Fragen und Antworten

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00519 Evangelistische Fragen zum Johannes- Evangelium   Elb2023  https://www.bibelkreis.ch/Johannes%20Evangelium/ohne_titel_12.html


 

Evangelistische Fragen zu Johannes 1

1. Einführung – Wer ist Jesus?

  1. Wer ist nach Vers 1 der, der „am Anfang war“ – und was bedeutet das für dich persönlich?

  2. Was unterscheidet „das Wort“ von einem gewöhnlichen Menschen? (V. 1–2)

  3. Was bedeutet es, dass „alles durch ihn geworden ist“? (V. 3)

  4. Wenn in Vers 4 steht, „in ihm war Leben“ – welches Leben ist gemeint?


2. Licht und Finsternis

  1. Warum nennt Johannes Jesus „das Licht der Menschen“? (V. 4–5)

  2. Was meint der Ausdruck „die Finsternis hat es nicht erfasst“ – erlebst du diese Spannung heute? (V. 5)

  3. Was sagt dir die Tatsache, dass Johannes (der Täufer) nicht das Licht, sondern nur ein Zeuge war? (V. 6–8)


3. Aufnahme oder Ablehnung

  1. Warum kam Jesus „in das Seine“, und warum nahmen ihn die Seinen nicht an? (V. 10–11)

  2. Was bedeutet es, „ihn aufzunehmen“ – und was geschieht, wenn man es tut? (V. 12)

  3. Was heißt es, „aus Gott geboren“ zu sein? (V. 13)


4. Die Menschwerdung Christi

  1. Was löst der Satz „das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns“ in dir aus? (V. 14)

  2. Warum ist es wichtig, dass Jesus „voll Gnade und Wahrheit“ ist? (V. 14)

  3. Welche Bedeutung hat es, dass „niemand Gott je gesehen hat“, aber der Sohn ihn kundgemacht hat? (V. 18)


5. Zeugnis und Nachfolge

  1. Welche Haltung zeigt Johannes der Täufer, als er sagt: „Ich bin nicht der Christus“? (V. 20)

  2. Warum nennt Johannes Jesus „das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt wegnimmt“? (V. 29)

  3. Was bedeutet es, dass der Geist auf ihm blieb? (V. 32–33)

  4. Was meint Johannes, wenn er sagt: „Ich habe gesehen und habe bezeugt, dass dieser der Sohn Gottes ist“? (V. 34)


6. Erste Begegnungen mit Jesus

  1. Warum fragen die ersten Jünger Jesus: „Wo hältst du dich auf?“ (V. 38) – was suchen sie wirklich?

  2. Was bedeutet es, dass Andreas „seinen Bruder Simon fand und sagte: Wir haben den Messias gefunden“? (V. 41)

  3. Wie spricht dich das persönliche Wort Jesu an Nathanael an: „Ehe dich Philippus rief, als du unter dem Feigenbaum warst, sah ich dich“? (V. 48)


💬 Tipp zur Anwendung

Diese Fragen können:

Evangelistische Fragen zu Johannes 2

1. Die Hochzeit zu Kana (Verse 1–11)

  1. Warum wurde Jesus gerade zu einer Hochzeit eingeladen – was zeigt das über ihn?

  2. Was bedeutet es, dass „die Mutter Jesu“ seine Hilfe suchte, obwohl der Wein ausging?

  3. Wie reagiert Jesus auf Maria – was meint er mit: „Meine Stunde ist noch nicht gekommen“ (V. 4)?

  4. Warum gehorchen die Diener auf Marias Wort: „Was er euch sagt, das tut“ (V. 5)?

  5. Was zeigt uns das Wunder der Verwandlung von Wasser in Wein über die Macht Jesu?

  6. Was könnte das Wasser in den steinernen Krügen (V. 6) symbolisieren – und was der Wein?

  7. Warum nennt der Speisemeister den neuen Wein „besser“ als den ersten – was will Gott uns dadurch lehren?

  8. Wie wird in Vers 11 beschrieben, was dieses Wunder offenbarte – und was bedeutete es für die Jünger?


2. Die Reinigung des Tempels (Verse 12–22)

  1. Warum geht Jesus nach Jerusalem in den Tempel – was erwartete er dort zu finden?

  2. Wie reagiert er, als er den Handel im Tempel sieht – was zeigt das über seinen Eifer für Gott?

  3. Was bedeutet das Wort aus Psalm 69,10: „Der Eifer um dein Haus hat mich verzehrt“ (V. 17)?

  4. Warum fordern die Juden von ihm ein „Zeichen“ (V. 18)?

  5. Was meint Jesus mit dem Satz: „Brecht diesen Tempel ab, und in drei Tagen werde ich ihn aufrichten“ (V. 19)?

  6. Warum verstanden die Juden seine Worte nicht, und worauf weist Jesus tatsächlich hin? (V. 21)

  7. Was zeigt die Reaktion der Jünger in Vers 22 – wie verband sich ihr Glaube mit dem Wort Gottes?


3. Die Menschen und ihr Herz (Verse 23–25)

  1. Viele glaubten an seinen Namen, „da sie die Zeichen sahen“ – war das echter Glaube? (V. 23)

  2. Warum vertraute sich Jesus diesen Menschen nicht an? (V. 24)

  3. Was offenbart das über das Herz des Menschen, selbst wenn er beeindruckt ist von Gottes Wundern?

  4. Was meint Vers 25, dass Jesus „wusste, was im Menschen war“ – wie spricht dich das persönlich an?

  5. Wenn Jesus dein Herz kennt, was bedeutet das für dein Verhältnis zu ihm – Vertrauen oder Furcht?


💬 Hinweis zur Anwendung

Diese Fragen helfen,

Evangelistische Fragen zu Johannes 3

1. Nikodemus sucht das Gespräch (Verse 1–3)

  1. Wer war Nikodemus, und warum kam er bei Nacht zu Jesus?

  2. Was sagt uns das über seinen inneren Zustand oder seine Suche?

  3. Warum erkennt Nikodemus Jesus als „Lehrer, von Gott gekommen“ – und doch versteht er ihn nicht?

  4. Was bedeutet Jesu Wort: „Wenn jemand nicht von Neuem geboren wird, kann er das Reich Gottes nicht sehen“ (V. 3)?


2. Die neue Geburt (Verse 4–8)

  1. Warum versteht Nikodemus die „neue Geburt“ zunächst nur körperlich?

  2. Was meint Jesus mit „aus Wasser und Geist geboren“? (V. 5)

  3. Wie erklärt Jesus das Wirken des Geistes mit dem Wind? (V. 8)

  4. Was zeigt uns das über die Unabhängigkeit und Freiheit des Wirkens Gottes?


3. Himmlische Wahrheit (Verse 9–15)

  1. Warum fragt Nikodemus: „Wie kann dies geschehen?“ (V. 9)

  2. Was bedeutet Jesu Vorwurf: „Ihr nehmt unser Zeugnis nicht an“ (V. 11)?

  3. Warum kann nur der vom Himmel herabgestiegene Sohn des Menschen über himmlische Dinge reden? (V. 13)

  4. Was ist die Bedeutung der Schlange in der Wüste, die Mose erhöhte? (V. 14; vgl. 4. Mose 21)

  5. Was bedeutet es, „den Sohn des Menschen zu glauben“, damit man ewiges Leben hat? (V. 15)


4. Gottes Liebe und das Gericht (Verse 16–21)

  1. Wie würdest du den bekannten Vers 16 in deinen eigenen Worten wiedergeben?

  2. Was zeigt dir dieser Vers über das Herz Gottes – und über deine eigene Stellung vor ihm?

  3. Warum wird der, der nicht glaubt, „schon gerichtet“? (V. 18)

  4. Was bedeutet es, dass Menschen „die Finsternis mehr lieben als das Licht“? (V. 19)

  5. Was bewirkt das Licht im Leben eines Menschen, der die Wahrheit tut? (V. 21)


5. Johannes der Täufer bezeugt den Sohn (Verse 22–36)

  1. Warum freut sich Johannes, dass Jesus zunimmt, und er selbst abnimmt? (V. 30)

  2. Wie fasst Vers 36 die ganze Botschaft dieses Kapitels zusammen – was bedeutet das für dich persönlich?


💬 Zur Anwendung

Diese Fragen helfen, das Herzstück des Evangeliums zu erfassen:

Evangelistische Fragen zu Johannes 4

1. Jesus und die Frau am Jakobsbrunnen (Verse 1–9)

  1. Warum „musste“ Jesus durch Samaria ziehen? (V. 4)

  2. Was sagt dir die Tatsache, dass Jesus müde und durstig war – was zeigt das über seine Menschheit?

  3. Warum sucht Jesus gerade diese Frau am Brunnen auf – eine Samariterin und dazu allein?

  4. Was will Jesus mit seiner Bitte „Gib mir zu trinken“ erreichen? (V. 7)

  5. Warum wundert sich die Frau, dass ein Jude mit ihr redet? (V. 9)


2. Das lebendige Wasser (Verse 10–15)

  1. Was meint Jesus mit der Gabe Gottes und dem „lebendigen Wasser“? (V. 10)

  2. Warum versteht die Frau seine Worte zunächst nur äußerlich?

  3. Was bedeutet es, dass das Wasser, das Jesus gibt, „eine Quelle des Wassers wird, das ins ewige Leben quillt“? (V. 14)

  4. Welche Sehnsucht zeigt sich in der Bitte der Frau: „Herr, gib mir dieses Wasser“? (V. 15)


3. Die Offenbarung des Herzens (Verse 16–26)

  1. Warum sagt Jesus: „Rufe deinen Mann“ – was will er damit berühren? (V. 16)

  2. Wie reagiert die Frau, als Jesus ihr Leben offenlegt – was zeigt das über sein Wissen? (V. 19)

  3. Warum lenkt sie das Gespräch auf die Frage nach dem richtigen Ort der Anbetung? (V. 20)

  4. Was bedeutet Jesu Antwort: „Gott ist Geist, und die ihn anbeten, müssen in Geist und Wahrheit anbeten“? (V. 24)

  5. Wie offenbart sich Jesus schließlich als der Messias? (V. 26)


4. Zeugnis und Ernte (Verse 27–42)

  1. Warum lassen die Jünger sich verwundern, dass Jesus mit einer Frau redet? (V. 27)

  2. Was bewirkt das Gespräch in der Frau – warum lässt sie ihren Krug stehen und läuft in die Stadt? (V. 28–29)

  3. Was meint Jesus mit den Worten: „Meine Speise ist, dass ich den Willen dessen tue, der mich gesandt hat“? (V. 34)

  4. Wie deutet Jesus die Ernte auf die geistliche Frucht des Evangeliums? (V. 35–38)

  5. Warum glauben die Samariter nicht nur wegen des Zeugnisses der Frau, sondern wegen seines Wortes? (V. 41–42)

  6. Was bedeutet ihr Bekenntnis: „Dieser ist wahrhaftig der Heiland der Welt“ – auch für dich persönlich? (V. 42)


💬 Zur Anwendung

Diese Fragen führen den Leser Schritt für Schritt:

Evangelistische Fragen zu Johannes 5

1) Teich Bethesda: Gnade für den Hilflosen (V. 1–9)

  1. Was zeigt der Ort Bethesda („Haus der Gnade“) über Gottes Herz gegenüber Leidenden?

  2. Warum betont der Text, dass der Mann 38 Jahre krank war – welche Hoffnung spricht Jesus einem so Langzeit-Leidenden zu?

  3. Was meint Jesu Frage: „Willst du gesund werden?“ – warum stellt er diese scheinbar offensichtliche Frage?

  4. Der Kranke schaut auf Mittel (Wasser, Helfer) statt auf die Person Jesu. Woran schaust du, wenn du Hilfe brauchst?

  5. Was sagt dir Jesu Wort der Autorität: „Steh auf, nimm deine Liege und geh“ – was kann sein Wort heute in deinem Leben bewirken?

2) Reaktion und Verantwortung (V. 9–15)

  1. Warum stößt die Heilung auf Widerstand, nur weil sie am Sabbat geschah – was kann religiöse Regelhaftigkeit blind machen?

  2. Jesus findet den Mann später im Tempel und sagt: „Sündige nicht mehr“ – was zeigt das über Heilung und Heiligung?

  3. Der Geheilte berichtet den Juden von Jesus – wie natürlich fließt Zeugnis aus erlebter Gnade?

3) Der Sohn und der Vater (V. 16–23)

  1. Warum verfolgen die Juden Jesus – zunächst wegen des Sabbats, dann wegen der Gleichstellung mit Gott (V. 18)?

  2. Was bedeutet Jesu Wort: „Der Sohn kann nichts von sich selbst tun, außer was er den Vater tun sieht“ (V. 19) – welches Bild von vollkommenem Gehorsam entsteht hier?

  3. „Denn der Vater liebt den Sohn und zeigt ihm alles“ (V. 20) – wie hilft dir diese Liebe, Jesus zu vertrauen?

  4. Was bedeutet, dass der Vater dem Sohn auch das Gericht gegeben hat (V. 22) – warum ist es gnädig, dass Jesus Richter ist?

  5. „Damit alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren“ (V. 23) – was sagt das über die Gottheit Christi?

4) Leben aus dem Wort – Jetzt! (V. 24–27)

  1. Was verspricht Jesus in V. 24 dem, der sein Wort hört und glaubt: Welche drei Verben (hören–glauben–haben) markieren den Weg zum ewigen Leben?

  2. „Er kommt nicht ins Gericht, sondern ist aus dem Tod zum Leben hindurchgedrungen“ – wie verändert diese Zusage deine Sicht auf Gegenwart und Zukunft?

  3. Was bedeutet, dass der Sohn Vollmacht hat, Gericht zu halten, weil er der Sohn des Menschen ist (V. 27)?

5) Auferstehung und Gewissheit (V. 28–30)

  1. Jesus spricht von zwei Auferstehungen (zum Leben / zum Gericht) – warum ist das Evangelium heute so dringend?

  2. Wenn Jesus „nach dem Willen dessen, der mich gesandt hat“ richtet (V. 30), welche Sicherheit gibt das dem Glaubenden – und welche Warnung dem Gleichgültigen?

6) Vierfache Zeugnisse für Jesus (V. 31–47)

  1. Welche Zeugen bestätigt Jesus: (a) Johannes der Täufer, (b) seine Werke, (c) der Vater, (d) die Schriften Moses – welches dieser Zeugnisse spricht dich persönlich am stärksten an, und warum?

  2. „Wenn ihr Mose glaubtet, so würdet ihr mir glauben; denn von mir hat er geschrieben“ (V. 46) – was bedeutet das für dein Vertrauen in die ganze Schrift und in Christus als ihren Mittelpunkt?


💬 Zur Anwendung

Dieses Kapitel konfrontiert uns mit Jesu Autorität (heilt, lehrt, richtet) und seiner Einheit mit dem Vater. Die Frage ist nicht nur: „Wurde ein Wunder getan?“, sondern: „Wer ist Jesus für mich – jetzt?“

Evangelistische Fragen zu Johannes 6

1) Die Speisung der Fünftausend (V. 1–15)

  1. Warum folgt die Volksmenge Jesus – suchen sie Zeichen oder die Wahrheit? (V. 2)

  2. Was zeigt uns Jesu Frage an Philippus: „Woher sollen wir Brote kaufen?“ (V. 5) über seinen Umgang mit Glaubensproben?

  3. Was lernen wir aus dem Jungen mit den fünf Broten und zwei Fischen (V. 9) über Hingabe?

  4. Wie offenbart sich Jesu göttliche Macht in der Speisung – und was bedeutet das „Übermaß“ der Reste (V. 12)?

  5. Warum will die Menge Jesus zum König machen – und warum zieht er sich zurück? (V. 15)


2) Jesus geht auf dem Meer (V. 16–21)

  1. Warum lässt Jesus seine Jünger allein ins Boot steigen – und was lernen wir daraus für Zeiten der Prüfung?

  2. Was bedeutet Jesu Wort: „Ich bin’s, fürchtet euch nicht“ (V. 20) – wie spricht das in deine eigenen Ängste hinein?

  3. Was zeigt die plötzliche Ankunft am Ufer (V. 21) über seine Macht und Nähe?


3) Die Suche nach dem „Brot“ (V. 22–34)

  1. Warum sucht die Menge Jesus erneut, aber mit falschem Motiv? (V. 26)

  2. Was meint Jesus mit: „Wirkt nicht für die Speise, die vergeht, sondern für die Speise, die bleibt zum ewigen Leben“ (V. 27)?

  3. Warum ist „das Werk Gottes“ nicht Tun, sondern Glauben? (V. 29)

  4. Was zeigt die Bitte „Herr, gib uns allezeit dieses Brot“ (V. 34) über das Missverständnis der Menschen?


4) Das Brot des Lebens (V. 35–51)

  1. Was bedeutet Jesu Aussage: „Ich bin das Brot des Lebens“ (V. 35) – und was unterscheidet sie von allen anderen „Lebensmitteln“ dieser Welt?

  2. Warum lehnt die Menge das himmlische Brot ab, obwohl sie das irdische Wunder gesehen hat? (V. 41–42)

  3. Was bedeutet, „vom Vater gezogen“ zu werden? (V. 44)

  4. Wie versteht man Jesu Wort: „Wer glaubt, hat ewiges Leben“ (V. 47)?

  5. Warum vergleicht Jesus sich mit dem Manna in der Wüste – und was macht sein Brot lebendig im Gegensatz zum vergänglichen Manna? (V. 49–51)


5) Essen seines Fleisches und Trinken seines Blutes (V. 52–59)

  1. Was meint Jesus geistlich mit dem „Essen und Trinken“ seines Fleisches und Blutes – und warum stießen sich die Juden daran?

  2. Wie zeigt sich im Bild des Essens die völlige persönliche Aneignung des Herrn?

  3. Was bewirkt dieses „Bleiben in ihm“ (V. 56) im Leben des Glaubenden – und wie unterscheidet sich das vom bloßen religiösen Bekenntnis?


💬 Zur Anwendung

Dieses Kapitel führt von der äußeren Nachfolge zur inneren Gemeinschaft mit Christus.

Evangelistische Fragen zu Johannes 7

1) Jesu Zeit und die Zeit der Welt (V. 1–13)

  1. Warum bleibt Jesus zunächst in Galiläa und meidet Judäa – was zeigt das über Gottes Zeitplan?

  2. Was bedeuten seine Worte: „Meine Zeit ist noch nicht da, eure Zeit aber ist allezeit bereit“ (V. 6)?

  3. Wie unterscheidet sich die Zeit des Gehorsams Jesu von der selbstbestimmten Zeit der Welt?

  4. Warum hasst die Welt Jesus (V. 7)? – Was bedeutet das für jeden, der die Wahrheit liebt?

  5. Was lehrt dich die Zurückhaltung Jesu über wahre Demut im Dienst?


2) Jesu Lehre im Tempel (V. 14–24)

  1. Warum erstaunen sich die Juden über seine Lehre, obwohl er keine rabbinische Ausbildung hatte? (V. 15)

  2. Was meint Jesus, wenn er sagt: „Meine Lehre ist nicht mein, sondern dessen, der mich gesandt hat“ (V. 16)?

  3. Wie kann man erkennen, ob eine Lehre von Gott ist? (V. 17)

  4. Warum tadelt Jesus sie wegen ihrer falschen Sabbatauslegung und Heuchelei? (V. 23–24)

  5. Was bedeutet: „Richtet nicht nach dem äußeren Schein, sondern richtet ein gerechtes Gericht“ – wie kann das heute angewendet werden?


3) Fragen über Jesu Herkunft (V. 25–36)

  1. Warum ist das Volk verwirrt über Jesu Herkunft – was zeigt das über ihr Denken? (V. 27)

  2. Was meint Jesus mit: „Ich bin nicht von mir selbst gekommen, sondern der mich gesandt hat, ist wahrhaftig“ (V. 28)?

  3. Wie offenbart sich hier seine göttliche Herkunft und zugleich seine Demut?

  4. Warum können die Hohenpriester ihn nicht festnehmen – was zeigt das über die göttliche Souveränität seiner Stunde? (V. 30)

  5. Was meint Jesus mit: „Wo ich bin, dahin könnt ihr nicht kommen“ (V. 34)? – Welche ernste Warnung liegt darin?


4) Am letzten Tag des Festes (V. 37–39)

  1. Was bedeutet Jesu Ruf: „Wenn jemand dürstet, so komme er zu mir und trinke“ (V. 37)?

  2. Was meint er mit „Ströme lebendigen Wassers“ (V. 38) – und wie erfüllt sich das im Gläubigen durch den Heiligen Geist?

  3. Warum konnte der Geist damals „noch nicht gegeben“ werden (V. 39)?

  4. Welche Beziehung besteht zwischen Durst, Glauben und Erfüllung durch den Geist?

  5. Wie würdest du den Schritt beschreiben, „zu Jesus zu kommen und zu trinken“ – was heißt das ganz praktisch für dich?


💬 Zur Anwendung

Johannes 7 zeigt den Herrn Jesus:

Diese Fragen helfen, das Herz für den persönlichen Glauben an ihn zu öffnen – nicht an äußere Religion, sondern an den, der sagt:

„Wenn jemand dürstet, so komme er zu mir und trinke.“

Evangelistische Fragen zu Johannes 8

1) Die Frau im Ehebruch (V. 1–11)

  1. Warum bringen die Schriftgelehrten und Pharisäer die Frau zu Jesus – suchen sie wirklich Gerechtigkeit oder eine Falle? (V. 3–6)

  2. Was offenbart Jesu Schweigen und sein Schreiben auf die Erde über seinen Umgang mit Sünde und Heuchelei?

  3. Warum sagt er: „Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein“ – was bewirkt dieses Wort in den Anklägern?

  4. Wie zeigt sich in Jesu Worten „Auch ich verurteile dich nicht“ zugleich Gnade und Wahrheit?

  5. Was bedeutet der Zusatz „Geh hin und sündige nicht mehr“ – wie verbindet sich Vergebung mit Veränderung?


2) Das Licht der Welt (V. 12–20)

  1. Was meint Jesus mit: „Ich bin das Licht der Welt“ (V. 12)?

  2. Was geschieht mit jemandem, der diesem Licht nicht folgt? (V. 12)

  3. Warum bezeugen die Pharisäer, dass sein Zeugnis „nicht wahr“ sei – und wie antwortet Jesus darauf? (V. 13–18)

  4. Was bedeutet es, dass der Vater und der Sohn gemeinsam zeugen?

  5. Warum erkennen sie ihn nicht, obwohl er im Tempel redet – was zeigt das über die geistliche Blindheit der Menschen?


3) Der Ursprung und das Ziel Jesu (V. 21–30)

  1. Was meint Jesus mit: „Ich gehe hinweg, und ihr werdet mich suchen und in eurer Sünde sterben“ (V. 21)?

  2. Was zeigt diese ernste Aussage über die Folgen, ohne Glauben zu sterben?

  3. Warum verstehen sie seine Worte nicht – und was zeigt das über das Herz des Menschen ohne Glauben?

  4. Was bedeutet Jesu Wort: „Wenn ihr den Sohn des Menschen erhöht habt, dann werdet ihr erkennen, dass ich es bin“ (V. 28)?

  5. Wie ermutigt Vers 29 („Der mich gesandt hat, ist mit mir“) zu Vertrauen, auch wenn man allein steht?


4) Wahrheit und Freiheit (V. 31–36)

  1. Was bedeutet, „in meinem Wort zu bleiben“ – und warum ist das der Weg zur wahren Jüngerschaft? (V. 31)

  2. Wie macht die Wahrheit frei, und wovon befreit sie? (V. 32)

  3. Warum ist die Freiheit Jesu nicht politische, sondern geistliche Freiheit?

  4. Was zeigt der Gegensatz zwischen dem Sohn, der frei macht, und dem Knecht, der im Haus bleibt (V. 35–36)?

  5. Was heißt es für dich persönlich, durch den Sohn wirklich frei zu werden?


💬 Zur Anwendung

Johannes 8 zeigt den Herrn Jesus als:

Wer zu ihm kommt, findet keine Verdammnis, sondern Leben, Licht und Freiheit.

„Wenn euch nun der Sohn frei macht, so seid ihr wirklich frei.“ (V. 36)

 

Evangelistische Fragen zu Johannes 9

1) Die Heilung des Blindgeborenen (V. 1–12)

  1. Warum fragen die Jünger, ob der Blindgeborene oder seine Eltern gesündigt haben? (V. 2)

  2. Was zeigt Jesu Antwort: „Weder dieser hat gesündigt noch seine Eltern, sondern damit die Werke Gottes an ihm offenbar würden“ (V. 3)?

  3. Wie offenbart sich darin Gottes Plan, auch Leid zur Offenbarung seiner Gnade zu gebrauchen?

  4. Was bedeutet Jesu Wort: „Solange ich in der Welt bin, bin ich das Licht der Welt“ (V. 5)?

  5. Warum gebraucht Jesus Speichel und Erde – und was symbolisiert das, wenn er den Blinden salbt und ihn zum Teich Siloah (Gesandt) schickt? (V. 6–7)


2) Unglaube und Verhör (V. 13–34)

  1. Warum bringen die Leute den Geheilten zu den Pharisäern – was zeigt das über ihre Abhängigkeit von religiöser Autorität?

  2. Warum war der Sabbat wieder der Anlass zum Streit? (V. 14–16)

  3. Welche verschiedenen Meinungen über Jesus entstehen unter den Pharisäern? (V. 16)

  4. Wie reagiert der Geheilte, als sie ihn wiederholt befragen – was zeigt seine wachsende Überzeugung? (V. 17, 25)

  5. Was bedeutet sein Bekenntnis: „Eines weiß ich: dass ich blind war und jetzt sehe“ (V. 25)?

  6. Warum lehnen die Pharisäer das Zeugnis der Eltern ab – aus Furcht vor den Menschen? (V. 22)

  7. Wie zeigt sich in der Reaktion der Pharisäer (V. 28–34) der Stolz des religiösen Unglaubens?


3) Begegnung mit Jesus (V. 35–38)

  1. Was tut Jesus, als er hört, dass der Geheilte hinausgeworfen wurde? – Was zeigt das über seine Fürsorge für Einzelne? (V. 35)

  2. Was bedeutet die Frage Jesu: „Glaubst du an den Sohn Gottes?“ – worauf richtet sich der Glaube?

  3. Wie reagiert der Mann, als Jesus sich ihm offenbart: „Du hast ihn gesehen, und der mit dir redet, der ist es“ (V. 37)?

  4. Was bedeutet sein Wort: „Ich glaube, Herr!“ – und dass er ihn anbetet (V. 38)?


4) Gericht und Licht (V. 39–41)

  1. Warum sagt Jesus: „Zum Gericht bin ich in diese Welt gekommen“ – was meint er damit im geistlichen Sinn? (V. 39)

  2. Wie macht dieses Kapitel deutlich, dass Unglaube nicht Unwissenheit, sondern Ablehnung des Lichts ist?

  3. Was bedeutet die Warnung in Vers 41: „Wäret ihr blind, so hättet ihr keine Sünde; jetzt aber sagt ihr: Wir sehen – daher bleibt eure Sünde“?

  4. Was unterscheidet den einfachen Glauben des Geheilten von der Selbstgerechtigkeit der Pharisäer – und welche Haltung öffnet das Herz für das Licht?


💬 Zur Anwendung

Johannes 9 zeigt, wie geistliche Blindheit nur durch den Herrn Jesus überwunden werden kann.
Er öffnet nicht nur Augen, sondern Herzen für das Licht der Wahrheit.
Das Zeugnis des Geheilten bleibt ewig aktuell:

„Eines weiß ich: dass ich blind war und jetzt sehe.“

Wer sich ihm im Glauben beugt, empfängt Sehen, Leben und Licht – durch den Sohn Gottes.

Evangelistische Fragen zu Johannes 10

1) Der wahre Hirte und die falschen Führer (V. 1–6)

  1. Wer sind die „Diebe und Räuber“, die nicht durch die Tür in den Hof der Schafe eingehen? (V. 1)

  2. Was bedeutet die „Tür“ – und warum betont Jesus, dass er allein auf rechtem Weg zu den Schafen kommt?

  3. Wie zeigt sich die Beziehung zwischen dem Hirten und seinen Schafen im Hören und Erkennen seiner Stimme? (V. 3–4)

  4. Warum „folgen die Schafe ihm, weil sie seine Stimme kennen“ – und nicht der eines Fremden? (V. 5)

  5. Was bedeutet dieses Bild geistlich für dich persönlich: Wem hörst du zu?


2) Jesus ist die Tür der Schafe (V. 7–10)

  1. Was meint Jesus, wenn er sagt: „Ich bin die Tür“? (V. 7)

  2. Warum führt der Weg zu Sicherheit, Weide und Leben nur durch ihn allein? (V. 9)

  3. Was ist der Unterschied zwischen dem, der kommt, „um zu stehlen und zu verderben“, und dem, der „Leben in Fülle“ gibt? (V. 10)

  4. Wie würdest du dieses „Leben in Fülle“ beschreiben – was schenkt Jesus, das die Welt nicht geben kann?


3) Der gute Hirte (V. 11–18)

  1. Was bedeutet der Satz: „Ich bin der gute Hirte; der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe“? (V. 11)

  2. Was offenbart der Gegensatz zwischen dem Mietling und dem Hirten über wahre Liebe und Hingabe? (V. 12–13)

  3. Wie zeigt sich die persönliche Beziehung zwischen Jesus und seinen Schafen: „Ich kenne die Meinen und die Meinen kennen mich“ (V. 14)?

  4. Was meint Jesus mit den Worten: „Ich habe auch andere Schafe, die nicht aus diesem Hof sind“ (V. 16) – worauf weist das prophetisch hin?

  5. Wie zeigt sich die Einheit der Herde unter einem Hirten – was unterscheidet sie von religiöser Organisation?

  6. Warum sagt Jesus: „Niemand nimmt mein Leben von mir, sondern ich lasse es von mir selbst“ (V. 18)? – was zeigt das über seine göttliche Autorität?


4) Zweifel und Gewissheit (V. 22–30)

  1. Warum fordern die Juden: „Wie lange hältst du uns hin? Sage es uns frei heraus!“ (V. 24) – und wie offenbart sich darin Unglaube?

  2. Was meint Jesus mit: „Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir“ (V. 27)?

  3. Welche Zusage gibt er in Vers 28: „Ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie gehen nicht verloren in Ewigkeit“ – was bedeutet das für die Heilsgewissheit?

  4. Wie sicher ist der Gläubige in der Hand Jesu und des Vaters – „niemand kann sie aus meiner Hand rauben“ (V. 28–29)?

  5. Was bedeutet Jesu Wort: „Ich und der Vater sind eins“ (V. 30)? – Welche Gewissheit über seine Gottheit und Vollmacht gibt dir das persönlich?


💬 Zur Anwendung

Johannes 10 zeigt den Herrn Jesus als den einzig wahren Hirten,
– der ruft, leitet und schützt,
– der sein Leben für die Schafe gibt,
– und der sie sicher in die ewige Gemeinschaft mit sich bringt.

„Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir.“
(Johannes 10,27)

Wer auf seine Stimme hört, findet Leben, Frieden und Geborgenheit.

Evangelistische Fragen zu Johannes 11

1) Krankheit zur Ehre Gottes (V. 1–16)

  1. Warum lässt der Herr Jesus Lazarus krank werden, obwohl er ihn liebt? (V. 3–4)

  2. Was bedeutet die Aussage: „Diese Krankheit ist nicht zum Tod, sondern zur Herrlichkeit Gottes“? (V. 4)

  3. Warum bleibt Jesus zwei Tage länger, bevor er nach Bethanien geht – was zeigt das über Gottes Zeitplan? (V. 6)

  4. Was offenbart diese Verzögerung über Vertrauen im Glauben, auch wenn Gott scheinbar schweigt?

  5. Was bedeutet Jesu Wort an die Jünger: „Unser Freund Lazarus schläft; aber ich gehe hin, um ihn aufzuwecken“? (V. 11)


2) Martha und der Glaube (V. 17–27)

  1. Wie drückt sich Marthas Glaube in ihren Worten aus: „Herr, wenn du hier gewesen wärest, wäre mein Bruder nicht gestorben“? (V. 21)

  2. Was meint sie mit: „Ich weiß, dass er auferstehen wird in der Auferstehung am letzten Tag“ – und was fehlt ihrem Glauben noch? (V. 24)

  3. Was bedeutet Jesu großartiges Wort: „Ich bin die Auferstehung und das Leben; wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er gestorben ist“ (V. 25)?

  4. Warum fragt Jesus sie persönlich: „Glaubst du das?“ – wie stellt er dich und mich vor dieselbe Entscheidung?

  5. Wie zeigt Martha in Vers 27 ihre Antwort des Herzensglaubens?


3) Jesu Mitgefühl und göttliche Macht (V. 28–44)

  1. Warum weint Jesus (V. 35) – was zeigt das über seine göttlich-menschliche Liebe?

  2. Was bedeutet der Satz: „Siehe, wie hatte er ihn lieb!“ – wie erfährst du selbst diese Liebe in Leid und Tod?

  3. Warum betet Jesus laut zum Vater, bevor er das Wunder wirkt (V. 41–42)?

  4. Was bedeutet sein Ruf: „Lazarus, komm heraus!“ – und was zeigt das über seine göttliche Vollmacht über Leben und Tod?

  5. Warum befiehlt er, die Grabtücher zu lösen (V. 44) – was bedeutet das geistlich für den, der neues Leben empfangen hat?


4) Reaktionen auf das Wunder (V. 45–57)

  1. Warum führt dieses größte Zeichen nicht alle zum Glauben, sondern manche zum Widerstand? (V. 46–48)

  2. Was zeigt die Reaktion der Hohenpriester – dass menschliche Religion oft die Herrlichkeit Gottes fürchtet statt sie zu empfangen?

  3. Warum sagt der Hohepriester Kaiphas unbewusst eine prophetische Wahrheit: „Es ist besser, dass ein Mensch für das Volk stirbt“ (V. 50)?

  4. Wie offenbart sich darin schon das Heilswerk des Kreuzes?

  5. Was zeigt die Haltung Jesu am Ende des Kapitels – dass er souverän den Weg zum Kreuz geht, geleitet von göttlichem Ratschluss? (V. 54)


💬 Zur Anwendung

Johannes 11 führt von Trauer zu Triumph,
von Verzweiflung zu Glauben,
und von Tod zu Leben.

Der Herr Jesus offenbart sich als der, der sagt:

„Ich bin die Auferstehung und das Leben; wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er gestorben ist.“

Wer ihm vertraut, findet Leben, Hoffnung und Sieg über den Tod.

Evangelistische Fragen zu Johannes 12

1) Die Salbung in Bethanien (V. 1–8)

  1. Warum besucht Jesus kurz vor dem Passah Bethanien, den Ort, wo Lazarus wohnt? (V. 1–2)

  2. Was zeigt Marias Handlung, als sie das kostbare Salböl über Jesu Füße gießt? (V. 3)

  3. Warum wird das Haus „vom Geruch des Öls erfüllt“ – was ist das Bild für wahre Anbetung?

  4. Warum kritisiert Judas Iskariot diese Tat – und was offenbart das über sein Herz? (V. 4–6)

  5. Was meint Jesus mit: „Lass sie! Auf den Tag meines Begräbnisses hat sie es aufbewahrt“ – wie erkennt er in Liebe schon das Kreuz voraus?


2) Der Einzug in Jerusalem (V. 9–19)

  1. Warum zieht die Volksmenge Jesus entgegen – suchen sie den König oder den Wundertäter?

  2. Was bedeutet das Zitat aus Sacharja 9,9: „Siehe, dein König kommt, sitzend auf einem Eselsfüllen“ – was sagt das über Jesu Wesen aus? (V. 15)

  3. Warum verstanden die Jünger dies erst nach seiner Verherrlichung (V. 16)?

  4. Was zeigt der Ruf der Menge: „Hosianna!“ – und wie schnell kann menschlicher Jubel in Ablehnung umschlagen?

  5. Wie wirkt Lazarus’ Zeugnis in der Volksmenge – und warum wird er selbst Ziel des Hasses der Hohenpriester? (V. 10–11)


3) Das Weizenkorn und die Entscheidung (V. 20–36)

  1. Warum wollen Griechen Jesus sehen – was kündigt das an für das kommende Heil über Israel hinaus? (V. 20–21)

  2. Was bedeutet Jesu Wort: „Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es viel Frucht“ (V. 24)?

  3. Was heißt es für dich, „sein Leben zu verlieren, um es zu gewinnen“ (V. 25)?

  4. Wie zeigt Jesus in Vers 27 seine Seelennot – und zugleich seine völlige Hingabe an den Willen des Vaters?

  5. Was bedeutet die Stimme aus dem Himmel: „Ich habe verherrlicht und werde wiederum verherrlichen“ (V. 28)?


4) Licht und Unglaube (V. 35–50)

  1. Warum mahnt Jesus: „Wandelt, solange ihr das Licht habt“ – was bedeutet das heute für die Zeit der Gnade? (V. 35–36)

  2. Warum glauben trotz der vielen Zeichen viele nicht an ihn – was zeigt Jesajas Weissagung? (V. 37–40)

  3. Warum fürchteten viele, die glaubten, sich zu bekennen – was hält Menschen heute oft vom klaren Bekenntnis ab? (V. 42–43)

  4. Was bedeutet Jesu Wort: „Ich bin gekommen als Licht in die Welt, damit jeder, der an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibe“ (V. 46)?

  5. Wie ernst ist sein letztes Wort in diesem Kapitel: „Das Wort, das ich geredet habe, das wird ihn richten am letzten Tag“ (V. 48)?


💬 Zur Anwendung

Johannes 12 zeigt den Herrn Jesus:

Er ruft zum Glauben, solange das Licht scheint:

„Glaubt an das Licht, damit ihr Söhne des Lichts werdet.“ (Johannes 12,36)

Evangelistische Fragen zu Johannes 13

1) Liebe bis ans Ende (V. 1–5)

  1. Was bedeutet der Ausdruck: „Jesus … liebte die Seinen … bis ans Ende“ (V. 1)?

  2. Warum handelt der Herr gerade in der Stunde des Verrats mit solcher Liebe und Demut?

  3. Was zeigt es über seine Person, dass er „wusste, dass ihm der Vater alles in die Hände gegeben hatte“ – und dennoch den Jüngern die Füße wusch? (V. 3–5)

  4. Warum legt er sein Oberkleid ab und gürtet sich mit einem Tuch – was ist das ein Bild für?

  5. Was will Jesus mit der Fußwaschung lehren – äußere Reinheit oder geistliche Gemeinschaft?


2) Petrus und die Fußwaschung (V. 6–11)

  1. Warum wehrt sich Petrus zuerst gegen die Handlung des Herrn? (V. 6–8)

  2. Was bedeutet Jesu Antwort: „Wenn ich dich nicht wasche, hast du kein Teil mit mir“ – was steht auf dem Spiel?

  3. Warum ist die Fußwaschung nicht das Bad der Wiedergeburt, sondern eine wiederholte Reinigung auf dem Weg? (V. 10)

  4. Wie zeigt diese Szene, dass tägliche Gemeinschaft mit Jesus Reinigung braucht – durch sein Wort (vgl. Eph 5,26)?

  5. Was lehrt dich Jesu Geduld mit Petrus über seine Haltung zu uns?


3) Vorbild und Auftrag (V. 12–20)

  1. Warum erklärt Jesus nach der Handlung: „Ihr nennt mich Lehrer und Herr, und ihr sagt recht, denn ich bin es“ – und doch dient er ihnen? (V. 13–14)

  2. Was bedeutet: „Ich habe euch ein Beispiel gegeben, damit ihr tut, wie ich euch getan habe“ (V. 15)?

  3. Was lehrt uns das über echte Größe im Reich Gottes?

  4. Wie hängt die Fußwaschung mit gegenseitiger Liebe und Demut unter Gläubigen zusammen?

  5. Warum sagt Jesus: „Glückselig seid ihr, wenn ihr dies wisst und es tut“ – was zeigt das über das Wesen des Glaubensgehorsams?


4) Verrat und neue Liebe (V. 21–38)

  1. Warum wird Jesus innerlich erschüttert, als er den Verrat ankündigt (V. 21)?

  2. Was offenbart die Szene mit dem Bissen an Judas über Jesu Geduld selbst gegenüber dem Verräter?

  3. Wie zeigt das Wort: „Was du tust, tu bald“ (V. 27) die göttliche Souveränität selbst in der Stunde der Finsternis?

  4. Was meint Jesus mit dem neuen Gebot: „Liebt einander, wie ich euch geliebt habe“ (V. 34)? – Was ist daran „neu“?

  5. Warum überschätzt Petrus seine Treue (V. 37–38) – und was lernen wir daraus über menschliche Selbstsicherheit ohne die Kraft des Herrn?


💬 Zur Anwendung

Johannes 13 zeigt den Herrn Jesus als:

„Denn ich habe euch ein Beispiel gegeben, damit ihr tut, wie ich euch getan habe.“
(Johannes 13,15)

Wer ihm gehört, darf täglich gereinigt werden – und dann anderen in derselben Liebe dienen.

Evangelistische Fragen zu Johannes 14

1) Trost und Hoffnung (V. 1–6)

  1. Warum beginnt Jesus mit den Worten: „Euer Herz werde nicht bestürzt; ihr glaubt an Gott, glaubt auch an mich“ (V. 1)?

  2. Was meint er mit dem „Haus meines Vaters“ und den vielen Wohnungen – was offenbart das über das Ziel des Glaubens? (V. 2)

  3. Warum sagt Jesus: „Ich gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten“ – wie spricht das persönlich zu dir? (V. 2)

  4. Was bedeutet seine Zusage: „Ich komme wieder und werde euch zu mir nehmen“ (V. 3)?

  5. Wie erklärt Jesus, dass er selbst der Weg, die Wahrheit und das Leben ist – und dass niemand zum Vater kommt als nur durch ihn? (V. 6)


2) Der Vater offenbart im Sohn (V. 7–14)

  1. Warum bittet Philippus: „Zeige uns den Vater“ – und was zeigt diese Bitte über menschliche Sehnsucht? (V. 8)

  2. Was bedeutet Jesu Antwort: „Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen“ (V. 9)?

  3. Wie offenbart sich in seinen Worten und Werken die Einheit zwischen Vater und Sohn? (V. 10–11)

  4. Was meint Jesus mit: „Wer an mich glaubt, wird auch die Werke tun, die ich tue“ (V. 12)?

  5. Warum fügt er hinzu: „Und was ihr bitten werdet in meinem Namen, das werde ich tun“ (V. 13–14) – was bedeutet es, in seinem Namen zu bitten?


3) Der Heilige Geist – der Beistand (V. 15–26)

  1. Was bedeutet Jesu Wort: „Wenn ihr mich liebt, so haltet meine Gebote“ – warum ist Liebe der Ursprung des Gehorsams? (V. 15)

  2. Wer ist der „andere Beistand“ (griech. Parakletos), den der Vater senden wird? (V. 16)

  3. Warum nennt Jesus den Heiligen Geist den „Geist der Wahrheit“ – und was bewirkt er im Gläubigen? (V. 17)

  4. Was meint Jesus mit: „Ich werde euch nicht verwaist zurücklassen“ – wie erfahren Gläubige heute diese Gegenwart? (V. 18)

  5. Was bedeutet das Wort: „Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt“ – wie zeigt sich echte Beziehung zu Christus? (V. 21)


4) Frieden und Gegenwart (V. 27–31)

  1. Was meint Jesus mit: „Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch“ – worin unterscheidet sich dieser Frieden von dem der Welt? (V. 27)

  2. Warum sagt er: „Euer Herz werde nicht bestürzt, noch furchtsam“ – wie kann dieser göttliche Friede das Herz heute bewahren?

  3. Was bedeutet: „Der Vater ist größer als ich“ – wie spricht Jesus hier aus seiner Stellung als Mensch in Gehorsam? (V. 28)

  4. Warum sagt Jesus: „Damit die Welt erkenne, dass ich den Vater liebe“ (V. 31)? – Was zeigt das über die Liebe als Beweggrund seines Gehorsams?

  5. Wie kannst du persönlich diesen Frieden und diese Nähe erfahren, die der Herr seinen Jüngern in dieser Stunde verheißen hat?


💬 Zur Anwendung

Johannes 14 offenbart den Herrn Jesus als:

„Euer Herz werde nicht bestürzt … Ich komme wieder und werde euch zu mir nehmen.“
(Johannes 14,1–3)

Wer ihm vertraut, kennt den Vater, lebt in der Kraft des Geistes und hat einen bleibenden Frieden, den die Welt nicht geben kann.

Evangelistische Fragen zu Johannes 15

1) Der wahre Weinstock (V. 1–8)

  1. Was bedeutet Jesu Wort: „Ich bin der wahre Weinstock, und mein Vater ist der Weingärtner“ (V. 1)?

  2. Warum nennt er sich „der wahre“ Weinstock – was unterscheidet ihn von Israel, dem unfruchtbaren Weinstock des Alten Testaments?

  3. Was zeigt der Satz: „Jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, nimmt er weg“ (V. 2)?

  4. Wie reinigt der Vater die fruchtbare Rebe, damit sie mehr Frucht bringe?

  5. Was bedeutet Jesu Wort: „Bleibt in mir, und ich in euch“ – wie geschieht dieses Bleiben ganz praktisch? (V. 4)

  6. Warum kann eine Rebe nichts aus sich selbst tun – was zeigt das über völlige Abhängigkeit vom Herrn?

  7. Welche drei Stufen nennt Jesus in diesem Abschnitt: Frucht – mehr Frucht – viel Frucht (V. 2, 5, 8)?

  8. Was ist das Ziel dieser Frucht: dass der Vater verherrlicht wird (V. 8)?


2) Liebe und Gehorsam (V. 9–17)

  1. Wie erklärt Jesus die Quelle der Frucht: „Wie der Vater mich geliebt hat, habe auch ich euch geliebt“ (V. 9)?

  2. Was bedeutet: „Bleibt in meiner Liebe“ – wie bewahrt man diese Gemeinschaft?

  3. Warum ist Gehorsam Ausdruck der Liebe – „Wenn ihr meine Gebote haltet, bleibt ihr in meiner Liebe“ (V. 10)?

  4. Was meint Jesus, wenn er sagt: „Dies habe ich zu euch geredet, damit meine Freude in euch sei“ (V. 11)?

  5. Welches neue Gebot wiederholt er hier, und was ist sein Maßstab? (V. 12)

  6. Wie groß ist seine Liebe, dass er sein Leben lässt für seine Freunde (V. 13)?

  7. Warum nennt er die Jünger nicht mehr Knechte, sondern Freunde (V. 15)?

  8. Was bedeutet: „Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt“ (V. 16)?

  9. Welche Frucht erwartet der Herr von seinen Jüngern, die „bleibend“ ist (V. 16)?


3) Hass der Welt (V. 18–27)

  1. Warum sagt Jesus: „Wenn die Welt euch hasst, so wisst, dass sie mich vor euch gehasst hat“ (V. 18)?

  2. Was bedeutet es, nicht von der Welt zu sein – und warum ruft das den Hass der Welt hervor? (V. 19)

  3. Welche Aufgabe hat der Geist der Wahrheit, der „von dem Vater ausgeht“ (V. 26) – und wie bezeugt er Christus auch heute noch?


💬 Zur Anwendung

Johannes 15 zeigt das Leben der verborgenen Gemeinschaft zwischen Christus und den Seinen:

„Ohne mich könnt ihr nichts tun.“
(Johannes 15,5)

Wer in ihm bleibt, bringt Frucht, erfährt Freude und trägt Zeugnis in einer Welt, die ihn verwirft.

Evangelistische Fragen zu Johannes 16

1) Verfolgung und Bewahrung (V. 1–6)

  1. Warum warnt Jesus die Jünger: „Dies habe ich zu euch geredet, damit ihr nicht Anstoß nehmt“ (V. 1)?

  2. Was bedeutet seine Ankündigung, dass sie „aus den Synagogen ausgeschlossen“ werden (V. 2)?

  3. Warum denken Menschen, die Gläubige verfolgen, sie täten Gott einen Dienst – was zeigt das über religiösen Irrtum? (V. 2)

  4. Warum sagt Jesus diese Dinge vorher, bevor sie geschehen? (V. 4)

  5. Was zeigt Vers 6 über die Traurigkeit der Jünger – wie verständlich, und doch wie begrenzt ihr Blick ist?


2) Das Werk des Heiligen Geistes in der Welt (V. 7–11)

  1. Warum sagt Jesus: „Es ist euch nützlich, dass ich weggehe“ (V. 7)?

  2. Wer ist der „Beistand“ (Parakletos), den er senden wird?

  3. Welche drei Dinge überführt der Geist in der Welt – Sünde, Gerechtigkeit und Gericht (V. 8)?

  4. Was bedeutet „von Sünde, weil sie nicht an mich glauben“ (V. 9)?

  5. Warum ist „Gerechtigkeit“ hier mit Jesu Heimgehen zum Vater verbunden (V. 10)?

  6. Was meint „Gericht, weil der Fürst dieser Welt gerichtet ist“ (V. 11) – und welche Gewissheit gibt das dem Glaubenden?


3) Das Werk des Heiligen Geistes im Gläubigen (V. 12–15)

  1. Warum sagt Jesus: „Ich habe euch noch viel zu sagen, aber ihr könnt es jetzt nicht tragen“ – was zeigt das über geistliches Wachstum? (V. 12)

  2. Wie leitet der Geist der Wahrheit in alle Wahrheit (V. 13)?

  3. Warum redet der Heilige Geist nicht von sich selbst, sondern verherrlicht Christus (V. 14)?

  4. Was bedeutet: „Alles, was der Vater hat, ist mein“ – wie offenbart das die Einheit von Vater, Sohn und Geist? (V. 15)


4) Trauer und Freude (V. 16–24)

  1. Was meint Jesus mit: „Noch eine kleine Zeit, und ihr werdet mich nicht sehen; und wieder eine kleine Zeit, und ihr werdet mich sehen“ (V. 16)?

  2. Warum vergleicht er den Schmerz der Jünger mit dem Weinen einer Frau bei der Geburt (V. 21)?

  3. Was bedeutet die Verheißung: „Eure Traurigkeit wird in Freude verwandelt werden“ (V. 20)?

  4. Warum wird diese Freude niemand mehr von ihnen nehmen können (V. 22)?

  5. Wie steht die neue Freiheit des Gebets in Jesu Namen (V. 23–24) im Zusammenhang mit dieser Freude und Gemeinschaft?


💬 Zur Anwendung

Johannes 16 zeigt den Herrn Jesus:

„In der Welt habt ihr Bedrängnis; aber seid guten Mutes, ich habe die Welt überwunden.“
(Johannes 16,33)

Wer dem Herrn vertraut, darf durch den Geist getröstet, in Wahrheit geleitet und in seiner Liebe bewahrt leben.

Evangelistische Fragen zu Johannes 17

1) Jesus betet für sich selbst (V. 1–5)

  1. Warum erhebt Jesus seine Augen zum Himmel, als er betet – was zeigt das über seine innere Gemeinschaft mit dem Vater? (V. 1)

  2. Was meint er mit: „Die Stunde ist gekommen“ – auf welche Stunde bezieht er sich?

  3. Warum bittet Jesus: „Verherrliche deinen Sohn, damit der Sohn dich verherrliche“ (V. 1)?

  4. Was bedeutet: „Du hast ihm Vollmacht gegeben, ewiges Leben zu geben allen, die du ihm gegeben hast“ (V. 2)?

  5. Wie definiert Jesus selbst das ewige Leben: „dass sie dich, den allein wahren Gott, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen“ (V. 3)?

  6. Was bedeutet, dass Jesus schon verherrlicht hat, was der Vater ihm gegeben hat zu tun (V. 4)?

  7. Warum spricht er in Vers 5 von der Herrlichkeit, die er bei dem Vater hatte, ehe die Welt war – was offenbart das über seine ewige Gottheit?


2) Jesus betet für die Jünger (V. 6–19)

  1. Warum betont Jesus: „Ich habe deinen Namen den Menschen offenbart, die du mir aus der Welt gegeben hast“ (V. 6)?

  2. Was bedeutet es, dass die Jünger „aus der Welt“ genommen, aber noch in der Welt gelassen sind?

  3. Warum betet Jesus nicht für die Welt, sondern für die, die der Vater ihm gegeben hat (V. 9)?

  4. Was meint Jesus mit: „Ich bin nicht mehr in der Welt, aber sie sind in der Welt, und ich komme zu dir“ (V. 11)?

  5. Was bedeutet das Gebet: „Heiliger Vater, bewahre sie in deinem Namen“ – und was ist die Bedeutung des göttlichen Schutzes?

  6. Warum spricht Jesus von Judas als dem „Sohn des Verderbens“ (V. 12) – und was lehrt uns das über Verantwortung trotz Nähe zu Christus?

  7. Was meint Jesus mit: „Heilige sie durch die Wahrheit; dein Wort ist Wahrheit“ (V. 17)?

  8. Warum sendet er die Jünger „gleichwie du mich gesandt hast“ (V. 18) – welche Parallele besteht zwischen seiner Sendung und der der Jünger?

  9. Was bedeutet, dass er sich selbst heiligt, „damit auch sie Geheiligte seien in Wahrheit“ (V. 19)?


3) Jesus betet für alle Gläubigen (V. 20–26)

  1. Warum betet Jesus ausdrücklich für alle, die durch ihr Wort glauben werden (V. 20) – was zeigt das über seine Weitsicht bis heute?

  2. Was meint er mit: „Auf dass alle eins seien, wie du, Vater, in mir und ich in dir“ (V. 21)?

  3. Welche Wirkung soll diese Einheit haben auf die Welt, „damit die Welt glaube, dass du mich gesandt hast“ (V. 21)?

  4. Was bedeutet Jesu Sehnsucht in Vers 24: „Vater, ich will, dass, wo ich bin, auch die bei mir seien, die du mir gegeben hast“ – welche Hoffnung schenkt das dem Gläubigen?


💬 Zur Anwendung

Johannes 17 lässt uns in das Herz Jesu blicken:

„Ich habe ihnen deinen Namen kundgetan und werde ihn kundtun,
damit die Liebe, womit du mich geliebt hast, in ihnen sei, und ich in ihnen.“
(Johannes 17,26)

Wer auf dieses Gebet hört, erkennt:
Christus betet – und seine Fürbitte hört nie auf.

Evangelistische Fragen zu Johannes 18

1) Die Gefangennahme (V. 1–11)

  1. Warum geht Jesus freiwillig in den Garten, wo Judas ihn leicht finden konnte? (V. 1–2)

  2. Wie zeigt sich seine Allwissenheit in Vers 4: „Jesus nun, wissend alles, was über ihn kommen sollte“?

  3. Warum fällt die Schar zu Boden, als Jesus sagt: „Ich bin’s“ (V. 6)? – Was offenbart das über seine göttliche Autorität?

  4. Was zeigt Jesu Fürbitte für die Jünger in Vers 8–9 („lasst diese gehen“)?

  5. Warum weist Jesus Petrus zurecht, als dieser das Schwert zieht? (V. 11) – Was bedeutet „Soll ich den Kelch nicht trinken, den mir der Vater gegeben hat?“


2) Das Verhör vor Hannas und Kaiphas (V. 12–27)

  1. Warum wird Jesus zuerst zu Hannas gebracht, bevor er Kaiphas vorgeführt wird?

  2. Wie erfüllt sich dadurch das Wort über die religiöse Finsternis Israels?

  3. Was zeigt Jesu ruhige Antwort in Vers 20–21 über seine Offenheit und Wahrheit?

  4. Warum schlägt ihn der Diener – und wie reagiert Jesus darauf (V. 22–23)?

  5. Was lernen wir daraus über Demut und Würde im Leiden?

  6. Warum verleugnet Petrus den Herrn dreimal – und wie zeigt sich darin menschliche Schwachheit trotz aufrichtiger Liebe? (V. 25–27)

  7. Was bedeutet der krähenende Hahn – ein Symbol für Erinnerung und Gnade?


3) Vor Pilatus – die wahre Königsherrschaft (V. 28–38)

  1. Warum führen die Juden Jesus in das Prätorium, gehen aber selbst nicht hinein (V. 28) – was zeigt das über Heuchelei?

  2. Was bedeutet Jesu Antwort: „Mein Reich ist nicht von dieser Welt“ (V. 36)?

  3. Wie offenbart sich hier der Unterschied zwischen irdischer Macht und göttlicher Wahrheit?

  4. Warum fragt Pilatus: „Was ist Wahrheit?“ (V. 38) – sucht er wirklich oder weicht er aus?

  5. Wie zeigt sich in Pilatus’ Haltung ein Mensch, der das Licht sieht, aber der Welt gefallen will?


4) Barabbas oder Jesus (V. 39–40)

  1. Warum bietet Pilatus an, Jesus freizulassen – und warum rufen sie stattdessen: „Nicht diesen, sondern Barabbas“?

  2. Was symbolisiert Barabbas, der Schuldige, der freikommt, während der Unschuldige verurteilt wird?

  3. Wie zeigt sich darin das Evangelium der Gnade: Christus nimmt den Platz des Schuldigen ein, damit der Schuldige frei ausgeht?


💬 Zur Anwendung

Johannes 18 zeigt den Herrn Jesus:

„Soll ich den Kelch nicht trinken, den mir der Vater gegeben hat?“
(Johannes 18,11)

Wer ihm begegnet, steht vor der Entscheidung:
Will ich wie Pilatus zögern – oder wie Barabbas befreit ausgehen, weil ein anderer meinen Platz einnahm?

Evangelistische Fragen zu Johannes 19

1) Verurteilung durch Pilatus (V. 1–16)

  1. Warum lässt Pilatus Jesus geißeln, obwohl er weiß, dass er unschuldig ist? (V. 1–4)

  2. Was bedeuten die Dornenkrone und das Purpurgewand – wie verhöhnen sie seine Königswürde?

  3. Was zeigt Jesu Schweigen vor Pilatus (V. 9) über seine freiwillige Hingabe?

  4. Warum fürchtet sich Pilatus, als er hört, Jesus sei der „Sohn Gottes“ (V. 7–8)?

  5. Wie offenbart Jesu Antwort „Du hättest keine Macht über mich, wenn sie dir nicht von oben gegeben wäre“ (V. 11) seine Souveränität selbst im Leiden?


2) Der Weg zur Kreuzigung (V. 17–24)

  1. Was bedeutet, dass Jesus selbst das Kreuz hinaustrug (V. 17)?

  2. Warum steht die Aufschrift „Jesus, der Nazaräer, der König der Juden“ in drei Sprachen über ihm (V. 19–20)?

  3. Was zeigt Pilatus’ unbeabsichtigte Aussage „Was ich geschrieben habe, habe ich geschrieben“ (V. 22)?

  4. Warum teilen die Soldaten seine Kleider und losen um das Gewand (V. 23–24) – wie erfüllt sich darin Psalm 22?


3) Am Kreuz (V. 25–30)

  1. Welche Bedeutung hat die Gegenwart Marias und des Lieblingsjüngers unter dem Kreuz (V. 25–27)?

  2. Was lehrt uns Jesu Wort zu Maria: „Frau, siehe, dein Sohn!“ – und zu Johannes: „Siehe, deine Mutter!“?

  3. Was zeigt seine Fürsorge im Leiden über seine Liebe und Vollkommenheit?

  4. Warum ruft Jesus: „Mich dürstet“ (V. 28) – was bedeutet das geistlich?

  5. Was meint das vollkommene Wort: „Es ist vollbracht!“ (V. 30)?

  6. Was geschieht, als er den Geist übergibt – wer bestimmt über sein Sterben?


4) Nach dem Tod Jesu (V. 31–42)

  1. Warum wird den beiden Verbrechern die Beine gebrochen, Jesus jedoch nicht (V. 33)?

  2. Welche Bedeutung hat, dass aus seiner Seite Blut und Wasser fließen (V. 34)?

  3. Warum betont Johannes: „Der es gesehen hat, hat es bezeugt, und sein Zeugnis ist wahr“ (V. 35)?

  4. Wie erfüllen sich in seinem Tod die Schriften: „Kein Bein soll ihm zerbrochen werden“ und „Sie werden den ansehen, den sie durchstochen haben“ (V. 36–37)?

  5. Was lernen wir aus der Bestattung durch Joseph von Arimathia und Nikodemus (V. 38–42) – was bewegt sie, sich jetzt zu Jesus zu bekennen?


💬 Zur Anwendung

Johannes 19 zeigt den Herrn Jesus:

„Er neigte das Haupt und übergab den Geist.“
(Johannes 19,30)

Hier ist das Werk der Erlösung abgeschlossen – für jeden, der glaubt.
Die Frage bleibt: Wirst du das vollbrachte Werk persönlich annehmen?

Evangelistische Fragen zu Johannes 20

1) Das leere Grab (V. 1–10)

  1. Warum kommt Maria Magdalena früh am Morgen, als es noch dunkel war, zum Grab? (V. 1)

  2. Was bedeutet es, dass der Stein schon weggenommen war – und warum ist das so entscheidend?

  3. Warum eilt sie zu Petrus und Johannes – was zeigt das über ihre Liebe und ihre Verwirrung?

  4. Was symbolisieren das Leinentuch und das Schweißtuch, das ordentlich zusammengelegt ist (V. 6–7)?

  5. Warum heißt es über Johannes: „Er sah und glaubte“ (V. 8) – was war der Inhalt dieses ersten Glaubens?


2) Begegnung mit Maria Magdalena (V. 11–18)

  1. Warum weint Maria vor dem leeren Grab – und was zeigt das über ihre Sehnsucht nach dem Herrn?

  2. Warum erkennt sie Jesus zuerst nicht – was hindert oft Menschen, den Auferstandenen zu erkennen? (V. 14)

  3. Was geschieht, als Jesus sie beim Namen ruft: „Maria!“ – wie spricht das persönlich zu deinem Herzen? (V. 16)

  4. Warum sagt Jesus: „Rühre mich nicht an; denn ich bin noch nicht aufgefahren zum Vater“ – was bedeutet das geistlich? (V. 17)

  5. Was zeigt der Auftrag: „Geh aber hin zu meinen Brüdern und sage ihnen …“ – wie offenbart sich darin neue Gemeinschaft zwischen ihm und den Seinen?


3) Der Herr mitten unter den Jüngern (V. 19–23)

  1. Warum sind die Jünger hinter verschlossenen Türen – was symbolisiert ihre Angst? (V. 19)

  2. Was bedeutet Jesu erstes Wort nach der Auferstehung: „Friede euch!“ – warum gerade dieses Wort?

  3. Warum zeigt er ihnen Hände und Seite – was bezeugt das über die Realität seiner Auferstehung? (V. 20)

  4. Was bedeutet: „Er hauchte sie an und spricht zu ihnen: Empfangt Heiligen Geist“ (V. 22)?

  5. Wie hängt die Sendung der Jünger („Wie mich der Vater gesandt hat, sende ich euch“) mit der Auferstehungskraft zusammen? (V. 21)


4) Thomas und der persönliche Glaube (V. 24–31)

  1. Warum war Thomas beim ersten Erscheinen des Herrn nicht dabei – was zeigt das über Gemeinschaft und Glauben?

  2. Was bedeutet seine Forderung, die Nägelmale zu sehen – und wie steht sie für den menschlichen Zweifel? (V. 25)

  3. Wie begegnet Jesus Thomas acht Tage später – mit Strafe oder Geduld? (V. 27)

  4. Was bekennt Thomas: „Mein Herr und mein Gott!“ – und warum ist das der Höhepunkt des Glaubens im ganzen Evangelium? (V. 28)

  5. Was sagt Jesus zu uns heute: „Glückselig sind, die nicht gesehen und doch geglaubt haben“ (V. 29)?


💬 Zur Anwendung

Johannes 20 offenbart den Sieg des Lebens über den Tod.

„Diese sind geschrieben, damit ihr glaubt,
dass Jesus der Christus ist, der Sohn Gottes,
und damit ihr durch den Glauben Leben habt in seinem Namen.“
(Johannes 20,31)

Wer das glaubt, hat ewiges Leben – jetzt und ewig.

Evangelistische Fragen zu Johannes 21

1) Die Nacht des Misserfolgs (V. 1–5)

  1. Warum kehren die Jünger nach Galiläa zurück und gehen wieder fischen? (V. 3)

  2. Was zeigt der Satz: „In jener Nacht fingen sie nichts“ – wie spricht das zu menschlicher Anstrengung ohne Christus?

  3. Warum steht Jesus am Ufer, doch sie erkennen ihn nicht? (V. 4)

  4. Was bedeutet seine liebevolle Frage: „Kinder, habt ihr wohl etwas zu essen?“ (V. 5) – wie spricht der Herr in unserer Leere zu uns?


2) Der wunderbare Fang (V. 6–14)

  1. Warum befiehlt Jesus: „Werft das Netz auf der rechten Seite des Schiffes aus“ – was lehrt uns das über Gehorsam trotz Enttäuschung? (V. 6)

  2. Was zeigt der überreiche Fang – 153 große Fische – über die Vollkommenheit seines Segens? (V. 11)

  3. Warum erkennt Johannes zuerst den Herrn („Es ist der Herr!“) – was zeigt das über geistliche Wahrnehmung? (V. 7)

  4. Was bedeutet, dass Jesus ein Kohlenfeuer bereitet, Brot und Fisch darauf legt – wie erinnert das an Petrus’ Versagen (vgl. 18,18)?

  5. Warum lädt Jesus sie zum Mahl: „Kommt, frühstückt!“ – was offenbart das über Gemeinschaft mit dem Auferstandenen? (V. 12–13)


3) Die Wiederherstellung des Petrus (V. 15–19)

  1. Warum fragt Jesus Petrus dreimal: „Liebst du mich?“ – wie steht das im Zusammenhang mit seiner dreifachen Verleugnung?

  2. Welche zwei verschiedenen griechischen Wörter für „lieben“ gebraucht Jesus – und was zeigen sie über sein seelsorgerliches Wirken?

  3. Warum betont Jesus: „Weide meine Lämmer … Hüte meine Schafe“ – was bedeutet das für echten Dienst?

  4. Wie offenbart Jesus Petrus, dass auch er eines Tages sein Leben für den Herrn lassen wird (V. 18–19)?

  5. Warum fügt Johannes hinzu: „Dies aber sagte er, um anzudeuten, durch welchen Tod er Gott verherrlichen sollte“?


4) Nachfolge und Zeugnis (V. 20–25)

  1. Warum fragt Petrus: „Herr, was wird aber mit diesem?“ (V. 21) – was zeigt das über menschlichen Vergleich?

  2. Was meint Jesus mit der Antwort: „Wenn ich will, dass er bleibe, bis ich komme, was geht es dich an? Folge du mir nach!“ (V. 22)

  3. Warum verbreitet sich daraufhin das Missverständnis, Johannes werde nicht sterben (V. 23)?

  4. Was lernen wir daraus über die Gefahr, Worte des Herrn misszuverstehen, wenn man sie nicht im Gehorsam hört?

  5. Warum schließt Johannes mit dem Zeugnis: „Dieser ist der Jünger, der dies bezeugt und geschrieben hat“ (V. 24)?

  6. Was bedeutet der letzte Vers: „Es sind aber auch viele andere Dinge, die Jesus getan hat …“ (V. 25) – was will der Geist uns damit sagen?


💬 Zur Anwendung

Johannes 21 zeigt den Herrn Jesus:

Folge du mir nach!(Johannes 21,22)

So schließt das Evangelium nicht mit Ende, sondern mit Beziehung und Auftrag – der Herr bleibt derselbe, gestern und heute und in Ewigkeit.


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