Für die Anbetungsstunde, wo wir den Sohn vor dem Vater anbeten, bietet uns das Wort Gottes einige besonders tiefe Stellen. Ich nenne dir zwei Richtungen, die du aufgreifen kannst:
Joh 17,1: „Vater, die Stunde ist gekommen; verherrliche deinen Sohn, damit dein Sohn dich verherrliche.“
Hier bittet der Sohn um Verherrlichung, damit der Vater verherrlicht wird.
In der Anbetung dürfen wir Gott den Sohn ehren, indem wir ihn dem Vater vorstellen: Er ist der Gehorsame, der Vollendete, der im ganzen Willen Gottes stand.
Wir sagen dem Vater gleichsam: „Dieser ist dein geliebter Sohn, wir beten Ihn an – und indem wir Ihn erheben, erheben wir dich.“
Offb 5,6–14: Das Lamm wie geschlachtet steht in der Mitte des Thrones.
Die Ältesten fallen nieder und singen ein neues Lied: „Du bist würdig, das Buch zu nehmen … denn du bist geschlachtet worden.“
Der Vater setzt das Lamm ins Zentrum, und die Engel und Ältesten beten Ihn an.
Wir tun heute schon dasselbe: Wir beten den Sohn an, weil der Vater selbst Ihm Ehre gegeben hat.
Phil 2,9–11: „Darum hat Gott ihn auch hoch erhoben und ihm den Namen gegeben, der über jeden Namen ist …“
Der Vater hat den Sohn verherrlicht.
Wenn wir den Sohn vor dem Vater anbeten, stimmen wir mit diesem Ratschluss Gottes überein: Wir beugen uns und bekennen, dass Jesus Christus Herr ist, zur Ehre Gottes des Vaters.
Du könntest in der Anbetung so ausdrücken:
Vater, wir bringen dir deinen Sohn vor Augen, der dir vollkommen gehorsam war, bis zum Tod am Kreuz. Wir beten Ihn an als das Lamm, das geschlachtet ist, und rühmen seine Herrlichkeit, die du Ihm gegeben hast. In Ihm sehen wir dich verherrlicht – und indem wir Ihn anbeten, erheben wir deinen Namen.
Johannes
5,23
„… damit alle den Sohn ehren, wie sie den
Vater ehren.“
Hier ist ausdrücklich gesagt: die Ehre des Sohnes ist untrennbar mit der Ehre des Vaters verbunden.
Wenn wir den Sohn vor dem Vater anbeten, erfüllen wir genau das, was Gott selbst will: dass der Sohn genauso geehrt wird wie der Vater.
Vater, wir ehren heute deinen Sohn, wie du geehrt sein willst. Indem wir Ihn anbeten, beten wir dich an.
eine zweite Stelle an die Seite, die wunderbar zu Johannes 5,23 passt und den Sohn vor dem Vater im Himmel zeigt:
Offenbarung 5,12–13
„Das Lamm, das geschlachtet worden ist, ist würdig, zu empfangen die Macht und Reichtum und Weisheit und Stärke und Ehre und Herrlichkeit und Segnung. Und jedes Geschöpf … hörte ich sagen: Dem, der auf dem Throne sitzt, und dem Lamm die Segnung und die Ehre und die Herrlichkeit und die Macht in alle Ewigkeit!“
Hier sehen wir zwei Dinge:
Das Lamm (der Sohn) empfängt Ehre, Herrlichkeit und Anbetung.
Der, der auf dem Thron sitzt (der Vater) wird gleichzeitig erhoben.
Es ist also eine gemeinsame Anbetung von Vater und Sohn – und doch bleibt der Sohn der, den wir „vor den Vater bringen“.
💡 Für die Anbetungsstunde kannst du die beiden Verse gut miteinander verbinden:
Joh 5,23 zeigt den Willen des Vaters: den Sohn ehren wie den Vater.
Offb 5,12–13 zeigt die himmlische Erfüllung: das Lamm und der Vater werden gemeinsam angebetet.
Du könntest so zusammenfassen:
Vater, heute folgen wir deinem Wort: Wir ehren deinen Sohn, wie wir dich ehren. Wir tun es im Blick auf das Lamm, das geschlachtet ist, und stimmen ein in das Lied des Himmels: Dir, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm sei die Ehre in Ewigkeit!
ein kompakter Leitfaden für die Anbetungsstunde, den du (und auch die Brüder) direkt nutzen könnt, wenn ihr den Sohn vor den Vater bringt:
Leitfaden zur Anbetung – Den Sohn vor den Vater bringen
1. Grundlage: Der Wille des Vaters
Joh 5,23
„… damit alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren.“
➡️ Wenn wir den Sohn ehren, erfüllen wir den ausdrücklichen Willen des Vaters.Anbetungsgedanke:
Vater, wir ehren heute deinen Sohn, wie du es selbst willst. Indem wir Ihn anbeten, beten wir dich an.
2. Mittelpunkt: Das Lamm im Himmel
Offb 5,12–13
„Das Lamm … ist würdig … Dem, der auf dem Throne sitzt, und dem Lamm die Ehre … in alle Ewigkeit!“
➡️ Im Himmel wird der Sohn vor dem Vater angebetet – das ist unser Vorbild.Anbetungsgedanke:
Vater, wir bringen dir deinen Sohn, das geschlachtete Lamm. Wir stimmen mit dem Himmel ein: Dir, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm sei die Ehre und die Herrlichkeit und die Macht in Ewigkeit.
3. Verbindung: Vater und Sohn gemeinsam verherrlicht
Der Vater ist verherrlicht, wenn der Sohn verherrlicht wird (Joh 17,1).
Der Sohn ist erhoben, damit alle Zungen bekennen: Jesus Christus ist Herr, zur Ehre Gottes des Vaters (Phil 2,9–11).
Anbetungsgedanke:
Vater, du hast deinen Sohn verherrlicht und ihm den höchsten Namen gegeben. Wir beten Ihn an, und so preisen wir dich.
Zusammenfassung als kurzer Gebetsimpuls:
Vater, wir ehren deinen Sohn, wie wir dich ehren. Wir beten Ihn an als das Lamm, das geschlachtet ist, und stimmen ein in das Lied des Himmels: Dir, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm sei die Herrlichkeit in Ewigkeit.
der vollständige Dreiklang zur Anbetung:
1. Das Wort des Herrn Jesus (Evangelium)
Johannes 5,23
„… damit alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren.“
➡️ Der Vater selbst will, dass der Sohn die gleiche Ehre empfängt wie Er.Anbetungsgedanke:
Vater, wir ehren deinen Sohn, weil es dein Wille ist, dass Er so geehrt wird wie du.
2. Das Lied des Himmels (Offenbarung)
Offenbarung 5,12–13
„Das Lamm … ist würdig … Dem, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm die Ehre und die Herrlichkeit und die Macht in alle Ewigkeit!“
➡️ Im Himmel erklingt die ewige Anbetung des Lammes – gemeinsam mit dem Vater.Anbetungsgedanke:
Vater, wir bringen dir deinen Sohn, das geschlachtete Lamm, und stimmen ein in den Lobgesang des Himmels.
3. Die Lehre des Apostels Paulus (Briefe)
Philipper 2,9–11
„Darum hat Gott ihn auch hoch erhoben und ihm den Namen gegeben, der über jeden Namen ist, damit in dem Namen Jesu jedes Knie sich beuge … und jede Zunge bekenne, dass Jesus Christus Herr ist, zur Verherrlichung Gottes, des Vaters.“
➡️ Der Vater selbst hat den Sohn erhöht und Ihm die höchste Ehre gegeben – und jede Anbetung des Sohnes führt zur Verherrlichung des Vaters.Anbetungsgedanke:
Vater, du hast deinen Sohn hoch erhoben; wir beugen uns und beten Ihn an – zu deiner Verherrlichung.
Zusammenfassung für die Anbetungsstunde
Vater, dein Wort lehrt uns, dass wir deinen Sohn ehren sollen wie dich selbst. Wir tun es im Blick auf das Lamm, das geschlachtet ist, und stimmen ein in das Lied des Himmels. Du selbst hast Ihn hoch erhoben, und so beten wir Ihn an – zu deiner Verherrlichung in Ewigkeit.