Fragen und Antworten

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Markus 10,13–16 – „Lasst die Kinder zu mir kommen“




Das Reich Gottes wird nicht erarbeitet, sondern empfangen
– wie von einem Kind. Jesus weist das Hindern zurück, lädt ein und segnet reichlich.
Kindlicher Glaube, Demut und Vertrauen sind das Tor zu seiner Königsherrschaft.

Markus 10,13–16 – „Lasst die Kinder zu mir kommen“

1) Lesetext / Vers-für-Vers-Auslegung (Elberfelder 1905, mit Grundtext)

Einleitung

Direkt nach der Lehre über Ehe und Treue (10,1–12) folgt die Szene mit den Kindern. Heilsgeschichtlich verbindet der Herr damit das Reich Gottes nicht mit Rang, Leistung oder Reife, sondern mit kindlicher Abhängigkeit und Vertrauen.


Vers 13 – Bringen und Hindern

Und sie brachten Kinder zu ihm, damit er sie anrühre; die Jünger aber fuhren die an, die sie brachten.


Vers 14 – Jesu Entrüstung und Einladung

Als aber Jesus es sah, ward er unwillig und sprach zu ihnen: Lasst die Kinder zu mir kommen … denn solcher ist das Reich Gottes.


Vers 15 – Das Gesetz des Reiches

Wahrlich, ich sage euch: Wer das Reich Gottes nicht annimmt wie ein Kind, wird keinesfalls hineingehen.


Vers 16 – Der segnende Christus

Und er nahm sie in die Arme, legte die Hände auf sie und segnete sie.


Heilsgeschichtliche Linie


Geistliche Anwendung (kurz)