Fragen und Antworten

00376 Johannes 3.11-13 Irdische sagen_ Himmlische Glauben.  

In Gesprächen mit Zeugen Jehovas ist es entscheidend, das Wort Gottes selbst sprechen zu lassen.
Nicht menschliche Überzeugungskraft, sondern die klare Wahrheit der Schrift führt zur Befreiung von Irrlehre.
 Johannes 3,11–13 zeigt uns die Einzigartigkeit des Herrn Jesus Christus:
Er ist der vom Himmel herabgekommene Sohn des Menschen,
der zugleich im Himmel ist.
Nur Er kann uns das Himmlische offenbaren.

Die nachfolgende Übersicht mit zehn zentralen Bibelstellen bezeugt die Gottheit Christi und widerlegt deutlich die Behauptung der
Wachtturm-Lehre, Jesus sei ein geschaffenes Wesen.
Wer Ihn als den wahren Gott im Glauben annimmt, empfängt ewiges Leben (Joh 3,36).


 

Elberfelder 1905
Johannes
Joh 3,11 Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wir reden, was wir wissen, und bezeugen, was wir gesehen haben, und unser Zeugnis nehmet ihr nicht an.
Joh 3,12 Wenn ich euch das Irdische gesagt habe, und ihr glaubet nicht, wie werdet ihr glauben, wenn ich euch das Himmlische sage?
Joh 3,13 Und niemand ist hinaufgestiegen in den Himmel, als nur der aus dem Himmel herabgestiegen ist, der Sohn des Menschen, der im Himmel ist.

 

Gerade Johannes 3,11–13 berührt Grundwahrheiten, die für Jehovas Zeugen besonders „anstößig“ sind, weil sie direkt die Person und Herkunft des Herrn Jesus Christus betreffen. Ich gebe dir eine Antwort in drei Teilen:


1. Erklärung der Verse Johannes 3,11–13

V. 11 – Zeugnis und Ablehnung
Der Herr Jesus spricht von „wir reden, was wir wissen“. Damit ist Er selbst, aber auch in einem gewissen Sinn Johannes der Täufer und die Propheten eingeschlossen. Doch das Zeugnis wird abgelehnt. Das zeigt: Unglaube ist keine Frage mangelnder Beweise, sondern des Herzens.

V. 12 – Das Irdische
Mit „das Irdische“ meint der Herr einfache Dinge, die mit sichtbaren, irdischen Realitäten zu tun haben: z. B. die Notwendigkeit der neuen Geburt (Joh 3,3–8), illustriert durch Wind und Geburt. Es sind Gleichnisse aus der Schöpfung, die man leicht verstehen könnte.
Wenn Nikodemus schon das nicht glaubt, wie sollte er „das Himmlische“ – die tiefen Geheimnisse von Gottes Ratschlüssen, vom ewigen Leben und von der himmlischen Herrlichkeit – fassen?

V. 13 – Das Himmlische und die Einzigartigkeit Jesu
Kein Mensch ist je in den Himmel hinaufgestiegen, um Gottes Gedanken zu ergründen. Nur Einer ist von dort herabgekommen: der Sohn des Menschen. Und: Er ist (Gegenwartsform!) im Himmel – eine klare Aussage über seine Göttlichkeit und Allgegenwart.
Das widerlegt die Lehre der Zeugen Jehovas, die Jesus als geschaffenes Wesen ansehen. Hier bezeugt Er selbst: Er ist der ewige Sohn, zugleich Mensch auf Erden und in göttlicher Natur im Himmel.


2. „Das Irdische“ und „das Himmlische“ im Zusammenhang


3. Zehn biblische Punkte gegen die Lehre der Zeugen Jehovas

  1. Joh 1,1–3 – Das Wort war Gott. Es ist kein geschaffenes Wesen, sondern ewig.

  2. Joh 3,13 – Jesus ist zugleich auf Erden und im Himmel → göttliche Allgegenwart.

  3. Joh 8,58 – „Ehe Abraham war, ich bin“ → Bezug auf 2. Mose 3,14, der Name Jehovas.

  4. Joh 10,30 – „Ich und der Vater sind eins“ → nicht zwei Götter, sondern Einheit des Wesens.

  5. Kol 1,16–17 – Durch Ihn ist alles geschaffen, auch unsichtbare Mächte → Er kann nicht Teil der Schöpfung sein.

  6. Hebr 1,6–8 – Die Engel sollen den Sohn anbeten; vom Sohn heißt es: „Dein Thron, o Gott“.

  7. Phil 2,6–7 – Er war in Gestalt Gottes und nahm Knechtsgestalt an → Er war Gott vor seiner Menschwerdung.

  8. Offb 1,17–18 – „Ich bin der Erste und der Letzte“ (Name Jehovas, Jes 44,6), und doch der Gekreuzigte.

  9. 1. Joh 5,20 – „Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben.“

  10. Joh 20,28 – Thomas bekennt Jesus direkt: „Mein Herr und mein Gott!“


4. Praktische Hilfe im Gespräch