Fragen und Antworten


00019 Altar Mitten in Ägypten

Altar Mitten in Ägypten
Im 1000-jährigen Reich.
Es wird einmal ein Altar Jehovas inmitten Ägyptens stehen (Jes 19,19).
In Sacharja 14, 16–19 ist zu lesen, dass es bei den Völkern nicht regnen wird, die nicht nach Jerusalem ziehen werden, um den König Jehova der Herrscharen anzubeten.
Damit es auch in Ägypten regnet, müssen auch die Ägypter nach Jerusalem ziehen, um anzubeten, der Altar kann das nicht ersetzen.

Im Herrn
Andreas


Antwort:

Elberfelder 1905
Jesaja
Jes 19,17 Und das Land Juda wird für Ägypten zum Schrecken sein. So oft jemand es bei den Ägyptern<Eig. vor ihm; Ägypten> erwähnt, werden sie beben wegen des Ratschlusses Jehovas der Heerscharen, welchen er über sie beschlossen hat. Schreck.: Jer 25,15; Jer 25,19; Jer 43,8-13
Ratschluss: Jes 14,24-27; Jes 20,3-5
Jes 19,18 An jenem Tage werden fünf Städte im Lande Ägypten sein, welche die Sprache Kanaans reden und bei Jehova der Heerscharen schwören werden. Eine wird die Stadt Heres<Stadt des Niederreißens; and. l.: Cheres: die Sonnenstadt, Heliopolis> heißen. schwör.: Ne 10,29-30; Jer 12,16; Zef 3,9
Jes 19,19 An jenem Tage wird inmitten des Landes Ägypten ein Altar dem Jehova geweiht sein, und eine Denksäule nahe an seiner Grenze dem Jehova; Gedenk.: Jes 19,20
Jes 19,20 und das wird zu einem Denkzeichen und zu einem Zeugnis sein dem Jehova der Heerscharen im Lande Ägypten. Denn sie werden zu Jehova schreien wegen der Bedrücker, und er wird ihnen einen Retter und Streiter<O. Feldherrn> senden und sie erretten. Zeugnis: Jos 22,10; Jos 22,26-27; Jos 22,34; Jos 24,27
schreien: 2. Mo 2,23; Ri 3,9; 1. Sam 12,8; Röm 10,12-14
Jes 19,21 Und Jehova wird sich den Ägyptern kundgeben, und die Ägypter werden Jehova erkennen an jenem Tage; und sie werden dienen mit Schlachtopfern und Speisopfern, und werden Jehova Gelübde tun und bezahlen. erkenn.: Jes 11,9; 1. Kö 8,43
dienen: Jes 60,9-10; Ps 22,31; Mal 1,11; 2. Petr 2,9-10
Jes 19,22 Und Jehova wird die Ägypter schlagen, schlagen und heilen<Eig. schlagend und heilend>; und sie werden sich zu<Eig. bis zu> Jehova wenden, und er wird sich von ihnen erbitten lassen und sie heilen. heilen: 5. Mo 32,39; Jer 17,14; Hos 6,1
Jes 19,23 An jenem Tage wird eine Straße<Eig. ein hoher, aufgeworfener Weg> sein von Ägypten nach Assyrien; und die Assyrer werden nach Ägypten und die Ägypter nach Assyrien kommen, und die Ägypter werden mit den Assyrern Jehova dienen. Jes 11,16; Mi 7,12
Jes 19,24 An jenem Tage wird Israel das dritte sein mit Ägypten und mit Assyrien, ein Segen inmitten der Erde; Israel: 1. Mo 12,3; Sach 8,13; Sach 8,20-23
Jes 19,25 denn Jehova der Heerscharen segnet es und spricht: Gesegnet sei mein Volk Ägypten, und Assyrien, meiner Hände Werk, und Israel, mein Erbteil! Gesegnet: Joh 11,52; Röm 9,24-26; Eph 3,6

►► Bibelauslegungen

Das besondere des zweiten Teils ist, dass der Blick weit hinausreicht über die momentane Situation. Jesaja prophezeit die Rückführung aus der babylonischen Gefangenschaft, die noch gar nicht begonnen hat. Er sieht die Wiederherstellung des Volkes im Tausendjährigen Reich, das heute noch zukünftig ist. Jesajas Blick geht sogar bis zum neuen Himmel und zur neuen Erde (65,17). Man könnte das gesamte Buch mit der Überschrift: „Durch Gericht zum Heil“ überschreiben, denn es gibt keine Erneuerung ohne vorherige Umkehr. Das ist ein Grundprinzip Gottes, das wir in der ganzen Schrift finden.

Das Buch Jesaja (19-23) Roger Liebi
Kapitel 19
 Trilogie: Kap. 18; 19 und 20: Das ägyptisch-äthiopische Reich (18: Kusch (Sudan) – 19: Ägypten – 20: Kusch und Ägypten  Vgl. die grosse Bedeutung Ägyptens für Israels Geschichte seit Abraham
 V1-15: Gerichtsbotschaft; V16-17: Israel – der Schrecken Ägyptens; V18-25: Verheissungsbotschaft
 V1a: Blick auf die Wiederkunft Christi als Richter der Welt (vgl. Am 1,2; Mich 1,2-4; Nah 1,3-6)
 V2b-4: Bürgerkrieg in Ägypten, Erfüllung: Revolution in Sais und Umsturz der äthiopischen Dynastie um 695 v. Chr., Einteilung Ägyptens und Äthiopiens in 12 kleine Königreiche, erst um 670 gelang es Psammetich I. (26. Dynastie; 664-610 v. Chr.; Vater von Necho II. [610-595 v. Chr.; 2Kön23,29-39; 2Chr 35,20; 36,4; Jer 46,2]), die Teilreiche unter seiner harten Herrschaft zusammenzuführen); entwurzelte 120‘000 Einheimische, die in harter Zwangsarbeit den Suezkanal bauen sollten, der Enkel von Necho II, Pharao Hophra (Apries; 589-570 v. Chr.; Jer 44,30; Apries war der Sohn von Psammetich II. [595-589]), wird 570 von einheimischen Truppen gestürzt
 Ende der verhassten Herrschaft der Dynastie von Psammetich I.
 V5-10: Ökologische Katastrophe des Nils in der Endzeit (vgl. Jes 11,15!); betroffen ist: Landwirtschaft, Fischerei, Textilindustrie (Flachs und Baumwolle)  V.11-15: Die Weisen des alten Ägyptens sind ratlos im Blick auf Gottes Ratschlüsse in der Bibel (Jes 11,15; 19; Hes 29-32 etc.); Zoan = Tanis; Noph = Memphis
 V16.18.23: „An jenem Tag“  Endzeit (vgl. Sach 12-14)
 V16-17: Armee Israels = ein Schrecken für Ägypten (vgl. Sechstagekrieg 1967)
 V18-22: zukünftige Erweckung Ägyptens
 V18: Hebräisch = gesprochen Sprache in der Endzeit (Hebräisch: ca. 1600 Jahre = tote Sprache, Wiederbelebung durch Eliezer Ben Jehuda); Ir Heres = Stadt des Niederreissens, Abwandlung von Ir Cheres = Sonnenstadt (Heliopolis/Kairo)
 Stadt in der alle götzendienerischen Kultstätte in Trümmern enden
 V23-25: Segen des messianischen Friedenreiches; Ägypten = „mein Volk Ägypten“​

John F. Walvoord und Roy B. Zuck
6. Ägypten
( Jes 19-20 )

In Kapitel 19 geht es besonders um Ägypten, Kapitel 20 wendet sich dann neben Ägypten auch Kusch (vgl. Jes 18 ) zu. Wie in anderen Weissagungen auch dient die historische Situation, die drohende Gefahr durch die Assyrer, als Kulisse für die Prophetie.

a. Ägypten wird bestraft
( 19,1 - 15 )

Manche Leute in Israel wollten bei den Ägyptern Schutz vor der assyrischen Bedrohung finden. Jesaja aber zeigt, daß Ägypten keine Hilfe ist. Auch Ägypten wird Gottes Gericht unterworfen.
(1) Ägyptens innere Probleme ( Jes 19,1-4 )


Jes 19,1-4

Das Gericht des Herrn kommt über Ägypten. Gott wird hier dargestellt wie einer, der auf einer schnellen Wolke daherkommt ( Ps 68,5.34; 104,3 ). In der kanaanitischen Mythologie wird das gleiche Bild von Baal benutzt, dem Gott des Regens und der Fruchtbarkeit. Aber es ist der Herr, nicht Baal, der wirklich den Regen (etwas, was in Ägypten äußerst dringend benötigt wird; Jes 19,5-10 ) und die Fruchtbarkeit schenkt. Die Götter Ägyptens - von denen es viele gab (vgl. die Tabelle "Die Plagen und die Götter und Göttinnen von Ägypten" zu 2Mo 7,14 ) - werden ihr Volk nicht vor dem kommenden Gericht retten können. Ihre Götzen werden vor ihm erzittern, was die Menschen mutlos und niedergedrückt werden läßt ( Jes 19,1 ). Das bevorstehende Gericht wird zu inneren Spaltungen führen (V. 2 ) und Verzweiflung unter die Menschen bringen, wenn sie erkennen, daß ihre Götter, die nur Götzen sind, und ihre okkulten Praktiken ( Beschwörer, Geister und Zeichendeuter ; vgl. Jes 8,19; 3Mo 19,31; 20,6 ) sie nicht retten können. Sie werden durch einen grausamen Herrn und einen harten König , den König des assyrischen Weltreiches, unterworfen werden. Ägypten, das vor einigen Jahrhunderten selbst ein grausamer Herr über Israel gewesen war ( 2Mo 1,11-14 ), wird nun einer ebensolchen Grausamkeit ausgesetzt sein. Dieser assyrische König war Esarhaddon, der 671 v. Chr. Ägypten eroberte. Das Gericht aber kommt von dem Herrn, dem Herrn Zebaoth ( Jes 19,4 ), dem Herrn und großen Bundesgott Israels.
Jes 19,5-10

(2) Das unfruchtbare Ägypten ( Jes 19,5-10 )

Um zu zeigen, daß dieses Gericht wirklich von Gott kommt, sagt Jesaja, daß es auch die Natur in Mitleidenschaft ziehen wird. Eine Trockenzeit wird die Wirtschaft vernichten und die Menschen, deren Arbeit vom 
Nil abhängt, bedrücken. Der Fluß (V. 5 ) bezieht sich ohne Zweifel auf den Nil, Ägyptens "Lebensader" und Quelle aller landwirtschaftlichen Erfolge der Nation. Wenn der Nil austrocknet (durch Gott, nicht durch die militärische Eroberung), wird das Papyrus-Rohr, das Schilf und alle Saat verdorren (V. 6 - 7 ). Die Fischer werden nicht mehr in der Lage sein, ihren Lebensunterhalt mit Haken und Netzen zu fangen (V. 8 ), und wer mit Flachs (vgl. 2Mo 9,31 ; dessen Wachstum von Wasser abhängt), Leinen, das aus Flachs hergestellt wird, oder anderen Stoffen sein Geld verdient, wird seinem Beruf nicht mehr nachgehen können ( Jes 19,9-10 ). Die gesamte Wirtschaft des Landes hing ja vom Nil ab.
Jes 19,18

(2) Ägyptens Treueschwur gegen den Herrn ( Jes 19,18 )

Die 
fünf Städte in Ägypten stehen ohne Zweifel stellvertretend für die gesamte Nation. Die Sprache Kanaans zu sprechen bedeutet offensichtlich nicht, daß die Ägypter ihre eigene Sprache nicht mehr benutzen werden. Vielmehr werden sie aufgrund ihres neues Gottesdienstes (sie schwören Treue dem HERRN Zebaoth ; vgl. V. 20.25 ), und den Opfern, die sie in Jerusalem bringen, recht fließend Hebräisch sprechen müssen (vgl. V. 19.21 ; Sach 14,16-19 ). Die Bedeutung des Ausdruckes die Stadt der Zerstörung ( Ir-Heres ) hat schon viele Diskussionen ausgelöst. Es scheint besser, der in den Rollen vom Toten Meer und der Vulgata erhaltenen Lesart zu folgen, die "die Stadt der Sonne" ( Heres ) haben, was sich auf Heliopolis bezieht (vgl. Hes 30,17 ). Heliopolis, eine der großen Städte am Südende des Nildeltas, war dem Sonnenkult geweiht. Wenn nun diese Stadt eine solch bedeutsame Veränderung erlebt (d. h., wenn sie den Herrn statt des Sonnengottes anbetet), dann wird dies aller Welt und auch Israel beweisen, daß es Ägypten wirklich ehrlich mit der Anbetung des lebendigen Gottes meint.
Jes 19,19-22

(3) Wahrer Gottesdienst wird eingerichtet ( Jes 19,19-22 )

In Ägypten wird für den Herrn ein Altar errichtet werden und ein 
Steinmal an Ägyptens Grenze. Ägypten wird also ganz offen zeigen, daß es nun den Gott Israels anbetet. Dies wird ein nationales Verhalten sein (angedeutet durch das Steinmal, das ein Zeichen und ein Zeuge sein wird ), das aber auch im privaten Bereich (angedeutet durch den Altar) gültig ist. Ägypten wird dann wie Israel dastehen, denn wenn die Ägypter nun Gott um Hilfe bitten, wird er sie ihnen geben (V. 20 ). Auch an dem Opferkult werden sie teilnehmen (V. 21 ; vgl. Sach 14,16-19 ), und Gott wird sie heilen , nachdem sie umgekehrt sind und um Hilfe gebeten haben. Für die Menschen in Juda zur Zeit Jesajas war eine solche Situation fast nicht zu glauben. Und doch wird sie eintreten, dann nämlich, wenn der Messias wiedergekommen ist und sein Tausendjähriges Königreich errichtet hat.
Jes 19,23-25

(4) Friede wird auf der Erde errichtet werden ( Jes 19,23-25 )

Die Situation, die Jesaja in Vers 19 - 22 beschreibt, wird nicht auf Ägypten allein beschränkt sein. Assyrien und auch die ganze restliche Welt werden an dem Segen 
an diesem Tag teilhaben. Die Menschen werden auf einer Straße von Ägypten nach Assyrien reisen, und die Menschen beider Völker - die in Jesajas Tagen Feinde waren! - werden gemeinsam anbeten . Damals hoffte Juda, daß die Ägypter es vor den Assyrern retten würde. Im Tausendjährigen Reich jedoch werden diese drei Mächte, Assyrien, Ägypten und Israel, ein harmonisches, friedliches Verhältnis unter Gottes segnender Hand führen. All dies gehört natürlich zu der Erfüllung der Verheißung, die Abraham gegeben wurde, daß nämlich alle Menschen der Erde durch ihn gesegnet werden ( 1Mo 12,3 ).


mcd
7. Gericht über Ägypten (Kap. 19-20)
19,1-3 Wenn der HERR im Gericht über Ägypten kommt, werden die Götzen beben, und das Volk wird in Panik geraten. Bürgerkrieg wird ausbrechen, und die besten Köpfe in der Regierung werden sich vergebens zu den Götzen und zu vielfältigen Formen des Spiritismus flüchten. 19,4-10 Ein grausamer König wird über das Land herrschen. Eine schwere Dürre wird die Wasserquellen austrocknen und Missernten herbeiführen, die Fischindustrie vernichten, die Baumwollwebereien zum Schließen zwingen und alle Schichten der Bevölkerung zugrunde richten, seien es die Führer oder das gemeine Volk. 19,11-15 Die besten Ratgeber des Pharao, die in Zoan und Nof wohnen, werden nicht wissen, was in dieser Lage zu tun ist. Ihr Rat hat eigentlich diese Katastrophe über Ägypten hereinbrechen lassen, sodass die Situation jetzt hoffnungslos ist. Die ersten 15 Verse haben sich schon erfüllt. Nach dem Tod Tirhakas, der zur Zeit der Weissagungen Jesajas lebte, wurde das Land von Bürgerkriegen zerrissen und in zwölf Königreiche zerteilt, die alle von Assyrien unterjocht waren. Schließlich wurde das Land unter Psammetich, dem »harten Herrn« von Vers 4, wiedervereinigt. Der Rest des Kapitels ist noch nicht erfüllt. 19,16-17 Wenn Gott seine Hand erhebt, wird die Bevölkerung von Angst geschüttelt. Die bloße Erwähnung Judas wird den Ägyptern ihr Herz sinken lassen. 19,18-20 Aber dem Land Ägypten ist ebenfalls eine Wiederherstellung verheißen. Fünf Städte werden Zentren der Verehrung des HERRN der Heerscharen sein. Zu ihnen gehört Heliopolis (Sonnenstadt), die hier aber Ir-Heres (Stadt des Niederreißens) genannt wird. Mitten im Land wird ein Altar des HERRN stehen und ein Gedenkstein für ihn an der Grenze. Beide werden von dem HERRN Zeugnis ablegen. Josephus berichtet uns, dass diese Weissagung im 1. vorchristlichen Jahrhundert erfüllt wurde, als Onias, der Hohepriester, nachdem er aus Jerusalem geflohen war, die Erlaubnis erhielt, in Ägypten einen Altar zu bauen. Doch vollständig wird diese Weissagung zweifellos erst im Tausendjährigen Reich erfüllt sein. 19,21-22 Gottes Gericht über Ägypten Jesaja 17 bis 19 945 wird dieses Volk dazu bringen, ihn anzubeten. 19,23 Eine Straße wird von Ägypten (durch Juda) nach Assur führen und alle drei Länder miteinander verbinden und sie zur gemeinsamen Anbetung des HERRN bringen. 19,24-25 Dann wird Israel eins von den Dreien sein mit Ägypten und Assyrien. Sie werden also ein Dreierbündnis bilden und die Segnungen des Reiches Christi genießen. Man beachte die Wiederholung des Ausdrucks »an jenem Tag« (V. 16.18.19.21.23.24).


Q.: Copilot
In: Jes 19,19 An jenem Tage wird inmitten des Landes Ägypten ein Altar dem Jehova geweiht sein, und eine Denksäule nahe an seiner Grenze dem Jehova;
wird ein Altar erwähnt.
Was bedeutet es im Zusammenhang im Prophet Jesaja, und der Prophetie zu Israel?

A Copilot
Jesaja 19:19 spricht von einem Altar, der in Ägypten errichtet wird, und einer Denksäule nahe der Grenze. Diese Passage ist Teil einer größeren Prophezeiung, die eine zukünftige Zeit beschreibt, in der Ägypten, Israel und Assyrien gemeinsam den Herrn anbeten werden
 https://www.bibliaplus.org/de/commen...esaja/19/18-22.

Im Kontext des Buches Jesaja bedeutet dies, dass Ägypten, das einst ein Feind Israels war, sich zu Gott bekehren wird. Der Altar und die Denksäule symbolisieren die Anerkennung und Anbetung Gottes durch die Ägypter.
Es ist ein Zeichen der Versöhnung und des Friedens zwischen den Nationen, die früher verfeindet waren
 https://www.bibliaplus.org/de/commen...esaja/19/18-22.

Diese Prophezeiung zeigt die universelle Herrschaft Gottes und seine Fähigkeit, selbst die Herzen der Feinde Israels zu verändern. Es ist auch ein Hinweis auf die zukünftige Einheit und den gemeinsamen Glauben, der die Völker verbinden wird
 https://www.bibliaplus.org/de/commen...esaja/19/18-22.

Hast du noch weitere Fragen zu diesem Thema oder zu anderen Prophezeiungen in Jesaja?
https://www.bibliaplus.org/de/commen...saja/19/18-22: Kritischer und erklärender Kommentar zur ganzen Bibel

-*-*-* 
An jenem Tag werden fünf Städte im Land Ägypten die Sprache Kanaans sprechen und Jehova der Heerscharen schwören; man soll die Stadt der Zerstörung genannt werden.

- Leiden soll zur Reue führen. Von „Schrecken“ und „Angst“ geschlagen (
 Jesaja 19:17 ), wird Ägypten wegen der Urteile Jahwes zu Ihm bekehrt; ja, sogar Assyrien wird sich ihm anschließen; damit Israel, Assyrien und Ägypten, einst gegenseitige Feinde, durch das Band des gemeinsamen Glaubens als ein Volk verbunden werden. Also ein ähnliches Thema aus anderen Prophezeiungen ( Jesaja 18:7 ; Jesaja 23:18 ).

Vers 18. 
An jenem Tag werden fünf Städte im Land Ägypten – d. h. mehrere Städte; wie in Jesaja 17:6 ; Jesaja 30:17 ; Genesis 43:34 ; Levitikus 26:8 . Vielmehr fünf bestimmte Städte Unterägyptens ( Jesaja 19:11 ; Jesaja 19:13 ; Jesaja 30:4 ), die engen Kontakt zu den benachbarten jüdischen Städten (Maurer) hatten: einige sagen, Heliopolis, Leontopolis (sonst Diospolis), Migdol , Daphne (Tahpanes) und Memphis.

Sprich die Sprache Kanaans – d. h. der Hebräer in Kanaan; die Sprache der Offenbarung. Eine Figur. Sie sollen die jüdische Religion annehmen: so sind "eine reine Sprache" und die Bekehrung zu Gott in Zefanja 3:9 verbunden.
Denn auch die erste Verwechslung und Vermehrung von Sprachen war die Strafe für das Erschaffen von Göttern in Babel, außer dem Einen Gott. Pfingsten ( 
Apostelgeschichte 2:4 ) war das Gegenstück und Gegenmittel zu Babel: Die Trennung der Nationen soll die Einheit des Glaubens nicht behindern: die volle Verwirklichung davon ist noch Zukunft ( Sacharja 14:9 ; Johannes 17:21 : Johannes 17:21 ): 'Multae terricolis linguae, coelestibus una.' In israelitischer Zeit war nur eine Sprache das Mittel, Gott zu ehren.

Im kommenden Gegenbild zur alten Theokratie soll „die Menge, die kein Mensch zählen kann, in allen Zungen“ ein und dasselbe Loblied auf „Heil“ dem Lamm 
Offenbarung 7:9 ( Offenbarung 7:9 ).
Überlieferungen zufolge soll Markus das Evangelium in Alexandria und Ägypten gepredigt haben. Dann wurde ihre Sprache geistlich die „von Kanaan“, dem himmlischen Erbe: sie war nicht mehr unbeschnitten, sondern rein ( 
Jesaja 6:5 ).

Und schwöre dem Herrn der Heerscharen, Diese Klausel stimmt mit dieser Ansicht überein – d. Jesaja 65:16 . sie sollen sich durch einen feierlichen Bund an Ihn binden ( Jesaja 45:23 ; Jesaja 65:16 ; Deuteronomium 6:13 ).

Stadt der Zerstörung - х hacherec ( H2775 )]. Onias, der enttäuscht, dass er das Hohepriestertum nicht erhalten hatte, nach Ägypten geflohen war und unter Ptolemaios Philometer in einen hohen Rang aufgestiegen war, las 'Stadt der Sonne' х hacherec ( H2775)] - d. h. On oder Heliopolis: er überredete Ptolemaios Philometer (149 v. Chr.), ihn einen Tempel in der Präfektur (nome) von Heliopolis bauen zu lassen, mit der Begründung, dass dies Juden dazu bringen würde, dort zu wohnen, und das genau diese Stätte wurde 600 Jahre zuvor von Jesaja vorausgesagt. (Also 16 Handschriften).
Vulgata liest sich auch so.
Das Chaldäische liest:
"Einer von ihnen soll die Stadt genannt werden, das Haus der Sonne, das dazu verurteilt ist, zerstört zu werden."
Die Lektüre des hebräischen Textes wird jedoch besser unterstützt,
"Stadt der Zerstörung", die sich auf Leontopolis bezieht, den Ort von Onias' Tempel: was dieser Stadt einen Vorwurf macht, weil sie einen Tempel enthalten sollte, der mit dem einzigen genehmigten Tempel konkurrieren sollte , das in Jerusalem. Maurer und Gesenius übersetzen "Stadt der Verteidigung" oder "Erlösung" - nämlich Memphis oder eine solche Stadt,
Jesaja 19:20 ), um sie von ihren vielen Unglücken zu befreien.

Vers 19. 
Altar – nicht zum Opfern, sondern als „Säule“ zum Gedenken und zur Anbetung ( Josua 22:22 ). Jesaja erwägt keinen Tempel in Ägypten: denn der einzige legale Tempel war in Jerusalem; aber wie die Patriarchen sollen sie an verschiedenen Orten Altäre haben.

Und eine Säule - wie Jakob aufgezogen hat ( Genesis 28:18 ; Genesis 35:14 ); Es war in Ägypten üblich, Obelisken zum Gedenken an göttliche und große Ereignisse zu erheben.

An der Grenze - von Ägypten und Juda, um beiden Ländern den gemeinsamen Glauben zu verkünden. Diese Passage zeigt, wie der Heilige Geist Jesaja über eine engstirnige Nationalität zu einer Nächstenliebe erhoben hat, die die Katholizität des Evangeliums vorwegnimmt.

Vers 20. 
Und es - der Altar und die Säule.

Für ein Zeichen (der Erfüllung der Prophezeiung) - für ihre Zeitgenossen.

Und für einen Zeugen - für ihre Nachkommen.

Ruf den Herrn an – nicht mehr zu ihren Götzen, sondern zu Jahwe. Und er wird ihnen einen Retter senden - wahrscheinlich Alexander den Großen (also "einen Großen"), den die Ägypter als Befreier (griechisch, Soter, ein Titel der Ptolemäer) aus den Händen der Perser begrüßten, der unter Kambyses waren ihre "Unterdrücker". In Alexandria, von ihm gerufen, wurde das Alte Testament für die griechischsprachigen Juden, die unter den Ptolemäern, seinen Nachfolgern, in großer Zahl in Ägypten lebten, ins Griechische übersetzt. Der Messias ist der letztendlich beabsichtigte Antitypus (vgl. Apostelgeschichte 2:10 , in "Ägypten")

Vers 21. 
Die Ägypter ... sollen ... Opfergabe tun - unblutig (Hebräisch, mincha ( H4503 )).

Vers 22. 
Der Herr wird Ägypten schlagen ... und es heilen - wie beschrieben, Jesaja 19:18 .

Und sie werden (sogar) zum Herrn zurückkehren – denn heidnische Sünde und Götzendienst sind ein Abfall von der primitiven Wahrheit.
Jesaja 19:17Jesaja 19:23 Wird nach der Werbung fortgesetzt
Siehe auch Jesaja 19:18-22 in anderen biblischen Kommentaren:
Im Herrn Jesus Christus
Hans Peter Wepf