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00102 Zusammenfassung zu Johannes Kapitel
21
Strukturierte Zusammenfassung zu Johannes Kapitel 21
auf
Grundlage von „Was lehrt die Bibel“: WDBL
Johannes Kapitel 21 – Strukturierte Zusammenfassung nach „Was lehrt die Bibel“
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Johannes Kapitel 21 – Der auferstandene Herr in Galiläa
1. Die Erscheinung am See von Tiberias (21,1–14)
- Der Herr offenbart sich ein weiteres Mal den Jüngern – diesmal in Galiläa am See Tiberias.
- Sieben Jünger sind dabei: Simon Petrus, Thomas, Nathanael, die Söhne des Zebedäus und zwei weitere.
- Petrus sagt: „Ich gehe fischen“ – Rückkehr zum früheren Beruf, jedoch ohne den Herrn.
- Die ganze Nacht kein Fang: Bild für fruchtlose Mühe im Eigenwillen.
- Der Herr erscheint am Morgen, unerkannt, und fragt: „Kinder, habt ihr nichts zu essen?“
- Auf Seinen Befehl werfen sie das Netz aus – ein gewaltiger Fang (153 große Fische), das Netz reißt nicht.
- Johannes erkennt den Herrn: „Es ist der Herr!“ – Petrus eilt Ihm entgegen.
- Am Ufer: Kohlenfeuer, Fisch und Brot – der Herr selbst sorgt für sie.
- „Kommt, frühstückt!“: Der Herr dient ihnen in Auferstehungsgestalt.
- Keiner wagt zu fragen: „Wer bist du?“ – sie wissen, es ist der Herr.
2. Wiederherstellung des Petrus (21,15–17)
- Der Herr fragt dreimal: „Liebst du mich?“ – in Anspielung auf die dreifache Verleugnung.
- Unterschied in den Worten: Jesus fragt zweimal mit agapaō (Gottesliebe), Petrus antwortet dreimal mit phileō (freundschaftliche Zuneigung).
- Bei der dritten Frage verwendet auch der Herr phileō, um Petrus auf seinem Niveau zu begegnen.
- Der Herr beauftragt ihn dreimal: „Weide meine Lämmer/Schafe“ – Dienst in der Herde Gottes, Ausdruck vollkommener Wiederherstellung.
- Göttlicher Dienst: Der Dienst an den Schafen hängt von der Liebe zum Herrn ab – nicht von Fähigkeiten oder Führungsstärke.
3. Ankündigung des Märtyrertodes des Petrus (21,18–19)
- „Als du jünger warst...“ – Petrus wird künftig geführt werden, wo er nicht will.
- Der Herr deutet an: Petrus wird durch Kreuzigung sterben (vgl. kirchengeschichtliche Überlieferung).
- „Folge mir nach!“ – Berufung zum treuen Lebens- und Todesweg, trotz kommender Leiden.
4. Die Frage nach dem Jünger Johannes (21,20–23)
- Petrus fragt nach Johannes: „Herr, was wird aber mit diesem?“
- Jesus antwortet: „Wenn ich will, dass er bleibt, bis ich komme – was geht es dich an? Folge du mir nach!“
- Missverständnis entsteht: Einige meinten, Johannes würde nicht sterben – Johannes klärt dies in V. 23.
- Geistliche Lehre: Jeder Jünger hat seinen eigenen Weg, sein eigenes Maß an Verantwortung und Zeugnis.
5. Abschlussworte und Beglaubigung des Zeugnisses (21,24–25)
- Johannes bezeugt: Er selbst ist der „Jünger, den Jesus liebte“ und der dieses Evangelium geschrieben hat.
- Sein Zeugnis ist wahr – beglaubigt durch den Heiligen Geist und durch seine eigene Autorität als Augenzeuge.
- V. 25: „Noch viele andere Dinge hat Jesus getan…“ – das Zeugnis ist nur ein Teil der Fülle, aber vollkommen für Glauben und Leben.
- Überwältigende Größe Christi: Die Welt könnte die Bücher nicht fassen, wenn alles aufgeschrieben würde.
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