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und Antworten
00360 Die Elemente
einer biblischen Bekehrung mit Elberfelder 1905-Stellen
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Das vollkommene Opfer des Herrn Jesus Christus ist die einzige Grundlage
für die Vergebung unserer Sünden.
Nur Er, der Vollkommene, der ein sündloses Leben führte, konnte mit dem Opfer
Seines kostbaren Blutes das vollgültige Sühnegeld bezahlen,
das Gott anzunehmen vermag.
1. Johannes 2,2: „Und er ist die Sühnung für unsere Sünden, nicht aber für die unseren allein, sondern auch für die ganze Welt.“
1. Petrus 1,18-19: „...daß ihr nicht mit vergänglichen Dingen, mit Silber oder Gold, erlöst worden seid von eurem eitlen, von den Vätern überlieferten Wandel, sondern mit dem kostbaren Blute Christi, als eines Lammes ohne Fehl und ohne Flecken.“
Was Gott von uns sündigen Menschen erwartet, ist nicht eigene, wertlose Buße (im
Sinne von Genugtuung), sondern
μετανοέω
(metanoeo)
Reue und Umkehr.
Wir müssen unsere Sünden bekennen, uns von ihnen abwenden und uns im Glauben Dem
zuwenden, der anstelle der Sünder die
Strafe trug.
Apostelgeschichte 20,21: „...indem ich sowohl Juden als Griechen bezeugte die Umkehr zu Gott und den Glauben an unseren Herrn Jesus Christus.“
Apostelgeschichte 17,30: „Nachdem nun Gott die Zeiten der Unwissenheit übersehen hat, gebietet er jetzt den Menschen, daß sie alle allenthalben umzukehren sollen.“
Sprüche 28,13: „Wer seine Übertretungen zudeckt, wird kein Gelingen haben; aber wer sie bekennt und läßt, wird Barmherzigkeit erlangen.“
Die Rettung geschieht allein durch den Glauben an Ihn, der als unser Stellvertreter die Schuld bezahlte. Dieses stellvertretende Werk Christi anzunehmen ist der rettende Glaube.
Jesaja 53,5: „Aber er wurde durchbohrt um unserer Übertretungen willen, zerschlagen um unserer Missetaten willen; die Züchtigung zu unserem Frieden lag auf ihm, und durch seine Striemen ist uns Heilung geworden.“
Johannes 3,16: „Denn also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe.“
Epheser 2,8-9: „Denn durch die Gnade seid ihr errettet, mittels des Glaubens; und das nicht aus euch, Gottes Gabe ist es; nicht aus Werken, damit niemand sich rühme.“
Buße (tun) als Sühneleistung (das,
was der Herr Jesus vollbracht hat):
Das ist das vollkommene und einmalige Werk Christi am Kreuz. Er hat die
Sühnung (Versöhnung, Genugtuung) für die Sünde getan.
Das ist das griechische Wort ποίησις (poiēsis
– eine Tat, ein Werk). Das kann
kein Mensch tun.
Die Aussage "«Busse
tun» von sündigen Menschen ist völlig wertlos!" trifft
exakt auf diese Bedeutung zu.
μετανοέω
(metanoeo)
Reue und Umkehr als Sinnesänderung (das,
was der Mensch tun muss):
Das ist die Bedeutung, die in der Apostelgeschichte gemeint ist (Apg.
2,38; 3,19; 17,30). Im Griechischen ist das das Wort μετάνοια (metanoia –
Umdenken, Sinnesänderung).
Es beschreibt die Reue über die Sünde und die Kehrtwende hin zu Gott.
Das muss jeder Mensch tun,
aber nicht als Werk, sondern als Antwort auf das verkündigte Evangelium.
Diese metanoia ist
untrennbar mit dem Glauben an Jesus Christus verbunden (Apg. 20,21).