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00700  Christus, der Fels


Der Fels in der Wüste ist eines der stärksten Bilder der Bibel: ein Hinweis auf Christus, den einzig tragfähigen Grund.
Der geschlagene Fels zeigt Sein einmaliges Erlösungswerk, aus dem Ströme lebendigen Wassers fließen.
Der Fels, zu dem man redet, weist auf den verherrlichten Herrn hin, der heute durch Sein Wort segnet.
So wird deutlich: Christus genügt völlig – im Heil, in der Bewahrung und im täglichen Wandel.
Wer auf diesen Felsen baut und aus Ihm schöpft, findet in der Wüste des Lebens wahre Erquickung.

In der unendlichen Weite der Wüste begegnet uns eines der tiefsten Bilder der Schrift:
der Fels, aus dem Wasser hervorsprudelt – ein Bild, das der Heilige Geist selbst deutet.
„Der Fels aber war der Christus“ (1Kor 10,4).
Damit öffnet sich ein geistlicher Horizont, der vom Alten Testament bis in die Ewigkeit reicht.

Als Mose in Horeb den Felsen schlägt, fließt Leben hervor.
Das ist kein Zufall, keine symbolische Nebensache,
sondern eine göttliche Vorschattung auf das Kreuz:
Christus, der einmal geschlagen wird, damit Ströme lebendigen Wassers fließen.
Was Israel körperlich erquickte, offenbart geistlich die Quelle unseres Heils.

Jahre später steht das Volk erneut durstig da.
Doch jetzt lautet der Befehl Gottes nicht mehr: „Schlage den Felsen“,
sondern: „Rede zu dem Felsen.“
Christus muss nicht noch einmal leiden.
Der Segen fließt heute durch Wort, Gebet und die Gemeinschaft mit dem verherrlichten Herrn.

Die Schrift entfaltet dieses Bild weiter:
Christus als der Fels des Heils, der Eckstein,
der Stein, den die Bauleute verworfen haben,
und der Stein des Anstoßes für den Unglauben.
Fest, treu, unwandelbar – und doch zur Quelle unerschöpflicher Gnade geworden.

Die große Typologie „Christus, der Fels“:
den geschlagenen Felsen am Kreuz,
den sprechenden Felsen der himmlischen Fürbitte,
und den kommenden Felsen des Gerichtes und des Reiches.
Ein Bild, das uns ruft, auf Ihn zu bauen,
aus Ihm zu trinken
und Ihn zu ehren als den einzigen, unerschütterlichen Grund unseres Lebens.



1. Einleitung: Warum „Fels“?

Die Bibel verwendet den Fels konsequent als Bild für Gott und für Christus:

Paulus fasst es ausdrücklich zusammen:

„… denn sie tranken aus einem geistlichen Felsen, der ihnen folgte; der Fels aber war der Christus.“ (1Kor 10,4)

Damit ist klar:
Alles, was in 2. Mose 17, 4. Mose 20, in den Psalmen und im Deuteronomium vom Fels gesagt wird, zielt letztlich auf Christus.


2. Der geschlagene Fels – Christus am Kreuz (2. Mose 17)

2.1 Die Situation

2.2 Die Bedeutung

  1. Der Fels ist Christus

  2. Der Fels wird geschlagen

  3. Aus dem geschlagenen Fels fließt Wasser

Wichtig: Der Fels wird einmal geschlagen. So ist Christus ein für alle Mal geopfert worden (Hebr 10,10.14).


3. Der Fels, zu dem man redet – Christus verherrlicht (4. Mose 20)

3.1 Gottes Absicht

Viele Jahre später, wieder Durst, wieder Wüste. Aber jetzt heißt es:

„Rede zu dem Felsen vor ihren Augen, und er wird sein Wasser geben“ (4Mo 20,8).

Gott will zeigen:

3.2 Typologischer Gegensatz

2. Mose 17 4. Mose 20
Fels wird geschlagen Fels soll angesprochen werden
Bild: Christus am Kreuz Bild: Christus verherrlicht im Himmel
Erstes Auftreten des Felsens Wiederholte Versorgung in der Wüste
Grundlage des Heils Genuss und praktische Erfrischung

Wenn Mose nun zweimal schlägt, verwischt er das Bild:

Darum ist Gottes Urteil so ernst: Er wacht über der Ehre Seines Sohnes und über der Reinheit des Evangeliums.


4. Der Fels Israels – Jahwe als Fels (5. Mose 32; Psalmen)

Im „Lied Moses“ (5Mo 32) wird Gott immer wieder „der Fels“ genannt:

Die Psalmen greifen das auf:

Im Licht des Neuen Testaments erkennen wir:


5. Christus, der Eckstein und Stein des Anstoßes

Das Fels-/Steinbild wird im Neuen Testament weiter entfaltet:

  1. Eckstein

  2. Stein des Anstoßes

  3. Stein, der ohne Hände losgerissen ist (Dan 2,34)


6. Praktische Linien für die Gläubigen

6.1 Feststehen auf dem Felsen

6.2 Trinken aus dem Felsen

6.3 Christus nicht noch einmal „schlagen“


7. Zusammenfassung in wenigen Sätzen