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00717 Wortlaut von 1. Korinther 11,24 im Textus Receptus




  • nn den Blick auf eine biblische Wahrheit verändern.

  • In 1. Korinther 11,24 begegnet uns genau ein solcher Fall.

  • Manche Übersetzungen sprechen vom „gebrochenen Leib“ Christi.

  • Diese Formulierung steht jedoch nicht im griechischen Grundtext.

  • Weder der Textus Receptus noch der Nestle-Aland-Text enthalten diesen Zusatz.

  • Gebrochen wird im Text das Brot – nicht der Leib.

  • Der Leib Christi wird im Neuen Testament gegeben, nicht gebrochen.

  • Dieser Unterschied ist nicht sprachlich nebensächlich.

  • Er ist theologisch bedeutsam.

  • Die Schrift bezeugt ausdrücklich: Kein Knochen des Herrn wurde zerbrochen.

  • Damit erfüllt sich die Passah-Vorschrift des Alten Testaments.

  • Das Lamm Gottes bleibt unversehrt.

  • Wird dennoch vom „gebrochenen Leib“ gesprochen,

  • verschiebt sich unmerklich die Aussage des Textes.

  • Das Zeichen wird mit der Sache selbst vermischt.

  • Die Symbolhandlung tritt an die Stelle der Wirklichkeit.

  • Aus „gegeben für euch“ wird „zerbrochen für euch“.

  • Damit geht ein wichtiger heilsgeschichtlicher Zusammenhang verloren.

  • Die Einheit von Passah, Kreuz und Schriftzeugnis wird abgeschwächt.

  • Übersetzungen tragen Verantwortung.

  • Nicht jede vertraute Formulierung ist textlich korrekt.

  • Nicht jede liturgische Wendung ist biblisch präzise.

  • Gerade beim Mahl des Herrn ist Genauigkeit geboten.

  • Denn hier spricht die Schrift vom Zentrum des Evangeliums.

  • Christus gibt sich selbst hin.

  • Er wird geopfert, nicht zerteilt.

  • Sein Leib wird dargebracht, nicht zerbrochen.

  • Das Brot weist auf ihn hin – es ist nicht er selbst.

  • Wo diese Unterscheidung verloren geht,

  • leidet das Verständnis des Opfers.

  • Darum lohnt der genaue Blick in den Text.

  • Nicht aus Streitlust, sondern aus Ehrfurcht.

  • Die Bibel legt sich selbst aus.

  • Sie braucht keine erklärenden Zusätze.

  • Jedes Wort hat Gewicht.

  • Jedes Weglassen – und jedes Hinzufügen auch.

  • Treue beginnt beim Text.

  • Und sie bewahrt die Klarheit des Evangeliums.

  • Christus – gegeben für euch.

  • Nicht gebrochen, sondern vollendet

  • ümer und Gotteslästerungen in der Schlachter 2000
    und ähnlichen, die auf dem TR- Pfusch basieren.    

    https://www.bibelkreis.ch/BEGRIFFSERKLAERUNG/Textus%20Rezeptus%20Irrt%C3%BCmer.html



    Matthäus

    Markus Evangelium 1925-27

    Lukas Evangelium e-190527 

    Johannes Evangelium 1905-27

    Apostelgeschichte e-1905_27

    Römer Brief e-1905_27

    1. Korinther e-1905-27

    2. Korinther Brief e1905-27

    Galater Brief  e_1905_27


    Epheser e_1905-27

    Philipper e-1905_27

    Kolosser e-1905-27

    1. Thessalonicher e_1905-27

    2. Thessalonicher e-1905-27

    1. Timotheus e-1905.27

    2. Timotheus e-1905-27

    Titus e-1905-27

    Philemon e-1905-27

    Hebräer e-1905-27

    Jakobus  e-1905-27

    1. Petrus e-1905-27

    2. Petrus e-1905-27

    1. Johannes Brief e_1905-27

    2. Johannes Brief e-1905-27

    3. Johannes Brief e-1905-27
    (Keine Veränderung gefunden)

    Offenbarung e-1905-27

    Wortlaut von 1. Korinther 11,24 im Textus Receptus



    Der Textus Receptus lautet (maßgeblich nach Stephanus/Beza):

    καὶ εὐχαριστήσας ἔκλασεν καὶ εἶπεν· λάβετε φάγετε· τοῦτό μού ἐστιν τὸ σῶμα τὸ ὑπὲρ ὑμῶν· τοῦτο ποιεῖτε εἰς τὴν ἐμὴν ἀνάμνησιν.

    Wörtlich übersetzt:

    „Und er dankte, brach (das Brot) und sprach:
    Nehmt, esst; dies ist mein Leib für euch; dies tut zu meinem Gedächtnis.“

    ➡️ Das Wort „gebrochen“ (κλώμενον / συντριβόμενον o. Ä.) steht hier im Textus Receptus nicht in Bezug auf den Leib.


    2. Woher kommt „Leib gebrochen“?

    a) Grammatisch

    b) Vergleich mit anderen Handschriften

    Einige alexandrinische Handschriften (z. B. Codex Vaticanus, Sinaiticus) haben:

    τοῦτό μού ἐστιν τὸ σῶμα τὸ ὑπὲρ ὑμῶν κλώμενον
    („… mein Leib, der für euch gebrochen wird“)

    ➡️ Diese Lesart ist sekundär und nicht Bestandteil des Textus Receptus.


    3. Schlachter 2000 – was ist textlich zu sagen?

    Die Schlachter 2000 übersetzt:

    „… das ist mein Leib, der für euch gebrochen wird …“

    Das ist:


    4. Theologisch bedeutsamer Punkt (sehr wichtig!)

    a) Schriftzeugnis:

    In Johannes 19,36 heißt es ausdrücklich:

    „Ein Bein von ihm soll nicht zerbrochen werden.“

    ➡️ Der Leib Christi wurde nicht gebrochen.

    b) Typologie:

    ➡️ Der Ausdruck „Leib gebrochen“ ist theologisch mindestens ungenau, wenn nicht problematisch.


    5. Zusammenfassung (klar und eindeutig)

    ✔️ Nein, das Wort „gebrochen“ steht nicht im Textus Receptus von 1. Korinther 11,24.
    ✔️ Es bezieht sich im TR ausschließlich auf das Brot, nicht auf den Leib.
    ✔️ Die Schlachter 2000 folgt hier nicht dem Textus Receptus, sondern einer kritischen Lesart.
    ✔️ Biblisch-theologisch ist es präziser zu sagen:

    „Sein Leib wurde gegeben, nicht gebrochen.“

    übersichtliche tabellarische Gegenüberstellung zu 1. Korinther 11,24, mit Fokus auf die strittige Wendung „(für euch) gebrochen“.


    1. Korinther 11,24 – Textvergleich

    Quelle Griechischer / deutscher Wortlaut Enthält „gebrochen“ in Bezug auf den Leib? Anmerkung
    Textus Receptus (Stephanus/Beza) τοῦτό μού ἐστιν τὸ σῶμα τὸ ὑπὲρ ὑμῶν ❌ Nein „ἔκλασεν“ bezieht sich auf das Brot; kein Partizip beim Leib
    Nestle-Aland (NA28) τοῦτό μού ἐστιν τὸ σῶμα τὸ ὑπὲρ ὑμῶν ❌ Nein NA28 folgt hier ebenfalls der kürzeren Lesart
    Schlachter 2000 „Das ist mein Leib, der für euch gebrochen wird ⚠️ Ja (hinzugefügt) Erweiternde Übersetzung, nicht wortgetreu zu TR oder NA
    Elberfelder 1905 „Dies ist mein Leib, der für euch ist ❌ Nein Sehr textnah zum TR
    Elberfelder 2006 „Dies ist mein Leib, der für euch ist ❌ Nein Folgt NA/TR ohne Zusatz

    2. Wichtige textkritische Beobachtung

    🔹 Bemerkenswert:
    Sowohl Textus Receptus als auch Nestle-Aland 28 enthalten kein

    κλώμενον („gebrochen werdend“)

    ➡️ Die Schlachter-Formulierung hat keine direkte griechische Textgrundlage in den heute maßgeblichen Ausgaben.


    3. Parallelstellen (kurzer Hinweis)

    Stelle Wortlaut
    Lukas 22,19 (NA) „… mein Leib, der für euch gegeben wird
    Matthäus 26,26 „… dies ist mein Leib“ (ohne Zusatz)
    Markus 14,22 „… dies ist mein Leib“

    ➡️ „gegeben“, nicht „gebrochen“, ist der biblisch konsistente Ausdruck.


    4. Theologische Konsequenz (präzise formuliert)

    👉 Die Elberfelder gibt den Sachverhalt textlich und theologisch am genauesten wieder.

    Textkritische Fußnote zu 1. Korinther 11,24

    Anmerkung:
    In einigen Bibelübersetzungen findet sich die Wendung „mein Leib, der für euch gebrochen wird“.
    Im Textus Receptus sowie in den maßgeblichen griechischen Textausgaben (z. B. Nestle-Aland 28) steht an dieser Stelle jedoch kein Wort für „gebrochen“ in Bezug auf den Leib. Das Verb ἔκλασεν („er brach“) bezieht sich grammatisch ausschließlich auf das Brot. Der Text lautet wörtlich: „Dies ist mein Leib für euch.“

    Der Zusatz „gebrochen“ beruht auf einer späteren Textüberlieferung bzw. einer aus dem Zusammenhang erschlossenen Deutung. Theologisch ist zu beachten, dass die Schrift ausdrücklich bezeugt, dass dem Herrn Jesus kein Knochen zerbrochen wurde (Joh 19,36). Der Leib Christi wurde gegeben, nicht gebrochen.


    Sehr kurze Variante (für Randnotizen)

    Textkritischer Hinweis:
    „Gebrochen“ steht in 1Kor 11,24 weder im Textus Receptus noch im NA-Text. Das Brechen betrifft das Brot, nicht den Leib. Der Leib Christi wurde gegeben (vgl. Lk 22,19; Joh 19,36).


    Optional: mündliche Kurzform (für Bibelstunde)

    „Im griechischen Grundtext steht hier nicht ‚gebrochen‘ in Bezug auf den Leib. Gebrochen wird das Brot – der Leib des Herrn wurde gegeben, und kein Knochen wurde zerbrochen.“

    Fußnote 1

    Textkritische Randbemerkung (im Stil der Elberfelder)

    Zu „mein Leib“ (V. 24):
    Andere Hs. fügen hinzu: „der für euch gebrochen wird“.
    Dieser Zusatz fehlt im Textus Receptus und in den maßgeblichen griechischen Textausgaben. Das „Brechen“ bezieht sich auf das Brot (ἔκλασεν), nicht auf den Leib.


    Fußnote 2

    Sachlich-typologische Randbemerkung (Passah – Brot – Leib)

    Zum Ausdruck „mein Leib für euch“:
    Das Brechen betrifft das Brot als Zeichenhandlung. Der Leib Christi wird im NT als „gegeben“ bezeichnet (Lk 22,19). In Übereinstimmung mit der Passah-Typologie wurde an ihm kein Knochen zerbrochen (2Mo 12,46; Joh 19,36).


    Optional: sehr knappe Kombinationsfassung (falls nur eine Fußnote gewünscht)

    Zu V. 24:
    „Gebrochen“ (in Bezug auf den Leib) fehlt im Grundtext. Gebrochen wird das Brot; der Leib Christi wird gegeben (Lk 22,19). Entsprechend der Passah-Typologie wurde kein Knochen zerbrochen (Joh 19,36).


    lberfelder-Randbemerkung 1 (textkritisch)

    Zu V. 24:
    And. Hs. fügen hinzu: „der für euch gebrochen wird“.
    Dieser Zusatz fehlt in den maßgeblichen griech. Textausg. Das „Brechen“ bezieht sich auf das Brot (ἔκλασεν), nicht auf den Leib.


    Elberfelder-Randbemerkung 2 (typologisch-sachlich)

    Zu „mein Leib für euch“:
    Der Leib Christi wird als „gegeben“ bezeichnet (Lk 22,19; vgl. 1Kor 11,24). Entsprechend der Passah-Vorschrift wurde kein Knochen zerbrochen (2Mo 12,46; vgl. Joh 19,36).


    Alternative ultrakurze Randfassung (falls Platz sehr begrenzt)

    Zu V. 24:
    „Gebrochen“ fehlt im Grundtext. Gebrochen wird das Brot; der Leib wird gegeben (vgl. Lk 22,19; Joh 19,36).


    Elberfelder-Randbemerkung 3

    („für euch“ – „für viele“)

    Zu „für euch“:
    „Für euch“ betont die unmittelbare Zuwendung zu den Jüngern. Vgl. „für viele“ (Mt 26,28; Mk 14,24) im Blick auf den weiteren Heilsumfang des Werkes Christi.


    Ergänzende Gesamtübersicht (alle drei Randbemerkungen zusammen)

    Zu V. 24:
    And. Hs. fügen hinzu: „der für euch gebrochen wird“. Dieser Zusatz fehlt in den maßgeblichen griech. Textausg.; das „Brechen“ bezieht sich auf das Brot (ἔκλασεν).

    Zu „mein Leib für euch“:
    Der Leib Christi wird als „gegeben“ bezeichnet (Lk 22,19). Entsprechend der Passah-Vorschrift wurde kein Knochen zerbrochen (2Mo 12,46; vgl. Joh 19,36).

    Zu „für euch“:
    „Für euch“ hebt die persönliche Zuwendung zu den Jüngern hervor; vgl. „für viele“ (Mt 26,28; Mk 14,24) hinsichtlich des weiteren Heilsumfangs.

    („für euch“ – „für viele“)

    „Wenn der Herr Jesus beim Mahl sagt: ‚für euch‘, dann spricht er die Jünger ganz persönlich an. Es geht um die unmittelbare Zuwendung seines Werkes zu denen, die vor ihm sitzen.

    Wenn an anderen Stellen von ‚für viele‘ die Rede ist, wird der Blick geweitet: Das Opfer Christi hat einen größeren Heilsumfang.

    Beides widerspricht sich nicht. ‚Für euch‘ betont die persönliche Anwendung, ‚für viele‘ den weiteren Kreis. Das Werk ist groß genug für viele – aber es wird persönlich für die Seinen gegeben.“


    Noch kürzere Kurzfassung (1–2 Sätze)

    „‚Für euch‘ spricht die Jünger persönlich an, ‚für viele‘ zeigt den weiteren Heilsumfang. Das Opfer Christi ist allgemein ausreichend, wird aber persönlich zugeeignet.“


    Wenn du es ganz schlicht halten willst

    „Der Herr sagt nicht entweder ‚für euch‘ oder ‚für viele‘, sondern beides. Das eine ist persönlich, das andere weitreichend.“

    daktische Skizze

    „für euch“ – „für viele“

    1. Ausgangspunkt: der Wortlaut

    👉 Zwei verschiedene Formulierungen – beide von Christus selbst gebraucht.


    2. Erste Beobachtung (ohne Auslegung)

    👉 Der Unterschied liegt nicht im Werk, sondern im Blickwinkel.


    3. Einfache Bildhilfe

    Ein Geschenk kann für viele bestimmt sein –
    aber es wird jedem Einzelnen persönlich überreicht.


    4. Biblische Einordnung

    vgl. Jes 53,11–12; Lk 22,19; Joh 10,11


    5. Ruhige Zusammenfassung (Merksatz)

    „Für viele“ beschreibt die Größe des Werkes,
    „für euch“ die persönliche Anwendung.


    6. Bewusste Abgrenzung (kurz, ohne Streit)

    👉 Kein Widerspruch, sondern Ergänzung.


    7. Abschluss für die Bibelstunde

    „Der Herr Jesus hat ein Werk vollbracht, das weit reicht –
    und er wendet es persönlich denen zu, die ihm gehören.“

     

     


    Für viele‘ beschreibt die Größe des Werkes,
    ‚für euch‘ die persönliche Zueignung.“