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00600   Die Geistesgaben der Offenbarungszeit (1. Korinther 12) Die Personalgaben (Epheser 4) Die bleibenden Dienstgaben (Römer 12)


 

Die neutestamentlichen Geistesgaben der Offenbarungszeit sind mit der Vollendung der Heiligen Schrift
zum Abschluss gekommen.
Heute wirken nicht mehr Zeichen- oder Wundergaben,
sondern die bleibenden Dienstgaben zur Auferbauung der Gläubigen.
Diese biblische Ordnung zeigt klar, dass Befreiung, Führung und Erkenntnis allein
durch Christus und Sein Wort geschehen.


 

Die Frage nach den Geistesgaben ist bis heute von großer Bedeutung,
und doch herrscht oft große Verwirrung darüber, was Gott der Versammlung
in der jetzigen Zeit wirklich gegeben hat.
Die Schrift zeigt klar, dass die wunderwirkenden und offenbarenden Gaben der Apostelzeit
mit der Vollendung des Wortes Gottes zu ihrem Abschluss gekommen sind.
Heute wirkt der Heilige Geist nicht mehr durch Zeichen, Visionen oder außergewöhnliche
Manifestationen, sondern durch das geschriebene Wort, das „ein für allemal überliefert“ wurde.
Auch die Personalgaben nach Epheser 4
wurden durch den verherrlichten Herrn gegeben, sind aber nicht erneuerbar und enden
mit dem Leben der begabten Personen.
Was bleibt, sind die schlichten, aber geistlich tiefen Dienstgaben aus Römer 12,
die der Auferbauung, Ermahnung und Stärkung des Leibes Christi dienen.
Wahre Befreiung von finsteren Mächten geschieht heute nicht durch Rituale oder Austreibungen,
sondern allein durch die Annahme des Evangeliums und die Wiedergeburt.
Jeder Gläubige ist ein Tempel des Heiligen Geistes und wird durch das Wort Gottes in Klarheit,
Frieden und Wahrheit geführt.
Gleichzeitig bewahrt das vollendete Wort vor Verirrungen, die aus menschlicher Begeisterung
oder okkulten Quellen entspringen können.
Dieses Thema zeigt eindrücklich, wie der Herr selbst in seiner Rechten die Sterne hält und den Dienst in seiner
Versammlung ordnet.
Die biblische Lehre über die Geistesgaben ist daher kein Randthema,
sondern ein Schutz, ein Licht und eine Orientierung für alle,
die Christus in Wahrheit nachfolgen wollen.


1. Die Geistesgaben der Offenbarungszeit (1. Korinther 12)

Die in 1. Kor 12 erwähnten offenbarenden und wunderwirkenden Gaben (Zungenrede, Prophetie, Heilungen, Wundertaten, Geisterunterscheidung u.a.) wurden der Versammlung gegeben, solange die Heilige Schrift noch nicht vollständig vorlag.

Gemäß 1. Kor 13,8–13 hörten die unvollständigen, stückweise geoffenbarten Gaben auf, als das Vollkommene gekommen war
d. h. das vollendete und abgeschlossene Wort Gottes (vgl. Jud 3: „…ein für allemal den Heiligen überliefert“).

Darum gibt es heute keine dieser übernatürlichen Offenbarungs- oder Wunder-Gaben mehr.

Bewegungen, die weiterhin solche Gaben beanspruchen (Pfingstler, Charismatiker etc.), müssen diese Erscheinungen notwendigerweise außerhalb der neutestamentlichen Ordnung erklären – häufig handelt es sich um psychische oder okkulte Phänomene, nicht um Wirkungen des Heiligen Geistes.


2. Die Personalgaben (Epheser 4)

Die in Eph 4,11 genannten Gaben an Personen („Apostel, Propheten, Evangelisten, Hirten und Lehrer“) wurden vom verherrlichten Herrn Jesus zur Grundlegung und Auferbauung des Leibes gegeben.

Die Personalgaben sind also im Perfektum, d. h. ihre grundsätzliche Gabe bleibt gültig, aber sie werden heute nicht mehr neu verliehen.


3. Die bleibenden Dienstgaben (Römer 12)

Heute bleiben die Dienstgaben von Römer 12:

Diese Gaben haben nichts mit übernatürlichen Offenbarungswirkungen zu tun, sondern sind geistgewirkte Haltungen und Dienste, die der Herr jedem Gläubigen gibt, „wie Gott das Maß des Glaubens zugeteilt hat“ (Röm 12,3).

Die Dienstgaben bestehen bis der Herr den Leib in die Herrlichkeit holt (1. Thes 4).


4. Dämonenaustreibungen heute?

Dämonenaustreibungen („Exorzismen“) gehörten zu den Zeichenkräften der apostolischen Zeit (Mk 16,17; Apg 19,11–12).

Heute gilt:

Der Gläubige wird allein durch den Glauben an Christus frei – niemals durch Rituale.


5. Christus allein ordnet die Verantwortlichen an

Die Worte aus Offenbarung 1,16 („er hält die sieben Sterne in seiner Rechten“) zeigen:

👉 Nur Christus allein ist berechtigt,

Wäre dies im Lauf der Kirchengeschichte verstanden worden, dann


6. Geisterunterscheidung – warum es diese Gabe nicht mehr gibt

Die „Unterscheidung der Geister“ (1. Kor 12,10) war eine übernatürliche Gabe, um echte Offenbarungen von falschen Geistern zu unterscheiden, solange die schriftliche Offenbarung nicht vollständig war.

Heute gilt:


7. Gegenwart des Heiligen Geistes im Gläubigen

Jeder, der an den Herrn Jesus glaubt,

Das Wort Gottes bringt niemals Verwirrung hervor (1. Kor 14,33),
sondern Licht, Klarheit und Frieden.


✔️ Zusammenfassung (Kurzfassung)