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00562 Politik Der Christ ist
der Welt gestorben



Der Christ ist der Welt gestorben und hat eine
himmlische Berufung empfangen.
Statt sich in Politik oder Philosophie zu engagieren, lebt er in Gehorsam
gegenüber der Obrigkeit,
betet für sie und bezeugt die Gnade Gottes in dieser Zeit.
Galater 6,14
„Mir aber sei es fern, mich zu rühmen, als nur des Kreuzes unseres Herrn Jesus Christus, durch welchen mir die Welt gekreuzigt ist und ich der Welt.“➤ Durch das Kreuz ist das Verhältnis zur Welt grundsätzlich beendet – die Welt ist für uns tot, und wir sind für sie tot.
Kolosser 3,2–3
„Sinnt auf das, was droben ist, nicht auf das, was auf der Erde ist. Denn ihr seid gestorben, und euer Leben ist verborgen mit dem Christus in Gott.“➤ Der neue Maßstab des Lebens liegt „droben“, nicht im irdischen Bereich von Politik, Macht oder Philosophie.
Philipper 3,20–21
„Denn unser Bürgertum ist in den Himmeln, von woher wir auch den Herrn Jesus Christus als Heiland erwarten.“➤ Der Christ ist ein Himmelsbürger auf Erden. Seine Aufgabe ist nicht, das Reich dieser Welt zu gestalten, sondern Christus als himmlischen Herrn zu bezeugen.
Johannes 18,36
„Mein Reich ist nicht von dieser Welt; wenn mein Reich von dieser Welt wäre, so hätten meine Diener gekämpft…“➤ Christus hat jede politische Form der Machtausübung abgelehnt. Seine Jünger sollen demselben Geist folgen.
Römer 13,1–2. 7
„Jede Seele sei den obrigkeitlichen Gewalten untertan; denn es ist keine Obrigkeit außer von Gott, und die bestehenden sind von Gott verordnet. … So gebet nun jedem, was ihm gebührt: Steuer dem Steuerpflichtigen, Zoll dem Zollpflichtigen, Furcht dem, dem Furcht gebührt; Ehre dem, dem Ehre gebührt.“➤ Der Christ erkennt, dass Gott selbst die staatliche Ordnung gegeben hat. Er gehorcht, zahlt seine Abgaben und lebt friedlich – aber ohne politische Aktivität.
1. Petrus 2,13–17
„Seid untertan aller menschlichen Einrichtung um des Herrn willen: sei es dem König als Oberherrn, sei es den Statthaltern … Ehrt alle, liebt die Brüderschaft, fürchtet Gott, ehrt den König.“➤ Gehorsam und Achtung sind Zeugnisformen – nicht politische Parteinahme.
Titus 3,1–2
„Erinnere sie daran, Obrigkeiten und Gewalten untertan zu sein, gehorsam, zu jedem guten Werk bereit, niemand zu lästern, nicht streitsüchtig zu sein, milde, alle Sanftmut zu erweisen gegen alle Menschen.“➤ Ein Christ ist still, friedlich und sanft, nicht kämpferisch oder ideologisch.
1. Timotheus 2,1–3
„Ich ermahne nun vor allen Dingen, daß Flehen, Gebete, Fürbitten, Danksagungen getan werden für alle Menschen, für Könige und alle, die in Hoheit sind, auf daß wir ein ruhiges und stilles Leben führen mögen in aller Gottseligkeit und Ehrbarkeit.“➤ Der Auftrag des Christen ist Gebet, nicht Engagement. Er betet um Ruhe, damit das Evangelium ungehindert verkündet werden kann.
2. Korinther 5,19–20
„… Gott war in Christus, die Welt mit sich selbst versöhnend … So sind wir nun Gesandte für Christus, als ob Gott durch uns ermahnte: wir bitten an Christi statt: Laßt euch versöhnen mit Gott.“➤ Wir sind „Gesandte“ – nicht Richter, nicht Reformer der Welt. Es ist die Zeit der Gnade, in der Gott Versöhnung anbietet, nicht Gericht.
Lukas 9,55–56
„Ihr wisset nicht, wes Geistes ihr seid; denn der Sohn des Menschen ist nicht gekommen, der Menschen Seelen zu verderben, sondern zu erretten.“➤ Das Verhalten der Jünger (Feuer vom Himmel zu rufen) war unvereinbar mit dem Geist der Gnade.
Kolosser 2,8
„Sehet zu, daß niemand euch als Beute wegführe durch die Philosophie und eitlen Betrug, nach der Überlieferung der Menschen, nach den Elementen der Welt und nicht nach Christus.“➤ Weltliche Denkweisen führen weg von Christus. Sie wirken durch Stolz und Eigenwille, nicht durch den Geist Gottes.
Jakobus 4,4
„Wisset ihr nicht, daß die Freundschaft der Welt Feindschaft wider Gott ist?“➤ Jede Einmischung in weltliche Systeme führt letztlich zur Entfremdung von der himmlischen Gesinnung.
Der Christ
ist gestorben mit Christus (Gal 2,20);
lebt als Pilger in einer fremden Welt (1 Petr 2,11);
gehorcht der Obrigkeit aus Respekt vor Gott,
mischt sich nicht ein,
betet für die Regierenden,
zeugt von der himmlischen Berufung,
wartet auf die Wiederkunft Christi,
nicht auf eine Reform der Welt.
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Christ und Politik
Christliche Berufung
Himmlisches Bürgertum
Zeit der Gnade
Gehorsam der Obrigkeit
Fürbitte für Regierende
Welt und Christ
Geistliche Gesinnung
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Elberfelder Bibel 1905
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