00098 Zusammenfassung zu Johannes Kapitel 17
Strukturierte Zusammenfassung zu Johannes Kapitel 17 auf Grundlage von „Was lehrt die Bibel“: WDBL
Der Weg nach Gethsemane: Der Sohn im Heiligtum (Joh 17,1–26)
Ort und Bedeutung: Am Ufer des Kidron-Baches, unmittelbar vor dem Gang nach Gethsemane.
Gebetsart: Hohepriesterliches Gebet im „Allerheiligsten“ (sprachlich im Sinne der Stiftshütte).
Gebetsstruktur: Hochgradig strukturiert; drei große Abschnitte.
Zentralthema: Herrlichkeit des Sohnes und des Vaters in gegenseitiger Verherrlichung.
Zentrale Bitte: Verherrliche den Sohn, damit der Sohn den Vater verherrliche (V. 1–2).
Definition ewigen Lebens: Gott und Jesus Christus erkennen (V. 3).
Vollendetes Werk auf Erden: Offenbarung des Vaters, Bewahrung, Sendung, Wortgabe (V. 4).
Verheißung: Rückkehr zur ewigen Herrlichkeit (V. 5).
Charakterisierung der Jünger:
Von der Welt gegeben (V. 6)
Erkenntnis Gottes und Annahme des Wortes (V. 7–8)
Nicht von der Welt (V. 14.16)
Fürbitte (V. 9–11):
Nicht für die Welt, sondern für die Jünger.
Bewahrung im Namen des Vaters.
Ziel: Einheit „wie wir“ – nicht Wesen, sondern Wille und Ausrichtung.
Bewahrung und Verlust:
Keiner verloren außer „Sohn des Verderbens“ (Judas) zur Erfüllung der Schrift (V. 12).
Ziele des Gebets:
Freude (V. 13)
Schutz vor dem Bösen (V. 15)
Heiligung durch das Wort (V. 17)
Sendung in die Welt wie der Sohn (V. 18)
Beispielhafte Heiligung des Sohnes: Als Vorbild für die Jünger (V. 19)
Erweiterung des Gebets: Für alle, die durch das Zeugnis der Apostel gläubig werden (V. 20)
Ziel: Einheit unter den Gläubigen (V. 21):
Vergleich mit Einheit von Vater und Sohn (Einheit des Denkens und Wollens).
Zeugnis an die Welt über Sendung des Sohnes.
Herrlichkeit als Mittel zur Einheit (V. 22–23):
Weitergegebene Herrlichkeit (nicht die ewige Herrlichkeit, sondern die aus der Menschwerdung stammende).
Reife als Aspekt der Einheit: „Christus in euch“ (Kol 1,27).
Ziel des Herrn (V. 24):
Dass die Gläubigen bei Ihm seien, um Seine Herrlichkeit zu schauen.
Rückgriff auf die ewige Liebe vor Grundlegung der Welt.
Letzter Rückgriff auf die Apostel (V. 25–26):
Gegenüberstellung: Welt kennt den Vater nicht – die Jünger schon.
Fortdauernde Offenbarung des Namens Gottes durch den Sohn.
Ziel: Die Liebe Gottes in ihnen – und Christus selbst in ihnen.
| Thema | Inhalt |
|---|---|
| Herrlichkeit | Gegenseitige Verherrlichung von Vater und Sohn, ewige Herrlichkeit (V. 1.5.22.24) |
| Ewiges Leben | Erkenntnis Gottes und Jesu Christi als Person (V. 3) |
| Gegeben-Sein | Die Gläubigen sind dem Sohn vom Vater gegeben (V. 2,6,9,11,12,24) |
| Einheit | Wie Vater und Sohn – Einheit im Denken, nicht im Wesen (V. 11,21-23) |
| Heiligung | Durch das Wort Gottes; Vorbereitung zur Sendung (V. 17–19) |
| Welt | Gegensatz zur Gemeinde: Hass, Ablehnung, Verdorbenheit (V. 9,14,16) |
| Sendung | Der Sohn sendet die Jünger wie der Vater Ihn (V. 18) |
| Liebe Gottes | Soll in den Gläubigen wohnen – letztlich Ausdruck göttlicher Beziehung (V. 26) |
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