Fragen und Antworten


00017 Keine Versuchung ist Sünde. Der Versuchung nachgeben ist Sünde

Keine Versuchung ist Sünde. Der Versuchung nachgeben ist Sünde.
Keine Versuchung ist Sünde.
Der Versuchung nachgeben, ist Sünde.


Q, Gisa
Gisa Harnack
Ist mit "Keine Versuchung ist Sünde" 1. Korinther 10, 13 gemeint? ___ "Keine Versuchung hat euch ergriffen, als nur eine menschliche; Gott aber ist treu, der nicht zulassen wird, dass ihr über euer Vermögen versucht werdet, sondern mit der Versuchung auch den Ausgang schaffen wird, so dass ihr sie ertragen könnt." ___ Und warum (wäre das) ist das Sünde? ... Danke schon mal für eine Auflösung. 
Im Herrn Jesus Christus
Hans Peter Wepf
1. Mose 15.6
Und er glaubte Jehova; und er rechnete es ihm zur Gerechtigkeit.

Antwort

DER BRIEF DES JAKOBUS >> Christliche Lehre
Verfasser: Gott
Schreiber: Jakobus
Thema:
Das praktische christliche Leben Datum der Niederschrift: 45-50 n. Chr. It Buch des Wortes
DER BRIEF DES JAKOBUS wurde von Jakobus geschrieben, dem Bruder des Herrn
(siehe Mt. 4, 21. Fussnote über die andern drei Männer in dem N.T.. die Jakobus genannt werden).
Als das Haupt der ersten christlichen Gemeinde, nämlich der Gemeinde in Jerusalem, war Jakobus ein Mann von grosser Autorität
(Ap. 12. 17; 15. 13-29; 21.17-18).

Er war wohl durch den auferstandenen Herrn bekehrt worden (1. Kor. 15. 7).
Er schreibt an «die zwölf Stämme, die da sind hin und her» (V. 1). d.h. die christlichen Juden, die in dem ganzen römischen Reich zerstreut sind.
Der Brief ist vielleicht eines der ersten Bücher des N.T.
In der Betonung des praktischen christlichen Lebens spiegelt der Brief des Jakobus in seinem Stil und in der häufigen Erwähnung der Bergpredigt das Wesen und die Lehre des göttlichen Bruders des Schreibers wieder.
Wenn auch der Brief nicht theologisch betont ist, so ist er doch bemerkenswert wegen der moralischen und ethischen Lehren,
die von zeitloser Bedeutung für die Gemeinde sind.
Dazu wird das Wiederkommen Christi zweimal erwähnt (5. 7. 8) und die Wiedergeburt wird klar betont (1.18. 21).

Der örtliche Hintergrund des Briefes ist etwa aus den folgenden Abschnitten zu erkennen: 2. 1-13; 4.1-11.

Das zentrale Thema des Jakobusbriefes ist Religion (griechisch threskeid) in dem höchsten Sinne des hingegebenen Dienstes für andere als Auswirkung und Beweis des Glaubens. Seine Auseinandersetzung über Rechtfertigung (2. 14-26) widerspricht nicht der Lehre des Paulus über dieses Thema, sondern vervollständigt sie vom praktischen Gesichtspunkt aus.
Das Buch kann nicht gut unterteilt werden.
Es ist eine Reihenfolge von lehrhaften Aussagen, die sich um gewisse wiederkehrende Themen gruppieren (vgl. Sprüche und Prediger).
Die Sprache des Jakobus ist kräftig und oft recht beredt. Er gibt einige lebendige Bilder aus der frühen Gemeinde (z.B. 2, 1-4; 5. 1-6. 14-16).

Der Brief kann folgendermassen eingeteilt werden:

Einleitung. 1. 1.
I. Die Prüfung des Glaubens. 1, 2-2. 26.
II. Die Wirklichkeit des Glaubens, geprüft durch Beherrschung der Zunge. 3.
III. Zurückweisung der Weltlichkeit. 4. IV. Die Reichen werden gewarnt. 5. 1-6.
V. Ermahnungen im Blick auf das Kommen des Herrn. 5. 7-18. Schluss. 5. 19-20.​

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Die Aussage
"Keine Versuchung ist Sünde. Der Versuchung nachgeben, ist Sünde."
lässt sich gut im Licht von Jakobus 1.2 und Jakobus 1.14 verstehen.

Jakobus 1.2 sagt:
"Meine Brüder und Schwestern, wenn ihr in mancherlei Anfechtungen geratet, so erachtet es für lauter Freude." Dieser Vers ermutigt Gläubige, Versuchungen und Prüfungen als Gelegenheiten zur Freude zu betrachten, weil sie den Glauben stärken und zur geistlichen Reife führen

Jakobus 1,2 lautet: “Haltet es für reine Freude, meine Geschwister, wenn ihr in verschiedener Weise auf die Probe gestellt werdet.”

Die Bedeutung dieses Verses liegt darin, dass Jakobus die Gläubigen ermutigt, Prüfungen und Herausforderungen als Gelegenheiten für persönliches Wachstum und Glaubensstärkung zu betrachten.

Er betont, dass solche Prüfungen dazu dienen, Standhaftigkeit und Geduld zu entwickeln, was letztlich zu einem reiferen und vollständigeren Glauben führt


1. Korinther 10, 13 passt gut zu der Aussage "Keine Versuchung ist Sünde. Der Versuchung nachgeben, ist Sünde." In diesem Vers heisst es:

"Es hat euch bisher nur menschliche Versuchung betroffen. Gott aber ist treu, der euch nicht über euer Vermögen versuchen lässt, sondern er wird zugleich mit der Versuchung auch den Ausgang schaffen, sodass ihr sie ertragen könnt."

Dieser Vers betont, dass Gott uns nicht über unser Vermögen hinaus versuchen lässt und dass er immer einen Ausweg bietet, damit wir der Versuchung widerstehen können

Das bedeutet, dass die Versuchung selbst nicht die Sünde ist, sondern wie wir darauf reagieren. Wenn wir der Versuchung widerstehen, sündigen wir nicht. Wenn wir jedoch nachgeben, führt dies zur Sünde.​


Jakobus 1.14 erklärt:
"Sondern ein jeder, der versucht wird, wird von seiner eigenen Begierde gereizt und gelockt." Hier wird deutlich gemacht, dass Versuchung aus den eigenen Begierden entsteht. Es ist nicht die Versuchung selbst, die Sünde ist, sondern das Nachgeben und Handeln nach diesen Begierden


Zusammengefasst:
• Versuchung an sich ist keine Sünde: Sie ist eine Prüfung oder Herausforderung, die jeder Mensch erlebt.

• Nachgeben ist Sünde: Wenn man der Versuchung nachgibt und entsprechend handelt, führt dies zur Sünde.

Diese Perspektive betont die Wichtigkeit der inneren Haltung und der Entscheidungskraft des Einzelnen im Umgang mit Versuchungen.


Die 4 verschiedenen Versuchungen – und die 4 verschiedenen Reaktionen (Roger Liebi)


Im Herrn Jesus Christus
Hans Peter Wepf
1. Mose 15.6
Und er glaubte Jehova; und er rechnete es ihm zur Gerechtigkeit.