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00682 Down To the River To Pray Als ich hinabging zum Fluss, um zu beten,

„Das Gewand spricht von Gottes Gnade – die Krone von
seinem Lohn.
Wer im Blut des Lammes gewaschen ist, trägt das weiße
Kleid;
wer dem Herrn treu bleibt, empfängt die Krone.
Robe & Crown – die Würde der Erlösten in der
Offenbarung.“
Alison Krauss & Union Station
As I went down in the river to pray
Studying about that good old way
And who shall wear the robe and crown
Good Lord, show me the way!
O brothers let's go down
Let's go down, come on down
Come on brothers let's go down
Down in the river to pray
As I went down in the river to pray
Studying about that good old way
And who shall wear the starry crown
Good Lord, show me the way!
O mothers let's go down
Let's go down, come on down
Come on mothers let's go down
Down in the river to pray
As I went down in the river to pray
Studying about that good old way
And who shall wear the starry crown
Good Lord, show me the way!
O fathers let's go down
Let's go down, come on down
Come on fathers let's go down
Down in the river to pray
Als ich hinabging
zum Fluss, um zu beten,
Da betrachtete ich diesen guten alten Weg.
Und wer wird das Gewand und die Krone tragen?
Guter Herr, zeig mir den Weg!
O Brüder, lasst uns hinabgehen,
Lasst uns hinabgehen, kommt nur herab.
Kommt, Brüder, lasst uns hinabgehen,
Hinunter zum Fluss, um zu beten.
Als ich hinabging zum Fluss, um zu beten,
Da betrachtete ich diesen guten alten Weg.
Und wer wird die sternenbesetzte Krone tragen?
Guter Herr, zeig mir den Weg!
O Mütter, lasst uns hinabgehen,
Lasst uns hinabgehen, kommt nur herab.
Kommt, Mütter, lasst uns hinabgehen,
Hinunter zum Fluss, um zu beten.
Als ich hinabging zum Fluss, um zu beten,
Da betrachtete ich diesen guten alten Weg.
Und wer wird die sternenbesetzte Krone tragen?
Guter Herr, zeig mir den Weg!
O Väter, lasst uns hinabgehen,
Lasst uns hinabgehen, kommt nur herab.
Kommt, Väter, lasst uns hinabgehen,
Hinunter zum Fluss, um zu beten.
Evangelistische Hauptgedanken
Lehrmäßige Auslegung – biblische Begriffe und Linien
Biblische Verankerung des Liedtextes (EF 1905)
„As I went down in the river to pray“ – Hinabgehen spricht in der Schrift oft von Demütigung und Buße.
„Gott widersteht den Hochmütigen, den Demütigen aber gibt er Gnade.“ (Jak 4,6 – EF 1905)
Evangelistisch ist dies der erste Schritt:
Der Mensch erkennt seine Not und geht hinab
– nicht mehr aufrecht, stark, selbstgerecht, sondern als verlorener Sünder.
„Studying about that good old way“ erinnert an Jeremia 6,16:
„Fragt nach den Pfaden vor alters … und wandelt darauf.“ (EF 1905)
Der „alte Weg“ ist der Weg des Glaubens – nicht moderner Relativismus, nicht Werke, sondern Gottes alter, ewiger Weg der Rettung:
Abel bringt ein Opfer (1Mo 4,4).
Noah findet Gnade (1Mo 6,8).
Abraham glaubt – und „es wurde ihm zur Gerechtigkeit gerechnet“ (1Mo 15,6).
Christus, „der Weg, die Wahrheit und das Leben“ (Joh 14,6).
Der alte Weg ist Christus selbst.
„Who shall wear the robe and crown?“
Die evangelistische Frage lautet:
Wer wird einmal zur Herrlichkeit
gehören?
„Und es wurde ihnen weiße Kleider gegeben“ (Offb 6,11).
„Sei getreu bis zum Tod, und ich werde dir die Krone des Lebens geben“ (Offb 2,10).
Diese Frage führt den Hörer zum Ernst der Ewigkeit.
Die Strophen bewegen sich von
Brüdern → Müttern → Vätern.
Evangelistisch ist dies:
die Botschaft gilt allen,
jeder wird einzeln aufgefordert,
niemand ist durch Herkunft, Geschlecht oder Stellung ausgeschlossen.
„Gott will, daß alle Menschen errettet werden“ (1Tim 2,4).
Damit gleicht der Refrain einem
evangelistischen Ruf:
„Kommt zum Herrn! Kommt zur Buße! Kommt zum Wasser des Lebens!“
Das Lied ist kein Tauf-Lied im engeren Sinne, aber der Fluss erinnert an:
den Jordan (Buße bei Johannes dem Täufer),
den Strom des Lebens (Offb 22,1),
die Reinigung durch das Wort (Eph 5,26).
Die Bibel 1905 betont, dass die Wiedergeburt nicht durch Wasser, sondern durch das Wort geschieht:
„Wiedergeboren … durch das lebendige und bleibende Wort Gottes“ (1Pet 1,23).
Der „Gang zum Fluss“ ist also ein Bild der Hinwendung zu Gott und der inneren Reinigung.
Die Schrift zeigt eindeutig:
Der Mensch besitzt kein eigenes Gewand.
Gott gibt das Gewand der Gerechtigkeit.
„Er hat mich bekleidet mit Kleidern des Heils“ (Jes 61,10).
„Glückselig, die ihre Kleider waschen“ (Offb 22,14 – EF 1905).
Lehrmäßig bedeutet dies:
kein Mensch wird durch Werke gerettet,
die Gerechtigkeit ist zugerechnet (Röm 4,5),
das Gewand gehört denen, die zu Christus kommen.
In der Elberfelder 1905 wird präzise unterschieden:
Errettung ist Gnade,
Krone ist Lohn,
aber ohne Errettung keine Krone.
Beispiele:
„Krone des Lebens“ (Jak 1,12).
„Unverwelkliche Krone der Herrlichkeit“ (1Pet 5,4).
„Kranz der Gerechtigkeit“ (2Tim 4,8).
Das Lied verbindet beides:
Gewand (Gerechtigkeit) → Krone
(Herrlichkeit).
Der Ausdruck erinnert an Daniel 12,3:
„die da lehren … werden leuchten wie die Sterne.“
Es spricht von der himmlischen Würde der Erlösten.
Die Bitte ist absolut biblisch:
„Unterweise mich in deinem Weg“ (Ps 27,11).
„Ich bin der Weg“ (Joh 14,6).
Lehrmäßig bedeutet das:
kein Mensch findet Gott aus eigener Kraft,
Gott muss den Weg zeigen (Joh 6,44; 1Kor 2,14).
Nachfolgend die zentralen Linien des Liedes passenden Bibelstellen der Elberfelder 1905 zu.
| Liedtext | Biblische Linie (EF 1905) |
|---|---|
| „Down in the river to pray“ | Buße, Reinigung: Ps 51,4; Apg 3,19; Eph 5,26 |
| „Good old way“ | Jer 6,16; Joh 14,6; 1Mo 15,6 |
| „Robe“ | Jes 61,10; Offb 7,14; Offb 22,14 |
| „Crown“ | Offb 2,10; 2Tim 4,8; Jak 1,12 |
| „Starry crown“ | Dan 12,3; 1Kor 15,41–42 |
| „Show me the way“ | Ps 27,11; Joh 14,6; Joh 6,44 |
| Einladung an Brüder, Mütter, Väter | 1Tim 2,4; Offb 22,17 |
Das Lied beschreibt den Weg eines suchenden Menschen:
Hingehen zu Gott (demütig, bußfertig).
Nachdenken über den Weg der Erlösung (Christus als der „alte Weg“).
Die Frage nach der Ewigkeit (Gewand, Krone).
Der Ruf an andere (Brüder, Mütter, Väter kommen mit).
Die Bitte um Führung („Zeige mir den Weg“).
Es ist ein schlichter, aber tief
evangelistischer Ruf:
Komm zu
Christus, reinige dein Herz, empfange das Gewand der Rettung und die Krone der
Herrlichkeit.
Die beiden Bilder
Gewand („robe“) und
Krone („crown“) erscheinen in
der Offenbarung mehrfach.
Sie gehören zu den wichtigsten Symbolen der Erlösten. Beide Begriffe sind
nicht sentimental, sondern
präzise, tief lehrmäßig und prophetisch
gefüllt.
Wir betrachten zuerst das Gewand, dann die Krone, und schließlich die Verbindung beider.
Die Elberfelder Bibel 1905 ist hier besonders klar:
„Und ihre Kleider waschen im Blut des Lammes.“ (Offb 7,14)
Das bedeutet:
Das Gewand der Erlösten ist nicht von ihnen selbst hergestellt.
Es ist gegeben – Gnade, nicht Verdienst.
Das Waschen im Blut des Lammes ist einmalig und vollständig.
Lehrmäßig verweist dies auf:
1Kor 6,11: „gewaschen“, „gerechtfertigt“
Röm 3,22–24: Gerechtigkeit Gottes, nicht die eigene
Jes 61,10: „Kleider des Heils“
Offb 19,8:
„Denn die feine Leinwand sind die Gerechtigkeiten der Heiligen.“
Wichtig:
Das griechische Wort dikaiōmata = gerechte Taten als Folge der Stellung.
Offenbarung unterscheidet zwischen:
(a) dem Gewand der
Stellung (geschenkte Gerechtigkeit)
(b) dem Schmuck des
Gewandes (die Taten der Heiligen)
Beides ist geschenkt, aber verschieden zu unterscheiden.
Die Erlösten stehen in Offenbarung 7:
vor dem Thron
in weißen Kleidern
mit Palmen
Das Gewand zeigt:
Annahme vor Gott
Reinheit
Festliche Würde (vergleichbar mit 1Mo 41,42: Josephs Gewand)
In Offenbarung 2–3 beurteilt der Herr die Gemeinden:
Sardes: „Du hast einige … die ihre Kleider nicht beschmutzt haben“ (3,4).
Laodizea: „Kaufe … weiße Kleider“ (3,18).
Hier ist das Gewand ein Prüfstein geistlicher Realität.
Die Offenbarung nennt mehrere Kronen. Das griechische Wort ist fast durchgehend stephanos, der Ehrenkranz des Siegers.
Errettung ist Gnade, die Krone ist Lohn.
Offb 3,11:
„Halte fest, was du hast, damit niemand deine Krone nehme!“
Die Krone kann verloren gehen –
die Errettung nicht (Joh
10,28).
Nach der EF 1905:
Krone des Lebens (Jak 1,12; Offb 2,10) → Ausharren in Prüfungen
Krone der Gerechtigkeit (2Tim 4,8) → Lieben des Erscheinens
Krone der Herrlichkeit (1Pet 5,4) → Treue Hirten
Unverwelkliche Krone (1Kor 9,25) → Disziplin im Dienst
Sternenkranz (sinngemäß in Dan 12,3) → himmlische Belohnung für Lehrer und Zeugen
In der Offenbarung wird vor allem auf die Krone des Lebens verwiesen.
Offb 4,4:
„vierundzwanzig Älteste … mit goldenen Kronen“
Dies spricht:
für die Vollzahl der Erlösten,
für priesterliche und königliche Würde,
dafür, dass die Entrückten im Himmel belohnt sind, bevor die Gerichte beginnen.
Offb 4,10:
„und werfen ihre Kronen vor den Thron“
Symbolik:
jede Belohnung wird Christus zugeschrieben,
keine Herrlichkeit bleibt beim Menschen,
Anbetung und völlige Abhängigkeit.
Lehrmäßig gehören
Gewand und
Krone zusammen:
erst das Gewand – dann die Krone.
Blut des Lammes → Reinigung (das Gewand)
Gerechtfertigt → Stellung vor Gott
Treue und Ausharren → Lohn (die Krone)
Quantitativ:
das Gewand haben alle Gläubigen,
die Krone haben nicht alle (1Kor 3,15; Offb 3,11).
In Offenbarung 19:
Die Braut ist bereitet (Gewand) → Hochzeit
Danach kommt Christus als König → und die Heiligen sind mit Ihm (Kronen, Herrschaft)
Das Lied „Down to the River to Pray“ greift unbewusst diese Linie auf:
zuerst die Frage: „Wer wird das Gewand tragen?“
dann: „Wer wird die Krone tragen?“
und in einer Strophe: „die sternenbesetzte Krone“ (Dan 12,3)
Das ist reine Bibellinie.
Der Sünder „geht hinab“ (Buße, Hinwendung
zu Gott).
Er empfängt das Gewand der Erlösung.
Im Himmel:
Richterstuhl Christi (2Kor 5,10)
Krone wird gegeben
Die 24 Ältesten als Bild der verklärten Gemeinde
Die Gläubigen:
kommen mit Ihm zurück (Kol 3,4; Offb 19,14)
tragen Gewand und Krone
herrschen mit Ihm (Offb 20,4)
Offb 16,15:
„Glückselig, der da wacht und seine Kleider bewahrt“
Das Gewand spricht von:
Reinheit
Wandel
Bewahrung des Zeugnisses
1Kor 9,25:
„Jeder aber, der kämpft, ist enthaltsam in allem…“
Die Krone ist:
nicht selbstverständlich
nicht automatisch
aber herrlich und ewig
Hebr 10,35:
„Werfet nun eure Zuversicht nicht weg, die eine große Belohnung hat“
Das Gewand zeigt uns:
Christus hat alles vollbracht.
Die Krone zeigt uns:
Treue hat ewigen Lohn.
Beides zusammen zeigt:
Die Erlösten sind Könige und Priester vor Gott (Offb 1,6; 5,10).
Damit sieht man: Das einfache Volkslied enthält in seinen Bildern eine erstaunliche Tiefe und bewegt sich (ohne es zu wollen) auf klaren Linien der Offenbarung.