Fragen und Antworten
00492 Wiedergeborene hassen nicht – ausser
die Sünde

„Wer sagt, dass er im Licht sei, und hasst seinen Bruder, ist in der Finsternis bis jetzt.“
(1. Johannes 2,9)
„Wir wissen, dass wir aus dem Tod in das Leben übergegangen sind, weil wir die Brüder lieben. Wer den Bruder nicht liebt, bleibt in dem Tod. Jeder, der seinen Bruder hasst, ist ein Menschenmörder.“
(1. Johannes 3,14–15)
→
Johannes stellt klar: Hass auf einen Bruder = Zeichen des
Todes, nicht des
Lebens.
Ein echter Christ kann in Bitterkeit oder Unversöhntheit fallen –
aber verharrender Hass ist
kein Kennzeichen eines Wiedergeborenen.
„Die Furcht Jehovas ist, das Böse zu hassen.“
(Sprüche 8,13)
„Ihr, die den Jehova liebt, hasst das Böse!“
(Psalm 97,10)
„Hasst das Böse und liebt das Gute!“
(Amos 5,15)
„Ihr habt die Sünde geliebt – darum werde ich euch richten“, sagt Jehova (nach Sinngehalt Hosea 4 und Jesaja 5)
→ Der Gläubige hasst nicht den Sünder, sondern seine Sünde. Er kann sogar über den Sünder weinen, wie der Herr Jesus über Jerusalem weinte (Lukas 19,41).
„Die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist.“
(Römer 5,5)
„Liebt eure Feinde.“ (Matthäus 5,44)
→ Ein Wiedergeborener kann nicht dauerhaft hassen, weil in ihm das Wesen Gottes – Liebe in Wahrheit und Heiligkeit – wohnt.
| Bereich | Haltung des Wiedergeborenen |
|---|---|
| Gegenüber Geschwistern | Liebe, selbst bei Konflikten (keine dauerhafte Hasshaltung) |
| Gegenüber Weltmenschen | Freundliches Zeugnis, kein Hass – höchstens göttlicher Schmerz und klare Trennung |
| Gegenüber der Sünde | Klare Ablehnung und Hass – ohne Kompromiss |
„Jehova liebt Gerechtigkeit – du hast Gerechtigkeit geliebt und Gesetzlosigkeit gehasst.“
(Hebräer 1,9 über den Herrn Jesus)
👉
Also ja – ein wiedergeborener Christ
kann nicht hassen, ausser das, was Gott hasst: die Sünde, nicht den Sünder.
Wiedergeborene hassen nicht – ausser die Sünde
Ein Kennzeichen des neuen Lebens ist die Liebe – insbesondere zu den Geschwistern. Dauerhafter Hass auf Menschen passt nicht zum Wesen Gottes im Wiedergeborenen. Hass auf die Sünde hingegen ist geboten.
1Joh 2,9: „Wer sagt, dass er im Licht sei, und hasst seinen Bruder, ist in der Finsternis bis jetzt.“
1Joh 3,14–15: „Wir wissen, dass wir aus dem Tod in das Leben übergegangen sind, weil wir die Brüder lieben … Jeder, der seinen Bruder hasst, ist ein Menschenmörder.“
Röm 5,5: „Die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist.“
Mt 5,44: „Liebt eure Feinde …“
Ps 97,10; Spr 8,13; Am 5,15: „Hasst das Böse … liebt das Gute!“
Hebr 1,9 (über Christus): „Du hast Gerechtigkeit geliebt und Gesetzlosigkeit gehasst.“
Wer aus Gott ist, liebt (1Joh): Die brüderliche Liebe ist ein Prüfstein echten Lebens. Verharrender Hass zeigt geistliche Finsternis, nicht Licht.
Christus-förmig leben: Der Herr liebt Menschen (sogar Feinde) – und hasst zugleich die Sünde. So ist auch unsere Haltung: Sünder lieben, Sünde hassen.
Seelsorgerliche Anwendung:
Bei Verletzungen: Vergib, suche Versöhnung (Eph 4,31–32).
Gegen Sünde: Klares Nein, aber ohne Menschenverachtung (Jud 22–23).
Prüfe dein Herz: Nähre keine Bitterkeit; bitte den Herrn um Liebe in Wahrheit (Phil 1,9–10).
Wiedergeborne hassen nicht Menschen – sie hassen die Sünde.
(vgl. 1Joh 3,14–15; Ps 97,10)