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00101 Zusammenfassung zu Johannes Kapitel
20
Strukturierte Zusammenfassung zu
Johannes Kapitel 20
auf
Grundlage von „Was lehrt die Bibel“: WDBL
Johannes Kapitel 20 – Strukturierte Zusammenfassung nach „Was lehrt die Bibel“
Hier ist die strukturierte Zusammenfassung von **Johannes Kapitel 20** auf Grundlage der Betrachtung aus *„Was lehrt die Bibel“* (WDBL), wie gewünscht im HTML-Format:
```html
Johannes Kapitel 20 – Erscheinung des Auferstandenen in Jerusalem
1. Maria, Petrus und Johannes am Grab (20,1–10)
- Ungewissheit angesichts des leeren Grabes: Maria Magdalena entdeckt das leere Grab in der Morgendämmerung.
- Petrus und Johannes laufen zum Grab – Johannes kommt zuerst, Petrus betritt es zuerst.
- Die Tücher liegen ordentlich – dies widerlegt die Annahme einer Leichenraubtat.
- Johannes glaubt – nicht an die Auferstehung, sondern an Marias Aussage vom fehlenden Leichnam.
- Keine Erkenntnis der Schrift: Beide Jünger verstehen noch nicht, dass Christus auferstehen musste.
- Rückkehr in den Obersaal: Die Jünger kehren „nach Hause“ zurück – geistlich noch unverständlich und ohne klare Erkenntnis.
2. Der Herr mit Maria im Garten (20,11–18)
- Maria weint am Grab, da sie glaubt, der Leib sei entwendet worden.
- Zwei Engel erscheinen – Maria antwortet noch im Rahmen natürlicher Überlegungen.
- Jesus erscheint ihr, unerkannt, zunächst als vermeintlicher Gärtner.
- Er ruft sie mit Namen: „Maria!“ – sie erkennt Ihn und ruft: „Rabbuni!“
- Jesus sagt: „Rühre mich nicht an“ – Er verweist auf den Glauben, nicht das Festhalten.
- Neuer Auftrag: Maria wird beauftragt, Seinen Brüdern zu sagen, dass Er auffährt zu Seinem und ihrem Vater und Gott.
- Maria gehorcht und berichtet den Jüngern von der Begegnung mit dem Herrn.
3. Der Herr mit den Aposteln im Obersaal (20,19–23)
- Am Abend des ersten Wochentags erscheint der Herr inmitten der zehn Jünger – trotz verschlossener Türen.
- „Friede euch!“: Der Herr vertreibt die Furcht mit Seinem Frieden.
- Er zeigt ihnen Hände und Seite – Beweis der Realität Seiner Auferstehung.
- Wieder: „Friede euch!“ – diesmal verbunden mit der Sendung: „Wie der Vater mich gesandt hat, sende ich auch euch.“
- Er haucht sie an: Zeichen für das kommende Pfingstwunder, Vorschattung des Heiligen Geistes.
- Vergebung und Behalten von Sünden: Autorität zum Bezeugen und Anwenden der Vergebung wird gegeben, nicht zur willkürlichen Sündenvergebung.
4. Der Herr mit Thomas (20,24–29)
- Thomas war nicht dabei – sein Glaube war schwach, sein Zweifel groß: „Ich werde nicht glauben.“
- Nach acht Tagen erscheint der Herr erneut, wieder bei verschlossenen Türen.
- Er fordert Thomas zur Berührung Seiner Wunden auf – ein persönlicher, gnädiger Ruf zur Glaubensgewissheit.
- Thomas bekennt: „Mein Herr und mein Gott!“ – ein starkes Zeugnis für die Gottheit Christi.
- Jesus sagt: „Glückselig, die nicht sehen und doch glauben“ – Grundsatz für den Glauben aller künftigen Generationen.
5. Der Zweck des Evangeliums (20,30–31)
- Viele andere Zeichen tat Jesus vor Seinen Jüngern – nicht alle wurden aufgezeichnet.
- Dieses Evangelium wurde geschrieben, damit Menschen glauben, dass Jesus der Christus ist, der Sohn Gottes.
- Glauben führt zum Leben: Ziel ist nicht nur rettender Glaube, sondern auch wachsender, vertiefter Glaube an den Sohn Gottes.