Nein, unser Herr Jesus hat NICHT mit dem Tode gerungen.
Habe das Wort GERUNGEN hier gefunden:
1. Mo 32,29: Da sprach er: Nicht Jakob soll hinfort dein Name heißen, sondern
Israel; denn du hast mit Gott GERUNGEN und hast obsiegt.
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Lukas 22,44
Und als er in ringendem Kampfe war, betete er heftiger. Es wurde aber sein
Schweiß wie große Blutstropfen, die auf die Erde herabfielen.
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Mt 26,37-38 Kommentar dazu gekürzt von Werner Mücher (= bzw von WK)
Und er nahm Petrus und die zwei Söhne des Zebedäus mit und fing an, betrübt und
beängstigt zu werden.
Dann spricht er zu ihnen: Meine Seele ist sehr betrübt bis zum Tod; bleibt hier
und wachet mit mir:
Nicht das, was Menschen Ihm antun würden (Kajaphas, Herodes, Pilatus ... ) oder
die Aussicht sterben zu müssen, löste diese Betrübnis und Angst aus, sondern
das Gericht über die Sünde und die Verlassenheit von Gott, die vor Ihm lagen. Das
ist der Kelch, den der Vater Ihm geben würde (Joh 18,11).
Joh 18,11
Da sprach Jesus zu Petrus: Stecke das Schwert in die Scheide. Den Kelch, den mir
der Vater gegeben hat, soll ich den nicht trinken?
Sollte Er weniger als manche Märtyrer mit Frieden in den Tod gehen?
Unter ihnen Stephanus, dessen Angesicht wie das eines Engels strahlte.
Was für einen Blick gibt Gethsemane uns auf ihn, Jehova-Messias, obwohl er der
Mann der Schmerzen, mit Leiden vertraut war!
Wer hat Bedrängnis so wie er kennengelernt? (WK).