
1. Kor 11,14–15 (Elberfelder 1905):
„Oder lehrt euch nicht auch die Natur selbst, dass, wenn ein Mann langes Haar hat, es eine Unehre für ihn ist? Wenn aber ein Weib langes Haar hat, es eine Ehre für sie ist, weil das Haar ihr anstatt eines Schleiers gegeben ist.“
Griechischer Grundtext:
- kóma (κομᾶν) = „langes Haar tragen“
- atimía (ἀτιμία) = „Unehre, Schande“
- dóxa (δόξα) = „Ehre, Herrlichkeit“
- antí (ἀντί) = „anstatt, zur Entsprechung“
- peribólaion (περιβόλαιον) = „Bedeckung, Schleier“
Der Abschnitt behandelt die göttliche Schöpfungsordnung von Mann und Frau. Der Mann ist „Gottes Bild und Herrlichkeit“ und soll sein Haupt nicht bedecken; die Frau ist „des Mannes Herrlichkeit“ und soll eine Bedeckung tragen. Diese Ordnung wird sichtbar durch die äußere Bedeckung beim Beten und die natürliche Haartracht.
Beim Mann: Langes Haar drückt Unterordnung aus und entehrt ihn.
Bei der Frau: Langes Haar ist ihre von Gott gegebene Ehre und Zierde, ein Zeichen ihrer Stellung der Unterordnung.
Mit „Natur“ ist die von Gott geschaffene Ordnung gemeint, die auch in den Kulturen sichtbar wird. Männer mit kurzem Haar und Frauen mit langem Haar sind fast weltweit ein anerkanntes Ordnungsbild.
- Brüder: kurzes Haar, um ihre Stellung als Haupt zu zeigen.
- Schwestern: langes Haar, als Zeichen ihrer Ehre und Stellung.
- Die Haartracht ist ein sichtbarer Ausdruck der Schöpfungsordnung Gottes.
Das Haar ist nicht nur Mode, sondern ein geistliches Zeichen. Der Mann entehrt Christus mit langem Haar, die Frau entehrt sich selbst mit kurzem Haar. Darum ist die natürliche Haartracht ein bleibendes Zeugnis der göttlichen Ordnung.
(Auslegung zu 1. Korinther 11, insbesondere V. 14–15)
1. Kor 11,14–15 (Elberfelder
1905):
„Oder lehrt euch nicht auch die Natur selbst, dass, wenn ein Mann langes
Haar hat, es eine Unehre für ihn ist? Wenn aber ein Weib langes Haar hat,
es eine Ehre für sie ist, weil das Haar ihr anstatt eines Schleiers
gegeben ist.“
Griechischer Grundtext:
kóma (κομᾶν) = „langes Haar tragen“ (von kóme, „Haarfülle, Schopf“).
atimía (ἀτιμία) = „Unehre, Schande, Entehrung“.
dóxa (δόξα) = „Ehre, Herrlichkeit, Auszeichnung“.
antí (ἀντί) = „anstatt, als Ersatz, zur Entsprechung“.
peribólaion (περιβόλαιον) = „Bedeckung, Umhang, Schleier“.
Der Abschnitt behandelt die göttliche Schöpfungsordnung von Mann und Frau, besonders im Blick auf Beten und Weissagen in der Gemeinde.
Der Mann ist „Gottes Bild und Herrlichkeit“ (V. 7) und soll sein Haupt nicht bedecken.
Die Frau ist „des Mannes Herrlichkeit“ (V. 7) und soll eine Bedeckung tragen als Zeichen der Unterordnung unter die von Gott gesetzte Ordnung.
Die Schöpfungsordnung wird durch zwei Dinge sichtbar gemacht: durch den äußeren Schleier beim Gebet und durch die natürliche Haartracht.
Beim Mann:
Langes Haar ist ein Zeichen von Unterordnung und Hingabe. In der Bibel ist
es bei Männern nur im Zusammenhang mit einem besonderen Gelübde zu finden
(z. B. Nasiräer wie Simson, 4. Mose 6). Für den Mann im Allgemeinen wäre
es aber ein Zeichen der
Entehrung (atimía),
weil er als Haupt in Gottes Ordnung auftritt. Darum soll er kurzes Haar
tragen.
Bei der Frau:
Das lange Haar ist ihr von Natur aus gegeben als
Ehre (dóxa).
Es zeigt ihre Stellung der Ergänzung, der Zierde und der Unterordnung
unter den Mann. Es ist „anstatt eines Schleiers“ (antí
peribolaíou), also von Gott selbst als eine natürliche Bedeckung
gegeben.
Mit „Natur“ (physis) ist die von Gott geschaffene Ordnung gemeint, die sogar im Empfinden der Völker sichtbar ist.
Fast in allen Kulturen der Antike und auch in den meisten Gesellschaften der Weltgeschichte war es selbstverständlich, dass Männer kurzes Haar und Frauen langes Haar tragen.
Diese allgemeine Beobachtung bestätigt die geistliche Belehrung der Schrift.
Brüder sollen durch kurzes Haar zeigen, dass sie in der Stellung des Hauptes auftreten und keine weibliche Rolle einnehmen.
Schwestern sollen durch langes Haar ihre von Gott gegebene Ehre, Schönheit und Stellung ausdrücken. Es ist ein äußeres Zeugnis der inneren Haltung.
Die Haartracht ist also nicht nur eine kulturelle Frage, sondern ein sichtbarer Ausdruck der Schöpfungsordnung Gottes.
Der Mann entehrt Christus, wenn er langes Haar trägt, weil er dadurch ein Zeichen der Unterordnung ausdrückt, das nicht seiner Stellung entspricht.
Die Frau entehrt sich selbst, wenn sie kurzes Haar trägt, weil sie dadurch die von Gott gegebene Ehre und Stellung als Frau leugnet.
Das Haar ist daher mehr als Mode: Es
ist ein geistliches Zeichen,
das Gott in die Schöpfung hineingelegt hat und das die Gemeinde
respektieren soll.
eine Vers-für-Vers-Auslegung von 1. Korinther 11,1–13, mit Bezug auf den Grundtext, den Zusammenhang, die geistliche Bedeutung – und wieder eine fertige HTML-Version, die du direkt einfügen kannst.
„Seid meine Nachahmer, gleichwie auch ich Christi.“
Grundtext: mimētai (μιμηταί) = „Nachahmer, Nachbildner“.
Paulus fordert die Korinther auf, nicht ihm in menschlicher Schwäche zu folgen, sondern soweit er Christus nachfolgt.
Geistlich: Christus ist das Vorbild in Hingabe und Unterordnung unter den Vater. Das ist die Grundlage für alles, was in den folgenden Versen über Mann und Frau gesagt wird.
„Ich lobe euch, dass ihr in allem meiner gedenkt und die Überlieferungen haltet, wie ich sie euch überliefert habe.“
parádosis (παράδοσις) = „Überlieferung, Anweisung“.
Paulus anerkennt die Gläubigen dafür, dass sie seine Belehrung grundsätzlich angenommen haben.
Geistlich: Es geht nicht um menschliche Tradition, sondern um apostolische Lehre, die auf Christus gegründet ist.
„Ich will aber, dass ihr wisset, dass des Mannes Haupt Christus ist; des Weibes Haupt aber der Mann; Christi Haupt aber Gott.“
kephalē (κεφαλή) = „Haupt, Oberhaupt, Quelle, Führer“.
Hier wird die göttliche Rangordnung dargelegt:
Gott → Christus → Mann → Frau.
Diese Ordnung bedeutet keine Minderwertigkeit, sondern unterschiedliche Rollen in Einheit. Selbst Christus unterordnet sich dem Vater.
„Jeder Mann, der betet oder weissagt und hat etwas auf dem Haupte, entehrt sein Haupt.“
Beten = proseúchomai (προσεύχομαι).
Weissagen = prophēteúō (προφητεύω) = „unter göttlicher Eingebung reden“.
„Haupt bedecken“ war in der Antike ein Zeichen von Unterordnung.
Der Mann entehrt Christus, wenn er im Gebet ein Zeichen trägt, das Unterordnung ausdrückt.
„Jedes Weib aber, das betet oder weissagt mit unbedecktem Haupte, entehrt ihr Haupt; denn es ist ein und dasselbe, wie wenn sie geschoren wäre.“
„Unbedeckt“ = akatakalyptos (ἀκατακάλυπτος).
Die Frau entehrt ihren Mann (ihr Haupt), wenn sie ohne Bedeckung auftritt.
Praktisch: Sie stellt damit die göttliche Ordnung in Frage.
„Denn wenn ein Weib nicht bedeckt ist, so werde sie auch geschoren; wenn es aber einem Weibe schändlich ist, geschoren oder geschoren zu sein, so lasse sie sich bedecken.“
keirō (κείρω) = „scheren“.
Die Logik: Wenn die Frau das Zeichen der Unterordnung ablehnt, gleicht das der Entehrung, wie wenn sie ihre Haare verliert.
Gott will, dass die Frau ihre Stellung bewusst sichtbar macht.
„Denn der Mann freilich soll nicht das Haupt bedecken, da er Gottes Bild und Herrlichkeit ist; die Frau aber ist des Mannes Herrlichkeit.“
„Bild“ = eikōn (εἰκών), „Herrlichkeit“ = dóxa (δόξα).
Der Mann vertritt in seiner Stellung Gott; die Frau ist die Herrlichkeit des Mannes, weil sie seine Ergänzung ist.
Kein Wertunterschied, sondern verschiedene Rollen in Gottes Plan.
„Denn der Mann ist nicht von dem Weibe, sondern das Weib von dem Manne; denn der Mann wurde auch nicht um des Weibes willen geschaffen, sondern das Weib um des Mannes willen.“
Rückbezug auf 1. Mose 2: Eva wurde aus Adam genommen.
Die Frau ist für den Mann gegeben als „Hilfe, die ihm entspricht“.
Geistlich: Die Gemeinde ist aus Christus hervorgegangen und für Christus geschaffen – das Bild der Schöpfungsordnung.
„Darum soll das Weib eine Macht auf dem Haupte haben, um der Engel willen.“
„Macht“ = exousía (ἐξουσία) = „Autorität, Zeichen der Autorität“.
Das Bedecken ist ein sichtbares Zeichen der Unterordnung unter die göttliche Ordnung.
„Um der Engel willen“: Engel sind Zeugen des Handelns Gottes in der Gemeinde (vgl. 1. Petr 1,12). Sie sehen, ob die Ordnung Gottes respektiert wird.
„Doch ist weder das Weib ohne den Mann, noch der Mann ohne das Weib im Herrn; denn gleichwie das Weib vom Mann ist, so auch der Mann durch das Weib; alles aber von Gott.“
Eine Balance: Obwohl eine Rangordnung besteht, sind Mann und Frau aufeinander angewiesen.
„Alles von Gott“: Letztlich ist Gott die Quelle und der Ursprung.
Keine Über- oder Unterbewertung, sondern gegenseitige Ergänzung.
„Urteilet bei euch selbst: Ist es anständig, dass ein Weib unbedeckt zu Gott bete?“
Paulus appelliert an das natürliche Empfinden und das geistliche Urteil.
„Anständig“ = prepon (πρέπον) = „angemessen, geziemend“.
Der äußere Ausdruck soll mit dem
inneren Verständnis der göttlichen Ordnung übereinstimmen.
nun 1. Korinther 11,16–34. Damit hast du das ganze Kapitel in einer zusammenhängenden Auslegung mit Grundtext, geistlicher Bedeutung und fertigem HTML.
„Wenn aber jemand rechthaberisch sein will, wir haben solch eine Gewohnheit nicht, noch die Versammlungen Gottes.“
philoneikos (φιλόνεικος) = „streitsüchtig, rechthaberisch“.
Paulus macht klar: Die Frage der Bedeckung ist keine Streitfrage, sondern göttliche Ordnung. Wer daraus Streit macht, zeigt Ungeistlichkeit.
Geistlich: In der Gemeinde soll nicht Rechthaberei, sondern Unterordnung unter Gottes Wort herrschen.
„Indem ich aber solches verordne, lobe ich nicht, dass ihr nicht zum Besseren, sondern zum Schlechteren zusammenkommt.“
Die Zusammenkünfte der Korinther wurden zum Schaden, nicht zur Auferbauung.
Geistlich: Jede Versammlung soll zur Erbauung, nicht zur Spaltung führen (vgl. Hebr 10,24–25).
„Denn erstens höre ich, dass, wenn ihr in der Versammlung zusammenkommt, Spaltungen unter euch sind; und ich glaube es zum Teil. Denn es müssen auch Parteien unter euch sein, auf dass die Bewährten offenbar werden unter euch.“
schisma (σχίσμα) = „Spaltung“.
haíresis (αἵρεσις) = „Parteiung, Sonderrichtung“ → davon unser Wort „Häresie“.
Spaltungen offenbaren die Bewährten – die, die an der Wahrheit festhalten.
Geistlich: Gott benutzt sogar Streit, um Echtheit zu prüfen.
„Wenn ihr nun zusammenkommt, so ist das nicht des Herrn Mahl essen; denn ein jeder nimmt beim Essen sein eigenes Mahl vorweg, und der eine ist hungrig, der andere ist trunken. Habt ihr denn nicht Häuser, um zu essen und zu trinken? Oder verachtet ihr die Versammlung Gottes und beschämt die, die nichts haben?“
„Mahl des Herrn“ = das Gedächtnismahl, das den Herrn ehrt.
Die Korinther verwechselten es mit einem privaten Essen – sie machten es zur Gelegenheit der Selbstsucht.
Geistlich: Wer das Mahl des Herrn mit Eigenwillen verbindet, verachtet die Versammlung und den Herrn selbst.
„Denn ich habe von dem Herrn empfangen, was ich auch euch überliefert habe, dass der Herr Jesus in der Nacht, in der er überliefert wurde, Brot nahm, und als er gedankt hatte, es brach und sprach: Dies ist mein Leib, der für euch ist; dies tut zu meinem Gedächtnis. Desgleichen auch den Kelch nach dem Mahl und sprach: Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blute; dies tut, sooft ihr trinket, zu meinem Gedächtnis.“
eklalōn (ἐκλαβών) = „genommen“.
anamnesis (ἀνάμνησις) = „Erinnerung, Gedächtnis“.
Ursprung des Mahls: nicht von Paulus oder Menschen, sondern vom Herrn selbst.
Brot = Symbol seines Leibes; Kelch = Symbol seines Blutes.
Geistlich: Das Mahl ist ein Gedächtnismahl – nicht ein Opfer, sondern ein Erinnern an das vollbrachte Opfer.
„Denn sooft ihr dieses Brot esset und den Kelch trinket, verkündigt ihr den Tod des Herrn, bis er kommt.“
katangellō (καταγγέλλω) = „verkündigen, öffentlich bekannt machen“.
Jedes Mahl ist ein Bekenntnis: Christus ist gestorben – und er kommt wieder.
Geistlich: Das Mahl verbindet Vergangenheit (Tod), Gegenwart (Gemeinschaft) und Zukunft (Wiederkunft).
„Wer also das Brot isst oder den Kelch des Herrn trinkt unwürdig, wird des Leibes und Blutes des Herrn schuldig sein.“
„Unwürdig“ = anaxios (ἀναξίως) = „auf unwürdige Weise“.
Es geht nicht darum, würdig zu sein (niemand ist es aus sich selbst), sondern darum, würdig zu essen – d. h. in rechter Gesinnung.
Geistlich: Wer leichtfertig teilnimmt, macht sich am Tod des Herrn schuldig.
„Der Mensch aber prüfe sich selbst, und also esse er von dem Brote und trinke von dem Kelche.“
dokimazō (δοκιμάζω) = „prüfen, erproben, untersuchen“.
Die Teilnahme geschieht nach Selbstprüfung, nicht nach Prüfung durch andere.
Geistlich: Jeder Gläubige trägt Verantwortung, in Demut teilzunehmen.
„Denn wer isst und trinkt, isst und trinkt sich selbst Gericht, wenn er den Leib nicht unterscheidet. Deshalb sind viele unter euch schwach und krank, und ein gut Teil sind entschlafen.“
„Gericht“ = kríma (κρίμα) = Zuchtgericht, nicht ewige Verdammnis.
„Leib nicht unterscheiden“ = den heiligen Charakter des Mahls nicht beachten.
Folge: Schwachheit, Krankheit, Tod (Gottes Zucht).
„Wenn wir uns selbst beurteilten, so würden wir nicht gerichtet. Wenn wir aber gerichtet werden, so werden wir vom Herrn gezüchtigt, auf dass wir nicht mit der Welt verurteilt werden.“
diakrinō (διακρίνω) = „unterscheiden, prüfen“.
Selbstgericht bewahrt vor dem Zuchtgericht des Herrn.
Geistlich: Gottes Zucht dient nicht der Verdammnis, sondern der Bewahrung vor der Welt.
„Daher, meine Brüder, wenn ihr zusammenkommt, um zu essen, so wartet aufeinander. Wenn jemand hungrig ist, so esse er daheim, damit ihr nicht zum Gericht zusammenkommt. Das Übrige will ich anordnen, sobald ich komme.“
Ziel: Ordnung, Rücksicht, Einheit.
Wer Hunger hat, soll zu Hause essen – das Mahl des Herrn ist nicht zur Sättigung da.
Geistlich: Das
Mahl ist Gemeinschaft am Tod Christi, nicht ein Alltagsessen.
1. Korinther 11,1–34 vollständig:
Verse 1–13 → Schöpfungsordnung, Hauptsein, Bedeckung.
Verse 14–15 → Haartracht als natürliche Bestätigung.
Verse 16–34 → Ordnung beim Mahl des Herrn.
Willst du, dass ich dir das ganze Kapitel 11 in einem einzigen zusammenhängenden HTML-Dokument zusammenführe (mit Titel, Einleitung, Gliederung), damit du es als fertigen Abschnitt direkt auf bibelkreis.ch einsetzen kannst?
Kapitel 11 behandelt zwei große Themenbereiche: die göttliche Schöpfungsordnung von Mann und Frau (Verse 1–16) und die rechte Ordnung beim Mahl des Herrn (Verse 17–34). Paulus zeigt, dass es in allen Fragen nicht um Kultur, sondern um Gottes Ordnung geht.
Vers 1: Nachahmer Christi sein.
Vers 2: Festhalten an apostolischer Belehrung.
Vers 3: Rangordnung: Gott – Christus – Mann – Frau.
Verse 4–6: Der Mann soll unbedeckt, die Frau bedeckt beten.
Vers 7: Der Mann ist Gottes Bild, die Frau des Mannes Herrlichkeit.
Verse 8–9: Frau vom Mann, um des Mannes willen geschaffen.
Vers 10: Zeichen der Autorität – um der Engel willen.
Verse 11–12: Abhängigkeit von einander – alles von Gott.
Vers 13: Appell ans geistliche Empfinden.
Verse 14–15: Haartracht: Schande für den Mann, Ehre für die Frau.
Vers 16: Keine Streitfrage – Ordnung in allen Gemeinden.
Vers 17: Zusammenkünfte zum Schaden, nicht zum Nutzen.
Verse 18–19: Spaltungen und Parteien – Offenbarung der Bewährten.
Verse 20–22: Missbrauch des Mahls – Selbstsucht statt Gemeinschaft.
Verse 23–25: Einsetzung durch den Herrn – Brot und Kelch zum Gedächtnis.
Vers 26: Verkündigung des Todes des Herrn – bis er kommt.
Vers 27–28: Warnung vor unwürdiger Teilnahme – Selbstprüfung nötig.
Verse 29–30: Zucht des Herrn bei Missachtung – Schwachheit, Krankheit, Tod.
Verse 31–32: Selbstgericht bewahrt vor Gericht.
Verse 33–34: Praktische Ordnung: Rücksicht und Warten aufeinander.
1. Korinther 11 lehrt: Die Schöpfungsordnung soll sichtbar werden durch Bedeckung und Haartracht. Das Mahl des Herrn ist eine heilige Handlung, die Selbstprüfung und Ehrfurcht erfordert. Beide Themen zeigen: Gott will Ordnung in seiner Gemeinde – zu seiner Ehre und zum Zeugnis vor Menschen und Engeln.