Fragen und Antworten

00360 Die Elemente einer biblischen Bekehrung mit Elberfelder 1905-Stellen  >>>>> >  

Das vollkommene Opfer des Herrn Jesus Christus ist die einzige Grundlage für die Vergebung unserer Sünden.
Nur Er, der Vollkommene, der ein sündloses Leben führte, konnte mit dem Opfer Seines kostbaren Blutes das vollgültige 
Sühnegeld bezahlen, das Gott anzunehmen vermag.

Was Gott von uns sündigen Menschen erwartet, ist nicht eigene, wertlose Buße (im Sinne von Genugtuung), sondern  μετανοέω (metanoeo) Reue und Umkehr.
Wir müssen unsere Sünden bekennen, uns von ihnen abwenden und uns im Glauben Dem zuwenden, der 
anstelle der Sünder die Strafe trug.

Die Rettung geschieht allein durch den Glauben an Ihn, der als unser Stellvertreter die Schuld bezahlte. Dieses stellvertretende Werk Christi anzunehmen ist der rettende Glaube.


  1. Buße (tun) als 
    Sühneleistung (das, was der Herr Jesus vollbracht hat):

    Das ist das vollkommene und einmalige Werk Christi am Kreuz. Er hat die Sühnung (Versöhnung, Genugtuung) für die Sünde getan.
    Das ist das griechische Wort 
    ποίησις (poiēsis – eine Tat, ein Werk). Das kann kein Mensch tun. 
    Die Aussage 
    "«Busse tun» von sündigen Menschen ist völlig wertlos!" trifft exakt auf diese Bedeutung zu.

  2. μετανοέω (metanoeo) Reue und Umkehr  als Sinnesänderung (das, was der Mensch tun muss):
    Das ist die Bedeutung, die in der Apostelgeschichte gemeint ist (Apg. 2,38; 3,19; 17,30). Im Griechischen ist das das Wort μετάνοια (metanoia – Umdenken, Sinnesänderung).
    Es beschreibt die Reue über die Sünde und die Kehrtwende hin zu Gott. 
    Das muss jeder Mensch tun, aber nicht als Werk, sondern als Antwort auf das verkündigte Evangelium.
    Diese 
    metanoia ist untrennbar mit dem Glauben an Jesus Christus verbunden (Apg. 20,21).