Fragen und Antworten

00180 Kapitelübersicht Lukas Evangelium
Kapitelübersicht Lukas 1–4 – Elberfelder 1905 (3–5 Sätze je Kapitel)

Kapitelübersicht Lukas 1–4

Grundlage: Elberfelder Bibel 1905. 3–5 Sätze je Kapitel.

Lukas 1

Lukas richtet sein geordnetes Berichtsschreiben an Theophilus. Ein Engel verheißt Zacharias die Geburt Johannes des Täufers; wegen Unglaubens verstummt er. Gabriel kündigt Maria die jungfräuliche Geburt Jesu an; Elisabeth und das ungeborene Kind jubeln. Marias Lobgesang erhebt Gottes Gnade; Johannes wird geboren, Zacharias prophezeit den kommenden Retter und die Berufung seines Sohnes als Wegbereiter.

Lukas 2

Unter Kaiser Augustus’ Volkszählung wird Jesus in Bethlehem geboren; Engel verkündigen Hirten die gute Botschaft: „ein Retter, der Christus, der Herr“. Im Tempel bezeugen Simeon und Hanna das Kind als Gottes Heil. In Nazareth wächst Jesus; mit zwölf Jahren sitzt er im Tempel unter den Lehrern: „Wusstet ihr nicht, dass ich in dem sein muss, was meines Vaters ist?“ Er nimmt zu an Weisheit, Alter und Gnade.

Lukas 3

Johannes ruft zur Buße und Taufe zur Vergebung der Sünden auf und bereitet den Weg des Herrn; er warnt vor bloßem Abstammungsvertrauen. Jesus lässt sich taufen; der Himmel öffnet sich, der Geist kommt herab, und die Stimme des Vaters bezeugt den Sohn. Der Stammbaum führt bis Adam, „Gottes Sohn“, und betont Jesu wahre Menschheit und universale Sendung.

Lukas 4

Vom Geist geführt, wird Jesus in der Wüste versucht und siegt mit dem Wort Gottes. In Nazareth verkündigt er Jes 61 als erfüllt; man verwirft ihn. In Kapernaum lehrt er mit Vollmacht, treibt Dämonen aus und heilt viele, darunter die Schwiegermutter des Simon; er zieht weiter, um überall das Reich Gottes zu verkündigen: „Dazu bin ich gesandt.“

Kapitelübersicht Lukas 5–8 – Elberfelder 1905 (3–5 Sätze je Kapitel)

Kapitelübersicht Lukas 5–8

Grundlage: Elberfelder Bibel 1905. 3–5 Sätze je Kapitel.

Lukas 5

Der wunderbare Fischzug offenbart Jesu Macht und führt zur Berufung von Simon, Jakobus und Johannes: „Von nun an wirst du Menschen fangen.“ Ein Aussätziger wird gereinigt; ein Gelähmter empfängt Vergebung und Heilung — der Sohn des Menschen hat Vollmacht, Sünden zu vergeben. Levi (Matthäus) wird berufen; Jesu Gegenwart sprengt alte Formen — neuer Wein gehört in neue Schläuche. Der Herr ist Herr auch über den Sabbat.

Lukas 6

Am Sabbat verteidigt Jesus die Jünger und heilt die verdorrte Hand; er wählt aus den Jüngern zwölf Apostel. Auf der Ebene lehrt er Seligpreisungen und Weherufe, Feindesliebe, Barmherzigkeit, goldenes Maß. Warnung vor blindem Leiten, vor Heuchelei (Balken/Splitter) und vor fruchtloser Zunge. Wer hört und tut, baut auf Fels.

Lukas 7

Der heidnische Hauptmann zeigt außergewöhnlichen Glauben; sein Knecht wird geheilt. In Nain erweckt Jesus den Sohn der Witwe; Johannes der Täufer erhält im Gefängnis Antwort auf seine Frage. Eine Sünderin salbt Jesus im Haus des Pharisäers; wer viel vergeben bekam, liebt viel — der Glaube rettet in Frieden.

Lukas 8

Frauen dienen Jesus; das Gleichnis vom Sämann erklärt, wie das Wort auf verschiedene Herzen fällt. Sturmstillung: „Wo ist euer Glaube?“ In der Dekapolis befreit Jesus den Besessenen; zurück heilt er die blutflüssige Frau und erweckt Jairus’ Tochter. Offenbarung und Glaube gehen zusammen; Furcht weicht Vertrauen.

Kapitelübersicht Lukas 9–13 – Elberfelder 1905 (3–5 Sätze je Kapitel)

Kapitelübersicht Lukas 9–13

Grundlage: Elberfelder Bibel 1905. 3–5 Sätze je Kapitel.

Lukas 9

Jesus sendet die Zwölf mit Vollmacht und Auftrag, ohne Vorrat abhängig vom Herrn zu gehen. Er speist fünftausend mit fünf Broten und zwei Fischen. Petrus bekennt: „Du bist der Christus Gottes“; Jesus kündigt Leiden, Tod und Auferstehung an und ruft zur Selbstverleugnung. Auf dem Berg wird er verklärt; unten heilt er einen besessenen Knaben, lehrt über Demut und Nachfolge ohne Rückschau.

Lukas 10

Der Herr sendet siebzig (oder zweiundsiebzig) Jünger aus; die Ernte ist groß, Arbeiter sind wenige. Weherufe über unbußfertige Städte; Freude Jesu über die Offenbarung des Vaters an Unmündige. Das Gleichnis vom barmherzigen Samariter zeigt echte Nächstenliebe. Bei Maria und Marta betont Jesus das „eine Notwendige“: zu seinen Füßen hören.

Lukas 11

Das Vaterunser ordnet Bitten nach Gottes Name, Reich und täglichem Bedarf; „Bittet, so wird euch gegeben“. Der Vorwurf, durch Beelzebul zu wirken, wird zurückgewiesen; wer nicht mit Jesus ist, ist gegen ihn. „Zeichen des Jona“ für ein böses Geschlecht; Auge als Leuchte des Leibes. Weherufe gegen Pharisäer und Gesetzeslehrer wegen Heuchelei, Lasten und getöteter Propheten.

Lukas 12

Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer: Heuchelei. Fürchtet nicht Menschen, sondern Gott; Bekenntnis zu Christus, Sünde gegen den Heiligen Geist. Gleichnis vom reichen Toren: Leben besteht nicht aus Überfluss; trachtet zuerst nach Gottes Reich. Wachsamkeit: der kommende Herr, treuer und böser Knecht; richtiges Deuten der Zeiten.

Lukas 13

Buße ist nötig: Galiläer und Turm von Siloah widerlegen falsche Deutungen. Gleichnis vom unfruchtbaren Feigenbaum: Geduld Gottes, aber drohendes Fällen. Jesus heilt eine gekrümmte Frau am Sabbat; Gleichnisse vom Senfkorn und vom Sauerteig. Die enge Tür mahnt zur Entscheidung; Jesus beklagt Jerusalem, das den sendet, der es sammeln wollte.

Kapitelübersicht Lukas 14–20 – Elberfelder 1905 (3–5 Sätze je Kapitel)

Kapitelübersicht Lukas 14–20

Grundlage: Elberfelder Bibel 1905. 3–5 Sätze je Kapitel.

Lukas 14

Am Sabbat heilt Jesus einen Wassersüchtigen und entlarvt gesetzliche Hartherzigkeit. Er lehrt Demut im Bild der unteren Plätze und echte Gastfreundschaft: Lade Arme, Krüppel, Lahme, Blinde. Das Gleichnis vom großen Gastmahl zeigt die Ablehnung der Geladenen und Gottes Einladung an die „Wege und Zäune“. Nachfolge kostet: Kreuztragen, alles verlassen; Salz, das fade wird, taugt nichts.

Lukas 15

Drei Gleichnisse der Gnade: das verlorene Schaf, die verlorene Drachme, der verlorene Sohn. Gott sucht, findet und freut sich über einen Sünder, der Buße tut. Der jüngere Sohn wird in der Gnade wiederhergestellt; der ältere entlarvt selbstgerechte Herzensferne. Himmel und Haus des Vaters klingen vor Freude.

Lukas 16

Der ungerechte Verwalter mahnt zu kluger Nutzung des „ungerechten Mammon“ für ewige Ziele; Treue im Kleinen ist Gottes Maßstab. Gottes Reich schließt Heuchelei und Scheidungswillkür aus. Der Reiche und Lazarus zeigen unwiderruflichen Gegensatz nach dem Tod; Mose und die Propheten sind genug zur Umkehr. Wer nicht hört, lässt sich auch durch Wunder nicht überzeugen.

Lukas 17

Warnung vor Anstößen und Ruf zu unbegrenzter Vergebung; Glaube wie ein Senfkorn genügt. Unwürdige Knechte: Gehorsam ohne Anspruch. Zehn Aussätzige werden gereinigt, nur der Samariter kehrt dankend zurück. Das Kommen des Reiches ist nicht äußerlich zu beobachten; die Tage des Sohnes des Menschen werden sein wie zu Noah und Lot — „Gedenkt an Lots Frau!“

Lukas 18

Die bittende Witwe ermutigt zu beharrlichem Gebet; der Pharisäer und der Zöllner lehren demütige Rechtfertigung. Jesus segnet die Kinder; der reiche Oberste scheitert an der Liebe zum Besitz. Dritte Leidensankündigung: Kreuz und Auferstehung. Bei Jericho wird ein Blinder sehend durch beharrlichen Glauben.

Lukas 19

Zachäus erfährt suchende Gnade und wahre Buße. Das Gleichnis von den Pfunden fordert treue Verwaltung bis zur Wiederkunft des Königs. Jesus zieht als König auf einem Fohlen in Jerusalem ein, weint über die Stadt und kündigt Gericht an. Er reinigt den Tempel und lehrt täglich darin.

Lukas 20

Die Führer stellen Jesu Vollmacht in Frage; im Gleichnis von den bösen Weingärtnern wird die Verwerfung des Sohnes offenbar, der Stein wird zum Eckstein. „Dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist“ — klare Antwort zur Steuerfrage. Den Sadduzäern zeigt Jesus die Auferstehung und den Unterschied der kommenden Welt. Er stellt die Frage nach Davids Sohn und Herrn und warnt vor prunkliebenden Schriftgelehrten.

Kapitelübersicht Lukas 21–24 – Elberfelder 1905 (3–5 Sätze je Kapitel)

Kapitelübersicht Lukas 21–24

Grundlage: Elberfelder Bibel 1905. 3–5 Sätze je Kapitel.

Lukas 21

Die arme Witwe gibt „mehr als alle“, weil sie aus Mangel alles gab. Jesus kündigt die Zerstörung des Tempels an und lehrt über Kriege, Verfolgung und Zeugnis vor Königen. Jerusalem wird von Heeren umlagert; „Zeiten der Nationen“ laufen, bis sie erfüllt sind. Zeichen an Sonne, Mond und Sternen — der Sohn des Menschen kommt in Wolke; der Feigenbaum mahnt zur Wachsamkeit und zum Beten, damit wir würdig geachtet werden, zu entfliehen und zu stehen vor dem Sohn des Menschen.

Lukas 22

Passahvorbereitung; Jesus setzt das Abendmahl ein und spricht über Dienst anstatt Herrschen. Judas verrät ihn, Petrus wird vor der Versuchung gewarnt. In Gethsemane ringt der Herr im Gebet, wird verraten und gefangen; Petrus verleugnet ihn dreimal. Vor dem Hohen Rat bekennt Jesus seine Messianität und kommende Herrlichkeit des Menschensohnes.

Lukas 23

Pilatus und Herodes verhören Jesus; Barabbas wird freigelassen, Jesus zum Kreuz geführt. Auf Golgatha betet er für seine Feinde; der reuige Schächer empfängt die Zusage des Paradieses. Finsternis kommt; der Vorhang zerreißt, Jesus befiehlt seinen Geist in die Hände des Vaters. Josef von Arimathia bestattet ihn, Frauen beobachten das Grab und bereiten Gewürze.

Lukas 24

Am ersten Tag der Woche finden Frauen das Grab leer; Engel verkünden die Auferstehung. Jesus erklärt auf dem Weg nach Emmaus „in allen Schriften“ das, was ihn betrifft; den Jüngern in Jerusalem beweist er leibhaftige Auferstehung und öffnet ihr Verständnis. Auftrag zur Buß- und Vergebungsverkündigung an alle Nationen, Beginn in Jerusalem. Er führt sie nach Bethanien, segnet sie und fährt auf in den Himmel; die Jünger kehren anbetend und voller Freude zurück.