Fragen
und Antworten 00280 Schöpfungsordung
Wie kann man einer Schwester in Christo und
auch Brüdern in Christo vom Wort Gottes her darlegen,
aufzeigen, dass
eine Schwester in Christo nicht öffentlich lehren darf.
Was hat das mit Adam und Eva zu tun?
besser wäre es, wenn eine Schwester zu Haus für Ehe- Mann, Kinder +
Wohnung sorgt und dann für Eltern Verwandtschaft Nachbarschaftshilfe
da ist.
Die Industrie braucht sicher keine Frauen, es wird durch
Frauenarbeit nur noch mehr sinnlos und zweckloses zu vieles
produziert und die Umwelt zerstört, wenn Frauen auswärts arbeiten
gehen.
1. Grundsatz aus der Schrift
Das Neue Testament spricht mehrfach klar
davon, dass die Frau in den Zusammenkünften der Gemeinde nicht in öffentlicher
Lehrfunktion auftreten soll:
1. Korinther 14,34–35: „Die Frauen sollen in den Versammlungen
schweigen; denn es ist ihnen nicht erlaubt zu reden … es ist schändlich für
eine Frau, in der Versammlung zu reden.“
1. Timotheus 2,11–12: „Eine Frau lerne in der Stille in aller
Unterwürfigkeit. Ich erlaube aber einer Frau nicht, zu lehren, auch nicht,
über den Mann zu herrschen, sondern still zu sein.“
Diese Stellen sind grundlegend, weil sie
direkt mit der Ordnung in der Gemeinde zu tun haben.
2. Begründung mit Adam und Eva
Paulus begründet seine Anweisung nicht
kulturell, sondern schöpfungsgemäß:
1. Timotheus 2,13–14:
„Denn Adam wurde zuerst gebildet, danach Eva; und Adam wurde nicht betrogen,
die Frau aber wurde betrogen und fiel in Übertretung.“
Hier werden zwei Gründe genannt:
Schöpfungsordnung – Adam
wurde zuerst gebildet (1. Mose 2). Gott setzte den Mann als Haupt (1. Kor
11,3).
Fallordnung – Eva ließ
sich verführen und wurde zur Ursache des Sündenfalls (1. Mose 3). Das zeigt,
dass die Frau besonders in Gefahr ist, durch List und Verführung in falsche
Lehre hineingezogen zu werden.
Darum begründet Paulus die Anweisung nicht
mit Kultur oder damaligen Gepflogenheiten, sondern mit dem „Anfang“ (vgl. auch
Matth 19,4: „Von Anfang an hat Gott …“).
3. Unterschied: Privat / Öffentlich
Frauen dürfen sehr wohl
privat belehren und ermahnen:
Priscilla und Aquila legten Apollos den Weg Gottes „genauer“ aus (Apg
18,26).
Auch Titus 2,3–5 ermutigt die älteren
Frauen, die jüngeren zu lehren, „ihre Männer zu lieben, ihre Kinder zu
lieben …“ – also in einem persönlichen, nicht öffentlichen Rahmen.
Was untersagt ist, ist
das öffentliche Lehren in der
Gemeindeversammlung.
4. Ziel der Ordnung
Diese Ordnung ist keine Abwertung der Frau,
sondern Ausdruck göttlicher Schöpfungsordnung:
Der Mann ist Bild und Herrlichkeit
Gottes, die Frau aber die Herrlichkeit des Mannes (1. Kor 11,7).
Die Gemeinde soll die göttliche Ordnung
widerspiegeln. Wenn Männer und Frauen ihre gottgegebenen Plätze einnehmen,
wird Christus verherrlicht.
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Zusammenfassung:
Eine Schwester in Christus darf nicht öffentlich lehren, weil Gott in seiner
Schöpfungsordnung den Mann als Haupt gesetzt hat (Adam zuerst gebildet) und weil
die Frau beim Sündenfall zur Verführten wurde (Eva zuerst betrogen).
Das Verbot
ist nicht kulturell, sondern schöpfungsgemäß und bleibend. Zugleich haben
Schwestern wertvolle Dienste – im Gebet, im Zeugnis, im Dienst an Kindern, im
privaten Ermahnen und Lehren.
Übersicht: Die Frage des Lehrens durch
Frauen im Licht der Schrift
1.
Die Schöpfungsordnung
1. Mose 2,18–23: Gott schuf Adam zuerst und gab ihm den Auftrag,
über die Schöpfung zu herrschen. Eva wurde „als Hilfe, die ihm entspricht“
geschaffen.
1. Korinther 11,3: „Christus ist das Haupt jedes Mannes, der Mann
aber das Haupt der Frau, Gott aber das Haupt des Christus.“ → Die
Autoritätslinie ist gottgewollt.
1. Korinther 11,8–9: „Denn der Mann ist nicht von der Frau, sondern
die Frau vom Mann; denn auch wurde der Mann nicht um der Frau willen
geschaffen, sondern die Frau um des Mannes willen.“
👉 Daraus folgt: In Gottes Schöpfungsordnung
ist der Mann zum Haupt gesetzt; die Frau ist als Ergänzung und Hilfe bestimmt.
2.
Der Sündenfall (Eva zuerst betrogen)
1. Mose 3,1–6: Die
Schlange richtet sich zuerst an Eva, sie lässt sich verführen und gibt dem
Adam.
1. Timotheus 2,13–14:
„Denn Adam wurde zuerst gebildet, danach Eva; und Adam wurde nicht betrogen,
die Frau aber wurde betrogen und fiel in Übertretung.“
👉 Eva nahm eine führende Rolle an sich,
hörte auf die Stimme der Schlange und nicht auf Gottes Wort. Der Sündenfall
zeigt die Gefährdung, wenn die göttliche Ordnung verdreht wird.
3.
Die Gemeindeordnung (öffentliches
Lehren)
a) Schweigen in den Versammlungen
1. Korinther 14,34–35:
„Die Frauen sollen in den Versammlungen schweigen … es ist schändlich für
eine Frau, in der Versammlung zu reden.“
→ Gemeint ist die öffentliche Rede/Lehre in der Gemeindeversammlung.
b) Verbot des Lehrens über den Mann
1. Timotheus 2,11–12:
„Eine Frau lerne in der Stille in aller Unterwürfigkeit. Ich erlaube aber
einer Frau nicht, zu lehren, auch nicht, über den Mann zu herrschen.“
→ Klare Einschränkung: kein öffentliches Lehren oder Autoritätsausüben.
c) Positive Rolle im Gebet
1. Korinther 11,5: Frauen
können beten oder weissagen, aber „mit bedecktem Haupt“ – im Zeichen der
Unterordnung.
👉 Zusammengefasst: Die Frau ist nicht zur
öffentlichen Lehrerin oder Leiterin in der Gemeinde bestimmt; ihre Aufgabe ist
auf andere Bereiche ausgerichtet.
4.
Praktischer Dienst (positiver Auftrag
der Frau)
a) Unterweisung im privaten Rahmen
Apostelgeschichte 18,26:
Priscilla und Aquila legten Apollos den Weg Gottes genauer aus – nicht in
der Versammlung, sondern privat.
Titus 2,3–5: „Die älteren
Frauen … dass sie die jungen Frauen unterweisen, ihre Männer zu lieben, ihre
Kinder zu lieben …“
b) Zeugnis und Diakonie
Römer 16,1–2: Phoebe wird
als Dienerin der Gemeinde in Kenchreä empfohlen.
Römer 16,3–4: Priscilla
wird zusammen mit Aquila als Mitarbeiterin erwähnt.
c) Geistliche Haltung
1. Petrus 3,1–4: Frauen
sollen durch ein stilles, sanftes, gottesfürchtiges Wesen wirken – „der
verborgene Mensch des Herzens“ ist wertvoll vor Gott.
👉 Daraus folgt: Schwestern haben einen
bedeutsamen Dienst im privaten Unterweisen, Ermutigen, Beten, Zeugnisgeben und
im diakonischen Dienst – aber nicht im öffentlichen Lehren.
Die Schrift untersagt der Frau das
öffentliche Lehren in der Gemeinde, weil Gott die Schöpfungsordnung (Adam
zuerst) und den Sündenfall (Eva zuerst betrogen) als bleibende Begründung gibt;
zugleich hat die Frau einen hohen und wertvollen Platz im stillen, persönlichen
und diakonischen Dienst.
Biblische Ordnung: Warum Schwestern nicht öffentlich lehren
Die neutestamentliche Anweisung gründet nicht in Kultur, sondern in Schöpfung (Adam zuerst) und Fall (Eva zuerst betrogen) und ist daher bleibend. Gleichzeitig zeigt die Schrift den wertvollen Dienst der Schwestern in passenden Bereichen.
1) Schöpfungsordnung (Adam zuerst)
1. Mose 2,18–23: Adam zuerst; Eva als Hilfe, die ihm entspricht.
1. Korinther 11,8–9: Frau vom Mann; geschaffen um des Mannes willen.
Kern: Autorität und Verantwortung in der Gemeinde liegen beim Mann als Ausdruck der Schöpfungsordnung.
2) Sündenfall (Eva zuerst betrogen)
1. Mose 3,1–6: Die Schlange wendet sich an Eva; sie wird verführt.
1. Timotheus 2,13–14: Begründung der Anweisung mit Schöpfung und Fall.
Kern: Wird die göttliche Ordnung umgekehrt, entsteht geistlicher Schaden; daher ist die Ordnung bleibend wichtig.
3) Gemeindeordnung (öffentliches Lehren)
1. Korinther 14,34–35: Schweigen der Frauen in den Versammlungen (öffentlicher Lehrrahmen).
1. Timotheus 2,11–12: Nicht lehren und nicht über den Mann herrschen; in Stille lernen.
1. Korinther 11,5: Beten/Weissagen mit bedecktem Haupt (Zeichen der Unterordnung).
Kern: Kein öffentliches Lehren/Leiten durch Schwestern in der Gemeindeversammlung.
Hinweis: Die Anweisungen betreffen die gemeindliche Versammlung. Die Schrift zeigt zugleich legitime und wertvolle Bereiche des Dienstes für Schwestern (siehe unten).
4) Positiver Auftrag der Schwestern
Apostelgeschichte 18,26: Priscilla & Aquila legen Apollos den Weg genauer aus (privater Rahmen).
Titus 2,3–5: Ältere Frauen lehren die Jüngeren (häuslich/praktisch, persönlich).
1. Petrus 3,1–4: Der „stille und sanfte Geist“ – kostbar vor Gott.
Kern: Schwestern dienen bedeutsam im persönlichen Unterweisen, Ermutigen, Beten, Zeugnisgeben und in diakonischen Aufgaben.
Zusammenfassung
Das Verbot des öffentlichen Lehrens für Schwestern ist schöpfungs- und fallbegründet (Adam zuerst gebildet; Eva zuerst betrogen) und gilt der Ordnung und Bewahrung der Gemeinde. Zugleich betont die Schrift den wertvollen, gottgegebenen Dienst der Schwestern in passenden Bereichen.
1Tim 2,11–14 · 1Kor 14,34–35 · 1Kor 11
Viele Einwände gegen die
neutestamentliche Ordnung sind nicht neutral, sondern entspringen häufig
einem Unglauben („Das
gilt doch nicht mehr heute“) oder einem
Ungehorsam („Ich weiß
es besser als die Schrift“). Ich habe dir dazu eine
FAQ-Sektion mit den
typischen Argumenten und eine klare biblische Antwort vorbereitet.
Antwort: Paulus
begründet die Anweisung nicht mit Kultur, sondern mit
Schöpfung (Adam zuerst
gebildet) und mit dem
Sündenfall (Eva zuerst
betrogen) (1Tim 2,13–14).
→ Diese Begründung ist
zeitlos und hat nichts mit antiker Kultur zu tun.
2. „Aber es gab doch Debora als
Richterin!“
Antwort: Ja, in
Richter 4–5 wirkte
Debora als Prophetin und Richterin.
Aber: Sie war
Ausnahme in einer Zeit
des Verfalls („Es war kein König in Israel; jeder tat,
was recht war in seinen Augen“, Ri 21,25).
Debora selbst rief
Barak (den
Mann) auf, den Kampf zu führen (Ri 4,6–9).
→ Das AT kennt Ausnahmen, doch die
bleibende
neutestamentliche Ordnung gilt für die Gemeinde (1Tim
2; 1Kor 14).
3. „Die Töchter des Philippus
weissagten!“ (Apg 21,9)
Antwort: Ja, sie
weissagten. Aber: Die Schrift sagt
nicht, dass sie
dies in der Versammlung
taten.
Auch 1Kor 11,5 zeigt, dass
Frauen beten/prophezeien können – aber „mit bedecktem Haupt“ und
nicht im Rahmen des
gemeindlichen Lehramtes.
→ Prophetisches Reden oder Beten ≠ öffentliches Lehren über Männer.
4. „Galater 3,28 sagt: Es gibt
nicht Mann noch Frau!“
Antwort: Richtig
– in Christus gibt es keinen Unterschied
im Heil und in der
Stellung vor Gott.
Aber: Das bedeutet
nicht, dass alle
Ordnungen aufgehoben sind. Denn der gleiche Paulus, der Gal 3,28
schrieb, lehrt in 1Kor 14 und 1Tim 2 die
Unterschiede in der
praktischen Ordnung.
→ Gleichwertigkeit vor Gott ≠ Gleichartigkeit der Aufgaben.
5. „Aber es gibt begabte
Schwestern, die besser lehren als manche Brüder!“
Antwort: Die
Frage ist nicht die
Begabung, sondern die
göttliche Ordnung.
Gott gibt Schwestern viele
Gaben (Gebet, Seelsorge, Evangelisation im persönlichen Gespräch,
Kinderarbeit, Unterweisung der Jüngeren …).
Wenn Begabung
gegen Gottes Ordnung
gebraucht wird, entsteht
Ungehorsam.
→ Der Maßstab ist nicht „wer ist begabter?“, sondern „was hat Gott
angeordnet?“.
6. „Das ist ungerecht!“
Antwort: Gottes
Ordnung ist nie Ungerechtigkeit, sondern
Weisheit.
Auch der Sohn Gottes hat sich
untergeordnet (1Kor 11,3: „Gott ist das Haupt des Christus“).
Unterordnung bedeutet nicht
Minderwertigkeit, sondern
Erfüllung der gottgegebenen Aufgabe.
Zusammenfassung
Die typischen Gegenargumente
(Debora, Töchter des Philippus, Gal 3,28, Kultur, Begabung) halten einer
biblischen Prüfung nicht stand.
👉 Sie entspringen oft
Unglauben (man zweifelt an der zeitlosen Autorität der Schrift)
oder Ungehorsam (man
will nicht der göttlichen Ordnung folgen).
Der Herr ruft uns zur
Unterordnung unter sein Wort, nicht zur Anpassung an den
Zeitgeist.