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Sabbatgebote zeitweilige

Sabbat oder Sonntag

Das Gebot des Sabbats wurde schon dadurch eingeschränkt durch seine Verbindung mit dem
Aufsammeln des Mans. Am 6. Tag sollten sie das Doppelte auflesen. Das war der
 Gegenstand des Sabbat an dem siebten Tag, das nicht auflesen des Mans. Siehe 2.Mose 16,22.23.

Elberfelder 1905

2. Mo 16,22 Und es geschah am sechsten Tage, da sammelten sie das Doppelte an Brot, zwei Ghomer für einen; und alle Fürsten der Gemeinde kamen und berichteten es Mose.

2. Mo 16,23 Und er sprach zu ihnen: Dies ist es, was Jehova geredet hat: Morgen ist Ruhe, ein heiliger Sabbath dem Jehova; was ihr backen wollt, backet, und was ihr kochen wollt, kochet. Alles aber, was übrigbleibt, leget euch hin zur Aufbewahrung bis an den Morgen.


 Das Sabbatgebot betraf nur das Volk Israel, denn niemand anders hätte es erfüllen können.
 Wäre es ein allgemein gültiges Gebot gewesen, hätte es nicht extra im Gesetz
 Mose fixiert werden müssen, sondern es hätte in der gleichen Formulierung anders schriftlich fixiert werden können.

Von einem anderen Sabbatgebot als im Zusammenhang mit dem Aufsammeln des Mans ist an keiner anderen Stelle im AT.
 Spätestens beim Aufhören des Man hörte das Sabbatgebot auf, denn es hat seinen Sinn verloren.

 Es ist auch nicht relevant, dass Gott am 7.Tag ruhte und deshalb der Sabbat zu halten sei, denn: Erst in 2.Mose 20,10.11 wird die Einführung des Sabbatgebotes eben mit dem Ruhen Gottes begründet. Vorher bestand also keine Anweisung für das Volk Israel, geschweige denn ein Gebot, das den Nationen gelten würde. Paulus erklärt in Röm.2 ,14 , dass die Nationen das Gesetz nicht haben, sondern sie stehen unter dem „Gesetz des Herzens“. So ist die Forderung heute den Sabbat zu halten eine unberechtigte Forderung, weil sie keinen biblischen Grund für die Nationen, also Nicht-Juden haben. Solches zu fordern ist das Auflegen von Lasten.

P.S.: Genau so gesetzlich ist es, den Sonntag als „Ersatzsabbat“ zu sehen. Wir haben keinen besonderen Tag zu halten, sondern wir sind in die Ruhe eingegangen und ruhen von eigenen Werken (= was der Sabbat oder Sonntag wäre).