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00185 Kapitelübersicht 2. Korinther Brief
Kapitelübersicht 2. Korinther 1–13 – Elberfelder 1905 (3–5 Sätze je Kapitel)

Kapitelübersicht 2. Korinther 1–13

Grundlage: Elberfelder Bibel 1905. 3–5 Sätze je Kapitel.

2. Korinther 1

Paulus preist Gott als Vater der Erbarmungen und Gott allen Trostes. Seine eigene Bedrängnis sollte den Korinthern zum Trost dienen. Er erklärt, warum er nicht wie geplant gekommen ist: um sie zu schonen. Alle Verheißungen Gottes sind in Christus Ja und Amen.

2. Korinther 2

Die Gemeinde soll den reumütigen Übertreter vergeben und trösten. Paulus beschreibt seinen Dienst im Bild des Triumphzuges Christi: wir sind der „Wohlgeruch Christi“. Sein Herz ist offen für Korinth, obwohl er in Troas keine Ruhe hatte, bis er Titus traf. Die Gemeinde wird in Liebe zur Vergebung ermahnt.

2. Korinther 3

Der Dienst des Geistes ist herrlicher als der des Buchstabens. Mose legte eine Decke über sein Angesicht; in Christus wird die Decke weggenommen. Wo der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit. Wir werden verwandelt von Herrlichkeit zu Herrlichkeit.

2. Korinther 4

Das Evangelium des Christus ist hell, auch wenn es für die Ungläubigen durch den Gott dieser Welt verdeckt ist. Wir haben diesen Schatz in irdenen Gefäßen, damit die überragende Kraft Gottes sei. Leiden und Todesgefahr sind das Teil der Diener, doch das Leben Christi wird offenbar. Unsere leichte Bedrängnis bewirkt eine über die Maßen gewichtige ewige Herrlichkeit.

2. Korinther 5

Wir seufzen in der irdischen Hütte, erwarten die himmlische Wohnung. Wir wandeln durch Glauben, nicht durch Schauen. Christus ist gestorben für alle, damit die Lebenden nicht mehr sich selbst leben, sondern ihm. Gott hat uns den Dienst der Versöhnung gegeben: „Lasst euch versöhnen mit Gott!“

2. Korinther 6

Jetzt ist die angenehme Zeit, jetzt der Tag des Heils. Paulus empfiehlt sich durch Geduld, Leiden, Reinheit, Liebe, im Heiligen Geist. Die Korinther sollen ihr Herz weiten, nicht in fremdem Joch mit Ungläubigen gehen. Wir sind Tempel des lebendigen Gottes; Gott will unter uns wohnen.

2. Korinther 7

Paulus freut sich über die Traurigkeit der Korinther, die eine gottgemäße Buße bewirkte. Titus brachte gute Nachricht, dass sie eifrig für Paulus eingetreten sind. Gott, der die Niedrigen tröstet, hat sie getröstet. Paulus ist voller Freude über sie.

2. Korinther 8

Die Mazedonier geben über ihre Kraft hinaus aus Freude in Christus. Auch die Korinther sollen in diesem Gnadenwerk reich werden. Christus wurde arm um unsertwillen, damit wir durch seine Armut reich würden. Paulus empfiehlt Titus und andere Brüder für den Dienst.

2. Korinther 9

Geben soll nicht aus Zwang, sondern aus freiwilligem, fröhlichem Herzen geschehen. „Gott liebt einen fröhlichen Geber.“ Wer sät im Segen, wird im Segen ernten. Dank und Verherrlichung Gottes sind die Frucht dieser Liebestätigkeit.

2. Korinther 10

Paulus verteidigt seine apostolische Vollmacht gegen die, die ihn nach dem Fleisch beurteilen. Er kämpft nicht fleischlich, sondern geistlich: „Wir zerstören Vernunftschlüsse.“ Er rühmt sich nicht über das Maß hinaus, sondern in dem Bereich, den Gott ihm zugeteilt hat. Sein Ziel ist, auch über die Korinther hinaus das Evangelium zu tragen.

2. Korinther 11

Paulus warnt vor falschen Aposteln, die ein anderes Evangelium bringen. Er spricht von seinen Leiden: Gefängnisse, Schläge, Gefahren, Hunger, Kälte. Er rühmt sich seiner Schwachheit. Täglich ist die Sorge um alle Gemeinden auf ihm.

2. Korinther 12

Er erzählt von Entrückung bis in den dritten Himmel. Ein „Pfahl im Fleisch“ hält ihn demütig; Gottes Antwort: „Meine Gnade genügt dir, denn meine Kraft wird in Schwachheit vollbracht.“ Paulus rühmt sich seiner Schwachheit, damit die Kraft Christi über ihm wohne. Er fürchtet, dass er die Korinther bei seinem Kommen nicht so findet, wie er wünscht.

2. Korinther 13

Paulus kündigt an, zum dritten Mal zu kommen und jede Sache durch zwei oder drei Zeugen festzustellen. Er mahnt zur Selbstprüfung, ob sie im Glauben sind. Sein Ziel ist nicht Härte, sondern ihre Vollendung. Abschluss mit dem Segensgruß: „Die Gnade des Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.“