Fragen und Antworten

00366 Rettung bei der Bekehrung fortwährend glauben




Diese kompakte Übersicht zeigt die wichtigsten Vorkommen von ὁ πιστεύων („der Glaubende“) im Johannesevangelium
– mit griechischer Formulierung, wörtlicher Wiedergabe und kurzen Hinweisen.
Die Belege verdeutlichen:
Das Partizip Präsens charakterisiert die Person als Glaubenden und ist im Johannesevangelium konsequent
 mit dem gegenwärtigen Besitz des ewigen Lebens verknüpft.


1. Rettung bei der Bekehrung

Die Schrift bezeugt eindeutig, dass ein Mensch im Moment seiner Bekehrung und seines Glaubens an den Herrn Jesus Christus ewig gerettet wird.


2. Die Stellen im Johannesevangelium

Johannes 5,24

„Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern ist aus dem Tod in das Leben hinübergegangen.“

Johannes 4,14

„… das Wasser, das ich ihm geben werde, wird in ihm eine Quelle Wassers werden, das ins ewige Leben quillt.“

Johannes 7,37

„Wenn jemand dürstet, so komme er zu mir und trinke!“


3. Muss man fortwährend glauben?

Die Bibel unterscheidet zwei Ebenen:

  1. Der rettende Glaube (einmalig, objektiv auf Christus): Das ist der Augenblick der Errettung, unwiderruflich gültig.

  2. Das Glaubensleben (fortdauernd, subjektiv im Alltag): Hier wird Glaube immer wieder praktisch ausgeübt, um im Gehorsam und Vertrauen zu wandeln.

Wer wirklich glaubt, hat ewiges Leben (Joh 5,24). Er muss nicht „fortwährend glauben, damit er gerettet bleibt“, sondern er lebt fortwährend im Glauben, weil er schon gerettet ist.


4. Das Partizip Präsens im Griechischen

Das griechische Partizip Präsens (z. B. „ὁ πιστεύων“ = „der Glaubende“) beschreibt:

Es bedeutet also nicht: „Nur wenn du in jeder Sekunde deines Lebens aktiv glaubst, bleibst du gerettet“, sondern:
„Der, der glaubt“ – das ist seine Stellung und Wesensbeschreibung.


5. Zusammenfassung

Wichtige Beobachtungen