Fragen und
Antworten
00032 Zeitformen Einteinteilungen im
Matthäus Evangelium
Kleine Übersicht zum Matthäusevangelium
4
x ER Mt_
Synopsis von J.N. Darby mp3 Synopsis
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Meine
Standard -Lektüre JND Synopsis....
Matthäusevangelium JND Zukünftige
Ereignisse Darby
Die
Ewige Pein
by JND Was
die Schrift mir sagt by JND
Einteilung nach:
1. 5 Predigten.
Diese enden immer mit "vollendet" 7.28;
11,1; 13,53; 19,1; 26,1
2. Zeitformen
Hina =
"auf dass erfüllt würde" Bsp: 1,22 Zweck der Weissagung selbst. 2.15
< ig. Pronominaldemonstrativstamm: i (vgl. ai.: dieses; got.: er, es) und
-na (= Instrumentalformans); finale Bedeutung zur Angabe der Absicht,
aber auch des Zweckes, des Zieles oder des Resultates. Konj. (621)
I.) damit...
1) zu d. Zweck daß...; (so) daß...; um zu...;
Mt 7,1; Mk 4,21; Lk 14,10; uva.
2) entgegen d. gewöhnlichen Sprachgebrauch nachgestellt um das
davorstehende Wort betont hervorzuheben (2,767).
Joh 13,29; Apg 19,4; Röm 11,31; 1Kor 7,29; 2Kor 2,4; Gal 2,10; Kol 4,16; ua.
3) umschreibend für den Imperativ bleibt es unübersetzt: Mt 20,33;
Mk 5,23; 6,25; 10,51; 1Kor 7,29; 16,16; 2Kor 8,7; Gal 2,10; Eph 5,33; Offb
14,13;
4) ohne finale Bedeutung: daß...; Lk 7,36; Joh 15,8.12.13; ua.
5) elliptisch (d. Hauptzeitwort weglassend).
Joh 1,8; Röm 4,16; 2Kor 8,13; 2Thes 3,9; 1Jo 2,19; ua.
6) ein Resultat ausdrückend: aufdaß...; - wie 5620
Mt 1,22; 2,14; 4,14; Joh 13,18; Röm 11,11; 1Kor 7,29; 1T
Hopoos =
"damit erfüllt würde"
Bsp: 2,23 Erfüllung welche im Bereich der Weissagung liegt.
I.) als Bindewort: final (zur Angabe d. Zwecks): aufdaß ...
1) damit; um zu...; Mt 5,45; Röm 9,17; 1Kor 1,29; Gal 1,4; 2Thes 1,11; uva.
2) nach Zeitwörtern d. Bittens, Forderns, usw.: daß...; Mt 9,38; ua.
II.) adverbiell: in der Art wie ...
1) wie...; auf welche Art und Weise...; Lk 24,20;
To te =
"da ward erfüllt" Bsp: 2,17 da ward erfüllt.
I.) alsdann
1) von vergangenen Ereignissen: damals, zu jener Zeit. Mt 2,17; ua.
subst.: d. damalige (Welt). 2Petr 3,6;
2) von zeitlich nachfolgenden Ereignissen: (als)dann, darauf.
Mt 2,7; 3,5; 4,1; Lk 11,26; ua.
3) von zuküntigen Ereignissen: (als) dann. Mt 24,23; 1Kor 13,12; ua.
==========
3. Einteilung
nach Proklamation
a) Königtum: 4.12. - 7,29;
b) König: 8,1 -16,20;
c) Verwerfung des Königs: 16,21 - 20,34;
d) Verwerfung des Königtums: 21,1 - 26,35;
========
4. Einteilung nach
Gleichnissen.
Nach der Verwerfung in Gleichnisform.
Im Mt genau 10 an Zahl. innere Nummerierung: Bsp. Nr 7 = Mt 18,21- Nr 10:
Mt 25.1ff
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5.Einteilung
nach "10 Königreich
der Himmel".
Achtung, der Ausdruck in der Elberfelder ist leider falsch mit "Reich der
Himmel" übersetzt.
Die 5 Phasen des Königreiches der Himmel
1. AT Voraussage (Daniel)
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Da 3,33 Wie groß sind seine
Zeichen, und wie mächtig seine Wunder! Sein Reich ist
ein ewiges Reich,
und seine Herrschaft währt von Geschlecht zu Geschlecht! – |
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Da 4,31 Und am Ende der Tage
erhob ich, Nebukadnezar, meine Augen zum Himmel, und mein
Verstand kam mir wieder; und ich pries den Höchsten, und ich
rühmte und verherrlichte den ewig Lebenden, dessen Herrschaft
eine ewige Herrschaft ist, und dessen Reich von
Geschlecht zu Geschlecht währt. |
Himmel: Ps 19,2;
Ps 115,3; Ps 124,8
pries: 1. Chr 16,8;
Ps 148,13
ewig: Da 12,7;
Offb 4,10
Reich: Da 3,33;
1. Chr 16,15
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Da 6,27 Von mir wird Befehl
gegeben, daß man in der ganzen Herrschaft meines Königreichs
bebe und sich fürchte vor dem Gott Daniels; denn er ist der
lebendige Gott und besteht in Ewigkeit, und sein Reich wird
nie zerstört werden, und seine Herrschaft währt bis ans Ende; |
fürchten: Da 3,29;
Ps 99,1; Jer 10,6-7; Offb 15,4
lebendige: Da 6,21;
Da 4,34; Jer 10,10
Königreich: Da 7,14;
Ps 145,13
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Da 7,18 Aber die Heiligen der
höchsten Örter werden das Reich empfangen,
und werden das Reich besitzen
bis in Ewigkeit, ja, bis in die Ewigkeit der Ewigkeiten. |
Heiligen: Da 7,22;
Sach 14,5
Königsherr.: Jes 60,21;
Lu 12,32; Offb 2,26-27; Offb 3,21
Ewigkeit: Hebr 1,8;
Offb 22,5
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Da 7,22 bis der Alte an Tagen
kam, und das Gericht den Heiligen der höchsten Örter gegeben
wurde, und die Zeit kam, da die Heiligen das Reich in
Besitz nahmen. – |
Da 7,18; Ps 149,5-9; 1. Kor 6,2; Offb 5,10; Offb 20,4
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Da 7,27 Und das Reich und
die Herrschaft und die Größe der Königreiche unter dem ganzen
Himmel wird dem Volke der Heiligen der höchsten Örter gegeben
werden. Sein Reich ist
ein ewiges Reich,
und alle Herrschaften werden ihm dienen und gehorchen. – |
Da 7,14; Da 7,18; Da 3,33
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2. Phase wo der König anwesend ist (nahe gekommen)
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Elberfelder 1905 |
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Matthäus |
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Mt 3,2 und
spricht: Kehrt um : kehrt um) , denn das Reich der Himmel ist nahe gekommen. |
Umkehr: Mt 4,17;
Apg 2,38
Reich: Mt 10,7; Da 2,44; Lu 17,20; Joh 18,36
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Mt 4,17 Von
da an begann Jesus zu predigen und zu sagen: Tut Buße, (besser
kehrt um) denn das Reich der Himmel ist nahe gekommen. |
Mt 3,2; Mt 12,28; Mk 1,14-15
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Mt 10,7 Indem
ihr aber hingehet, prediget und sprechet: Das Reich der Himmel
ist nahe gekommen. |
Mt 4,17; Lu 10,9
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3. Zwischenzeit nach Ablehnung des Königs und seiner Rückkehr zum Himmel.
10 Gleichnisse:
" KönigReich der Himmel" im Matthäus Evangelium
1.
Gleichnis vom KönigReich der Himmel (Mt 13, 24—30)
------ Der Mensch Christus sät Samen und 1
Feind Satan
sät Unkraut
2.
Gleichnis vom KönigReich der Himmel Mt 13,31. 32)
------Aussaat des Senfkorns und es ist ein Ruheplatz auch für Dämonen geworden
3.
Gleichnis vom KönigReich der Himmel (Mt 13,33):
------3 Mass Mehl durchsäuerte
mit Sauerteig
4.
Gleichnis vom KönigReich der Himmel (Mt 13, 44)
------Das unsichtbare Leben in der Welt
5.
Gleichnis vom KönigReich der Himmel (Mt 13, 45.
46):
Die innere Wert der Gläubigen, symbolisiert als Perle
6.
Gleichnis vom KönigReich der Himmel (Mt 13, 47—50)
------Der Mensch in der Welt
7. Gleichnis
vom KönigReich der Himmel (Mt 18, 23—35):
Die Vergebung ist vollkommen (7)
für den glaubenden Schuldner
8.
Gleichnis vom KönigReich der Himmel (Mt 20, 1—16):
------Der ewige (Symbolzahl
8)
Lohn und das ewige (Symbolzahl
8)
Verderben im Himmel und auf Erden
9.
Gleichnis vom KönigReich der Himmel (Mt 22, 2—14);
------Die Fruchtbarkeit (9
fache = Frucht siehe Gal 5.22)
10.
Gleichnis vom KönigReich der Himmel (Mt 25, 1--13):
------10 Jungfrauen
4. Verwirklichung im 1000JR.
Christus auf dem Throne
Wann und wo wird Christus auf dem Thron Davids sitzen?
"Was sagt die Heilige Schrift?" (Römer 4:3)
1) Der Herr hat DAVID die Wahrheit geschworen und wird sich nicht davon
abwenden: Von
der Frucht deines Leibes will ich mich auf DEINEN (DAVIDs) THRON setzen. Wenn
deine
Kinder meinen Bund und mein Zeugnis halten, das ich sie lehren werde, so sollen
auch ihre
Kinder auf DEINEM THRON sitzen in Ewigkeit (Psalm 132,11-12).
Im obigen Abschnitt ist von Davids Thron die Rede. Wo wird sich der Thron Davids
befinden?
Denn der HERR hat Zion erwählt; er hat es zu seiner Wohnung
erwählt. Dort will ich machen das HORN DAVIDs aufblühen: Ich habe eine Leuchte
für meinen Gesalbten bestellt (Psalm 132:13,17).
Der Thron Davids wird sich in Zion (Jerusalem) befinden, nicht im dritten
Himmel. Dort, in
Zion, wird Gott das Horn Davids aufblühen lassen.
2) Die Zunahme Seiner Regierung und des Friedens auf dem Thron Davids und Seines
Reiches
wird kein Ende nehmen, um es zu ordnen und es mit Recht und Gerechtigkeit von
nun an bis
in alle Ewigkeit aufzurichten. Der Eifer des HERRN der Heerscharen wird dies
bewirken
(Jesaja 9,7).
Wie werden die Bedingungen sein, wenn der Messias auf dem Thron Davids sitzt?
Dann wird die
Regierung der Erde auf seinen Schultern ruhen (Jesaja 9,6) und die Erde wird
sich des Friedens
erfreuen, wenn der Friedensfürst auf dem Thron Davids sitzt. Solche Bedingungen
sind in der
gegenwärtigen Kirchenzeit sicherlich nicht gegeben.
3) Dann werden in die Tore dieser Stadt Könige und Fürsten einziehen, die auf
dem Thron
DAVIDs sitzen und auf Wagen und Pferden reiten, sie und ihre Fürsten, die Männer
von
Juda und die Einwohner von JERUSALEM; und diese Stadt wird für immer bleiben
(Jeremia 17,25).
Der einzige Weg zum Thron Davids führt durch die Tore der Stadt Jerusalem (siehe
auch Verse 19- 24).
4) Und sprich: Höre des HERRN Wort, du König Juda's, der du auf dem Thron
DAVID's sitzt,
du und deine Knechte und dein Volk, die durch diese Tore einziehen: Denn wenn
ihr das tut,
dann werden durch die Tore dieses Hauses Könige einziehen, die auf dem Thron
Davids
sitzen und auf Wagen und Pferden reiten, er und seine Knechte und sein Volk
(Jeremia 22:2,4).
So spricht der HERR: Schreibt diesen Mann als kinderlos, als einen Mann, dem es
nicht gut
gehen wird in seinen Tagen; denn es wird keinem Mann aus seinem Geschlecht gut
gehen,
der auf dem Thron DAVIDs sitzt und in Juda regiert (Jeremia 22,30).
Der Thron Davids steht in Jerusalem in Juda, auf der Erde, nicht im Himmel.
5) Siehe, es kommt die Zeit, spricht der HERR, dass ich dem DAVID einen
gerechten Zweig
erwecken will, einen König, der regieren und gedeihen und Recht und
Gerechtigkeit auf
Erden üben soll. In seinen Tagen wird Juda gerettet werden, und Israel wird
sicher wohnen;
und dies ist sein Name, mit dem er genannt werden wird:
DER HERR, UNSERE GERECHTIGKEIT (Jeremia 23,5-6).
Wann wird der Messias auf dem Thron Davids sitzen? Das wird geschehen, wenn der
Messias, der
König, regiert und Gerechtigkeit IN DER ERDE übt. Zu dieser Zeit wird Israel
sicher wohnen. Das
kann nur bedeuten, dass Christus während seiner tausendjährigen Herrschaft auf
Davids Thron
sitzen wird und nicht vorher.
6) In jenen Tagen und zu jener Zeit will ich den Zweig der Gerechtigkeit AUF
DAVID wachsen
lassen, und er soll Recht und Gerechtigkeit im Lande üben (Jeremia 33,15).
In jenen Tagen wird Juda gerettet werden, und Jerusalem wird sicher wohnen; und
das
ist der Name, mit dem sie genannt werden wird: "Der Herr, unsere Gerechtigkeit"
(Jeremia 33,16).
Der Zeitpunkt,
zu dem der Messias den Thron Davids besteigen wird, wird hier ebenso genau
angegeben wie der Ort.
Die Zeit:
die tausendjährige Herrschaft Christi, in der Gerechtigkeit auf der
Erde und Frieden und Sicherheit in Jerusalem herrschen werden. Der Ort:
"im Land", das heißt auf
der Erde, in der Stadt Jerusalem.
7) Auch den Priestern und Leviten soll es nicht an einem Mann fehlen, der vor
mir Brandopfer
darbringt und Speisopfer anzündet und beständig Opfer darbringt. Dann soll auch
Mein Bund sein
mit DAVID, meinem Knecht, gebrochen, dass er keinen Sohn hat, der auf seinem
Thron
regiert, und mit den LEVITEN, den Priestern, meinen Dienern (Jeremia 33:18,21).
Der Thron Davids wird hier mit levitischen Priestern in Verbindung gebracht.
Christus kann nicht
auf dem Thron Davids sein, wenn er nicht mit den levitischen Priestern verbunden
ist. In diesem
Zeitalter gibt es keine funktionierenden levitischen Priester. Während des
Millenniums werden
levitische / zadokische Priester mit Christus verbunden sein und im
tausendjährigen Tempel
dienen (Hesekiel 40:46; 43:19; 44:15; 48:11).
8) Und DAVID, mein Knecht, soll über sie König sein, und sie sollen alle einen
Hirten haben;
und sie sollen in meinen Rechten wandeln und meine Satzungen halten und sie tun.
Und sie
sollen in dem Lande wohnen, das ich meinem Knecht Jakob gegeben habe, darin eure
Väter
gewohnt haben, und sie sollen darin wohnen, sie und ihre Kinder und ihre
Kindeskinder
ewiglich; und mein Knecht DAVID soll ihr Fürst sein ewiglich (Hesekiel
37,24-25).
Der auferstandene David, der sowohl KÖNIG als auch FÜRST genannt wird, wird
direkt an der
tausendjährigen Regierung beteiligt sein und unter Christus dienen: "Der
auferstandene David,
der sowohl als König als auch als Fürst bezeichnet wird, wird direkt unter
Christus stehen und
Autorität über ganz Israel haben. Er wird König sein, weil er über Israel
herrschen wird, aber er
wird ein Fürst sein, weil er unter der Autorität Christi stehen wird" (Arnold
Fruchtenbaum, The
Footprints of the Messiah, Seite 282). Siehe Jeremia 30,9; Hesekiel 34,23-24 und
Hosea 3,5
Diese Passagen werden oft in einer nicht wörtlichen Weise erklärt, als ob sie
sich nicht auf David
selbst, sondern auf Davids größeren Sohn, den Herrn Jesus Christus, beziehen,
obwohl die wörtliche
Auslegung vorzuziehen ist. Aber unabhängig davon wird uns in diesem
Kirchenzeitalter nie gesagt,
dass David als König oder als Fürst regiert. David, der zukünftige König/Fürst,
wird nur in einem
tausendjährigen, irdischen, jüdischen Kontext erwähnt.
9) Denn die Kinder Israel werden viele Tage ohne König, ohne Fürsten, ohne
Opfer, ohne Bild,
ohne Ephod und ohne Teraphim bleiben: Darnach werden die Kinder Israel umkehren
und
den HERRN, ihren Gott, und DAVID, ihren König, suchen und den HERRN und seine
Güte
fürchten in der letzten Zeit (Hosea 3,4-5).
Heute ist Israel ohne König und Christus regiert nicht auf dem Thron Davids. In
der Zukunft wird
Israel zurückkehren und den Herrn suchen. Zu dieser Zeit werden sie nicht ohne
König sein. Ihr
König wird auf dem Thron Davids in Jerusalem sitzen.
10) Zu der Zeit will ich das TABERNACEL DAVIDs, das gefallen ist, wieder
aufrichten und seine
Risse schließen und will seine Trümmer aufrichten und will es bauen wie in alten
Zeiten:
Damit sie den Überrest Edoms und aller Heiden, die nach meinem Namen genannt
sind, in
Besitz nehmen, spricht der HERR, der das tut. Siehe, es kommt die Zeit, spricht
der HERR,
da wird der Pflüger den Schnitter überholen und der Drescher den Sämann, und die
Berge
werden süßen Wein fallen lassen, und alle Hügel werden schmelzen. Und ich will
die
Gefangenschaft meines Volkes Israel wiederbringen, dass sie die wüsten Städte
bauen und
bewohnen und Weinberge pflanzen und Wein davon trinken und Gärten anlegen und
die
Früchte davon essen. Und ich will sie in ihr Land pflanzen, und sie sollen nicht
mehr aus
ihrem Land gerissen werden, das ich ihnen gegeben habe, spricht der Herr, dein
Gott
(Amos 9,11-15).
Die Aufrichtung der gefallenen Hütte Davids steht im Zusammenhang mit der
Wiederherstellung
Israels (V. 14), wenn Gott sie "in ihr Land pflanzen wird, und sie werden nicht
mehr aus ihrem
Land herausgerissen werden" (V. 15). Dies bedeutet, dass sich die Hütte Davids
vor dem
Millennium in einem gefallenen Zustand befinden wird. Christus hat also den
Thron und die Hütte
Davids nicht wiederhergestellt, als er sich zur Rechten des Vaters setzte. Die
Hütte Davids ist noch
nicht wiederhergestellt worden, aber sie wird es in der Zukunft sein, wenn
Christus seinen
tausendjährigen Thron besteigt.
11) Er wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden; und Gott der Herr
wird ihm den
Thron seines Vaters David geben, und er wird König sein über das Haus Jakob in
Ewigkeit;
und seines Reiches wird kein Ende sein (Lk 1,32-33).
Beachten Sie, dass sein Sitzen auf dem Thron Davids eindeutig mit seiner
Herrschaft über das Haus
Jakob (Israel) verbunden ist. Heute ist Christus das Haupt über die Kirche, die
sein Leib ist. Erst im
kommenden Jahrtausend wird Christus über das Haus Jakob herrschen. Erst dann
wird das
Königreich Israel wiederhergestellt werden.
12) Als sie nun zusammenkamen, fragten sie ihn und sprachen: Herr, willst du zu
dieser Zeit
ISRAEL das Königreich wiedergeben? Er aber sprach zu ihnen: Es steht euch nicht
zu, die
Zeiten oder Jahreszeiten zu wissen, die der Vater in seine Macht gesetzt hat.
Ihr werdet aber
Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch gekommen ist; und ihr werdet
meine
Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an das Ende der
Erde
(Apostelgeschichte 1,6-8)
Bitte beachten Sie, was der Herr nicht gesagt hat. Er hat dies nicht gesagt: "In
nicht allzu vielen
Tagen werde ich mich auf den Thron Davids setzen, und das Reich wird
wiederhergestellt werden!"
Das Königreich würde für Israel wiederhergestellt werden, aber noch nicht.
Gottes neues Programm,
die GdHdG , sollte erst noch beginnen. Wenn Gott das Reich Israel
wiederherstellt, wird Jerusalem
der Mittelpunkt sein. In Gottes neuem Programm, der Kirche, ist Jerusalem
lediglich der
Ausgangspunkt, während die Zeugen Christi in die ganze Welt hinausgehen, "von
Jerusalem aus"
(Lk 24,47).
13) Ihr Männer und Brüder, ich will euch frei von dem Patriarchen DAVID sagen,
daß er tot und
begraben ist, und sein Grab ist bei uns bis auf diesen Tag. Da er nun ein
Prophet war und
wußte, daß Gott ihm mit einem Eide geschworen hatte, daß er von der Frucht
seiner Lenden,
nach dem Fleisch, Christus auferwecken wollte, daß er auf seinem Thron säße, und
da er das
vorher sah, redete er von der Auferstehung Christi, daß seine Seele nicht in der
Hölle bliebe
und sein Fleisch die Verwesung nicht sähe. Diesen Jesus hat Gott auferweckt,
wovon wir alle
Zeugen sind. Da er nun durch die rechte Hand Gottes erhöht ist und vom Vater die
Verheißung des Heiligen Geistes empfangen hat, hat er dies ausgegossen, was ihr
jetzt seht
und hört. Denn David ist nicht in den Himmel hinaufgestiegen, sondern er sagt
selbst: "Der
Herr sprach zu meinem Herrn: Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde
zum
Schemel deiner Füße mache. Darum soll das ganze Haus Israel wissen, dass Gott
denselben
Jesus, den ihr gekreuzigt habt, zum Herrn und Christus gemacht hat
(Apostelgeschichte 2,29- 36).
Diese Passage wird von progressiven Dispensationalisten verwendet, um zu
beweisen, dass Christus
sich auf den Thron Davids gesetzt hat, als er zur Rechten Gottes saß. Die Stelle
sagt jedoch nicht,
dass Christus jetzt auf dem Thron Davids sitzt. Es heißt vielmehr (V. 30), dass
Gott Christus
auferweckt hat, um auf dem Thron Davids zu sitzen. Es ist offensichtlich, dass
die Auferstehung
eine Voraussetzung dafür war, dass Christus auf dem Thron Davids sitzen konnte.
Wie könnte ein
toter Messias auf Davids Thron sitzen? Vergleiche Johannes 12,32-34, wo die
Juden vor dem
Problem standen, wie ein toter Messias für immer und ewig regieren konnte.
Das David verheißene Reich beginnt nicht erst mit der Erhöhung und dem
Aufenthalt Christi im
Himmel. Es beginnt mit der Rückkehr Christi auf die Erde. Dies wird in
Apostelgeschichte 2,34- 35
deutlich gemacht. Das Schlüsselwort ist "bis". Christus wird nicht auf die Erde
zurückkehren
und sich nicht auf den Thron Davids setzen, bis seine Feinde zum Schemel seiner
Füße gemacht
werden.
14) "So kehrten nun um und bekehrt euch, damit eure Sünden ausgetilgt werden,
wenn die Zeit der
Erquickung vom Angesicht des Herrn kommen wird und er Jesus Christus sendet, der
euch
zuvor verkündigt worden ist: Ihn muss der Himmel aufnehmen, bis zur Zeit der
Wiederherstellung aller Dinge, die Gott durch den Mund aller seiner heiligen
Propheten von
Anfang der Welt an geredet hat" (Apostelgeschichte 3,19-21).
In den ersten Kapiteln der Apostelgeschichte wurde dem Volk Israel die
Möglichkeit gegeben,
Umzukehren. Wären si umgekehrt, hätte der Herr Jesus seinen himmlischen Thron
verlassen
und wäre auf seinen irdischen Thron gekommen und hätte Israel das Reich
wiedergegeben.
Beachten Sie wieder unser Schlüsselwort "bis". Christus sitzt zur Rechten des
Vaters und der Himmel empfängt
ihn, bis die
richtige Zeit kommt, um Jesus
auf die Erde zurückzusenden.
Erst dann wird die
Wiederherstellung aller Dinge stattfinden und das Reich Israel wiederhergestellt
werden. Dann und
nur dann wird Christus auf dem Thron Davids sitzen, auf der Erde, in Jerusalem.
-*-*-*-*
Studie über Gottes Angebot des Reiches Gottes an die Juden in der
Apostelgeschichte ist in:
The Strategic Grasp of the Bible von J. Sidlow Baxter (Zondervan).
15) "Simeon hat erklärt, wie Gott zuerst die Heiden
heimgesucht hat, um aus ihnen ein Volk für
seinen Namen zu nehmen. Und die Worte der Propheten
stimmen damit überein, wie
geschrieben steht: "Darnach will ich wiederkommen und
will die Hütte Davids bauen, die
abgebrochen ist, und will ihre Trümmer wieder
aufbauen und will sie aufrichten: Damit die
übrigen Menschen den Herrn suchen und alle Heiden,
über denen mein Name angerufen ist,
spricht der Herr, der das alles tut"
(Apostelgeschichte 15,14-17).
In diesem Abschnitt wird Gottes Zeitplan in Bezug auf
sein gegenwärtiges Programm (die
Gemeinde => (GdHdG), die sein Leib ist) und sein
zukünftiges Programm (das Israel verheissene Reich) sehr deutlich dargelegt.
Zuerst haben wir Gottes gegenwärtiges Programm, das
beinhaltet, dass Gott die
Nationen (die ethnos besucht und aus ihnen ein
Volk für seinen Namen herausnimmt. Die GdHdG ist Gottes herausgerufene
= ekklesia derGnadenzeit, die aus geretteten Juden
und geretteten aus den ethnos besteht, die in einem Leib vereint
sind und ein gemeinsames Leben und einen gemeinsamen
Herrn teilen.
"Danach" (nachdem Gottes "Gemeinde"-Programm
abgeschlossen ist) wird Christus wiederkommen,
und die Hütte Davids wird wieder gebaut und
aufgerichtet werden.
Das Königreich wird für Israel wiederhergestellt
werden, wenn Christus auf dem Thron Davids sitzt, alles in Erfüllung des
davidischen Bundes
5. Das endgültige Reich.
|
Elberfelder 1905 |
|
|
Offenbarung |
|
Offb 21,1 Und ich sah einen
neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die
erste Erde waren vergangen, und das Meer ist nicht mehr. |
neuen: 2. Petr 3,13;
Jes 65,17; Jes 66,22
|
6. Einteilung von "der Zeit an" 4.17; 16,21;
7. Unterscheidung Israel + Nationen. (Leib Christi ist in den Evangelien noch
nicht angesprochen.
Es gibt in den Evangelien noch keine Christen. 25,32; 6,7 15,24;
8. Einteilung nach Haushaltwechsel: 4.17 usw. Mehr auf und Bündnisse und Haushaltung.
9. Nach "Habt Ihr nicht gelesen": 12,3; 12,5; 19,4; 21,42; 22,31;
10. die 7 Geister in Mt 12
11. Erfüllte Prophetie: 11,5
12. Zeichen: 11,5. mehr: Zeichen
und Wunder
13. Einteilung: Beantwortung von Fragen: Mt 24,3.
14 Einteilung Erster und letzte Vers
15. Genommen / gelassen
16. die 4 Klammern in den Evangelien:
1. Mt 1.23 Ich bin bei Euch 28,30 Emmanuel.
2. Mk Kp 1 Knecht Mk 16.19 ► Ps 110 ► Mk 12,36
3. Lk 1,10 Menge draussen Lk 2 4,53 Menge drinnen.
4. Joh 1,18 in des Vaters Schoss, Joh 13,23 in dem Schosse Jesu
21,20 an seiner Brust.
17. Versammlung im Matthäusevangelium.
Die Versammlung im MT Evangelium ist immer die Versammlung der Juden,
nie die Christliche Versammlung-
18.
Der zweit-erste Sabbat aus
Bibelstudium.de
Bibelstellen: Lukas 6,1
Der Evangelist ist durch den Heiligen Geist geleitet, diesen Bericht über die
zwei Sabbate einzufügen.
Sehr wahrscheinlich trugen sich diese Ereignisse gerade zu diesem Zeitpunkt zu.
Wenn dem so ist, dann deshalb, weil
die moralische Bedeutung und das Ziel des Geistes
in Lukas zusammenfällt mit der historischen Reihenfolge.
Diesen Schluss können wir ziehen, wenn wir die Reihenfolge in Markus
vergleichen,
der sich in der Regel an die Reihenfolge der Ereignisse hält.
In Matthäus dagegen werden diese Ereignisse bis zu einem viel späteren Zeitpunkt
in seinem
Evangelium aufbewahrt (Kap.12).
Ein weiterer Umfang von Reden und Wundern werden von Matthäus eingeführt,
ehe er von diesen zwei Sabbat-Tagen spricht.
Der Grund dafür ist offensichtlich. Matthäus weicht hier, wie des Öfteren, von
der Reihenolge der Ereignisse ab,
um das lange andauernde und reichliche Zeugnis über Jesus, den Messias, zu
zeigen,
ehe er zu diesen Ereignissen am Sabbat kommt,
welche selbst die Juden als Verachtung ihrer Sabbat-Praxis empfanden und als
Missachtung des Gesetzes sahen.
Hesekiel spricht vom Sabbat als Zeichen zwischen dem HERRN und Israel (Hes
20,12.20),
jetzt aber sollte das verschwinden.
Darum sind diese Ereignisse von großer Bedeutung.
Sie werden in Matthäus berichtet, wo der Herr die nicht zu vergebende Sünde
dieser Generation erklärt,
am Ende des Kapitels aber auch die natürlichen Bande vorstellt und von einer
neuen geistlichen Beziehung spricht,
gegründet auf das Tun des Willens Seines Vaters im Himmel. Danach dann, im
folgenden Kapitel,
zeigt Er das Reich der Himmel und seinen Verlauf, das im Begriff stand,
eingeführt zu werden –
wegen des völligen Abfalls Israels und des damit verbundenen Endes jener
Haushaltung.
In Markus und Lukas ist das nicht der direkte Gegenstand.
Die Ereignisse werden berichtet, wie mir scheint, so wie sie vorkamen und Markus
sie miteilen sollte.
Trotzdem ist offensichtlich, dass ihre Erwähnung auffällig mit dem Plan in Lukas
übereinstimmt.
Wie wir im letzten Kapitel (1) sehen, beschreibt er das Wirken göttlicher Gnade,
welche nicht Gerechte, sondern Sünder zur Buße ruft.
Auch wird das Neue in Christus, dem zweiten Menschen, sich nicht mit dem Alten
vermischen.
Aber der Mensch bevorzugt das Alte, ganz unverhüllt, weil es seinen eigenen
Gewohnheiten
und seiner Selbst-Bedeutung entspricht.
Gnade erhebt Gott und muss über allem stehn.
-
Markus zeigt uns den Herrn als vollkommenen Knecht, der seinem Gott dient
(Mk 10,45).
Zugleich aber beschreibt er Ihn als den von Gott gesandten Propheten, der
Gottes Worte an die Menschen weitergibt
(Mk 6,4.15; 8,25; 11,32; Kapitel 4.13).
-
Lukas stellt uns Christus als „Sohn des Menschen“ vor, der vollkommen Mensch
war
(Lk 2,26–45; 2,1–52; 5,24; 24,7).
Zugleich betont Lukas, der „geliebte Arzt“, dass dieser demütige Mensch
niemand anderes ist als der „Sohn des Höchsten“
(vgl. Lk 1,32.35.76; 2,14; 6,35; 8,28; 19,38).
-
Johannes sieht in Ihm den ewigen Sohn des ewigen Vaters, den Sohn Gottes
(Joh 1,18; 19,7).
Zugleich offenbart er uns, was es bedeutet, dass der Ewige wirklich Mensch
wurde (Joh 19,5).
Wir lesen beispielsweise von Ihm, dass Er ermüdet von der Reise war (Joh
4,6) oder Durst hatte (Joh 19,28).
Auch im Matthäusevangelium sehen wir den Herrn Jesus in einer zweifachen
Herrlichkeit.
Diese wird bereits im ersten Vers des Buches deutlich:
„Buch des Geschlechts Jesu Christi, des Sohnes Davids,
des Sohnes Abrahams.“
Als Sohn Davids ist Christus Derjenige, der Anspruch auf den Thron des Königs
Israels besitzt.
Als Sohn Abrahams ist Er der Träger aller Verheißungen, die Abraham und seinen
Nachkommen gegeben worden sind.
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Das Reden Gottes im Alten und im Neuen Testament
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Das Alte und das Neue Testament – ein Überblick
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Die Evangelien – Gemeinsamkeiten und Unterschiede
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Das Matthäusevangelium – Christus, der Gesalbte Gottes
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Nach Johannes 14,26
sagt der Herr Jesus, dass der Heilige Geist die Jünger an alles erinnert, was
der Herr Jesus ihnen gesagt hat.
-
Genau das tut der Geist durch die Evangelien,
die uns die Worte (und Taten) des Herrn Jesus vorstellen.
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In Johannes 15,26
spricht der Herr Jesus davon, dass der Heilige Geist vom
Herrn Jesus zeugt.
Ist das nicht der Dienst,
-
den Er durch die Apostel in der sogenannten Apostelgeschichte ausgeführt
hat?
-
In Johannes 16,13a
spricht der Herr Jesus davon, dass der Heilige Geist als der Geist der
Wahrheit in
die ganze Wahrheit leitet.
-
Finden wir diesen Dienst nicht durch die Briefe
des Neuen Testaments erfüllt,
in denen wir die ganze offenbarte christliche Wahrheit finden?
-
Nach Johannes 16,13b
sagt der Herr Jesus vom Heiligen Geist, dass Er den Jüngern das Kommende verkündigt.
-
Es ist kein Geheimnis, dass uns in der Offenbarung genau
dieses Kommende vorgestellt wird.
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DIE
FÜNF OPFER
Oft sind auch die Opfer aus 3.
Mose 1–7 mit den Evangelien verglichen worden.
-
Das Brandopfer (3.
Mo 1) war ganz für Gott da. In allen seinen Teilen diente es der
Verherrlichung Gottes –
es wurde ganz für Gott verbrannt.
Finden wir das nicht im Johannesevangelium,
wo das Wort „Herrlichkeit“ und damit verwandte Wörter mit Abstand am
häufigsten verwendet werden?
Hier finden wir auch nicht die drei Stunden der Finsternis,
in denen Christus zur Sünde gemacht wurde und sich Gott von Ihm wegen
unserer Sünden abwenden musste.
Als Christus am Kreuz hing, war Er in jeder Hinsicht und vollständig zum
duftenden Wohlgeruch Gottes, des Vaters.
-
Das Speisopfer ist
ein unblutiges Opfer, das mehr das Leben des Herrn Jesus in seiner Reinheit
vorstellt, geprüft (Feuer) bis in den Tod.
Dieses Opfer wurde immer zusammen mit einem anderen Opfer gebracht,
besonders dem Brandopfer, aber auch mit den anderen Opfern.
So finden wir in
allen Evangelien den
Herrn Jesus als die Erfüllung des Speisopfers.
Besonders finden wir die Reinheit und Vollkommenheit der Person Jesu im Lukas-
und Johannesevangelium präsentiert.
-
Das Friedensopfer (3.
Mo 3) war zugleich ein Dank- und Lobopfer. Es war das „Gemeinschaftsopfer“,
an dem Gott seinen Anteil hatte,
aber auch der Priester und sogar der Opfernde. Wann immer das Volk im Land
Israel (Kanaan) Fleisch von reinen Haustieren essen wollte,
sollte es als Friedensopfer auf dem Brandopferaltar in Jerusalem
geschlachtet werden (5. Mo 12,6.7).
Allerdings gestand Gott in seiner Gnade dem Volk auch zu, dass man bei
großen Entfernungen nach Jerusalem unter besonderen Bedingungen
Fleisch auch ohne diese Opferweihe essen durfte (vgl. 5. Mo 12,15–28).
Das Friedensopfer lässt sich besonders auf das Lukasevangelium anwenden.
Freude und Frieden sind zentrale Wörter, die man immer wieder bei Lukas
findet.
Auch das Loblied, mit dem dieses Evangelium endet, zeugt von dem Charakter
des Friedensopfers.
Nicht zuletzt finden wir gerade in diesem Evangelium die Einsetzung des
Gedächtnismahls (Abendmahls) in besonders ausführlicher Weise.
-
Das Sündopfer (3.
Mo 4) war zur Sühnung für diejenigen, die gesündigt hatten (Verse 20.26.31).
Die Sünden des Volkes wurden auf das Tier gelegt –
es musste stellvertretend dafür sterben. Wir können dies mit dem Markusevangelium verbinden,
das zusammen mit dem Matthäusevangelium von den drei Stunden der Finsternis
und dem Ausspruch unseres Herrn berichtet:
„Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ In diesen drei Stunden
hat Jesus Christus Sühnung für unsere Sünden getan.
Der Herr Jesus konnte sagen: „Denn auch der Sohn des Menschen ist nicht
gekommen, um bedient zu werden,
sondern um sein Leben zu geben als Lösegeld für viele“ (Mk 10,45). Er ist an
unserer Stelle zur Sünde gemacht worden.
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Das Schuldopfer (3.
Mo 5) ist dem Sündopfer sehr verwandt. Daher sprechen auch viele von dem
Sünd- und Schuldopfer als einer gewissen Einheit.
Nicht von ungefähr finden wir sowohl den Ausspruch des Herrn am Kreuz zu
seinem Gott als auch seinen Hinweis über das Lösegeld in beiden Evangelien,
Matthäus und Markus. Aber der besondere Charakter der Schuld, die Vergebung
nötig macht, kommt bei Matthäus zum
Vorschein,
während man bei Markus besonders die Verdorbenheit des Menschen findet.
Im Matthäusevangelium wird gesagt, dass der Herr Jesus sein Blut „zur
Vergebung der Sünden“ (Mt 26,28) vergießen würde.
Gerade hier wäscht sich Pilatus die Hände und sagt: „Ich bin schuldlos an
dem Blut dieses Gerechten, seht ihr zu“ (27,24), worauf die Juden antworten:
„Sein Blut komme über uns und über unsere Kinder.“
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DIE VIER FARBEN DER STIFTSHÜTTE
Einen
weiteren alttestamentlichen Vergleich könnte man mit den vier
Farben des Vorhangs anstellen,
der das Heilige von dem Allerheiligsten trennte. In 2. Mose 25,4 und
26,31 werden die vier Farben genannt: blauer und roter Purpur, Karmesin und
Byssus.
Diese Vergleiche sind nicht mehr so scharf umrissen wie die der vier Opfer. So
verwundert es kaum, dass die Ausleger an dieser Stelle unterschiedliche Bezüge
zu den Evangelien sehen.
Es hat den Anschein, dass diese vier Farben – ähnlich wie die Opfer – zunächst
den größtmöglichen Blickwinkel einnehmen, der zunehmend eingeengt wird.
-
Blauer Purpur:
Es fällt nicht schwer, in der blauen Farbe einen Hinweis auf den Himmel zu
sehen. Der Herr Jesus ist der Mensch vom Himmel, wie wir Ihn im Johannesevangelium finden
(vgl. Joh 6,38).
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Roter Purpur: Diese
Kleidung ist diejenige von Königen und Herrschern. Aber es fällt auf, dass
sie besonders häufig in Verbindung mit Königen steht, die nicht aus Israel
kamen (vgl. Dan 5,29; Est 1,6; Ri 8,26).
Der Herr Jesus wird als Sohn des Menschen über die ganze Erde herrschen.
Diese Herrschaft wird von Daniel mehrfach vorhergesagt (z.B. Dan 7,13.14)
und im Neuen Testament bestätigt.
Besonders im Lukasevangelium wird
der Herr Jesus als Mensch bzw. Sohn des Menschen vorgestellt, dem diese
Macht geschenkt wird.
Als solcher wird Er nach Psalm 8 die Herrschaft über die Erde antreten (Lk
21,27).
-
Karmesin (oder
Scharlach) ist ebenfalls eine königliche Kleidung. Wir finden sie in
Verbindung mit Israel und mit seinem König Saul (2. Sam 1,24).
Es gibt einen bemerkenswerten Bezug zu Sünden, den Jesaja zieht:
„Wenn eure Sünden wie Scharlach sind, wie Schnee sollen sie weiß werden;
wenn sie rot sind wie Karmesin, wie Wolle sollen sie werden“ (Jes 1,18).
Beides finden wir im Matthäusevangelium.
Es geht hier um den König, den König über Israel. Er ist für die Sünden
seines Volkes gestorben, um Vergebung anzubieten.
So hat das Volk Israel seinen König auch verspottet, als Er zu ihnen kam:
„Und sie zogen ihn aus und legten ihm einen scharlachroten Mantel um.
Und sie flochten eine Krone aus Dornen und setzten sie ihm auf das Haupt
und gaben ihm einen Rohrstab in die Rechte; und sie fielen vor ihm auf die
Knie und verspotteten ihn und sagten:
Sie gegrüßt, König der Juden!“ (Mt 27,28.29.42). Was für eine Königswürde!
Byssus:
Hier handelt es sich um reine Leinwand, die ein Bild der vollkommenen Reinheit
des Herrn Jesus ist. Gerade Markus spricht
davon.
Bei der Verwandlung Jesu auf dem Berg spricht er von glänzenden Kleidern, „sehr
weiß, wie kein Walker auf der Erde weiß machen kann“ (Mk 9,3).
In der leeren Gruft nach der Auferstehung des Herrn Jesus sitzt ein Jüngling
„mit einem weißen Gewand“ (Mk 16,5). Spricht das nicht alles von der Reinheit
unseres Herrn, des vollkommenen Dieners?
Das heißt nicht, dass nicht auch die anderen Evangelisten die Reinheit unseres
Herrn, des zweiten Menschen vom Himmel (1. Kor 15,47), betonen würden (vgl. Mt
17,2; 28,3; Lk 9,29; Joh 20,12).
Markus aber betont die unübertroffene Reinheit Dessen, der hier als Diener tätig
war.
In gleicher Weise finden wir den Herrn auch als König nicht nur in Matthäus vorgestellt,
in seiner himmlischen Würde nicht nur bei Johannes usw.
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DIE VIER TEPPICHE IN DER STIFTSHÜTTE
Neben den Farben des Vorhangs ist ein Vergleich der verschiedenen Teppiche der
Stiftshütte (2. Mo 26,1–14) mit den Evangelien von Interesse.
Dabei muss man sich bewusst bleiben, dass ein solcher Vergleich immer der Gefahr
einer Überinterpretation unterliegt.
Aber es scheint gewisse schöne Parallelen zu geben, die an dieser Stelle einfach
aufgezeigt werden sollen.
-
Bei der bedeutendsten Decke, die als erstes erwähnt wird, finden wir die Farben
des Vorhangs wieder.
In diesem Sinn ist sie sicher die umfassendste Beschreibung der
verschiedenen Herrlichkeiten der Person des Herrn Jesus.
Aber an dieser Stelle werden die Cherubim in der Decke ausdrücklich erwähnt.
Wir können das als einen Hinweis auf die Regierung und das Gericht (Richten)
Gottes durch den Herrn Jesus verstehen.
Seine Regierung als König finden wir besonders im Matthäusevangelium. So
kann man diese Decke vielleicht als einen Hinweis auf das Matthäusevangelium verstehen.
-
Dann wird die Decke aus Ziegenhaar erwähnt.
Damit kann man zwei Gedanken verbinden. Einerseits ist es gerade die Ziege,
die typischerweise bei dem Sündopfer verwendet wurde.
Vorhin wurde darauf hingewiesen, dass wir dieses besonders im Markusevangelium finden.
Zudem kann man daran denken, dass die Kleidung von Propheten
–
man denke an Elia und Johannes den Täufer – aus zu Stoffen gewebten Haaren
bestand. Von Elia heißt es: „Er war ein Mann mit einem härenen Gewand“ (2.
Kön 1,8).
Johannes war mit Kamelhaaren bekleidet. So sprechen diese Tierhaare
besonders von einem Prophetendienst.
Genau diesen finden wir bei Markus wieder. Denn dort wird Jesus nicht nur
als Diener, sondern als der wahre Prophet Gottes gezeigt, der das Wort
Gottes zu seinem Volk redet.
-
Als dritte Decke wird das rot gefärbte Widderfell erwähnt.
Der Widder – also das männliche Schaf – wurde besonders bei Brandopfern
verwendet.
Man denke auch an die Einweihungsfestlichkeit der Priester (2. Mo 29). Bei
dem Widder denken wir unter anderem an die Energie des Tieres und damit an
die Energie der Hingabe des Opfers.
Ist es nicht ein Hinweis auf den Herrn Jesus als das wahre Brandopfer, wie
wir Ihn im Johannesevangelium vorgestellt
bekommen?
Die äußerlich sichtbare Decke bestand aus Seekuhfellen.
Dazu sagt uns die Schrift nicht viel mehr. In Hesekiel 16,10 finden wir, dass
der Herr Juda mit Schuhen aus Seekuhfellen bekleidet habe.
Die
ganze Beschreibung ist eine Beschreibung der Herrlichkeit, die Gott seinem Volk
zugeschrieben hatte, aber auch von der Heiligkeit, die damit verbunden ist. Es
ist gerade die Haut der Seekuh5,
die sehr dick ist und sie vor Einflüssen von außen beschützt. Finden wir nicht
die Herrlichkeit des Herrn und auch seine persönliche Heiligkeit besonders im Lukasevangelium beschrieben?
Er war ein Mensch unter Menschen. Aber gerade im Kontrast zu den anderen
Menschen war Er vollkommen heilig, Gott geweiht!
Andere haben darauf hingewiesen, dass die Seekuh zwar im Wasser lebt, aber als
ein Säugetier nicht wirklich zum Wasser gehört,
so wie der Herr Jesus als Mensch auf diese Erde gekommen ist, um hier zu leben,
aber von seinem Wesen her vollkommen abgesondert von dieser Welt gelebt hat,
zu der Er nicht gehörte. Genau diese Decke wurde außen gesehen. Sicher diente
diese äußere Decke auch dem Regenschutz, der bei diesen Fellen natürlich in
besonderem Maß vorhanden war
DAS THEMA DES MATTHÄUSEVANGELIUMS
Das Matthäusevangelium ist das Buch der Anfänge einer neuen Haushaltung
(Dispensation).
So, wie in dem ersten Buch der Bibel sozusagen die ganze Bibel in ihren Wurzeln
enthalten ist,
ist es ähnlich mit dem Matthäusevangelium.
Hier geht es►↓↓
-
um den Gedanken des Reiches – dieser wird kurz erwähnt;
-
um die Versammlung des Herrn im 1000 JR (nicht die Christliche
Versammlung!)
-
um die Zukunft Israels – diese wird ausführlich beleuchtet;
-
um allgemeine prophetische Ereignisse – diese werden kurz genannt.
-
um das Kommen des Heiligen Geistes – zumindest wird davon implizit
gesprochen.
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Christus hat unmöglich von der Versammlung
Gottes gesprochen
Es gibt viele, die die Meinung vertreten, der Herr Jesus habe hier auf der Erde
von der Versammlung
Gottes im
neutestamentlichen Sinn gesprochen.
Ich will nachfolgend aufzeigen, dass dies unmöglich der Fall gewesen sein kann.
Versammlung Gottes kommt außer, bei dem Apostel Paulus, nur im Alten Testament
vor und bezieht sich dort eindeutig auf Israel.
Dreimal, in 1. Kor. 11,16; 1. Thes. 2,14 und in 2. Thes. 1,4 wird der Begriff
vom Geist Gottes im Plural benutzt.
Die erste neutestamentliche Erwähnung des Begriffes finden wir in Gal. 1,13 dort
bringt Paulus deutlich zum Ausdruck bringt, dass er die Versammlung Gottes
verfolgt hat,
es handelt sich also genau um die Gläubigen, durch die der Heilige Geist seit
Pfingsten die Versammlung darstellt. Wenn wir die Aussagen des Neuen Testamentes
genau untersuchen,
dann stellen wir fest, dass die „Versammlung Gottes“ so wie sie uns in den
Lehrbriefen geoffenbart wird, bis dahin ein Geheimnis war.
Wenn es kein Geheimnis gewesen wäre, dann hätten wir die Offenbarung nicht
gebraucht.
Es ist auch ganz deutlich, dass es ein Geheimnis sein musste, denn sonst wäre
der Herr Jesus von den Fürsten dieses Zeitlaufs gar nicht gekreuzigt worden.
„[6]
Wir reden aber Weisheit unter den Vollkommenen, nicht aber Weisheit dieses
Zeitlaufs, noch der Fürsten dieses Zeitlaufs, die zunichte werden, [7]
sondern wir reden Gottes Weisheit in einem Geheimnis, die verborgene, die Gott
zuvorbestimmt hat, vor den Zeitaltern, zu unserer Herrlichkeit; [8]
die keiner von den Fürsten dieses Zeitlaufs erkannt hat, (denn
wenn sie dieselbe erkannt hätten, so würden sie wohl den Herrn der Herrlichkeit
nicht gekreuzigt haben)“
1. Kor. 2,6-8
Spätestens Eph. 3 macht deutlich, dass es bei diesem Geheimnis der Weisheit
Gottes tatsächlich um die Versammlung Gottes handelt. „[2]
(wenn ihr nämlich gehört habt von der Verwaltung der Gnade Gottes, die mir in
Bezug auf euch gegeben ist, [3]
dass mir durch Offenbarung das Geheimnis mitgeteilt worden ist, – wie ich es
zuvor in kurzem beschrieben habe, [4]
woran ihr im Lesen merken könnt mein
Verständnis in dem Geheimnis des Christus –[5]
das in anderen Geschlechtern den Söhnen der Menschen nicht mitgeteilt worden
ist, wie
es jetzt offenbart worden ist seinen
heiligen Aposteln und Propheten im Geist: [6]
dass die aus den Nationen Miterben seien und Miteinverleibte und Mitteilhaber
[seiner] Verheißung in Christus Jesus durch das Evangelium, [7]
dessen Diener ich geworden bin nach der Gabe der Gnade Gottes, die mir gegeben
ist nach der Wirksamkeit seiner Kraft.[8]
Mir, dem Allergeringsten von allen Heiligen, ist diese Gnade gegeben worden,
[unter] den Nationen den unausforschlichen Reichtum des Christus zu verkündigen,
[9]
und alle zu erleuchten, was die Verwaltung
des Geheimnisses sei,
das von Ewigkeit her verborgen war in Gott, der alle Dinge geschaffen hat;[10]
damit jetzt den
Fürstentümern und den Gewalten in den himmlischen Örtern durch
die Versammlung verkündet werde die vielfältige Weisheit Gottes,[11]
nach dem ewigen Vorsatz den er gefasst hat in Christus Jesus, unserem Herrn;“
Eph. 3,2-11
Neben der Tatsache, dass die Begrifflichkeit „Versammlung Gottes“ im Neuen
Testament einzig vom Apostel Paulus verwandt wird (In Apg. 20 haben wir eine
wörtliche Rede von ihm), ist von entscheidender Bedeutung,
dass erst nach der Auferstehung des Herrn Jesus dieses Geheimnis geoffenbart
wird. Hätte der Herr Jesus in den Evangelien davon gesprochen oder hätte man die
„Versammlung Gottes“
aus den Propheten erkennen können, dann wäre der Herr Jesus von den Fürsten
dieses Zeitlaufs nicht gekreuzigt worden.
Eine dispensationalistische Bibelauslegung wird immer deutlich machen, dass die
Epoche der Gnadenzeit in der Prophetie nicht vorkommt.
Bildlich haben viele von einem Tal gesprochen, dass man aus prophetischer Sicht
wortwörtlich übersieht, weil es nicht eingesehen werden kann.
Man muss weiter beachten, dass der Herr Jesus ein Diener der Beschneidung
geworden ist. „Denn ich sage, dass [Jesus] Christus
ein Diener der Beschneidung geworden
ist um der Wahrheit Gottes willen, um die Verheißungen der Väter zu bestätigen“
Röm. 15,8.
Dieser Umstand war auch dem Satan bewusst, deswegen haben auch die Fürsten
dieses Zeitlaufs den Herrn der Herrlichkeit gekreuzigt, weil sie eben der
Meinung waren, dadurch die Erfüllung der Verheißungen der Väter verhindern zu
können.
In den Evangelien kommt weder die „Versammlung Gottes“, noch die Gnadenzeit vor.
Genau in der Unterstellung, dass beides in den Evangelien vorkommt, liegt der
Kardinalfehler reformierter Theologie.
Augustinus, Luther und Calvin liegen genau in diesem Punkt völlig falsch. Die
reformierte Auslegung zu Matt. 13 wird in dem Kapitel selbst schon wiederlegt.
JND
hat dies gesehen und für William Kelly war das eine der Haupterkenntnisse, die
er von JND gelernt hat.
Auf Grund der einleitenden Ausführungen sollte deutlich sein, dass die Erwähnung
von „Versammlung“ in Matt. 16 und in Matt. 18 nicht die „Versammlung Gottes“ im
Sinne der Lehrbriefe meinen kann.
Ich denke, dass nicht einmal Jakobus beim Verfassen von Jak. 5,14 die
Geheimnisse der „Versammlung Gottes“ kannte.
Wovon hat der Herr Jesus dann im Matthäusevangelium gesprochen? Ich denk, wir
haben einen wichtigen Hinweis in Hebr. 12. „[21]
Und so furchtbar war die Erscheinung, dass Moses sagte: „Ich bin voll Furcht und
Zittern“,) [22]
sondern ihr seid gekommen zum Berg
Zion und
zur Stadt
des lebendigen Gottes,
dem himmlischen
Jerusalem;
und zu Myriaden von Engeln, [23]
der allgemeinen
Versammlung; und
zu der Versammlung
der Erstgeborenen,
die in den Himmeln angeschrieben sind; und zu Gott, dem Richter aller; und zu
den Geistern der vollendeten Gerechten; [24]
und zu Jesus, dem Mittler eines neuen Bundes; und zu dem Blut der Besprengung,
das besser redet als Abel. Hebr. 12,21-24
Gott hatte schon in Jesaja davon gesprochen in Zion einen Eckstein zu legen
(Jes. 28,16), der Berg Zion ist Gottes erwählte Wohnstätte, Abraham erwartete
die Stadt welche Grundlagen hat, deren Baumeister und Schöpfer Gott ist (Hebr.
11,10),
Gott war als der lebendige Gott bekannt und die Stadt Gottes finden wir in Ps.
46,5 und in Ps. 87,3. Die in Hebr. 12 aufgezählten Dinge waren schon im Alten
Testament bekannt. Manches von dem, was die Alten wussten wird uns auch erst im
Neuen Testament mitgeteilt.
Ich denke das der Herr Jesus in Matt. 16 tatsächlich von der „Versammlung der
Erstgebornen“ gesprochen hat. Natürlich besteht auch die „Versammlung Gottes“
aus Erstgeborenen.
„Denn welche er zuvorerkannt hat, die hat er auch zuvorbestimmt, dem Bild
seines Sohnes gleichförmig zu sein, damit er der Erstgeborene sei unter vielen
Brüdern.“ Röm. 8,29.
Kennzeichnend für Erstgeborene ist, dass sie aus Gott gezeugt und geboren sind.
Dies trifft für die Gläubigen aller Haushaltungen zu. Sonst könnten sie nicht an
der Herrlichkeit teilnehmen.
Wir wissen aber, dass sie alle Gäste bei der Hochzeit des Lammes sein werden.
Die Braut des Lammes, die „Versammlung Gottes“
besteht nur aus Erstgeborenen, aus Kindern Gottes, die aus der Gnadenzeit, die
in die Herrlichkeit gehen und dort zu Hause sind. Die Hochzeitsgäste sind aber
dort ebenso zu Hause, darum tragen sie auch die Kennzeichen des Erstgeborenen
aus den Toten (Kol. 1,18).
Die Versammlung, von der der Herr Jesus spricht, besteht ganz konkret aus
solchen, denen der Vater geoffenbart hat, das Jesus, der verachtete und
verkannte Nazaräer,
der Christus ist, der Messias, der Sohn des lebendigen Gottes. Solche sind
Erstgeborene. Das der Herr Jesus dies in der Drangsal aber auch im
1.000-jährigen Königreich sein wird sehen wir im Folgenden, denn Vers 27
zeigt die Herrschaft des Herrn Jesus in Herrlichkeit und umfasst seine ganze
Regentschaft hier auf der Erde.
Mülheim. 08.11.2019
Herzliche Grüße
Ulrich
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Aus JND, MS, WJO, WK. usw.
Ergänzungen, Korrekturen und Rückfragen immer willkommen. h.p.wepf@bibelkreis.ch
21.07.2012