Fragen und Antworten

00448 Markus 13,28–31 – Das Gleichnis vom Feigenbaum



Der Feigenbaum lehrt: Wenn die Zweige weich werden und Blätter spriessen, ist der Sommer nahe.
So kündigen die Zeichen die Nähe der Vollendung an.
Himmel und Erde vergehen, doch Jesu Worte nicht.





Markus 13,28–31 – Das Gleichnis vom Feigenbaum

(Elberfelder 1905; mit Grundtext, heilsgeschichtlicher Linie und geistlicher Anwendung)


🕊️ Vers-für-Vers-Auslegung

V. 28 – Die Lektion am Feigenbaum

„Vom Feigenbaum aber lernt das Gleichnis: Wenn sein Zweig schon weich wird und die Blätter hervorbricht, erkennt ihr, dass der Sommer nahe ist.“

V. 29 – So auch ihr …

„So auch ihr: wenn ihr dies geschehen seht, so erkennt, dass es nahe ist, an den Türen.“

V. 30 – Diese Generation

„Wahrlich, ich sage euch: Dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis dies alles geschehen ist.“

V. 31 – Unvergängliches Wort

„Der Himmel und die Erde werden vergehen, meine Worte aber werden nicht vergehen.“


🔥 Heilsgeschichtliche Linie

  1. Feigenbaum = Israel: Neubelebung (Rückkehr, Sammlung) kündigt die Nähe der Vollendung an.

  2. Zeichenfolge (V. 14–27) → Nahe vor der Tür (V. 29).

  3. Bewahrtes Volk (V. 30) & bewahrtes Wort (V. 31): Gottes Ratschluss ist unzerstörbar.


🌿 Geistliche Anwendung