Fragen und Antworten

00383 Der Herr Jesus Christus, der Ewige Gott und vollkommene Mensch vom Himmel

 

Der Herr Jesus Christus, der Ewige Gott und vollkommene Mensch vom Himmel

Der Herr Jesus Christus, der Ewige Gott und vollkommene Mensch vom Himmel

1. Kor 15,47 Der erste Mensch ist von<W. aus> der Erde, von Staub; 
der zweite Mensch vom<W. aus> Himmel.

erste: 1. Mo 2,7 Herr: Joh 13,13; Joh 13,31

1. Kor 15,48 Wie der von Staub ist, so sind auch die, welche von Staub sind; und wie der Himmlische, so sind auch die Himmlischen.


Q. 1
Was bedeutet:
[1. Mo 3,15] Und ich werde Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau und zwischen deinem Samen und 𝗶𝗵𝗿𝗲𝗺 𝗦𝗮𝗺𝗲𝗻; er wird dir den Kopf zermalmen, und 𝘥𝘶 wirst ihm die Ferse zermalmen.

A 1. 1 Übersicht

Antwort detailliert
 
🠗🠗

Gott sprach mit der Schlange (V. 14-15 ), mit Eva (V. 16) und mit Adam (V. 17-19).

Gottes Worte an die Schlange beinhalteten

(a) die Ankündigung, daß die Schlange auf dem Bauch kriechen und Staub fressen sollte und dadurch eine fortwährende Mahnung an die Versuchung und den Sündenfall für den Menschen sei;

(b) eine Weissagung bezüglich der hinter der Schlange stehenden Macht. Gott weissagte, daß es eine fortwährende Feindschaft zwischen den satanischen Mächten und dem Menschen geben werde, zwischen Satan und der Frau bzw. ihrer jeweiligen
Nachkommenschaft (
wörtl. »Samen«).

Die »Nachkommenschaft« der Frau war zunächst Kain, dann die gesamte Menschheit und schließlich
 Christus und alle, die »in Christus« sind.

Die 
»Nachkommenschaft« der Schlange schließt die Dämonen und alle, die Satans Reich der Finsternis dienen, ein, also letztlich auch diejenigen, deren »Vater« der Satan ist ( Joh 8,44 ). Satan würde den Menschen lähmen (du wirst ihm die Ferse zermalmen),
aber der Samen, Christus, sollte sie von dem tödlichen Schlag erlösen ( er wird dir den Kopf zermalmen ).

Dann sagte Gott zur Frau, daß sie in Zukunft Mühsal bei der Geburt haben würde.

Sie würde zudem von ihrem Mann beherrscht werden, den sie zur Sünde verführt hatte.

(Die Worte: Dein Verlangen wird nach deinem Mann sein bedeuten möglicherweise, daß die Frau ihren Mann zur Sünde zu verführen sucht; 1Mo 4,6-7 ).​

Hinweis ex, F.B.: M.S,

Welcher Same von Maria ist hier gemeint? Gar keiner, jedenfalls nicht direkt!

Es geht hier in erster Linie also um die Schlange und Eva und um dessen Same!

Ist hier geschrieben vom "
direktem" Same der Eva also ihrem Sohn, Kain oder Abel?

Oder irgendein Same später?

Gute Frage! Du siehst Same ist nicht gleich Same.

Diese Stelle sagt gar nichts aus dass Maria biologisch den Herrn Jesus geboren hat!​


Q. 2 

Psalm 2.7Vom Beschluß will ich erzählen: Jehova hat zu mir gesprochen: Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt.

A. 2.

Antwort Übersicht 1 Antwort Übersicht 2 Kritisches Material zum Untersuchen

Antwort detailliert:

C. Die Proklamation des Königs ( 2,7-9 )​J.N.Darby

Ps 2,7

Der Psalmist sprach nun von Gottes Bestätigung des Königs, um darzulegen, mit welchem Recht der König regiert. Der Ratschluß bezieht sich auf den Davidsbund, in welchem Gott erklärt hatte, daß er der Vater des Königs und der König sein Sohn sein würde. Als David also König wurde, beschrieb Gott ihr Verhältnis als Vater-Sohn-Beziehung. So nahm der Ausdruck "Sohn" die Bedeutung eines messianischen Titels an.

Das Zitat aus dem Davidsbund: Du bist mein Sohn ( 2Sam 7,14 ) wird hier vom König verwendet, um sein legitimes Recht zur Herrschaft darzulegen. Heute bezieht sich dann also auf den Krönungstag, und der Ausdruck "Ich habe dich gezeugt" bezieht sich nicht auf eine physische Geburt, sondern ist ein Bild zur Beschreibung der Tatsache, daß er Gottes "Sohn" wurde.

Es ist deutlich geworden, dass Psalm 2, Vers 7 auch grundsätzliche Hinweise zur Dreieinheit Gottes zeigt, insbesondere im Hinblick auf das Vater-Sohn-Verhältnis innerhalb der Gottheit.

Einige theologische Diskussionen betonen die ewige Zeugung des Sohnes und seine einzigartige Beziehung zum Vater.


David sprach von Gottes Bestätigung des Königs, um darzulegen, mit welchem Recht der König regiert.

Der Ratschluss bezieht sich auf den Davidsbund, in welchem Gott erklärt hatte, daß er der Vater des Königs und der König sein Sohn sein würde.

Als David also König wurde, beschrieb Gott ihr Verhältnis als Vater-Sohn-Beziehung.

So nahm der Ausdruck "Sohndie Bedeutung eines messianischen Titels an.

Das Zitat aus dem Davidsbund: Du bist mein Sohn ( 2Sam 7,14 ) wird hier vom König verwendet, um sein legitimes Recht zur Herrschaft darzulegen.

Heute bezieht sich dann also auf den Krönungstag, und der Ausdruck "Ich habe dich gezeugt" bezieht sich nicht auf eine physische Geburt, sondern ist ein Bild zur Beschreibung der Tatsache, daß er Gottes "Sohn" wurde.

Der Herr Jesus ist der Ewige Sohn Gottes.

Der Herr Jesus aber auch als Mensch Sohn Gottes.

Hinweis ex, F.B.: M.S,

Wer ist "ich"? Maria oder Gott oder sonst wer?
Q. 3
Psalm 132.11 Jehova hat dem David geschworen in Wahrheit, er wird nicht davon abweichen: Von der Frucht deines Leibes will ich auf deinen Thron setzen.

A 3.
Antwort Übersicht 1
Diese Verse berichten von einer Offenbarung von jhvh Jehova, der seine Verheissungen bestätigte, die er David schon früher gegeben hatte.

Jehova wiederholte seinen Schwur, daß Davids Nachkommen in alle Ewigkeit auf dem Thron Davids sitzen sollten (V. 11-12

Bemerkung dazu:

Der Herr Jesus ist die Frucht aus dem Leib Davids dadurch, dass David die schwangere Levitin Maria geehelicht hat,
und sie und ihre Leibesfrucht, der vom Heiligen Geist in die Marie gezeugte Mensch vom Himmel, der Herr Jesus Nachfahre Davids und dadurch Jude wurde.

Hinweis ex, F.B.: M.S.

Die Frage ist hier mit "
Frucht" zwingend und zwar zu 100% zwingend NUR eine biologische Zeugung denkbar?

Warum?

Wir müssen hier mal innehalten.

Schauen wir mit unsere menschlich eingeschränkten Sichtweise darauf oder mit der göttlichen?

Und ist mit "dein" Maria gemeint oder irgend ein Nachfahre Davids?

Auch wenn von einem Nachfahre gesprochen wird ist die Art der Zeugung oder der Vorgang der Menschwerdung, also der Start (nicht die Geburt) hier besprochen?

Nein es geht hier um die 
sichtbare Frucht, nichts von Zeugung!

Wir müssen hier sehr aufpassen, ob es um Zeugung, Geburt oder was auch immer geht!

Und wie müssen aufpassen, das für uns normale (was in der Schrift aber so nicht erwähnt wurde und GENAU so nicht definiert wurde), nicht der Schrift überzustülpen!

Ps.:
 Schrift erklärte sich immer richtig durch die Schrift selbst, exegetische / homiletische Methoden müssen immer genau & kritisch beäugt / betrachtet werden oft ist das nur halbgescheites Geplärr.
Q. 4
Jeremia 23.5 Siehe, Tage kommen, spricht Jehova, da ich dem David einen gerechten Sproß erwecken werde; und er wird als König regieren und verständig handeln, und Recht und Gerechtigkeit üben im Lande.

A. 4.: Spross: Jer 33,15; Jes 11,1-5; Jes 53,2; Sach 3,8; Sach 6,12

Spross" (hebr. "zemach") ist Titel für den verheissenen Messias​​. "Spross" ist immer der sichtbare Teil von etwas Neuem.
Der
 "gerechte Spross" (oder "gerechte Sprössling") ist eine prophetische Ankündigung eines zukünftigen Königs aus dem Hause Davids, der weise regieren und Gerechtigkeit im Land verwirklichen wird Jeremia 23.5-8
Der Spross hier ist der Messias im Neuen Testament
= Jesus Christus.
Seine Herrschaft bringt Rettung für Juda und Sicherheit für Israel (Jer 23,6)

Sein Name ist auch das Programm!
"jhvh JEHOVA ist unsere Gerechtigkeit" (Jer 23,6)
betont, dass der Spross nicht nur politisch, sondern auch geistlich die Gerechtigkeit Gottes verkörpert Der Spross ist auch der vollkommene Hirte:​

"Spross" hat nichts, nada rien Nothing ništa niets mit Zeugung oder Geburt zu tun!!!​​​​​
Q. 5
Lu 1,26 Im sechsten Monat aber wurde der Engel Gabriel von Gott gesandt in eine Stadt von Galiläa, mit Namen Nazareth,
Gabriel: Lu 1,19 Nazareth: Mt 2,23

Lu 1,27 zu einer Jungfrau, die einem Manne verlobt war mit Namen Joseph, aus dem Hause Davids; und der Name der Jungfrau war Maria.
Mt 1,18

Lu 1,28 Und der Engel kam zu ihr hinein und sprach: Sei gegrüßt, Begnadigte! der Herr ist mit dir;
Ri 6,12

Lu 1,29 Sie aber, ward bestürzt über sein Wort und überlegte, was für ein Gruß dies sei.
1. Sam 9,21

Lu 1,30 Und der Engel sprach zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria, denn du hast Gnade<O. Gunst> bei Gott gefunden;
1. Mo 6,8; Da 9,23

Lu 1,31 und siehe, du wirst im Leibe empfangen und einen Sohn gebären, und du sollst seinen Namen Jesus heißen.
Mt 1,21; Jes 7,14

Lu 1,32 Dieser wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden; und der Herr, Gott<d. i. Jehova-Elohim des Alten Testaments>, wird ihm den Thron seines Vaters David geben;
groß: Jes 9,5; Mt 12,42 Sohn: Lu 1,35; Lu 3,22; Hebr 1,2-8 David: 2. Sam 7,12; Ps 132,11

Lu 1,33 und er wird über das Haus Jakobs herrschen ewiglich<W. in die Zeitalter>, und seines Reiches wird kein Ende sein.
Jakobs: Gal 6,16 Reich: Ps 45,7; Da 7,14; Da 7,27

Lu 1,34 Maria aber sprach zu dem Engel: Wie wird dies sein, dieweil ich keinen Mann kenne?

Lu 1,35 Und der Engel antwortete und sprach zu ihr: Der Heilige Geist wird über dich kommen, und Kraft des Höchsten wird dich überschatten; darum wird auch das Heilige, das geboren<O. gezeugt> werden wird, Sohn Gottes genannt werden.
Hl. Geist: Mt 1,18 Heilige: Hebr 7,26 Sohn: Ps 2,7; Mt 16,16

Lu 1,36 Und siehe, Elisabeth, deine Verwandte, ist auch mit einem Sohne schwanger in ihrem Alter, und dies ist der sechste Monat bei ihr, welche unfruchtbar genannt war;
Lu 1,24-25

Lu 1,37 denn bei Gott wird kein Ding unmöglich sein<Und. üb.: denn von seiten Gottes wird kein Wort unmöglich sein>.
Gott: Lu 18,27; Mt 19,26; 1. Mo 18,14; Jer 32,17; Jer 32,27

Lu 1,38 Maria aber sprach: Siehe, ich bin die Magd<O. Sklavin; so auch [V. 48]> des Herrn; es geschehe mir nach deinem Worte. Und der Engel schied von ihr.
Maria: 2. Sam 15,15; Röm 12,1 Wort: Lu 5,5; 2. Sam 7,25-29

A. 5
Joseph hat aber Jesus nicht gezeugt.
Warum ist Jesus Sohn Davids? 
➡️ weil Joseph der Sohn Davids ist.
Der Herr Jesus ist aus dem Heiligen Geist gezeugt,
Gott allein kann Fleisch und Blut aus sich selbst erzeugen.

1. Kor 15,45 So steht auch geschrieben:„Der erste Mensch, Adam, wurde eine lebendige Seele“; der letzte Adam ein lebendig machender Geist.
1. Kor 15,46 Aber das Geistige war nicht zuerst, sondern das Natürliche, danach das Geistige.
1. Kor 15,47 Der erste Mensch ist von der Erde, von Staub; der zweite Mensch vom Himmel.
1. Kor 15,48 Wie der von Staub ist, so sind auch die, die von Staub sind; und wie der Himmlische, so sind auch die Himmlischen.
1. Kor 15,49 Und wie wir das Bild dessen von Staub getragen haben, so werden wir auch das Bild des Himmlischen tragen.

Das Wort Gottes wurde Fleisch
aber ER war kein Mensch vom Staub der Erde, ➡️➡️➡️ sodern vom Himmel

ER tat keine Sünde
ER kannte keine Sünde
IN IHM war keine Sünde

Lk 1,30 Und der Engel sprach zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria, denn du hast Gnade bei Gott gefunden;
Lu 1,31 und siehe, du wirst im Leib empfangen und einen Sohn gebären, und du sollst seinen Namen Jesus nennen.
Lu 1,32 Dieser wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden; und Gott der Herr wird ihm den Thron
 
seinesVaters David geben;
Lu 1,33 und er wird über das Haus Jakobs herrschen in Ewigkeit, und sein Reich wird kein Ende haben.

In Matthäus wird aber 
Josph, Sohn Davids genannt, das wird aber Maria als Levitin nicht.

Wie war Marias mit der Levitin
 ➡️​ Aaronitin Elisabeth verwandt?
Sie waren aus demselben Stamm = Levi!

Elisabeth war in hohen Alter, Maria war jung.

Lk 1,5 Es war in den Tagen des Herodes, des Königs von Judäa, ein gewisser Priester,
mit Namen Zacharias, aus der Abteilung Abijas; und seine Frau war von den 
Töchtern Aarons, und ihr Name war Elisabeth.

4. Mo 1,2 Nehmt die Summe der ganzen Gemeinde der Kinder Israel auf nach ihren Familien, nach ihren Vaterhäusern, nach der Zahl der Namen,
alle Männlichen nach ihren Köpfen;
4. Mo 1,3 von zwanzig Jahren und darüber, jeden, der zum Heer auszieht in Israel, die sollt ihr mustern nach ihren Heeren,
du und Aaron.
4. Mo 1,4 Und je ein Mann für den Stamm soll bei euch sein, ein Mann, der das Haupt von seinem Vaterhaus ist. LXX = patrimony
Vaterhaus ist. LXX =
 patrimony Das heist bei den Israeliten geht die Abstammung immer über den Vater nie über die Mutter.
(https://studybible.info/interlinear/Num)

Maria hatte keinen Vater aus dem Haus Davids!
Q. 6
Lu 1,39 Maria aber stand in selbigen Tagen auf und ging mit Eile nach dem Gebirge, in eine Stadt Judas;

Lu 1,40 und sie kam in das Haus des Zacharias und begrüßte die Elisabeth.

Lu 1,41 Und es geschah, als 
Elisabeth den Gruß der Maria hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leibe; und Elisabeth wurde mit Heiligem Geiste erfüllt
Lu 1,15; Lu 1,44

Lu 1,42
und rief aus mit lauter Stimme und sprach: Gesegnet<O. Gepriesen> bist du unter den Weibern, und gesegnet<O. Gepriesen>ist die Frucht deines Leibes!
Ri 5,24; Ps 45,3

Lu 1,43 Und woher mir dieses, daß die Mutter meines Herrn zu mir kommt?
Herrn: Joh 13,13; Joh 20,28

Lu 1,44 Denn siehe, wie die Stimme deines Grußes in meine Ohren drang, hüpfte das Kind vor Freude in meinem Leibe.
Lu 1,41

Lu 1,45 Und glückselig, die geglaubt hat, denn es wird zur Erfüllung kommen, was von dem Herrn zu ihr geredet ist! –
geglaubt: Joh 20,29

A. 6
gr. karpós Frucht Ist das was man sieht, also das Ergebnis. el bezeugt die Schwangerschaft der Maria ohne sexuellen Kontakt zu einem Mann

Der Herr Jesus ist weder durch das sündige Fleisch eines Mannes noch durch das sündige Fleisch einer Frau geworden. Vielmehr hat ihn Gott durch seinen Geist in Maria geschaffen.

Maria selbst betont die Ungewöhn­lichkeit ihrer jungfräulichen Schwanger­schaft:
„Da sprach Maria zu dem Engel: Wie soll das zugehen, da ich doch von keinem Mann weiss?“ Lk 1,34

Der Engel Gabriel erklärt die Zeugung von Jesus im Leib der Maria 
durch den Heiligen Geist:
„Der Engel antwortete und sprach zu ihr: Der heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten; darum wird auch das Heilige, das geboren wird, Gottes Sohn genannt werden.“ Lk 1,35
Das heißt, dass Gottes Geist in Maria Jesus entstehen lässt.
Das Wort Gottes bezeugt, dass auch Maria nur eingeschränkt Mutter war

Schon im Schöpfungsbericht, dessen Höhepunkt die Schaffung Adams war,
wird das Wirken des Heiligen Geistes genannt (
1. Mo 1,2; 2,7).

Der Herr Jesus existierte die neun Monate vor seiner Geburt bereits im Leib der Maria.
Der heilige Geist hat ihn in ihr gezeugt.

So erbte Jesus, geschaffen vom heiligen Geist, von seiner Mutter eben auch 
nicht ihr sündiges Wesen, das ihm zum Sünder gemacht hätte:
„Als er das noch bedachte, siehe, da erschien ihm der Engel des Herrn im Traum und sprach: Josef, du Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria, deine Frau, zu dir zu nehmen; denn was sie empfangen hat,
das ist von dem heiligen Geist. Mt 1,20
Die alte Lutherübersetzung macht es noch deutlicher, dass Jesus weder durch männlichen Samen noch durch ein weibliches Ei erschaffen wurde. Luther übersetzte: „denn das in ihr geboren ist, das ist von dem heiligen Geist.

Maria war nur die Person, die durch den natürlichen Vorgang des Wachsens von Jesus in ihrem Leib und die danach folgende natürliche Geburt, den allein aus Gott kommenden Menschen- und Gottessohn Jesus in die Welt bringt.

Sie ist das Gefäß gewesen, in dem der Gottes- und Menschensohn wurde.
 Sie war eine Leihmutter.

Nur so konnte er von jeder sündigen Erbschaft frei zur Welt kommen und die Sünden der anderen auf sich nehmen.
Das Psalmwort:

„Er hat zu mir gesagt: ‚Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt’“ (Ps 2,7), bezieht sich nicht nur auf die Präexistenz von Jesus, sondern prophetisch auch auf seine Menschwerdung in Maria.

Ambrosius von Mailand (339-397 n.Chr.) drückte es so aus:
„Es lenke niemand auf die Jungfrau ab;
Maria war der Tempel Gottes,
nicht der Gott des Tempels;
folglich ist allein der anzubeten,
der im Tempel war.

Q. 7​​

Apg 2,29 Brüder<wie [Kap. 1,16]>, es sei erlaubt, mit Freimütigkeit zu euch zu reden über den Patriarchen David, daß er sowohl gestorben als auch begraben ist, und sein Grab ist unter uns bis auf diesen Tag.
1. Kö 2,10

Apg 2,30 Da er nun ein Prophet war und wußte, daß Gott ihm mit einem Eide geschworen hatte, von
der Frucht seiner Lenden aufseinen Thron zu setzen,
Prophet: 2. Sam 23,2 Eid: Hebr 6,17; 2. Sam 7,12-16; 1. Kö 8,15; Ps 132,11

A. 7
Siehe: ➡️​ A. 3
Q. 8

Röm 1,1 Paulus, Knecht<O. Sklave; so auch später> Jesu Christi, berufener Apostel, abgesondert zum Evangelium Gottes
Knecht: Phil 1,1 Apostel: 1. Kor 1,1; Gal 1,1 ausgeson.: Apg 9,15; Gal 1,15-16

Röm 1,2 (welches er durch seine Propheten in heiligen Schriften zuvor verheißen hat)
Lu 1,70; Tit 1,2

Röm 1,3 über seinen Sohn, (der aus dem Samen Davids gekommen<Eig. geworden> ist
 dem Fleische nach,
Mt 1,1; 2. Sam 7,12; 1. Chr 17,11-14; Jer 23,5

Röm 1,4 und als Sohn Gottes in Kraft erwiesen<W. bestimmt> dem Geiste der Heiligkeit nach durch Totenauferstehung) Jesum Christum, unseren Herrn,
Apg 2,36; Eph 1,19-20; 1. Petr 3,18

Röm 1,5 (durch welchen wir Gnade und Apostelamt<Eig. Apostelschaft> empfangen haben für seinen Namen zum Glaubensgehorsam unter allen Nationen,
Gnade: Röm 15,15-18; 1. Kor 15,10 Aposteld.: 1. Kor 9,1-2 Glaubensg.: Apg 6,7

Röm 1,6 unter welchen auch ihr seid, Berufene Jesu Christi) –
Berufene: Röm 8,30; 2. Tim 1,9

Röm 1,7 allen Geliebten Gottes, berufenen Heiligen, die in Rom sind: Gnade euch und Friede von Gott, unserem Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
Heiligen: 1. Kor 1,2; 1. Thes 4,7 Gnade: 4. Mo 6,24-26; 2. Joh 1,3

A. 8
Analog siehe: ➡️ A. 5!

​​
Joseph hat aber Jesus nicht gezeugt.
Warum ist Jesus Sohn Davids? 
 weil Joseph der Sohn Davids ist.
Der Herr Jesus ist aus dem Heiligen Geist gezeugt,
Gott allein kann Fleisch und Blut aus sich selbst erzeugen.

1. Kor 15,45 So steht auch geschrieben: „Der erste Mensch, Adam, wurde eine lebendige Seele“; der letzte Adam ein lebendig machender Geist.
1. Kor 15,46 Aber das Geistige war nicht zuerst, sondern das Natürliche, danach das Geistige.
1. Kor 15,47 Der erste Mensch ist von der Erde, von Staub;
 der zweite Mensch vom Himmel.
1. Kor 15,48 Wie der von Staub ist, so sind auch die, die von Staub sind; und wie der Himmlische, so sind auch die Himmlischen.
1. Kor 15,49 Und wie wir das Bild dessen von Staub getragen haben, so werden wir auch das Bild des Himmlischen tragen.

Das Wort Gottes wurde Fleisch
aber ER war kein Mensch vom Staub der Erde, >>>> sodern vom Himmel

ER tat keine Sünde
ER kannte keine Sünde
IN IHM war keine Sünde

Lu 1,30 Und der Engel sprach zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria, denn du hast Gnade bei Gott gefunden;
Lu 1,31 und siehe, du wirst im Leib empfangen und einen Sohn gebären, und du sollst seinen Namen Jesus nennen.
Lu 1,32 Dieser wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden; und Gott der Herr wird ihm den Thron
 seines Vaters David geben;
Lu 1,33 und er wird über das Haus Jakobs herrschen in Ewigkeit, und sein Reich wird kein Ende haben.

In Matthäus wird aber 
Josph, Sohn Davids genannt, das wird aber Maria als Levitin nicht.

Wie war Marias mit der Levitin ➡️ Aaronitin Elisabeth verwandt?
Sie waren aus demselben Stamm = Levi!

Elisabeth war in hohen Alter, Maria war jung.

Lu 1,5 Es war in den Tagen des Herodes, des Königs von Judäa, ein gewisser Priester, mit Namen Zacharias, aus der Abteilung Abijas; und seine Frau war von den
 Töchtern Aarons, und ihr Name war Elisabeth.

4. Mo 1,2 Nehmt die Summe der ganzen Gemeinde der Kinder Israel auf nach ihren Familien, nach ihren Vaterhäusern, nach der Zahl der Namen,
alle Männlichen nach ihren Köpfen;
4. Mo 1,3 von zwanzig Jahren und darüber, jeden, der zum Heer auszieht in Israel, die sollt ihr mustern nach ihren Heeren,
du und Aaron.
4. Mo 1,4 Und je ein Mann für den Stamm soll bei euch sein, ein Mann, der das Haupt von seinem Vaterhaus ist. LXX = patrimony
Vaterhaus ist. LXX =
patrimony Das heist bei den Israeliten geht die Abstammung immer über den Vater nie über die Mutter.
(
https://studybible.info/interlinear/Num)

Maria hatte keinen Vater aus dem Haus Davids!
Q. 9
2. Tim 2,8 Halte im Gedächtnis Jesum Christum, auferweckt aus den Toten, aus dem Samen Davidsnach meinem Evangelium,
Samen: Joh 7,42; Röm 1,3; Röm 9,5 Evang.: Röm 2,16; 1. Kor 15,1

A. 9
Siehe die vorgängigen Antworten
Q. 10
Heb 2,14 Weil nun die Kinder Blutes und Fleisches teilhaftig sind, 𝗵𝗮𝘁 𝗮𝘂𝗰𝗵 𝗲𝗿 𝗶𝗻 𝗴𝗹𝗲𝗶𝗰𝗵𝗲𝗿 (𝗻𝗮𝗵𝗲𝗸𝗼𝗺𝗺𝗲𝗻𝗱𝗲𝗿) 𝗪𝗲𝗶𝘀𝗲 𝘁𝗲𝗶𝗹𝗴𝗲𝗻𝗼𝗺𝗺𝗲𝗻, damit er durch den Tod den zunichtemachte, der die Macht des Todes hat, das ist den Teufel.​​

A. 10
​​Siehe die vorgängigen Antworten
Im Herrn Jesus Christus
Hans Peter Wepf
1. Mose 15.6
Und er glaubte Jehova; und er rechnete es ihm zur Gerechtigkeit.
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:
 
h.p.wepf@bibelkreis.ch 

Jesu Geburt Rainer Wagner 

Das Wunder der Geburt unseres Herrn | Bibelbund

Themen  Predigten und Bibelarbeiten

Das Wunder der Geburt unseres Herrn

Der Glaube an die wunderbare Geburt von Jesus Christus als Sohn Gottes und Kind der Jungfrau Maria kann nicht aufgegeben werden. Wollen wir angesichts aktueller Infragestellungen konsequent bleiben, sollten wir den biblischen Sinn der Berichte über die Geburt von Jesus genau verstehen.

In einem Interview hat der frühere EKD-­Ratsvorsitzende Nikolaus Schneider gegenüber idea die Aussage im Glaubens­bekenntnis, dass Jesus Christus von einer Jungfrau geboren wurde, als für den Glauben „nicht entscheidend“ bezeichnet. Im Neuen Testament gebe es auch ein anderes „Modell“. Danach sei der Evangelist Markus der Ansicht gewesen, Gott habe Jesus erst bei der Taufe als seinen Sohn adoptiert. Den Einwand, dass die Adoptionslehre bereits von den Kirchenvätern als Irrlehre abgelehnt worden sei, tat Schneider mit dem Wort „geschenkt“ ab. Denn dann hätten die Kirchenväter auch den Bericht des Markus als Irrlehre verwerfen müssen.“1

Da die Jungfrauengeburt öffentlich­keits­wirk­sam regelmäßig vor Weih­nach­ten von Journalisten und verirrten Theologen infrage gestellt wird, ist es sinnvoll, sich mit dem Thema zu befassen, und zwar so, dass es auch Christen ohne theologisches Studium verstehen.

Allgemeiner Ausgangspunkt

Die Umstände der Geburt von Jesus sind von vielen Wundern begleitet, die die heilsgeschichtliche Bedeutung der Menschwerdung des Gottessohnes Jesus Christus besonders herausheben.

Da ist die Geburt im damals kleinen Ort Betlehem. Betlehem musste der Geburtsort von Jesus sein. Das war durch den Propheten Micha für Betlehem angekündigt:

„Und du, Bethlehem Efrata, die du klein bist unter den Städten in Juda, aus dir soll mir der kommen, der in Israel Herr sei, dessen Ausgang von Anfang und von Ewigkeit her gewesen ist.“ Mi 5,1

Also fügte es Gott so, dass die damalige Obrigkeit gerade in der Zeit der Geburt von Jesus eine Volkszählung durch­führen ließ, die jede Familie in den Ursprung­sort ­ihrer Sip­pe führte (Luk 2,1-2).

Die Flucht der Fa­milie des Herrn nach Ägypten, die spätere Rückkehr nach Na­zareth in Galiläa und selbst der grausame Kindermord Herodes I. waren Erfüllungen uralter Prophezeiungen (Hos 11,1, Jer 31,15, Mt 4,15.16, vgl. Mt 2.13ff).

Die Verkündigung der Geburt durch himmlische Boten (Luk 2,9-13), viele Begleitumstände der Geburt des Herrn sind übernatürlich und wunderbar.

Allerdings wurde und wird kaum ein biblisches Wunder so oft infrage gestellt, verlästert und bespöttelt wie das Wunder dieser Geburt, der sogenannten „Jungfrauengeburt“. Theologen wie Rudolf Bultmann und seine Nachfolger verbannten sie in das Reich der Mythologie.

Zwar wird die Jungfrauengeburt in weihnachtlichen Liedern, biblischen Text­lesungen, kirchlichen Glaubens­bekennt­­nissen und Liturgien besungen und genannt. Aber wenn sie erläutert werden soll, wird sie von liberalen Theologen bestritten, meist nur symbolisch gedeutet oder einfach nur ignoriert. Präses Schneider steht, wie viele heutige Theologen fast aller Konfessionen, in deren Tradition.

Bibeltreue Christen gehen zwar von der Wahrheit der Jungfrauengeburt aus, aber auch ihnen ist die Wichtigkeit dieses Wunders und seiner Bedeutung für Gottes Erlösungswerk oft nicht klar. Um Hilfe zum Verstehen dieser Lehre zu geben, möchte ich hier in einfachen Worten den Hintergrund erläutern.

1. Die Bibel bezeugt die Jungfrauengeburt mit vielen Aussagen

Auch wenn mancher Theologe meint, die Jungfrauengeburt sei eine Randlehre der Bibel oder gar dem Heidentum entlehnt (Bultmann), finden wir sie sowohl im Alten wie im Neuen Testament häufig angedeutet oder auch klar bezeugt. Hier einige wichtige biblische Belege:

1.1 Die prophetische Ankündigung der Jungfrauengeburt im AT

Schon im Paradies wird der Erlöser angekündigt, der die Menschen aus der Macht des Teufels und der Gefangenschaft der Sünde befreit. Er wird beschrieben als der, welcher der Schlange (Satan) den Kopf zertritt. Er wird als Nachkomme einer Frau benannt. Ein menschlicher Vater wird anders als bei allen sonstigen Geburten in der Bibel nicht genannt:

„Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und dem Weibe und zwischen deinem Nachkommen und ihrem Nachkommen; der soll dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen.“ 1Mo 3,15

Am deutlichsten wird die Jungfrauengeburt bei Jesaja ca. 700 Jahre vor Christus erwähnt:

„Darum wird euch der HERR selbst ein Zeichen geben: Siehe, eine Jungfrau ist schwanger und wird einen Sohn gebären, den wird sie nennen Immanuel.“ Jes 7,14

Die von liberalen Auslegern erwähnte Übersetzungsmöglichkeit des Wortes Jungfrau mit „junge Frau“ ist total abwegig, weil eine Geburt durch eine junge Frau kein Zeichen wäre. Die Geburt durch eine alte Frau wie Sara, der Frau Abrahams, oder Elisabeth, der Mutter Johannes des Täufers, wäre eventuell ein Zeichen, aber nicht die Geburt durch eine junge Frau.

1.2 Die historische Ankündigung in den Berichten der Evangelisten

Matthäus, der als Jesusjünger Infor­mationen sowohl von Maria wie auch von Jesus hatte, wusste von den Zweifeln Josefs an dem Wunder der Empfängnis Marias und von der Offenbarung durch einen Engel, indem er Josef den Hintergrund der Schwangerschaft von Maria erklärt:

„Als er das noch bedachte, siehe, da erschien ihm der Engel des Herrn im Traum und sprach: Josef, du Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria, deine Frau, zu dir zu nehmen; denn was sie empfangen hat, das ist von dem heiligen Geist.“ Mt 1,20

Lukas, ein Arzt (Kol 4,14), der schon aufgrund seines Berufes kritisch nachfragte und genaue Quellenstudien (Luk 1,3) für die Erstellung seines Evangeliums betrieben hatte, erwähnt Marias Frage, wie sie ohne sexuellen Kontakt schwanger werden kann, und die Antwort darauf:

„Da sprach Maria zu dem Engel: Wie soll das zugehen, da ich doch von keinem Mann weiß? Der Engel antwortete und sprach zu ihr: Der heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten; darum wird auch das Heilige, das geboren wird, Gottes Sohn genannt werden.“ Lk 1,34-35

1.3 Der Hinweis auf dieses Wunder bei Paulus

Paulus erwähnt im Rückblick auf die Geburt von Jesus ebenfalls nur seine Mutter: „Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau und unter das Gesetz getan.“ Gal 4,4

2. Die Notwendigkeit der Jungfrauengeburt für unser Heil

2.1 Nur ein sterblicher Mensch war in der Lage, uns von der Verdammnis zu retten

Die Strafe für die Sünde der Menschen ist der Tod (Ps 90,7, Röm 6,23), der irdische und der ewige Tod (Offb 20,6). Die Todesstrafe, zu der wir sündigen Menschen verurteilt sind, konnte nur ein sterblicher Stellvertreter auf sich nehmen. Die Bibel redet im AT vom Blut eines Opfers, das nötig ist, um die Schuld der Sünder auf sich zu nehmen. Jesus wird vom Propheten Johannes dem Täufer als dieses Lamm Gottes bezeichnet (Joh 1,29). Jesaja erklärt die Übernahme der Strafe durch den Menschen Jesus prophetisch (Jes 53,5). Gott hätte in einer göttlichen Gestalt, in der er unsterblich ist (1Tim 6,16), diese Strafe nicht übernehmen können, da er ja nicht sterben kann. Deshalb musste Gott in Jesus Mensch werden (Joh 1,1.14). Durch seine Menschwerdung wurde der Gott Jesus fähig, für uns zu sterben.

2.2 Nur ein sündloser Mensch konnte die Sünde der Welt auf sich nehmen

Ein normaler Mensch hätte nie die Strafe für die Sünden eines anderen Menschen tragen können. Jeder Mensch muss für die eigenen Sünden bezahlen, weil jeder Mensch ein todeswürdiger Sünder ist (Ps 14,3; Röm 3,23).

2.3 Nur der ewige Gott war in der Lage, die Menschheit zu retten

Selbst wenn es einen sündlosen Menschen gäbe, hätte dieser doch nur die Schuld eines einzigen Mitmenschen übernehmen können. Denn sein Leben wäre nicht mehr wert als das Leben des Gegenübers. Gottes Leben aber ist mehr wert als das Leben der ganzen Welt. Und Gott wählte diesen Weg (2Kor 5,19).

Um uns zu erlösen, legte Jesus seine göttliche Unsterblichkeit ab und nahm einen menschlichen, sterblichen Körper an. In diesem Körper, den er im Leib der Maria bekam, konnte er für uns den nötigen Dienst des stellvertretenden Sterbens übernehmen.

Paulus erklärt es so:

„Er, der in göttlicher Gestalt war, hielt es nicht für einen Raub, Gott gleich zu sein, sondern entäußerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an, ward den Menschen gleich und der Erscheinung nach als Mensch erkannt. Er erniedrigte sich selbst und ward gehorsam bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz.“ Phil 2,6-8

3. Die Bindung an die Sünde ist uns Menschen von unseren Vorfahren vererbt

Nun steht die Frage, ob Jesus nicht auch durch natürliche Zeugung in die Welt hätte kommen können.

3.1 Alle Menschen sind seit Zeugung und Geburt Sünder

An der menschlichen Sexualität ist an sich nichts Sündiges. Sie ist von Gott miterschaffen und wird, wenn sie nicht in sündigen Zusammenhängen praktiziert wird, in der Bibel nur positiv erwähnt (1Mo 1,31). Das Problem ist nicht die Sexualität an sich. Das Problem ist, dass durch die natürliche Zeugung die sündige – menschliche Art der Eltern weitergegeben wird. Jeder Mensch hat von Kind auf den Hang zum Sündigen in seinem Fleisch (Röm 7,21-24):

„Ich sehe aber ein anderes Gesetz in meinen Gliedern, das widerstreitet dem Gesetz in meinem Gemüt und hält mich gefangen im Gesetz der Sünde, das in meinen Gliedern ist.“ Röm 7,23

Menschen ererben von ihren Eltern körperliche und seelische Eigenschaften, zum Beispiel Augenfarbe, körperliche Gestalt usw. Ebenso erben sie auch das „Sünder-sein“.

3.2 Empfängnis und Geburt tragen die Sünde in die nachfolgenden Generationen

Natürliche Zeugung bringt die Zeugung eines Sünders hervor. Von Menschen kommen Menschen. Von Sündern kommen Sünder: „Siehe, ich bin als Sünder geboren, und meine Mutter hat mich in Sünden empfangen.“ Ps 51,7

Durch eine natürliche Zeugung hätte Jesus das „Sündigen müssen“ geerbt und wäre unfähig geworden, für die Sünde anderer zu sterben. Er hätte für seine eigene Sünde sterben müssen.

4. Damit Jesus der Erlöser werden konnte, durfte er keinen Vater und auch keine normale Mutter haben

Wäre Jesus wie wir geboren, hätte er uns nicht erlösen können.

4.1 Die Bibel bezeugt die Schwangerschaft der Maria ohne sexuellen Kontakt zu einem Mann

Jesus ist weder durch das sündige Fleisch eines Mannes noch durch das sündige Fleisch einer Frau geworden. Vielmehr hat ihn Gott durch seinen Geist in Maria geschaffen.

Maria selbst betont die Ungewöhn­lichkeit ihrer jungfräulichen Schwanger­schaft: „Da sprach Maria zu dem Engel: Wie soll das zugehen, da ich doch von keinem Mann weiß?“ Lk 1,34

Der Engel Gabriel erklärt die Zeugung von Jesus im Leib der Maria durch den Heiligen Geist:

„Der Engel antwortete und sprach zu ihr: Der heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten; darum wird auch das Heilige, das geboren wird, Gottes Sohn genannt werden.“ Lk 1,35

Das heißt, dass Gottes Geist in Maria Jesus entstehen lässt.

4.2 Die Bibel bezeugt, dass auch Maria nur eingeschränkt Mutter war

Schon im Schöpfungsbericht, dessen Höhepunkt die Schaffung Adams war, wird das Wirken des Heiligen Geistes genannt (1Mo 1,2; 2,7).

Jesus existierte die neun Monate vor seiner Geburt bereits im Leib der Maria. Der heilige Geist hat ihn in ihr geschaffen. So erbte Jesus, geschaffen vom heiligen Geist, von seiner Mutter eben auch nicht ihr sündiges Wesen, das ihm zum Sünder gemacht hätte:

„Als er das noch bedachte, siehe, da erschien ihm der Engel des Herrn im Traum und sprach: Josef, du Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria, deine Frau, zu dir zu nehmen; denn was sie empfangen hat, das ist von dem heiligen Geist.“ Mt 1,20

Die alte Lutherübersetzung macht es noch deutlicher, dass Jesus weder durch männlichen Samen noch durch ein weibliches Ei erschaffen wurde. Luther übersetzte: „denn das in ihr geboren ist, das ist von dem heiligen Geist.“

Maria war nur die Person, die durch den natürlichen Vorgang des Wachsens von Jesus in ihrem Leib und die danach folgende natürliche Geburt, den allein aus Gott kommenden Menschen- und Gottessohn Jesus in die Welt bringt.

Sie ist das Gefäß gewesen, in dem der Gottes- und Menschensohn wurde. Nur so konnte er von jeder sündigen Erbschaft frei zur Welt kommen und die Sünden der anderen auf sich nehmen. Das Psalmwort: „Er hat zu mir gesagt: ‚Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt’“ (Ps 2,7), bezieht sich nicht nur auf die Präexistenz von Jesus, sondern prophetisch auch auf seine Menschwerdung in Maria.
Ambrosius von Mailand (339-397 n.Chr.) drückte es so aus:

„Es lenke niemand auf die Jungfrau ab; Maria war der Tempel Gottes, nicht der Gott des Tempels; folglich ist allein der anzubeten, der im Tempel war.“2 

4.3 Jesus blieb ein sündloser Mensch

Obwohl Jesus die härtesten Versuchungen zu bestehen hatte, fiel er nie in Sünde.

„Denn wir haben nicht einen Hohen­priester, der nicht könnte mitleiden mit unserer Schwachheit, sondern der versucht worden ist in allem wie wir, doch ohne Sünde.“ Hebr 4,15

Satan versuchte, Jesus bis zum letzten Atemzug zu Fall zu bringen. Aber Jesus fiel nie. Auch seine ärgsten Feinde konnten ihm keine Sünde nachsagen (Joh 8,46).

Zusammengefasst: Die Sünde, die jeder Mensch durch die Generationen in sich hat, brachte den Tod über alle Menschen. Gott aber hat sich mit diesem Verhängnis seiner Geschöpfe nicht abgefunden. Er hat einen Heilsweg gefunden. Gott gab seinen sündlosen Sohn für uns in den Tod (Joh 3,16). Sein Sohn war Gott und Mensch und konnte durch sein menschliches Wesen für uns sterben und durch sein göttliches Wesen eine Rettung für alle Menschen schaffen. Sündloser Mensch aber konnte er nur werden durch das Wunder seiner Geburt. Die Jungfrauengeburt ist eine Voraussetzung für das Erlösungswerk unseres Herrn, das am Kreuz vollendet wurde.

  1. http://www.zeltmacher-nachrichten.eu/content/ekd-vorsitzender-schneider-hinterfragt-die-jungfrauengeburt 

  2. Zitiert nach: Schnepper, Arndt. Zank­äpfel der Kirche – 99 Streitigkeiten der Kirchengeschichte. Wuppertal: R. Brockhaus: S. 48.