Fragen und Antworten

00065 Das Gesetz des Nasirs
Das Gesetz des Nasirs
liebe Brüder -
Ich habe mal nachgelesen was in "Wikipedia" über den Nasiräer steht:

Nasiräer

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

  

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

 

Wechseln zu: Navigation, Suche

Ein Nasiräer (vom hebräischen Nasir (נָזִיר), das etwa mit "Asket" zu übersetzen ist) ist im Judentum ein Mensch, der Gott gegenüber freiwillig einen besonderen Eid leistet. Bestandteile des Eides sind:auf alkoholische Getränke wie Wein und Bier völlig zu verzichten, ebenso auf Weintrauben, Rosinen und Essig,sich keiner Leiche und keinem Grab zu nähern, selbst wenn es sich um einen nahen Verwandten handeln sollte,sich nicht die Haare und den Bart zu schneiden.

Diese Bestimmungen finden sich im 4. Buch Mose im sechsten Kapitel. Haare und Bart des Nasiräers werden vor Beginn der festgesetzten Zeit abrasiert.

Im antiken Judentum brachte der Nasiräer nach Ablauf dieser Zeit zum Abschluss ein Tieropfer im Tempel dar, und Haare und Bart wurden noch einmal abgeschnitten. Wenn der Nasiräer doch in die Nähe einer Leiche kam, etwa wenn in seinem Beisein ein Mensch plötzlich verstarb, war die bisherige Eideszeit ungültig und die Zählung der Tage begann von neuem.

Gewöhnlich wurde der Eid auf Zeit geleistet, üblich waren der jüdischen Überlieferung nach zwischen 30 und 100 Tage. Es gab aber auch Nasiräer auf Lebenszeit, die bereits von ihren Eltern für diesen Lebensweg erwählt wurden. Die bekanntesten unter den letzteren waren der Richter Simson, der Prophet Samuel und Johannes der Täufer. Von dem christlichen Apostel Paulus ist bekannt, dass er diesen Eid zumindest einmal auf Zeit ablegte, und dass auch andere Judenchristen in der Jerusalemer Urgemeinde diesen Eid noch leisteten.

Im heutigen Judentum, nachdem es durch die Zerstörung des Tempels unmöglich wurde, den Eid mit dem vorgeschriebenen Opfer abzuschließen, ist dieser Brauch weniger üblich. Ein prominentes Beispiel für einen Nasirärer der Moderne ist der litauisch-israelische Rabbiner David Cohen (1887–1972), ehrenvoll Rav ha Nasir genannt.

Außerdem gibt es heutzutage manche Rastafari, die ebenfalls das Gelübde eines Nasiräers abgelegt haben, was die charakteristischen Dreadlocks (Haare; "Filzlocken") und die langen Bärte zur Folge hat. Rastafari ist eine heute weltweit verbreitete Bewegung, die ursprünglich aus dem Christentum entsprungen ist und daher viele alttestamentliche Bezüge aufweist.

Die Ansichten über die Bedeutung des Eides (jenseits des religiösen Gehorsams) gehen in der Forschung auseinander; manche sehen darin eine Art Therapie gegen Alkoholkrankheit und Depression, andere eine Art zweite, freiwillige Priesterschaft, wieder andere eine Art von Magie, die mit übermenschlichen Kräften assoziiert war.

In den Fragenbeantwortungen von Adolf Küpfer steht folgendes:

 Bibelstelle(n): 4. Mose 6,1-21; Matthäus 2,23

 Bibelstelle(n): 4.Mose 6,1-21; Matthäus2,23

Lesen Sie 4.Mose 6,1-21. Dort finden Sie das, was Gott in Bezug auf das Nasiräertum verordnet hat. Es konnten sich demselben Männer undFrauen lebenslänglich oder für eine bestimmte Zeit unterziehen ,z.B. bei den Pharisäern allgemein 30 Tage. Die dreihauptsächlichsten Merkmale waren:Kein Schermesser durfte auf das Haupt kommen,nichts vom Weinstock, von den Kernen bis zur Hülse, durfte er essen,noch Wein trinken,und keinen Toten durfte er anrühren.

Geschah dies doch, war das ganze Gelübde dahin. Nasiräer kommt von dem hebräischen Worte "Nadzir" und ist von dem Stammwort "Nadzar" abgeleitet, was "absondern" bedeutet. Ein Nasiräer war also jemand, der sich ganz oder für eine Zeit lang Gott völlig weihen wollte. Simson und Samuel (Ri13,5.14; 1.Sam 1,11) und im gewissen Sinne auch Johannes der Täufer (Lk1,15) waren Nasiräer, also Gottgeweihte. Unschwer erkennen wir die tiefe geistliche Bedeutung des Nasiräertums: restlose und völlige Hin- und Übergabe an Den, der uns durch Sein kostbares Bluterkauft und zu Seinem Eigentum gemacht hat: Jesus Christus. Er war, obwohl auch Er sich den äußeren Kennzeichen nicht unterwarf - er war ja die Erfüllung des vorgeschalteten Nasiräertums - der vollkommene, restlos gottgeweihte Nasiräer.

Das Wort "Nazaräer" hat mit Nasiräer gar nichts zutun. Wäre es mit letzterem verbunden gewesen, dann hätten die Judenunmöglich sagen können: "Was soll aus Nazareth Gutes kommen?" Es war eine niedrige verachtete Stadt und wenn der Prophet verkündete: "Er soll Nazaräer genannt werden", dann wollte er kundgeben, in welcher Niedrigkeit und Verachtung der "Sohn des Menschen" erscheinen würde (Mt2,23; vgl. Jes11,1, Nazareth heißt: "Grüner Zweig"). 'Das Wort" Nazaräer" finden wir im Alten Testament nicht; Matthäus2,23 zeigt deutlich, dass wir es im allgemeinen Sinn auffassen müssen. Der Geist, nicht der Buchstabe, macht lebendig.

Adolf Küpfer

Entnommen aus: A. Küpfer- 700 Fragen und Antworten, Frage Nr. 270


Im Herrn Jesus Christus
Hans Peter Wepf
1. Mose 15.6
Und er glaubte Jehova; und er rechnete es ihm zur Gerechtigkeit.
-----------------------------------------------------------------------
Wer sich im Forum anmelden will, sende mir auf:
 
h.p.wepf@bibelkreis.ch seine Geburtsdaten.

Weibliche Nasir
Als ich in Richter laß, wurde mehr bewußt, was ich immer übersehen hatte, dass auch eine
Frau das Gelübte haben konnte nach der Bibelstelle. Und da hat es mich beschäftigt, und darüber hinaus
habe ich bis jetzt
 2 Frauen gefunden
* die Mutter von Simson (
Ri 13:4)
* Hannah die Mutter von Samuel (1.Sam 1:15)

3 Dinge
und dann ist es spannend, was der Mutter von Simson gesagt wird:

"Und nun hüte dich doch, daß du
 keinen Wein noch starkes Getränk trinkst und nichts Unreines ißt!" (Ri 13:4)

Da sind grob 3 Dinge zusammengefasst, die das Nasiräertum der Frau beinhalten. All diese Dinge muss die Frau einhalten.
Detailierter was an diese Stelle schön zusammengefaßt wurde, steht es dann in
4 Mose 6

Aber, das Nasiräertum umfasst grob 4 Dinge und genau eines fehlt in Ri 13:4

4 Sache
das lange Haar . Es wird an keiner Stelle erwähnt, wo eine Frau dieses Gelübde getan hat.
Es wird nicht erwähnt, weil die Mutter Simons eine
 Frau war. Ein Mann musste es lang wachsen lassen, die
Frau hatte es sowieso, Gott hingegeben. Ebenso könnte man auf die Idee kommen, dass die Frau es am Ende ihres Gelübdes abschneidet.
Aber genau diese 4 Sache wird nicht erwähnt.
Aron
Im Herrn Jesus Christus
Hans Peter Wepf
1. Mose 15.6
Und er glaubte Jehova; und er rechnete es ihm zur Gerechtigkeit.

4. Mose 6, 1-2
•Und Jehova redete zu Mose und sprach:
•Rede zu den Kindern Israel und sprich zu ihnen: Wenn ein Mann oder ein Weib sich weiht, indem er das Gelübde eines Nasirs gelobt, um sich für Jehova abzusondern,...

Ein Mann oder eine Frau weiht (sondert) sich für Jehova ab, daß ist, von sich heraus.


Dann, später, soll der Nasir der von sich heraus entschieden hat, sich für Jehova abzusondern, an dem Eingang des Zeltes der Zusammenkunft das Haupt seiner Weihe scheren und das Haar des Hauptes seiner Weihe nehmen und es auf das Feuer legen, das unter dem Friedensopfer ist (Vers 18).

Hanna gelobte nicht das Gelübde eines Nasir.
Das Gelübde von Hanna war im Inhalt wie folgt:

1. Samuel 1, 11
Und sie tat ein Gelübde und sprach: Jehova der Heerscharen! Wenn du das Elend deiner Magd ansehen und meiner gedenken und deine Magd nicht vergessen wirst und wirst deiner Magd männlichen Samen geben, 
so will ich ihn Jehova geben alle Tage seines Lebens; und kein Schermesser soll auf sein Haupt kommen.


Hanna aber redete in ihrem Herzen; und weil nur ihre Lippen sich bewegten, aber ihre Stimme nicht gehört wurde; hielt Eli sie für eine Trunkene.
Aber Hanna antwortete und sprach: Nein, mein Herr! Ein Weib beschwerten Geistes bin ich; weder Wein noch starkes Getränk habe ich getrunken, sondern ich schüttete meine Seele vor Jehova aus.
Nach der Anschuldigung von Eli, rechtfertigte sich Hanna vor ihm in Bezug zu seiner Behauptung.

In der Zeit ein wenig früher, kommen wir zur Mutter von Simson. In jenen Tagen war kein König in Israel und ein jeder tat, was recht war in seinen Augen. Aber Gott der Herr war doch König 
(Herrscher)? - deshalb brauchte es Richter, weil jeder tat was recht war in seinen Augen, aber nicht aus der Perspektive von Gott dem Herr.

Die Mutter von Simson tat nicht von sich heraus das Gelübde eines Nasir, aber sie bekam Anweisungen!

Richter 13, 4-5
•Und nun 
hüte dich doch und trinke weder Wein noch starkes Getränk, und iß nichts Unreines!
•Denn siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären; und kein Schermesser soll auf sein 
(das ist Simson's) Haupt kommen, denn ein Nasir Gottes soll der Knabe sein von Mutterleibe an; und er wird anfangen, Israel aus der Hand der Philister zu retten.


So lesen wir zusätzlich:

Richter 13, 13-14 •Und der Engel Jehovas sprach zu Manoah: Vor allem, was ich dem Weibe gesagt habe, soll sie sich hüten:
•Von allem, was vom Weinstock kommt, soll sie nicht essen, und Wein und starkes Getränk soll sie nicht trinken, und soll nichts Unreines essen; alles, was ich ihr geboten habe, soll sie beobachten.

Das waren klare Anweisungen!
Die Mutter von Simson, die Mutter von Samuel, haben 
nicht von sich heraus das Gelübde eines Nasir abgelegt.

Was der Nasir von Außen für Gott,
war Herr Jesus auch von Innen; -
ohne Sünde!