Grundlage: Elberfelder Bibel 1905. 3–5 Sätze je Kapitel.
Jesus erscheint nach seiner Auferstehung vierzig Tage den Jüngern und spricht vom Reich Gottes. Er verheißt die Kraft des Heiligen Geistes und sendet sie als Zeugen bis an das Ende der Erde. Bei der Himmelfahrt sehen sie ihn aufgenommen in den Himmel; Engel verheißen seine Wiederkunft. In Jerusalem wählen die Jünger Matthias zum zwölften Apostel anstelle des Judas.
Am Pfingsttag erfüllt der Heilige Geist die Jünger; sie reden in Sprachen, und viele hören in ihrer Muttersprache. Petrus verkündigt den gekreuzigten und auferstandenen Christus als Herrn und Messias; etwa 3000 kommen zum Glauben und werden getauft. Die junge Gemeinde verharrt in Lehre, Gemeinschaft, Brotbrechen und Gebeten. Viele Zeichen geschehen durch die Apostel; Liebe und Gütergemeinschaft prägen sie.
Petrus und Johannes heilen im Namen Jesu einen Gelähmten am Tempel. Das Wunder zieht viele an; Petrus verkündigt Jesus als den von Gott verheißenen Knecht, den Israel verleugnete und tötete. Er ruft zur Buße, damit Zeiten der Erquickung vom Angesicht des Herrn kommen. Mose und die Propheten haben ihn angekündigt; wer ihn nicht hört, wird vertilgt werden.
Die Priester und Sadduzäer verhaften Petrus und Johannes; sie bekennen vor dem Hohen Rat furchtlos Christus als den einzigen Namen zur Rettung. Nach Gebet erbebt die Stätte, und sie werden mit dem Heiligen Geist erfüllt, reden das Wort Gottes mit Freimütigkeit. Die Gemeinde hat ein Herz und eine Seele, teilt alles; Barnabas wird als Beispiel der Hingabe genannt.
Grundlage: Elberfelder Bibel 1905. 3–5 Sätze je Kapitel.
Ananias und Saphira lügen über ihre Gabe und fallen tot um — große Furcht erfasst die Gemeinde. Viele Zeichen und Wunder geschehen durch die Apostel, und die Zahl der Gläubigen wächst. Der Hohe Rat verbietet zu predigen, doch Petrus bezeugt: „Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen.“ Gamaliel mahnt zur Zurückhaltung; die Apostel gehen freudig, dass sie für den Namen Schmach tragen durften.
Zur Versorgung der Witwen werden sieben Männer voll Heiligen Geistes und Weisheit eingesetzt, damit die Apostel beim Gebet und Wort bleiben. Das Wort wächst, und viele Priester werden gehorsam. Stephanus wirkt mächtig unter dem Volk, wird aber von Gegnern verklagt. Vor dem Hohen Rat wird er angeklagt, gegen das Gesetz und den Tempel zu reden.
Stephanus gibt eine umfassende Rede über Israels Geschichte: Berufung Abrahams, Mose und die Propheten, die immer wieder verworfen wurden. Er zeigt, dass Israel stets den von Gott Gesandten ablehnte, jetzt auch den Gerechten. Er sieht die Herrlichkeit Gottes und Jesus zur Rechten stehen. Er wird gesteinigt und betet für seine Mörder.
Große Verfolgung zerstreut die Gemeinde; Saulus verfolgt die Christen. Philippus predigt in Samaria, viele glauben, auch Simon der Zauberer. Petrus und Johannes legen die Hände auf, und die Gläubigen empfangen den Heiligen Geist. Auf dem Weg nach Gaza bekehrt sich der äthiopische Kämmerer durch das Schriftzeugnis Jesajas und die Taufe.
Saulus verfolgt die Jünger bis nach Damaskus; auf dem Weg begegnet ihm der Herr in Herrlichkeit. Er wird blind, Ananias legt ihm die Hände auf, er empfängt den Geist und wird getauft. Sofort predigt er Jesus als Sohn Gottes, erregt aber Widerstand und entkommt knapp. In Joppe heilt Petrus Aeneas und erweckt Tabitha (Dorkas) von den Toten.
Grundlage: Elberfelder Bibel 1905. 3–5 Sätze je Kapitel.
Kornelius, ein gottesfürchtiger Hauptmann, erhält eine Vision; zugleich sieht Petrus das Tuch mit reinen und unreinen Tieren und lernt: „Was Gott gereinigt hat, halte du nicht für gemein.“ Petrus predigt im Haus des Kornelius Jesus als Herrn aller; der Heilige Geist fällt auf die Hörenden. Heiden werden hörbar mit Geist beschenkt und getauft — Gott öffnet die Tür zum Glauben für die Nationen.
Petrus rechtfertigt in Jerusalem sein Handeln: derselbe Geist wie auf uns am Anfang. In Antiochia entsteht eine gemischte Gemeinde; Barnabas holt Saulus, und ein Jahr lang lehren sie das Volk — hier werden die Jünger zuerst „Christen“ genannt. Eine Hungersnot wird angekündigt; die Gemeinde sendet Hilfe nach Judäa.
Herodes Agrippa I. verfolgt die Gemeinde: Jakobus wird getötet, Petrus ins Gefängnis geworfen. Ein Engel befreit Petrus in der Nacht; die Gemeinde staunt. Herodes nimmt göttliche Ehre an und wird von Gott gerichtet. Gottes Wort wächst und vermehrt sich; Barnabas und Saulus kehren von Jerusalem zurück.
In Antiochia beruft der Heilige Geist Barnabas und Saulus zur ersten Missionsreise. Auf Zypern wird Elymas geblendet; der Prokonsul glaubt. In Pisidien Antiochia predigt Paulus die Rechtfertigung durch Glauben außerhalb des Gesetzes; viele Heiden freuen sich, Juden widersprechen. Das Wort verbreitet sich, die Jünger werden mit Freude und Heiligem Geist erfüllt.
In Ikonion, Lystra und Derbe wirken Zeichen; ein Gelähmter wird geheilt, die Menge will die Apostel göttlich verehren, doch sie weisen entschieden ab. Juden wiegeln auf; Paulus wird gesteinigt und überlebt. Sie stärken die Jünger, setzen Älteste ein und kehren über die Stationen zurück nach Antiochia. Berichterstattung: Gott hat den Nationen die Tür des Glaubens geöffnet.
Streit um die Beschneidung führt zum Apostelkonzil in Jerusalem. Petrus bezeugt Gottes Gnade für Heiden ohne Gesetzesjoch; Jakobus bestätigt aus der Schrift. Beschluss: keine Beschneidungspflicht, nur wenige notwendige Enthaltungen (Götzen, Blut, Ersticktes, Unzucht) um der Gemeinschaft willen. Paulus und Barnabas trennen sich wegen Markus; zwei Teams gehen hinaus: Paulus mit Silas, Barnabas mit Markus.
Grundlage: Elberfelder Bibel 1905. 3–5 Sätze je Kapitel.
Paulus nimmt Timotheus mit; wegen der Juden lässt er ihn beschneiden. Nach dem Ruf des Mazedoniers führt der Weg nach Philippi: Lydia glaubt und wird getauft. Die Befreiung einer Magd mit Wahrsagegeist führt zu Haft; um Mitternacht beten Paulus und Silas, ein Erdbeben öffnet die Türen. Der Kerkermeister glaubt mit seinem Haus; am Morgen bestehen die Apostel als römische Bürger auf rechtmäßiger Entlassung.
In Thessalonich verkündigt Paulus in der Synagoge den Messias, der leiden und auferstehen musste; einige glauben, Aufruhr entsteht. In Beröa prüfen die Juden täglich die Schrift und viele glauben. In Athen verkündigt Paulus am Areopag den unbekannten Gott als Schöpfer und Richter, beglaubigt durch Jesu Auferstehung. Einige spotten, andere glauben (u. a. Dionysius und Damaris).
In Korinth arbeiten Paulus, Aquila und Priszilla; Paulus bleibt achtzehn Monate, der Herr hat ein großes Volk in der Stadt. Vor dem Statthalter Gallio scheitert der jüdische Angriff. Apollos wird von Priszilla und Aquila genauer unterwiesen und dient kraftvoll in Achaia. Paulus kehrt über Ephesus, Jerusalem und Antiochia zurück und beginnt die dritte Reise.
In Ephesus empfangen Jünger den Heiligen Geist; außergewöhnliche Wunder geschehen durch Paulus. Die sieben Söhne Skevas werden beschämt; viele okkulte Bücher werden verbrannt. Das Wort wächst gewaltig. Ein Aufruhr des Silberschmieds Demetrius erschüttert die Stadt, wird aber beruhigt.
Reisen durch Mazedonien und Griechenland; in Troas wird Eutychus lebendig gemacht. In Milet Abschiedsrede an die Ältesten: Hirtendienst, kommende Wölfe, „geben ist seliger als nehmen“. Er befiehlt sie Gott und dem Wort seiner Gnade. Tränenreicher Abschied am Ufer.
Trotz Warnungen reist Paulus nach Jerusalem; bei Philippus trifft er prophetische Töchter. Agabus kündigt Fesselung an. Im Tempel wird Paulus fälschlich beschuldigt und verhaftet; der römische Oberst rettet ihn aus dem Tumult. Auf der Treppe redet er zum Volk auf Hebräisch.
Paulus erzählt seine Bekehrung und Sendung zu den Nationen. Die Menge empört sich; vor der Geißelung beruft er sich auf sein römisches Bürgerrecht. Der Oberst ordnet eine Verhandlung vor dem Hohen Rat an.
Vor dem Synedrium spaltet Paulus Pharisäer und Sadduzäer durch das Bekenntnis zur Auferstehung. Der Herr ermutigt ihn: „Du musst auch in Rom zeugen.“ Ein Mordkomplott wird vereitelt; bewaffneter Transport nach Cäsarea zu Felix.
Tertullus klagt an; Paulus verteidigt Hoffnung der Auferstehung und reines Gewissen. Felix hört ihn öfter, zögert und hofft auf Geld. Zwei Jahre Haft, dann Nachfolger Festus.
Festus will den Juden gefällig sein; Paulus beruft sich auf den Kaiser. Agrippa II. und Berenike hören den Fall. Festus erkennt keine todeswürdige Schuld, das Problem ist die Frage um Jesus’ Auferstehung.
Paulus berichtet Berufung und Auftrag, Heiden zur Umkehr zu führen. Er verkündigt aus der Schrift Leiden und Auferstehung des Christus. Agrippa: „Es fehlt nicht viel, so willst du mich überreden, ein Christ zu werden!“ Urteil: Er wäre freigelassen worden, hätte er sich nicht auf den Kaiser berufen.
Seereise nach Rom; gegen Paulus’ Warnung legt das Schiff ab. Ein Orkan treibt es vierzehn Tage; Gottes Zusage: keine Seele geht verloren. Schiffbruch auf Malta; alle 276 erreichen das Ufer.
Auf Malta bleibt Paulus trotz Schlangenbiss unversehrt und heilt viele, darunter Publius’ Vater. In Rom legt er den Juden die Hoffnung Israels dar; einige glauben, andere verwerfen — Jesaja 6 wird zitiert. Zwei Jahre verkündigt er ungehindert das Reich Gottes und lehrt die Dinge des Herrn Jesus Christus.