Grundlage: Elberfelder Bibel 1905. 3–5 Sätze je Kapitel.
Paulus dankt Gott für das Wachsen ihres Glaubens und ihre standhafte Liebe in Verfolgung. Gott ist gerecht: er vergilt Bedrängnis den Bedrängern und gibt Ruhe den Bedrängten. Bei der Offenbarung Jesu vom Himmel wird Gericht über die Ungläubigen kommen. Paulus betet, dass der Name des Herrn in ihnen verherrlicht werde.
Die Gläubigen sollen sich nicht erschrecken lassen, als ob der Tag des Herrn schon da sei. Zuerst muss der Abfall kommen und der Mensch der Sünde offenbart werden, der sich über alles erhebt. Das Geheimnis der Gesetzlosigkeit ist schon wirksam, aber es gibt noch den, der zurückhält. Der Gesetzlose wird durch die Erscheinung der Ankunft Christi vernichtet; die Gläubigen sollen feststehen und die Überlieferungen bewahren.
Paulus bittet um Gebet, dass das Wort des Herrn laufe und verherrlicht werde. Die Gläubigen sollen sich von Unordentlichen trennen, die nicht arbeiten, sondern unordentlich wandeln. „Wer nicht arbeiten will, soll auch nicht essen.“ Er selbst gab ein Beispiel durch Arbeit. Der Herr des Friedens gebe ihnen immer und in jeder Weise Frieden. Der Brief schließt mit einem persönlichen Gruß.