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Offenbarung 19; Hochzeit des  Lammes und das  Gericht

Offenbarung 19 CAC



Die Hochzeit des Lammes und das Gericht an den feindlichen Nationen
Der Lobpreis im Himmel über das Gericht an Babylon ....
Die Stimme aus dem Thron
Die Herrschaft Gottes und die Hochzeit des Lammes
Das große Halleluja
Die Hochzeit
Das Weib des Lammes bereitet sich
Die Kleidung der Braut
Die Gäste beim Hochzeitsmahl
Die Bestätigung der Mitteilungen
Engel und Heilige als Mitknechte
Der geöffnete Himmel
Der geöffnete Himmel und die geöffnete Tür im Himmel.
Die Beschreibung des Siegers und seiner Heere
Die triumphierenden Kriegsheere
Christus als Richter
Das große Mahl Gottes
Die Niederlage des Tieres und der versammelten Könige und Heere
Ewiges Verderben


Hier lesen wir die Worte: „Nach diesem". 

μετὰ ταῦτα
Elberfelder 1905
Offb 1,19 Schreibe nun, was du gesehen hast, und was ist, und was nach diesem geschehen wird<O. im Begriff steht zu geschehen>.
Offb 4,1 Nach diesem sah ich: und siehe, eine Tür war aufgetan in dem Himmel, und die erste Stimme, die ich gehört hatte wie die einer Posaune mit mir reden, sprach: Komm hier herauf, und ich werde dir zeigen, was nach diesem geschehen muß.
Offb 7,1 Und nach diesem sah ich vier Engel auf den vier Ecken der Erde stehen, welche die vier Winde der Erde festhielten, auf daß kein Wind wehe auf der Erde, noch auf dem Meere, noch über irgend einen Baum.
Offb 7,9 Nach diesem sah ich: und siehe, eine große Volksmenge, welche niemand zählen konnte, aus jeder Nation und aus Stämmen und Völkern und Sprachen, und sie standen vor dem Throne und vor dem Lamme, bekleidet mit weißen Gewändern, und Palmen waren in ihren Händen.
Offb 15,5 Und nach diesem sah ich: und der Tempel der Hütte<O. des Zeltes> des Zeugnisses in dem Himmel wurde geöffnet.
Offb 18,1 Nach diesem sah ich einen anderen Engel aus dem Himmel herniederkommen, welcher große Gewalt hatte; und die Erde wurde von seiner Herrlichkeit erleuchtet.
Offb 19,1 Nach diesem hörte ich wie eine laute Stimme einer großen Volksmenge in dem Himmel, welche sprach: Halleluja! das Heil und die Herrlichkeit und die Macht unseres Gottes!
Offb 20,3 und warf ihn in den Abgrund und schloß zu und versiegelte über ihm, auf daß er nicht mehr die Nationen verführe, bis die tausend Jahre vollendet wären. Nach diesem muß er eine kleine Zeit gelöst werden.


Engel und Stimmen vom Himmel haben ihre Freude über die Zerstörung Babylons ausgedrückt. Nun sehen wir die Freude der himmlischen Menge, die sich in der Gegenwart Gottes befindet.
«Nach diesem hörte ich etwas wie eine laute Stimme einer grossen Volksmenge in dem Himmel, die sprach:
Halleluja! Das Heil und die Herrlichkeit und die Macht unseres Gottes! Denn wahrhaftig und gerecht sind seine Gerichte; denn er hat die grosse Hure gerichtet,
die die Erde mit ihrer Hurerei verdorben hat, und hat das Blut seiner Knechte gerächt an ihrer Hand. Und zum anderen Mal sprachen sie: Halleluja!
Und ihr Rauch steigt auf von Ewigkeit zu Ewigkeit. (V. 1-3). Nichts kann deutlicher die Abscheu Gottes über die Nachahmung von dem, was Christus betrifft,
ausdrücken als die wiederholte Freude am Gericht über dieses verdorbene System.
Es hat den Namen der Braut des Lammes widerrechtlich getragen, aber deren Charakter verleugnet. Während viele Menschen auf der Erde, die nur auf ihre eigenen Interessen bedacht sind,
ihren Fall beklagen, sagt im Himmel eine laute Stimme: Halleluja! Es ist eine grosse Volksmenge, die auf die Herrlichkeit von Christus bedacht ist.

Sie preist Gott, dass Er das Blut seiner Knechte gerächt und die grosse Hure, die die Welt verdorben hat, gerichtet hat. «Und zum anderen Mal sprachen sie: Halleluja!
Und ihr Rauch steigt auf von Ewigkeit zu Ewigkeit.» Für einen Menschen, besonders für einen religiösen, ist ein solches System, das mit seinen ehrwürdigen Altertümern,
mit herrlicher Architektur, mit hinreissender Musik, mit perfekter Organisation, mit gewaltiger Macht und mit überwältigenden Ansprüchen prahlt,
beeindruckend. Aber dies alles ist in Gottes Augen wertlos. Es handelt sich um den Wein, mit dem es die Nationen berauscht.
Er ist das Produkt des Weinstocks der Erde, der alle Sinne betäubt, aber nichts mit dem Heiligen Geist gemeinsam hat.
Solch irdischer Glanz ist unpassend für die Braut des abwesenden Christus,
stimmt aber mit dem bittersten Hass und der grausamsten Verfolgung der Knechte Gottes überein. All dies wird im Gericht enden: «Ihr Rauch steigt auf von Ewigkeit zu Ewigkeit.»

Vorauf gingen zwei unterschiedliche Gesichte über Babylon, in denen der Charakter der großen Hure, ihre Schuld und ihre Beziehungen zum Römischen Reich und zur abgefallenen Christenheit
 sowie ihr schreckliches, vernichtendes Gericht beschrieben wurden.
Die Kapitel 17 und 18 enthalten die Einzelheiten, die die kurzen Aussagen über Babylon in Kapitel 14,8 und 16,19 ergänzen, in denen hauptsächlich die Reihenfolge der Ereignisse gezeigt wird.
 In einem Gesicht ist alles für den Geist des Sehers gegenwärtig.

Die Szenen wechseln und verändern sich und ziehen nacheinander vor dem geistigen Auge vorüber, aber dabei ist nichts Vergangenheit oder Zukunft,
sondern alles Gegenwart. Andere Schriftstellen ermöglichen es uns jedoch, die verschiedenen Gesichte und ihre einzelnen Teile an ihren richtigen Platz im Ablauf der Geschehnisse zu stellen.
Es ist klar, daß die wahre Braut nicht gezeigt und in ihrer Schön heit in ihrem Hochzeitskleid vorgestellt werden konnte,
solange Babylon, die Hure, nicht gerichtet war. Bis die falsche Frau auf der Erde vernichtet und beseitigt ist, bleibt sie im Himmel verborgen.
Die Hure und die Braut können nicht nebeneinander stehen.


(19, 7) Braut des Lammes.
 Zusammenfassung:
«Die Hochzeit des Lammes» (wörtlich «das Hochzeitsmahl des Lammes») ist die Vollendung der Vereinigung Christi und der Gemeinde als Seiner Braut.
Der Vorgang besteht nach der orientalischen Hochzeitssitte aus drei Abschnitten:
(1) Die Verlobung, die als gesetzlich bindender Akt geschieht, wenn die einzelnen Glieder des Leibes Christi gerettet werden:
(2) das Kommen des Bräutigams für Seine Braut bei der Entrückung der Gemeinde: und
(3) das Hochzeitsmahl des Lammes, das in Verbindung mit dem zweiten Kommen Christi stattfindet,
um Sein Tausend jähriges Königreich aufzurichten.
Das Weib des Lammes steht im Gegensatz zu der Hure von 17,1: auch muß die Braut des Lammes unterschieden werden von Israel,
dem ungetreuen Weib des Herrn
(Jehova) in der Zeit der Geschichte: es wird in dem Tausendjährigen Reich wieder hergestellt werden
(Jes. 54. 1-10; Hos. 2. 3-19).

' (19, 8) Das Kleid Ist in der Schrift ein Symbol der Gerechtigkeit. In dem schlechten ethischen Sinn ist
es ein Symbol für Selbstgerechtigkeit. z.B. Jes. 64, 5. Siehe Phil. 3, 6-8, wo uns das Beste gezeigt wird,
 was ein moralischer und religiöser Mensch unter dem Gesetz tun konnte. In dem guten ethischen Sinn
stellt das Kleid dar: (1) die grundlegende Fürsorge Gottes zu unserer Erlösung, die geschieht durch
Gnade auf Grund des Glaubens an Christus, «die Kleider des Heils ... der Rock der Gerechtigkeit
[griechisch dikaiosune]» (Jes. 61. 10: Röm. 3. 21. Fußnote)', und (2) das Kleid aus «feiner Leinwand ...
der Gerechtigkeiten [wörtlich, oder ..gerechten Taten", im Griechischen dikaioma] der Heiligen», wie
hier in V. 8. Werke der Gottseligkeit und der Güte, die der Heilige Geist wirkt, wenn der Gläubige das
Fleisch richtet und sich selbst Gott hingibt (Röm. 13. 14). Das sind die «guten Werke», zu denen wir
«geschaffen sind in Christo Jesu» (Eph. 2, 10), mit denen die Gläubigen sich schmücken sollen, um
 hier auf Erden dem Namen Christi Ehre zu bringen (Mt. 5. 16: 1. Tim. 2. 10: Tit. 2, 8-10: 3. 8: 1. Petr.
 2. 12: 3, 3-5: 5. 5) und auch danach Ihn ehren werden (Röm. 2. 7.10; 1. Kor. 3. 12-14. Fußnote;
Phil. 1, 10-11: 1. Petr. 1. 7: Offb. 19. 8). ^

(19, 10) Wenn auch Menschen, Städten und Nationen ein weiter Raum in der Prophetie eingeräumt
wird, so ist doch der Hauptgegenstand eine Person, der Herr Jesus Christus. Johannes wurde bei diesem
Höhepunkt, als er gerade die Erscheinung Christi in Herrlichkeit sehen sollte, daran erinnert, dass «das
Zeugnis Jesu [das Zeugnis über Ihn] der Geist der Prophetie» ist. Alle prophetischen Themen
sollen mit Sorgfalt studiert werden, aber niemals so. daß die Tatsache verdunkelt wird, daß Jesus
Christus der Mittelpunkt ist. "

 (19, 11) Die Vision zeigt den Aufbruch des Christus vom Himmel mit den Heiligen und Engeln als
Vorbereitung auf die Katastrophe, in welche die heidnische Weltmacht mit dem Herrscher, nämlich
 dem Tier, gestürzt werden wird durch den «Stein, der ohne Hände geworfen wird» (Dan. 2,34-35).
 (19. 11) In dem ganzen N.T. wird Christus als der Richter der Menschheit gezeigt: Er selbst hat es
von sich gesagt (Joh. 5. 22-23. 27. 30). Sein Gericht wird auch in der Verkündigung der apostolischen
Gemeinde stark betont: durch Petrus (Ap. 10. 42) und durch Paulus in seiner Rede in Athen (Ap. 17. 31:
 vgl. Röm. 2. 16). Christus wird auch der Richter der Gläubigen sein — um ihrer Werke willen,
nicht zur Erlösung, werden sie gerichtet (Röm. 14. 10; 2. Kor. 5. 10). Der beherrschende Faktor des
Gerichtes wird die Gerechtigkeit sein, ein Thema, das 1. Mose 18. 25 anfängt und sich durch die Schrift
 hindurchzieht bis zu Offb. 19, 11 (vgl. Ps. 9. 9; 50. 6; usw.). "
(19, 17) Harmagedon (der Name selbst kommt nur in 16. 16 vor) ist der alte Hügel und das Tal von
Meggido. westlich vom Jordan, in der Ebene Jesreel. zwischen Samarien und Galiläa. Es ist der dazu
bestimmte Ort. wo die Heere des Tieres und des falschen Propheten durch das Herabkommen Christi
auf die Erde in Herrlichkeit (VV. 11. 15. 19. 21) zerstört werden sollen, ebenso wie alle andern Heere,
die gegen das Tier ziehen werden in ihrem Angriff auf Palästina (z. B. der Überrest der Armee vom
Fernen Osten von 200 Millionen Menschen, und noch andere [9. 13-18; 16, 12-14. 16:
vgl. Joel 4, 9-16: Sach. 12. 1-9; 14. 1-4: Mt. 24. 27-30]). Die Schlacht ist eine Erfüllung der Prophezeiung
von dem zermalmenden Stein in Dan. 2. 35, dort siehe Fußnote. Siehe auch Jes. 2, 12,
CISI

(19. 19) Der Tag des Herrn (Jehova), Zusammenfassung: Der Tag des Herrn ist der Zeitabschnitt,
 in dem Gott offen in die Dinge der Menschen eingreift — in Gericht und Segen. Siehe Joel 1, 15,
 Er wird mit der Entrückung der Gemeinde anfangen und wird mit der Reinigung der Himmel und
der Erde enden, in Vorbereitung auf das Werden der neuen Himmel und der neuen Erde.

Die Reihenfolge der Ereignisse scheint folgende zu sein:
(1) Die Entrückung der Gemeinde, die dem Anfang des Tages des Herrn gerade vorausgeht (1. Thess. 4, 13-17);
(2) die Erfüllung der siebzigsten Woche Daniels (Dan. 9, 27), die letzte Hälfte dieser Woche ist die Grosse Trübsal (Mt. 24, 21; siehe Offb. 7, 14, Fußnote)',
(3) das Wiederkommen des Herrn in Herrlichkeit, um das Tausendjährige Reich aufzurichten (Mt. 24. 29-30):
(4) die Zerstörung des Tieres, des falschen Propheten und ihrer Heere, was bezeichnet wird als die «grosse und schreckliche» Not dieses Tages (Offb. 19. 11-21):
(5) das Gericht über die einzelnen Heiden, je nach der Behandlung der Brüder von Christus, des jüdischen Volkes (Sach. 14, 1-9: Mt. 25, 31-46) und das Gericht über Israel (Hes. 20, 34-38):
(6) das Tausendjährige Reich Christi auf Erden (Offb. 20, 4-6):
(7) der satanische Aufstand und das Gericht über Satan (Offb. 20, 7-10):
(8) die Auferstehung und das letzte Gericht der Bösen (Offb. 20, 11-15):
(9) die Zerstörung der jetzigen Erde und des Himmels durch Feuer, in Vorbereitung auf den zukünftigen «Tag Gottes» (2. Petr. 3, 10-12): und
(10) die Schöpfung der neuen Himmel und der neuen Erde (Jes. 65, 17-19: 66. 22: 2. Petr. 3, 13: Offb. 21, 1). ^(19,20)

Das Tier, Zusammenfassung:
Dieses «Tier» ist das «kleine Horn» von Dan. 7, 24-26:
der «Verwüster» von Dan. 9, 27:
der «Greuel der Verwüstung» von Mt. 24, 15;
der «Mensch der Sünde» von 2. Thess. 2, 4-8;
der letzte und furchtbarste Tyrann der Erde, das grausame Werkzeug Satans, voller 2k>rn und Hass gegen Gott und die jüdischen Heiligen.
Der Satan gibt ihm die Macht,
die er Christus anbot (Mt. 4, 8-9: Offb. 13, 4). Siehe Große Trübsal, Ps. 2, 5: Offb. 7, 14, Fußnote.