh, 2,13 bereits am Anfang des christlichen Zeugnisses viele Antichristen gab,
Sie werden heute auch auf Universitäten und Bibelschulen, nach den Regeln der griech. Philosophie, Dialektik und Logik, nach „den Elementen der Weil", ausgebildet. Als Job ausgeübt, trifft für sie zu. dass sie sich dem Irrtum Bileams hingeben, Judas 11, und die „Gottseligkeit als ein Mittel zum Gewinn" sehen, 1.Tim. 6,5,


Wie kann praktisch der Gottesdienst verlaufen, wenn der Dreieinige Gott gegenwärtig ist?
„Was ist es nun, Brüder? Wenn ihr zusammenkommt, so hat je der von euch einen Psalm (Lied), hat eine Lehre {,..) hat eine Auslegung (Weissagung/Exegese), alles geschehe zur Erbauung. (...) Denn ihr könnt einer nach dem anderen alle weissagen, damit alle lernen und getröstet werden. Und die Geister der Propheten sind den Propheten Untertan." 1. Kor. 14,26,31+32,
Alle einsichtsvollen Brüder am Ort haben in der Woche mehr oder weniger und auch sporadisch in der Bibel geforscht, um selbst ihren Inhalt zu verstehen, auch mit dem Gedanken, die se Erkenntnis einmal weitergeben zu können. Doch im Gottes
dienst warten sie aufeinander, wem der Herr des Hauses Gottes

das Wort erteilt, denn nur ER kennt die Bedürfnisse der anwesenden Christen und ER will sie segnen, trösten, ermuntern und belehren. Der Heilige Geist, der ebenfalls in den anwesenden echten Christen wohnt, will die Brüder leiten im Vorschlagen eines Liedes, den» Sprechen eines Gebetes, der Auslegung des Wortes Gottes etc.
Deswegen legen die Brüder im Voraus nicht fest, welche Lieder gesungen werden, wer ein Gebet spricht, welche Bibelstelle ausgelegt wird etc., dies bestimmt der Dreieinige Gott
während des Gottesdienstes, Tage und Zeiten, wann der Gottesdienst stattfinden soll, werden von den Christen am Ort festgelegt; auch die Dauer desselben. Es gibt hierfür keine direkten Gebote im NT.


Was soll Gottesdienst bewirken bzw., was ist das Ziel?
Gemeinsame Anbetung Gottes,
die Erbauung der Teilnehmer,
Christus wird verherrlicht, nicht Menschen, nur die biblische Wahrheit wird gelehrt bzw. vorgelesen, dadurch wird / kann Glauben im Herzen der Zuhörer wirksam werden. Diese Christen
wachsen „in der Gnade und in der Erkenntnis Gottes, sie sind

Ihre Gebete sind „Räucherwerk in den goldenen Schalen", die vor dem Throne Gottes sind,
weil sie für alle Menschen dieser Erde beten, zu ihrem Wohl.
Es gibt keinen festgelegten Ablauf, nur eine Regel gilt:
„Alles aber geschehe anständig und in Ordnung." und in Frieden, siehe l. Kor. 14,40+33.

Ein Hinweis für Menschen, die eine Gemeinde für sich suchen: Nicht jede Gemeinde/Sekte, die sich nach außen als „bibeltreue Gemeinde" bezeichnet, ist es auch in der Praxis,
Leider halten viele von ihnen sehr treu an der Meinung von Menschen fest, indem sie den Gottesdienst nach ihrer Meinung gestalten und es vor allem auf das Geld ihrer Teilnehmer abgesehen haben, 2.Petrus 2,1-3. -

Überall da, wo Menschen eigenmächtig den Gottesdienst gestalten, handelt es sich nicht um eine „bibeltreue Gemeinde"!!!
Jesus Christus: „Er ist das Haupt des Leibes, der Versammlung. (...) Deshalb lasst uns zu IHM hinausgehen, außerhalb des Lagers, Seine Schmach tragend." Hebr. 13, 13

Aus Flyer v H Ebert
gekürzt ergänzt hpw. 11.12.2019