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00183 Kapitelübersicht Römer Brief
Kapitelübersicht Römer 1–8 – Elberfelder 1905 (3–5 Sätze je Kapitel)

Kapitelübersicht Römer 1–8

Grundlage: Elberfelder Bibel 1905. 3–5 Sätze je Kapitel.

Römer 1

Paulus stellt sich als Apostel Jesu Christi vor, setzt das Evangelium Gottes in Verbindung mit dem Alten Testament. Die Gerechtigkeit Gottes wird im Glauben offenbart, zugleich sein Zorn über Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit. Die Nationen haben die Offenbarung der Schöpfung verworfen, Götzendienst betrieben und Gott hingegeben an unnatürliche Leidenschaften und verkehrte Gesinnung. Schuld und Verantwortung des Menschen sind allgemein.

Römer 2

Nicht nur die Heiden, auch die Juden stehen unter Gottes Gericht; Gesetz und Gewissen machen alle verantwortlich. Gott richtet unparteiisch nach Werken, offenbart das Verborgene der Herzen. Äußerliche Beschneidung nützt nichts ohne Gehorsam; wahre Beschneidung ist die des Herzens, im Geist und nicht im Buchstaben.

Römer 3

Alle sind unter der Sünde, Juden wie Griechen; „da ist kein Gerechter, auch nicht einer.“ Gesetz gibt Erkenntnis der Sünde, nicht Rechtfertigung. Jetzt aber ist Gottes Gerechtigkeit ohne Gesetz offenbar geworden durch den Glauben an Jesus Christus. Menschen werden gerechtfertigt umsonst, durch seine Gnade, durch die Erlösung in Christus Jesus.

Römer 4

Abraham wird als Beispiel des Glaubens vorgestellt: er wurde vor der Beschneidung gerechtfertigt, weil er Gott glaubte. David bezeugt die Glückseligkeit der Vergebung und Zurechnung der Gerechtigkeit ohne Werke. Die Verheißung kommt nicht durch Gesetz, sondern durch Glauben, damit sie nach Gnade sei. Auch uns wird die Gerechtigkeit zugerechnet, wenn wir an den glauben, der Jesus aus den Toten auferweckt hat.

Römer 5

Gerechtfertigt aus Glauben, haben wir Frieden mit Gott durch Jesus Christus. Die Liebe Gottes ist ausgegossen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist. Christus starb für Gottlose, wir werden durch ihn gerettet vom Zorn. Wie durch einen Menschen die Sünde und der Tod kamen, so durch den einen Jesus Christus die Rechtfertigung und das Leben für viele.

Römer 6

Die Taufe bedeutet Mitgestorbensein und Mitauferstehen mit Christus. Der Gläubige soll sich der Sünde für tot halten, Gott aber lebend. Früher Sklaven der Sünde, jetzt Sklaven der Gerechtigkeit zur Heiligkeit. Der Lohn der Sünde ist der Tod, die Gnadengabe Gottes ewiges Leben in Christus Jesus.

Römer 7

Das Gesetz hat Herrschaft über den Menschen, solange er lebt; durch den Tod Christi sind wir dem Gesetz gestorben, um einem anderen zu gehören. Das Gesetz ist heilig, aber offenbart die Sünde und reizt sie hervor. Der innere Mensch will das Gute, aber das Fleisch dient der Sünde. „Ich elender Mensch! Wer wird mich retten?“ — Dank sei Gott durch Jesus Christus!

Römer 8

Keine Verdammnis ist für die, die in Christus Jesus sind. Das Gesetz des Geistes des Lebens hat frei gemacht vom Gesetz der Sünde und des Todes. Der Geist bezeugt unsere Sohnschaft und hilft in Schwachheit. Gott wirkt alles zum Guten denen, die ihn lieben; nichts kann uns scheiden von der Liebe Gottes in Christus Jesus, unserem Herrn.

Kapitelübersicht Römer 9–16 – Elberfelder 1905 (3–5 Sätze je Kapitel)

Kapitelübersicht Römer 9–16

Grundlage: Elberfelder Bibel 1905. 3–5 Sätze je Kapitel.

Römer 9

Paulus beklagt die Verwerfung Israels, das dennoch Träger der Verheißungen ist. Gottes souveräne Erwählung zeigt sich an Isaak und Jakob, nicht an Ismael und Esau. Gott hat Barmherzigkeit, über wen er will, und verhärtet, wen er will. Israel hat durch Gesetzeswerke Gerechtigkeit gesucht, die Nationen aber durch Glauben erlangt.

Römer 10

Israels Eifer für Gott ohne Erkenntnis führt zur Verwerfung der Gerechtigkeit aus Glauben. Christus ist des Gesetzes Ende zur Gerechtigkeit für jeden Glaubenden. Das Wort ist nahe, im Mund und Herzen: Wer mit dem Mund Jesus als Herrn bekennt und im Herzen glaubt, wird gerettet. Der Glaube kommt aus der Predigt, die Predigt durch Gottes Wort.

Römer 11

Gott hat Israel nicht verstoßen; ein Überrest bleibt nach Gnadenwahl. Israels Fall brachte Heil für die Nationen; doch auch sie sollen sich nicht überheben. Ganz Israel wird gerettet werden, wenn der Befreier aus Zion kommt. Gottes Gaben und Berufung sind unbereubar — alles ist aus ihm, durch ihn und zu ihm.

Römer 12

Die Gläubigen sollen ihre Leiber als lebendiges Opfer Gott darbringen und sich nicht der Welt gleichförmig machen. Verschiedene Gnadengaben sollen im Leib Christi in Liebe und Demut ausgeübt werden. Aufrufe zu wahrer Liebe, Gastfreundschaft, Segen für Verfolger, Überwindung des Bösen durch das Gute. Praktische Hingabe an Gott und die Geschwister.

Römer 13

Unterordnung unter staatliche Obrigkeit als von Gott eingesetzt. Erfüllung des Gesetzes ist die Liebe: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“ Die Zeit ist nahe: zieht den Herrn Jesus Christus an, sorgt nicht für das Fleisch zur Begierde. Wachsamkeit in der Erwartung.

Römer 14

Streitfragen um Speisen und Tage sollen nicht trennen; jeder stehe seinem Herrn. Niemand lebt sich selbst, niemand stirbt sich selbst — wir gehören dem Herrn. Das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken, sondern Gerechtigkeit, Friede und Freude im Heiligen Geist. Rücksicht auf den Schwachen geht vor eigener Freiheit.

Römer 15

Die Starken sollen die Schwachen tragen, nach dem Vorbild Christi. Paulus zeigt seinen Dienst für die Nationen und den Plan, nach Spanien zu reisen. Er empfiehlt die Sammlung für Jerusalem und bittet um Gebet. Gott sei gelobt, der Hoffnung, Freude und Frieden im Glauben schenkt.

Römer 16

Viele Grüße an einzelne Geschwister und Mitarbeiter; Empfehlung der Phöbe. Warnung vor Spaltungen und trügerischen Reden. Der Gott des Friedens wird den Satan unter die Füße treten. Lobpreis: „Ihm sei die Herrlichkeit durch Jesus Christus in Ewigkeit!“