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RÖMER 7 UND
1. KORINTHER 7 – 100 FRAGEN UND ANTWORTEN
(nach der
Elberfelder Bibel 1905, mit grundsprachlichen
Hinweisen)
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Teil 1: Die Ehe
1. Was ist
nach Römer 7,2–3 der Grundsatz der Ehe?
Die Ehe ist ein
bindender
Bund, der nur durch den
Tod
aufgehoben wird. „Die verheiratete Frau ist durch
Gesetz an den Mann gebunden, solange er lebt.“
Grundtext: „dedetai“ (δεδέται) = „gebunden,
gefesselt“.
Die Ehe ist also rechtlich und geistlich eine
dauerhafte Bindung.
2. Wie
veranschaulicht Paulus in Römer 7 die Ehebeziehung?
Paulus verwendet sie als
Bild
für das Verhältnis von Gesetz und Gnade: Der Mensch
ist „dem Gesetz gestorben“ durch den Leib Christi,
damit er einem anderen angehöre – Christus (V.4).
Die Ehe illustriert hier eine
dauerhafte, aber durch den Tod endende Bindung.
3. Welche
Schlussfolgerung zieht Paulus daraus für Gläubige?
Wie die Frau durch den Tod des Mannes frei wird, so
sind wir durch den Tod Christi frei vom Gesetz, um
in einer neuen Beziehung zu leben.
Ehe bleibt also ein
Abbild von
Bundestreue.
4. Wie
bezeichnet 1. Korinther 7,2 die Ehe?
„Wegen der Hurerei habe jeder seine eigene Frau und
jede habe ihren eigenen Mann.“
Die Ehe ist ein
göttlicher
Schutzraum gegen sexuelle Unmoral
(griechisch „porneia“).
5. Was
bedeutet „eigene Frau / eigener Mann“ im Grundtext?
„Heautos“ (ἑαυτοῦ) – betont das persönliche,
ausschließliche Eigentum in der ehelichen
Gemeinschaft.
6. Was
sagt Paulus über die eheliche Pflicht?
„Der Mann leiste der Frau die schuldige Pflicht,
ebenso auch die Frau dem Mann“ (1. Kor 7,3).
Das Wort „opheilēn“ (ὀφειλήν) bedeutet wörtlich
„geschuldete Verpflichtung“. Ehe ist also auch ein
gegenseitiger Dienst in Liebe.
7. Wer hat
Verfügungsrecht über den Leib?
Nicht mehr der einzelne, sondern der Ehepartner
(V.4). Diese Aussage hebt das gegenseitige Vertrauen
und die Einheit hervor.
8. Wie
lange soll man sich enthalten?
Nur „mit gegenseitigem Einverständnis und zeitweise,
damit ihr Muße habt zum Gebet“ (V.5). Danach sollen
sie wieder zusammenkommen, „damit der Satan euch
nicht versuche“.
Das zeigt die
geistliche
Dimension der Ehe.
9. Ist die
Ehe ein Gebot?
Paulus sagt in V.6: „Ich sage dies als Nachsicht,
nicht als Befehl.“ Ehe ist
nicht
zwingend, aber
empfohlen.
10. Welche
Einstellung hatte Paulus selbst zur Ehe?
Er war ledig und sagt: „Ich wünschte, alle Menschen
wären, wie auch ich bin“ (V.7). Doch er erkennt:
Jeder hat seine eigene Gnadengabe.
11. Ist
die Ehe eine Gnadengabe?
Ja. Paulus nennt sie „charisma“ (χάρισμα) – eine
Gabe Gottes, genauso wie das Ledigsein.
12. Ist
die Ehe nur eine menschliche Ordnung?
Nein. Nach 1. Mose 2,24 und Römer 7,2 ist sie eine
göttliche Stiftung. Der Bund bleibt gültig, solange
beide leben.
13. Worin
besteht die Heiligkeit der Ehe?
In 1. Kor 7,14 heißt es: „Der ungläubige Mann ist
geheiligt durch die Frau, und die ungläubige Frau
ist geheiligt durch den Bruder.“
Das bedeutet keine Errettung, sondern eine
Absonderung zum göttlichen Bereich.
14.
Welches Ziel verfolgt Paulus mit diesen Belehrungen?
Frieden, Heiligkeit und Ordnung in den Häusern der
Gläubigen.
15.
Zusammenfassung:
Die Ehe ist eine
lebenslange, heilige, gegenseitige Bindung,
gegründet von Gott, geschützt durch Liebe und Treue,
und nur durch den Tod gelöst.
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Teil 2: Ehe
und Scheidung
16. Dürfen
Christen sich scheiden lassen?
-
Kor
7,10–11: „Nicht ich, sondern der Herr gebietet:
Die Frau soll sich nicht vom Mann scheiden.“
Das ist ein
direktes Gebot des Herrn – keine
Scheidung unter Christen.
17. Was,
wenn sie sich dennoch trennt?
„So bleibe sie unverheiratet oder versöhne sich mit
dem Mann.“
Also keine neue Ehe, sondern Versöhnung.
18. Gilt
das auch für den Mann?
Ja, „der Mann soll die Frau nicht entlassen“
(V.11b). Beide Seiten sind verpflichtet.
19. Gibt
es eine Unterscheidung zwischen Gläubigen und
Ungläubigen?
Ja. In V.12–13 spricht Paulus über gemischte Ehen
(ein Gläubiger, ein Ungläubiger).
Wenn der Ungläubige einverstanden ist zu bleiben –
bleibe er.
20. Was,
wenn der Ungläubige sich trennen will?
„Wenn der Ungläubige sich trennt, so trenne er sich:
der Bruder oder die Schwester ist nicht geknechtet
in solchen Fällen“ (V.15).
Das Wort „dedoulōtai“ (δεδούλωται) bedeutet
„versklavt“ – also keine Bindung zum Bleiben, aber
keine ausdrückliche Erlaubnis zur Wiederheirat.
21. Was
ist das Ziel dieser Regel?
„Denn Gott hat uns in Frieden berufen“ (V.15b).
Der Christ soll nicht Streit, sondern Frieden
suchen.
22. Hat
Scheidung im christlichen Sinn denselben Charakter
wie im Gesetz Mose?
Nein. Das Gesetz erlaubte aus Herzenshärtigkeit
(Matth. 19,8), aber im Neuen Bund ist die Ehe ein
Abbild Christi und der Gemeinde.
23. Wie
sieht Paulus den Zustand nach einer Trennung?
Unverheiratet bleiben oder Versöhnung – keine neue
Ehe.
24. Ist
Scheidung Sünde?
Ja, weil sie das göttliche Band trennt, das nur der
Tod auflöst.
25. Was,
wenn ein Ehepartner geistlich missachtet wird?
Selbst dann gilt: „Bleibe in dem Beruf, in dem du
berufen bist“ (V.20).
Das heißt: Treue, solange der andere nicht selbst
trennt.
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Teil 3:
Wiederverheiratung
26. Darf
eine geschiedene Frau wieder heiraten?
Nach Römer 7,3: „Wenn der Mann lebt und sie einem
anderen Mann zu eigen wird, so wird sie Ehebrecherin
genannt.“
Also: solange der erste Mann lebt – keine neue Ehe.
27. Was,
wenn der Mann gestorben ist?
„Wenn der Mann gestorben ist, ist sie frei vom
Gesetz, so daß sie keine Ehebrecherin ist, wenn sie
eines anderen Mannes wird.“
Nur durch
Tod gelöst.
28. Gilt
das auch umgekehrt?
Ja. Auch der Mann ist an die Frau gebunden, solange
sie lebt (vgl. 1. Kor 7,39).
29. Was
sagt Paulus über die Witwe?
„Sie ist frei, wen sie will zu heiraten, nur im
Herrn“ (1. Kor 7,39).
30. Warum
„nur im Herrn“?
Die neue Ehe soll auf geistlicher Einheit beruhen –
beide Gläubige in Christus.
31. Gilt
das auch für eine Geschiedene?
Nur wenn der Tod das Band gelöst hat – nicht durch
menschliches Urteil.
32. Gibt
es also biblisch eine Wiederverheiratung bei
Lebzeiten des Partners?
Nein. Römer 7,2–3 und 1. Kor 7,10–11 schließen das
aus.
33. Ist
das eine Härte?
Nein, es ist Gnade – ein Schutz vor weiterem Schaden
und vor geistlicher Untreue.
34. Wie
sieht Paulus den ledigen oder verwitweten Zustand?
Als „glückseliger, wenn sie so bleibt“ (1. Kor
7,40).
35. Warum?
Weil sie ungeteilt dem Herrn dienen kann.
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Teil 4:
Ausnahmefälle
36. Gibt
es eine Ausnahme, in der Wiederheirat erlaubt ist?
Paulus nennt keine. Der einzige „Trennungsfall“
(V.15) bedeutet nur Freiheit vom Zwang – nicht
Freiheit zur neuen Ehe.
37. Was,
wenn Ehebruch geschieht?
Paulus erwähnt das nicht in 1. Kor 7. In Matth. 19,9
(Wort an Israel) wird eine Ausnahme genannt, aber
das richtet sich nicht an die Gemeinde.
Paulus schweigt bewusst – weil die Gemeinde unter
Gnade steht, nicht unter mosaischer Rechtsprechung.
38. Warum
nennt Paulus keine Ausnahme?
Weil er auf den Grundsatz des Kreuzes und der neuen
Schöpfung baut – nicht auf das Gesetz.
39. Was
bedeutet „nicht geknechtet“ (1. Kor 7,15)?
Der Gläubige ist nicht gezwungen, das Zusammenleben
zu erzwingen – aber keine Rede von Wiederheirat.
40. Wie
soll sich der Gläubige in solchen Fällen verhalten?
In Frieden bleiben, beten und dem Herrn die
Entscheidung überlassen.
41. Kann
die Gemeinde eine Scheidung aufheben oder neu
deuten?
Nein. Nur Gott selbst kann binden oder lösen.
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Teil 5:
Paulus’ persönliche Meinung und göttliche Autorität
42. Wo
unterscheidet Paulus zwischen Gebot und Meinung?
-
Kor 7,10:
„Nicht ich, sondern der Herr gebietet“ –
göttliches Gebot.
-
Kor 7,12:
„Ich sage, nicht der Herr“ – persönliche
apostolische Anwendung.
43.
Bedeutet das, Paulus’ Meinung sei weniger
inspiriert?
Nein. Auch seine „Meinung“ steht unter Leitung des
Geistes; sie betrifft Bereiche, zu denen der Herr
keine direkte Aussage gegeben hatte.
44. Warum
macht Paulus diese Unterscheidung?
Um zwischen den Worten Jesu in den Evangelien (an
Israel) und seiner Anwendung auf die Gemeinde zu
unterscheiden.
45. Was
meint Paulus mit „Ich meine, dass auch ich Gottes
Geist habe“ (V.40)?
Er bekräftigt, dass auch seine Urteile geistlich
autoritativ sind.
46. Warum
spricht Paulus oft pastoral und nicht gesetzlich?
Weil die Gemeinde unter Gnade steht – Leitung durch
den Geist, nicht durch starre Vorschriften.
47. Was
zeigt dieser Abschnitt über Paulus’ Haltung zur Ehe?
Tiefe Ehrfurcht vor Gottes Ordnung, aber zugleich
Verständnis für menschliche Schwachheit.
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Teil 6: Die
Ledigen
48. Wie
bezeichnet Paulus die Ledigen?
Als solche, die eine besondere Gabe haben (V.7).
49.
Sollten Ledige heiraten?
Wenn sie sich nicht enthalten können – ja (V.9).
„Besser heiraten als in Glut geraten.“
50. Was
bedeutet „pyrousthai“ (πυροῦσθαι)?
„Entbrennen, in Begierde brennen“ – ein Bild für
unbeherrschte Leidenschaft.
51. Welche
Haltung empfiehlt Paulus grundsätzlich?
„So bleibe jeder, wie er berufen ist“ (V.20).
52. Warum?
Weil die äußeren Umstände vergänglich sind (V.31)
und das Bleiben in der Berufung inneren Frieden
bewirkt.
53. Ist
das Ledigsein ein höherer Stand?
Nicht in Wert, aber in Freiheit für den Herrn.
54.
Welche Vorteile nennt Paulus?
Der Ledige „sorgt für das, was des Herrn ist“
(V.32), die Verheiratete „sorgt für das, was des
Mannes ist“ (V.34).
Es geht um
Ungeteiltsein.
55. Wie
nennt Paulus diese Haltung?
„Um des Anstands und der Anhänglichkeit am Herrn
willen“ (V.35).
56. Wie
sollen Eltern mit unverheirateten Töchtern umgehen
(V.36–38)?
Wenn sie meint, er handle unziemlich, darf er sie
heiraten lassen – es ist keine Sünde.
Aber wer sie nicht verheiratet, tut besser.
Das ist
Seelsorge, keine Vorschrift.
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Teil 7: Die
Witwen
57. Was
sagt Paulus über Witwen?
„Wenn sie bleiben, wie sie sind, ist es besser“
(V.40).
58.
Warum besser?
Weil sie freie Hingabe an den Herrn haben.
59.
Dürfen Witwen wieder heiraten?
Ja, „wenn sie wollen, nur im Herrn“ (V.39).
60. Was
bedeutet „nur im Herrn“?
Nicht nur rechtlich, sondern geistlich – ein
gläubiger Mann.
61. Wird
die Witwe durch eine neue Ehe verunreinigt?
Nein. Römer 7,3 – durch Tod gelöst, daher frei.
62. Gibt
es Grenzen für die Wiederverheiratung von Witwen?
Nur die geistliche Grenze: im Herrn.
63. Wie
sieht Paulus die Berufung der Witwe?
Als würdevollen, geachteten Stand, wenn sie im
Glauben verharrt.
64.
Welche Verantwortung hat die Gemeinde gegenüber
Witwen?
-
Tim
5,3–10 zeigt, dass sie geehrt und unterstützt
werden sollen, wenn sie gottesfürchtig leben.
65.
Warum schließt Paulus diesen Abschnitt mit
„glückseliger, wenn sie so bleibt“?
Weil das Leben ganz dem Herrn gewidmet sein kann –
ohne irdische Ablenkung.
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Ergänzende
Lehrfragen (zur Abrundung bis 100)
66. Was
ist das „Gesetz des Mannes“ in Römer 7,2?
Die göttliche Ordnung der Ehe – kein römisches
Zivilrecht, sondern Schöpfungsordnung.
67.
Welche Parallele zieht Paulus zwischen Gesetz und
Ehe?
Beide binden, bis der Tod eintritt – dann folgt
Freiheit für eine neue Beziehung.
68. Ist
Trennung gleich Scheidung?
Nein. Trennung kann faktisch bestehen, aber das Band
bleibt.
69.
Bedeutet „nicht geknechtet“ (1. Kor 7,15) Freiheit
zur Wiederverheiratung?
Nein. Es bedeutet nur Freiheit vom Zusammenleben,
nicht vom Ehebund.
70. Wie
versteht man „Bleibe in dem Beruf“ (V.20)?
Beruf = Lebensstand, in dem man berufen wurde.
71.
Warum ruft Paulus nicht zum Kampf um Rechte auf?
Weil die christliche Berufung Frieden und Demut
lehrt.
72.
Welche Stellung hat die Frau im Herrn?
„Im Herrn ist weder die Frau ohne den Mann noch der
Mann ohne die Frau“ (1. Kor 11,11).
Gegenseitige Abhängigkeit in Christus.
73.
Warum betont Paulus den Frieden (V.15)?
Weil der Herr selbst Friedefürst ist – der Christ
soll Ihn widerspiegeln.
74. Was
bedeutet „jeder, wie Gott ihm zugeteilt hat“ (V.17)?
Gottes Vorsehung bestimmt den Stand – Ehe,
Ledigkeit, Witwentum.
75. Soll
man den Stand wechseln, wenn man gläubig wird?
Nein. „Bleibe darin, wie du berufen bist“ (V.24).
76.
Warum ist das wichtig?
Um zu zeigen, dass geistliches Leben unabhängig von
äußeren Umständen ist.
77. Was
zeigt Paulus über den Wert geistlicher Reinheit?
Dass sie wichtiger ist als äußerliche Freiheit oder
Bindung.
78. Wie
behandelt Paulus die Versuchung?
Er erkennt sie real an (V.5,9), aber weist auf Gebet
und Enthaltsamkeit hin.
79. Was
ist der Unterschied zwischen „Gebot“ und „Rat“ bei
Paulus?
Gebot = göttliche Weisung; Rat = geistlich weise
Empfehlung.
80. Gibt
es in der Gemeinde zwei Stände
(Verheiratet/Unverheiratet)?
Ja, aber beide gleichwertig im Herrn.
81. Wie
sieht Paulus das Verhältnis zwischen Körper und
Geist in der Ehe?
Gegenseitig gehörend, aber geistlich geführt.
82. Was
schützt die Ehe vor Sünde?
Treue, gegenseitige Hingabe und geistliche Einheit.
83. Was
zerstört die Ehe?
Unzucht, Untreue, Eigenwille, fehlende geistliche
Leitung.
84.
Welche Haltung empfiehlt Paulus bei Streit?
Versöhnung, nicht Flucht.
85. Ist
die Ehe ein Sakrament?
Nein. Sie ist eine göttliche Einrichtung, aber kein
Heilsakt.
86.
Warum darf eine Ehe nicht leichtfertig geschlossen
werden?
Weil sie ein Bild der Einheit Christi mit der
Gemeinde ist.
87. Wie
sollen Gläubige die Ehe betrachten?
Als heilig, dauerhaft und geistlich getragen.
88. Was
ist der Unterschied zwischen jüdischem und
christlichem Eheverständnis?
Das jüdische basiert auf Gesetz, das christliche auf
Gnade und Beziehung zu Christus.
89. Was
bedeutet „Ehe im Herrn“ praktisch?
Gemeinsames Leben unter seiner Herrschaft, mit
geistlicher Einheit.
90.
Welche Verantwortung trägt der Mann?
Er ist Haupt der Frau (Eph 5,23) – in Liebe und
Opfer.
91. Welche Verantwortung
trägt die Frau?
Unterordnung im Herrn –
als Antwort auf Liebe.
92. Warum spricht Paulus
so nüchtern über
Ehefragen?
Weil es um geistliche
Realität geht, nicht um
Gefühle.
93. Wie zeigt sich
geistliche Reife in
Ehefragen?
In Selbstbeherrschung,
Treue, Gebet und Liebe.
94. Wie beurteilt Paulus
Ehelosigkeit ohne
Berufung?
Als schwer tragbar;
besser heiraten.
95. Wie nennt Paulus das
eheliche Zusammenleben?
„Ein Fleisch werden“ –
göttliche Einheit.
96. Was ist die größte
Gefahr bei Ehefragen in
der Gemeinde?
Vermischung von
weltlicher und
göttlicher Sicht.
97. Wie kann man das
vermeiden?
Durch beständige
Ausrichtung an Gottes
Wort.
98. Was ist das Ziel der
ganzen Belehrung in 1.
Kor 7?
Heiligkeit, Frieden und
Hingabe an den Herrn.
99. Wie endet Paulus
seine Belehrung?
Mit der Gewissheit: „Ich
meine, dass auch ich
Gottes Geist habe.“
100. Zusammenfassung
aller sieben Themen:
Ehe ist ein göttliches
Band auf Lebenszeit;
Scheidung widerspricht
dieser Ordnung;
Wiederverheiratung ist
nur nach Tod erlaubt;
Ausnahmefälle lösen
keine geistliche
Freiheit; Paulus’ Rat
steht unter göttlicher
Leitung; Ledige und
Witwen sollen in
Heiligkeit bleiben; und
über allem steht der
Ruf: „Bleibe in dem
Stand, in welchem du
berufen bist, bei Gott.“
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SCHLUSSABSCHNITT
In allen Fragen, die mit
Ehe, Scheidung oder
Wiederverheiratung
zusammenhängen, steht
nicht die Freiheit des
Menschen, sondern die
Treue Gottes im
Mittelpunkt. Die Ehe ist
ein göttliches Bild der
unverbrüchlichen
Verbindung Christi mit
seiner Gemeinde. Darum
ist sie unauflöslich,
solange beide leben.
Jede Trennung oder
Neuverbindung außerhalb
dieser Ordnung zerstört
das Zeugnis der Treue
Christi.
Paulus lehrt in diesen
Kapiteln, dass der
Christ zu Frieden,
Heiligkeit und Hingabe
berufen ist. Ob
verheiratet, ledig oder
verwitwet – jeder soll
„in dem Beruf bleiben,
in welchem er berufen
ist, bei Gott“.
So ist das bleibende
Ziel: ein Leben zur Ehre
des Herrn Jesus, in
Reinheit, Sanftmut und
wahrer Freiheit des
Geistes.
Römer 7
1 Korinther 7
Ehe nach der Bibel
Ehescheidung Bibel
Wiederverheiratung Bibel
Ledige im Neuen
Testament
Witwen im Neuen
Testament
Biblische Eheordnung
Paulus Lehre über Ehe
Ehe und Gesetz
Ehe unter der Gnade
Trennung und Versöhnung
Christliche Ehe
Biblische Treue
Unauflöslichkeit der Ehe
Gottes Ordnung für Ehe
Biblische Ehelosigkeit
Paulus über Ledige
Paulus über Witwen
Römerbrief Kapitel 7
1 Korintherbrief Kapitel
7
Elberfelder 1905
Bibelkreis Zürich
Hans Peter Wepf
Bibelkreis Ausarbeitung
Christliche Lehre
Neues Testament
Ehe im Herrn
Frieden und Heiligkeit
Gnade statt Gesetz
Ehe als Bund
Christus und die
Gemeinde