Fragen und Antworten

🔑 Hebräer 2,14–18


🔑 Philipper 2,6–11


→→→  Verbindung zu Römer 5 & 1. Kor 15

So entsteht ein vierfaches Panorama:
Adam → Christus in Römer 5 (Bund)
Adam → Christus in 1. Kor 15 (Auferstehung)
Christus in Hebräer 2 (Menschwerdung & Leiden)
Christus in Philipper 2 (Erniedrigung & Erhöhung)

 

Gerade in der Anbetungsstunde kann diese Gegenüberstellung von Adam und Christus helfen, den Blick ganz auf den Herrn zu richten:

Einleitung zur Anbetung – „Erster Adam – Letzter Adam“

Geliebte Geschwister,
das Wort Gottes zeigt uns in Römer 5 und 1. Korinther 15 zwei „Adame“:
Den ersten Adam, durch den die Sünde und der Tod in die Welt kamen – und den letzten Adam, unseren Herrn Jesus Christus, durch den Gerechtigkeit, Leben und Herrlichkeit zu uns gekommen sind.

In Adam waren wir verloren, unter dem Urteil des Todes.
Doch Gott hat in seiner unendlichen Gnade seinen Sohn gesandt,
damit wir nicht nur von der Verdammnis befreit,
sondern in das Leben aus Gott und in die himmlische Herrlichkeit erhoben werden.

„Denn wie in Adam alle sterben, so werden auch in Christus alle lebendig gemacht werden“ (1. Kor 15,22).
Und: „Wo aber die Sünde überströmend geworden ist, ist die Gnade noch überschwänglicher geworden“ (Röm 5,20).

Lasst uns nun in Dankbarkeit und Anbetung vor Ihm niederfallen –
vor dem, der unser Haupt geworden ist,
der uns mit seinem Leben erfüllt
und der uns bald in sein Bild vollkommen umgestalten wird.

Lesung: Römer 5,12–21 & 1. Korinther 15,20–23.45–49

Römer 5,12–15.17–19

Darum, wie durch einen Menschen die Sünde in die Welt hineingekommen ist und durch die Sünde der Tod, und so der Tod zu allen Menschen durchgedrungen ist, weil sie alle gesündigt haben …
Aber nicht wie die Übertretung, so auch die Gnadengabe. Denn wenn durch die Übertretung des einen die vielen gestorben sind, so ist vielmehr die Gnade Gottes und die Gabe in Gnade, die durch den einen Menschen Jesus Christus ist, zu den vielen überströmend geworden.
Denn wenn durch die Übertretung des einen der Tod durch den einen geherrscht hat, so werden vielmehr die, welche die Überfülle der Gnade und die Gabe der Gerechtigkeit empfangen, im Leben herrschen durch den einen, Jesus Christus.
Also nun, wie es durch eine Übertretung für alle Menschen zur Verdammnis gekommen ist, so auch durch eine Gerechtigkeit für alle Menschen zur Rechtfertigung des Lebens.
Denn wie durch des einen Menschen Ungehorsam die Vielen als Sünder hingestellt worden sind, so werden auch durch den Gehorsam des einen die Vielen als Gerechte hingestellt werden.

1. Korinther 15,20–23

Nun aber ist Christus aus den Toten auferweckt, der Erstling der Entschlafenen.
Denn da ja durch einen Menschen der Tod kam, so auch durch einen Menschen die Auferstehung der Toten.
Denn wie in Adam alle sterben, so werden auch in Christus alle lebendig gemacht werden.
Jeder aber in seiner eigenen Ordnung: der Erstling Christus; dann die, welche des Christus sind, bei seiner Ankunft.

1. Korinther 15,45–49

So steht auch geschrieben: „Der erste Mensch, Adam, wurde zu einer lebendigen Seele“; der letzte Adam zu einem lebendigmachenden Geist.
Aber das Geistige ist nicht zuerst, sondern das Natürliche, danach das Geistige.
Der erste Mensch ist von der Erde, von Staub; der zweite Mensch vom Himmel.
Wie der von Staub ist, so sind auch die von Staub; und wie der Himmlische ist, so sind auch die Himmlischen.
Und wie wir das Bild des von Staub getragen haben, so werden wir auch das Bild des Himmlischen tragen.