Fragen und Antworten BEGRIFFSERKLAERUNG
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| Heilswege | ||
| Calvinistische Prädestination | Biblische Lehre | |
| Wer darf glauben? | Nur die von Gott "erwählten Einzelnen" |
Jeder Mensch darf glauben (Joh 3.16, Offb 22.17) |
| Ursache des Glaubens | Vorherbestimmte Gnade macht unweig- erlich gläubig. |
Der Mensch ist verantwortlich zu glauben oder abzulehnen (Joh 5.40) |
| Für wen starb Christus? | Nur für Erwählte | Für die ganze Welt (1. Joh 2.2; 2. Kor 5.14) |
| Will Gott alle retten? | Nein. Er will nur die Erwählten retten. |
Ja, Gott will, dass alle Menschen errettet werden, (1. Tim 2.4) |
| Auserwählung bedeutet | Auswahl zum Heil. |
Gott bestimmt, was mit dem Gläubigen geschieht (Christusähnlichkeit) |
| Kann der Ungläubige anders? | Gott bestimmt, wer glauben darf |
Ja, er ist selbst
verantwortlich für seinen Unglauben (Joh 3.18 36) |
| Ist Gottes Ruf ehrlich? | Selektive Liebe, vorweltliche Auswahl |
Gott ruft alle Menschen aufrichtig und ernst (Apg 17.30) |
| Kernproblem | Der Mensch ist real verantwortlich und Gott ist völlig gerecht. |
|
Der Vers sagt:
„Denn welche er vorher erkannt hat, die hat er auch vorherbestimmt, dem Bilde seines Sohnes gleichförmig zu sein …“
Es geht NICHT um die Errettung, sondern um das Ziel, zu dem Gott jeden Wiedergeborenen führt:
1. Moralische Gleichförmigkeit (jetzt schon):
Wir werden Christus ähnlich in seinem
Wesen:
– Liebe
– Demut
– Sanftmut
– Gehorsam
– Reinheit
– Opferbereitschaft
Dies geschieht durch das Wirken des Geistes (2Kor 3,18: „… verwandelt in dasselbe Bild“).
2. Leibliche Gleichförmigkeit (zukünftig):
Bei der Entrückung erhalten wir einen Leib wie sein verherrlichter Leib (Phil 3,21).
3. Zielgedanke:
Gott hat nicht nur unser Heil im Blick, sondern dass Christus der „Erstgeborene
unter vielen Brüdern“ ist (Röm 8,29).
Das bedeutet:
Christus ist das Urbild – die Gläubigen sind die vielen Brüder, die ihm ähnlich sein werden.
👉 Es geht um das Ziel der Erlösten, nicht um eine Auswahl, wer gerettet wird.
Die Kette in V. 29–30 betrifft nur Menschen, die bereits errettet sind:
| Ausdruck | Bedeutung |
|---|---|
| „vorher erkannt“ | Beziehung, Zuwendung Gottes (Am 3,2; Joh 10,14) – nicht bloß „vorher gewusst“ |
| „vorherbestimmt“ | Zielbestimmung für Gläubige |
| „berufen“ | wirksame Berufung im Evangelium |
| „gerechtfertigt“ | erfolgt bei der Bekehrung |
| „verherrlicht“ | zukünftige Herrlichkeit (in Gottes Ratschluss schon sicher) |
Die Bibel kennt keine Vorherbestimmung zur Verdammnis, sondern:
Wer in dieser Kette ist, ist schon errettet.
Die Kette beginnt nicht beim Ungläubigen, sondern beim Gläubigen.
Das ist sehr wichtig. Der Schlüssel:
„den Heiligen“ (Röm 1,7)
„den in Christus Geheiligten“ (1Kor 1,2)
„den Heiligen und Treuen in Christus“ (Kol 1,2)
Also: Adressaten = bereits gerettet.
Heiligung, nicht Bekehrung
Stellung und Wandel, nicht Evangelisation
die Sicherheit der Gläubigen, nicht deren Auswahl zum Heil
Stattdessen:
Beispiele:
Eph 1,4: „erwählt in Christus“ (also nur die, die in Christus sind)
1Petr 1,2: „Auserwählt … zur Heiligkeit“
Kol 3,12: „als Auserwählte Gottes, Heilige und Geliebte“
Auserwählung zu einer Stellung
– Kinder Gottes (Eph 1,5)
– Heilige und Geliebte (Kol 3,12)
Auserwählung zu einem Ziel
– Christus ähnlich zu werden (Röm 8,29)
– gute Werke zu tun (Eph 2,10)
– Frucht zu bringen (Joh 15,16)
– zu leiden (Phil 1,29)
👉 Nirgendwo steht: „auserwählt zur Errettung“ oder „auserwählt zur Verdammnis“.
Hier ein einfacher, gut vermittelbarer Satz:
Auserwählung im NT ist immer eine Auserwählung von Gläubigen zu einem Ziel – niemals eine Auswahl, wer überhaupt gerettet werden darf.
Beweisstellen:
Joh 3,16: „jeder, der glaubt“
Joh 6,37: „den, der zu mir kommt, werde ich nicht hinausstoßen“
Röm 10,13: „jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden“
Offb 22,17: „wer will, der nehme das Wasser des Lebens umsonst“
Alle „Wer will“-Stellen der Schrift schließen jede Auswahl zur Verdammnis aus.
Röm 8,29 lehrt nicht eine Auserwählung zum Heil, sondern das Ziel Gottes für die Gläubigen: Christus ähnlich zu werden – moralisch heute, leiblich in der Zukunft.
Die Briefe sind an Wiedergeborene geschrieben. Darum sprechen sie von Auserwählung im Sinn von Stellung, Berufung und Ziel – nie von einer Auswahl zum Heil oder einer Vorherbestimmung zur Verdammnis.
Die Schrift bezeugt an vielen Stellen, dass Gott alle Menschen retten will und dass jeder, der will, kommen darf.
| Heilswege | ||
| Calvinistische Prädestination | Biblische Lehre | |
| Wer darf glauben? | Nur die von Gott "erwählten Einzelnen" |
Jeder Mensch darf glauben (Joh 3.16, Offb 22.17) |
| Ursache des Glaubens | Vorherbestimmte Gnade macht unweig- erlich gläubig. |
Der Mensch ist verantwortlich zu glauben oder abzulehnen (Joh 5.40) |
| Für wen starb Christus? | Nur für Erwählte | Für die ganze Welt (1. Joh 2.2; 2. Kor 5.14) |
| Will Gott alle retten? | Nein. Er will nur die Erwählten retten. |
Ja, Gott will, dass alle Menschen errettet werden, (1. Tim 2.4) |
| Auserwählung bedeutet | Auswahl zum Heil. |
Gott bestimmt, was mit dem Gläubigen geschieht (Christusähnlichkeit) |
| Kann der Ungläubige anders? | Gott bestimmt, wer glauben darf |
Ja, er ist selbst
verantwortlich für seinen Unglauben (Joh 3.18 36) |
| Ist Gottes Ruf ehrlich? | Selektive Liebe, vorweltliche Auswahl |
Gott ruft alle Menschen aufrichtig und ernst (Apg 17.30) |
| Kernproblem | Der Mensch ist real verantwortlich und Gott ist völlig gerecht. |
|

Kerngedanke:
👉 Die „goldene Kette“ beginnt nicht
beim Sünder, sondern beim
Gläubigen.
👉 Keine Vorherbestimmung zum Heil oder zur Verdammnis.
Römer 8,29 – Was bedeutet „gleichförmig seinem Bild“?
Christus ist das Urbild; wir sind die „vielen Brüder“.
Gleichförmigkeit bedeutet:
Moralisch: Liebe, Demut, Heiligkeit, Gehorsam (2Kor 3,18).
Zukünftig: Leibliche Verwandlung – ein Leib wie sein Leib (Phil 3,21).
Das Ziel Gottes für alle Wiedergeborenen: Christusähnlichkeit.
Was bedeutet „vorhererkannt“?
Nicht bloß Wissen Gottes, sondern
beziehungsorientierte Zuwendung
(vgl. Joh 10,14; Am 3,2).
Was bedeutet „vorherbestimmt“?
Zielbestimmung für Gläubige, nicht Auswahl, wer gerettet wird.
Alles in Römer 8,28–30 setzt bereits „die Berufenen“, „die Gott lieben“ voraus – also Gläubige.
Warum keine Auserwählung zur Verdammnis?
Gott will, dass „alle Menschen errettet werden“ (1Tim 2,4).
Christus starb für „die ganze Welt“ (1Joh 2,2).
Gott gebietet „allen Menschen überall“ Buße zu tun (Apg 17,30).
„Wer will, der nehme das Wasser des Lebens“ (Offb 22,17).
Der Herr verwirft nie, „wer zu mir kommt“ (Joh 6,37).
Warum sind alle Briefe an Gläubige geschrieben?
Röm 1,7 – „den Heiligen in Rom“
1Kor 1,2 – „den in Christus Geheiligten“
Kol 1,2 – „den Heiligen und Treuen“
→ Deshalb behandeln sie: Stellung, Wandel, Ziel – nicht die Frage, wer
errettet wird.
Viele denken: Auserwählung = Auswahl zum Heil.
Die Schrift zeigt: Auserwählung betrifft immer Gläubige, nie Verlorene.
Der Kontext in Römer 8 geht nicht um Bekehrung, sondern um die Sicherheit der Erlösten.
„Die Gott lieben“
„Die nach Vorsatz Berufenen“
→ Schon gläubige Menschen
sind angesprochen.
Hebr. „erkennen“ = liebende Zuwendung, Wahl einer Beziehung.
Beispiele: Am 3,2; Ps 1,6; Joh 10,14.
Gott „erkannte“ uns, weil wir Seine Schafe wurden (Joh 10).
zur Errettung
zur Verdammnis
zu einem „ewigen Ratschluss“, wer glauben darf und wer nicht
zur Christusähnlichkeit
– moralisch jetzt
– leiblich bei der Entrückung
Moralisch: Veränderung durch den Geist (2Kor 3,18).
Innerlich: Denken wie Christus (Phil 2,5).
Zukünftig: verherrlichter Leib wie Christus (Phil 3,21).
Ziel: Christus ist der
Erstgeborene unter vielen Brüdern.
– Er der Mittelpunkt; wir seine Familie.
Vorherbestimmt
Berufenen
Gerechtfertigten
Verherrlichten
→ Jeder Teil betrifft Menschen, die bereits glauben.
Gott ruft alle (Jes 45,22; Joh 3,16).
Christus starb für alle (1Joh 2,2; 2Kor 5,14–15).
Gott möchte alle retten (1Tim 2,4; 2Petr 3,9).
Der Mensch ist verantwortlich zu glauben (Joh 5,40).
Verdammnis kommt nie aus Gottes Vorherbestimmung, sondern aus ungläubigem Herzen (Joh 3,18.36).
Gott erwählt keine zum Heil und keine zur Verdammnis.
Wer glaubt, gehört zu den Erwählten (1Thess 1,4).
Unser Ziel ist nicht nur der Himmel – sondern Christusähnlichkeit.
Römer 8,29 ist nicht ein Vers über Auswahl, sondern über Herrlichkeit.
das ist eine wichtige Ergänzung, denn viele sehen zwar, dass die Bibel keine doppelte Prädestination (zum Heil und zur Verdammnis) lehrt, glauben aber trotzdem an eine einfache Prädestination „zum Heil“, also dass Gott einseitig entscheidet, wer glauben darf.
Die Schrift zeigt aber klar:
👉 Es gibt auch keine einfache
Prädestination zum Heil.
👉 Gott prädestiniert nie,
wer glauben wird — sondern nur,
was mit denen geschieht, die glauben.
Kein einziger Vers des NT sagt:
„vorherbestimmt zum Glauben“
„vorherbestimmt zur Errettung“
„vorherbestimmt zum ewigen Leben“ (in dem Sinn, dass Gott bestimmt, wer glauben darf)
Wenn die Bibel etwas so Wichtiges lehren
würde, wäre es klar formuliert.
Stattdessen: Kein Beispiel, keine
Aussage, kein Hinweis.
Das ist der größte Schlüssel.
Alle „vorherbestimmen“-Stellen haben Gläubige als Adressaten:
„Welche er vorher erkannt hat“ → Das sind „die Gott lieben“ (V. 28), also Gläubige.
„vorherbestimmt zur Sohnschaft“ –
in Christus (V. 4)
Nur Wiedergeborene sind „in Christus“.
„wir sind vorherbestimmt“ – wir, die in Christus gehofft haben (V. 12).
👉
Alle Vorherbestimmungsstellen setzen
einen bestehenden Glauben voraus.
Nie wird erklärt, wie jemand in diese
Gruppe kommt — nur, was Gott für diese Gruppe vorsieht.
Was ist vorherbestimmt?
Christusähnlichkeit (Röm 8,29)
Sohnschaft (Eph 1,5)
Erbteil in der Herrlichkeit (Eph 1,11)
Gute Werke (Eph 2,10)
Was nie vorherbestimmt ist:
dass jemand glaubt
dass jemand Kind Gottes wird
dass jemand errettet wird
👉 Vorherbestimmung = ZIEL
👉 Berufung + Glaube = WEG
👉 Evangelium an alle = ANGEBOT
Es heißt:
„Wer glaubt, hat ewiges Leben“ (Joh 3,16)
„Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet“ (Joh 3,18)
„Wer den Namen des Herrn anruft“ (Röm 10,13)
„Wer will, der nehme“ (Offb 22,17)
Wenn der Glaube durch eine Prädestination
festgelegt wäre, wären diese Aussagen nicht ehrlich.
Sie wären nur scheinbare
Angebote.
Die Bibel spricht aber vollkommen frei und offen:
Gott will, dass alle Menschen errettet werden (1Tim 2,4; 2Petr 3,9)
Das wäre unlogisch, wenn Gott selbst vorher entschieden hätte, dass die meisten NICHT glauben dürfen.
Das ist entscheidend.
Wenn Gott jemanden
nicht errettet, weil Er ihn
nicht vorherbestimmt hat, wäre Gott die Ursache seines Unglaubens.
Das widerspricht der Schrift vollständig:
Menschen „wollen nicht zu mir kommen“ (Joh 5,40)
Menschen „lieben die Finsternis“ (Joh 3,19)
Menschen sind „selbst schuld“ an ihrer Verdammnis (Joh 3,18)
Menschen „lehnen das Wort ab“ (Apg 13,46)
Die Bibel gibt die Verantwortung immer dem Menschen.
Wenn es eine einfache Prädestination gäbe, könnte Gott das nie sagen.
Die Bibel lehrt aber:
Glaube kann man verweigern (Lk 7,30)
Glaube kann man annehmen (Apg 2,41)
Glaube kann man verlieren (Lk 8,13 – nur bekennender Glaube)
Glaube wird gefordert (Mk 1,15)
Eine einfache Prädestination würde bedeutet:
👉 Glaube ist nicht eine Reaktion auf
Gottes Wort
👉 sondern ein mechanisches Ergebnis eines Geheimentscheids
Das widerspricht jeder Darstellung des Glaubens im NT.
Wenn Gott vorher nur einige auswählt:
ist Gottes Liebe nicht Welt-umfassend
ist Gottes Einladung im Evangelium nicht ehrlich
ist Christus' Opfer nicht genügend für alle
wird Gott parteiisch und ungerecht
wird der Mensch zur Marionette
Doch die Bibel sagt:
Gott liebt die Welt (Joh 3,16)
Christus starb für die ganze Welt (1Joh 2,2)
Gott gebietet allen Menschen Buße (Apg 17,30)
Gott will, dass alle errettet werden (1Tim 2,4)
Das alles stürzt zusammen, wenn es eine einfache Prädestination gäbe.
Die Bibel kennt keine doppelte Prädestination und auch keine einfache.
Sie lehrt nie, dass Gott bestimmt, wer
glauben darf.
Sie lehrt:
Glaube ist eine echte Verantwortungsentscheidung.
Gott lädt wirklich alle ein.
Christus starb für alle.
Wer glaubt, ist auserwählt — aber nicht vorher auserwählt zum Glauben.
Vorherbestimmung betrifft nur Gläubige und definiert ihr Ziel, nicht den Weg dorthin.
Gott prädestiniert nicht den Glauben, sondern die Gläubigen.
(Ideal für Bibelstunde, Webseite oder Gespräch mit Geschwistern)
| Thema | Calvinistische Sicht | Biblische Lehre |
|---|---|---|
| Wer darf glauben? | Nur die von Gott „erwählten Einzelnen“. | Jeder Mensch darf glauben (Joh 3,16; Offb 22,17). |
| Ursache des Glaubens | Vorherbestimmte Gnade macht unweigerlich gläubig. | Der Mensch ist verantwortlich zu glauben oder abzulehnen (Joh 5,40). |
| Für wen starb Christus? | Nur für die Erwählten. | Für die ganze Welt (1Joh 2,2; 2Kor 5,14). |
| Will Gott alle retten? | Nein. Er will nur die Erwählten retten. | Ja. Gott will, dass alle Menschen errettet werden (1Tim 2,4). |
| Auserwählung bedeutet… | Auswahl zum Heil. | Bestimmung für Gläubige zu einem Ziel (Eph 1,4–5; Röm 8,29). |
| Vorherbestimmung meint… | Gott bestimmt, wer glauben darf. | Gott bestimmt, was mit den Gläubigen geschieht (Christusähnlichkeit). |
| Kann der Ungläubige anders? | Nein, er ist unrettbar, wenn er nicht erwählt ist. | Ja, er ist selbst verantwortlich für seinen Unglauben (Joh 3,18.36). |
| Ist Gottes Ruf ehrlich? | Eigentlich nicht – denn die meisten könnten nicht glauben. | Gott ruft alle Menschen aufrichtig und ernst (Apg 17,30). |
| Charakter Gottes | Selektive Liebe; vorweltliche Auswahl. | Universale Liebe, die alle Menschen meint (Joh 3,16). |
| Kernproblem | Der Mensch hat keine echte Verantwortung. | Der Mensch ist real verantwortlich und Gott ist völlig gerecht. |