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(bibeltreu – nüchtern – ohne Frontenbildung)
KJV-only behauptet im Kern:
Gott habe einen bestimmten Text (Textus Receptus)
und eine bestimmte Übersetzung (King James Version 1611)
allein und endgültig bewahrt.
Diese Behauptung klingt ehrfürchtig, ist aber biblisch nicht belegt.
👉 Die Schrift spricht von der
Bewahrung des Wortes,
nicht von der Bewahrung einer
Übersetzung oder einer
Druckausgabe.
Die Schrift bezeugt:
Jesaja 40,8 – Das Wort Gottes besteht in Ewigkeit
Psalm 12,7–8 – Jehova bewahrt seine Worte
Matthäus 24,35 – Jesu Worte werden nicht vergehen
❗ Keine dieser Stellen nennt:
eine Sprache (Englisch!)
eine Übersetzung
einen bestimmten Texttyp
eine Jahreszahl (1611!)
Bewahrung ≠ Kanonisierung einer Edition
2. Timotheus 3,16:
„Alle Schrift ist von Gott eingegeben …“
➡️ Die Inspiration betrifft:
das von Propheten und Aposteln geschriebene Wort
nicht spätere Übersetzungen
👉 Auch die
KJV selbst beansprucht keine
Inspiration –
die Übersetzer lehnten das ausdrücklich ab.
Jesus zitierte häufig die Septuaginta (LXX)
Diese weicht nachweislich vom masoretischen Text ab
Dennoch: Jesus nennt sie „Schrift“
Beispiel:
Hebräer 10,5 ↔ Psalm 40,7 (MT)
👉 Vielfalt wird von Christus selbst akzeptiert
Wenn KJV-only recht hätte, müsste gelten:
nur ein Text ist Gottes Wort
alle anderen sind minderwertig
Doch die Bibel zeigt:
mehrere Texttraditionen
dennoch eine klare, einheitliche Botschaft
👉 Gott wirkt nicht durch Textmonopol, sondern durch Zeugnisfülle
basiert auf wenigen, späten Handschriften
enthält:
Rückübersetzungen aus dem Lateinischen
Sonderlesarten (z. B. Offb 22,19)
unterscheidet sich:
zwischen Erasmus, Stephanus, Beza
👉 Welcher TR ist der „wahre“?
mehrere Revisionen (1629, 1638, 1769)
tausende Änderungen:
Rechtschreibung
Wortwahl
Textdetails
👉 Welche KJV ist inspiriert?
Unbemerkt geschieht Folgendes:
Autorität liegt nicht mehr in der Schrift
sondern in:
einer Textform
einer Übersetzung
einer Tradition
👉 Das ist
funktional eine neue Norm
– ohne biblische Grundlage
KJV-only führt oft zu:
Angst vor Textkritik
Misstrauen gegenüber Bibelwissenschaft
Verunsicherung junger Gläubiger
👉 Wo Gott Frieden gibt, schafft diese Lehre Unruhe
Eine schriftgemäße Haltung lautet:
Gott hat sein Wort zuverlässig bewahrt
durch viele Handschriften,
in verschiedenen Textformen,
sodass keine Lehre verloren ging.
keine Edition ist vollkommen
keine Übersetzung ist inspiriert
Christus bleibt klar bezeugt
Viele KJV-only-Vertreter:
lieben die Schrift
fürchten Verfälschung
wollen Gott ehren
👉 Die Antwort ist daher nicht Spott, sondern:
Geduld
Schriftargumente
Ruhe
Die Wahrheit braucht keine Verteidigung durch Ausschluss.
„Die Bibel verheißt, dass Gottes Wort bleibt –
aber sie verheißt nirgends eine einzige perfekte Übersetzung.
Gott hat sein Wort durch viele Zeugen bewahrt,
damit Christus klar bezeugt bleibt.“
Nicht ein englischer Text von 1611 ist der Fels des Glaubens,
sondern der lebendige Christus, bezeugt in der ganzen Schrift.
Eine bibeltreue Haltung hält fest:
an der Inspiration
an der Bewahrung
an der Klarheit des Evangeliums
ohne sich an eine menschliche Edition zu
binden.
Gott habe einen bestimmten Text (Textus Receptus)
und eine bestimmte Übersetzung (King James Version 1611)
allein und endgültig bewahrt.
➡️ Diese Behauptung wirkt ehrfürchtig, ist aber biblisch nicht belegt.
Die Bibel sagt:
Jes 40,8 – Das Wort Gottes besteht ewig
Ps 12,7–8 – Jehova bewahrt seine Worte
Mt 24,35 – Jesu Worte vergehen nicht
1Pet 1,25 – Das Wort des Herrn bleibt
Die Bibel sagt nicht:
welche Sprache
welche Übersetzung
welche Textausgabe
welches Jahr (1611!)
👉 Bewahrung ≠ eine perfekte Edition
2Tim 3,16 – „Alle Schrift ist von Gott eingegeben“
Eingebung gilt:
den Propheten
den Aposteln
nicht späteren Übersetzungen
👉 Auch die KJV beansprucht keine Inspiration (Aussage der Übersetzer selbst).
Jesus und die Apostel zitieren oft die Septuaginta (LXX)
Diese weicht vom hebräischen Text ab
Trotzdem nennt Jesus sie „Schrift“
👉 Christus akzeptiert textliche Vielfalt
Der Textus Receptus:
basiert auf wenigen späten Handschriften
enthält Rückübersetzungen (z. B. Offb 22,19)
ist selbst nicht einheitlich
Die KJV 1611:
existiert heute nicht unverändert
wurde mehrfach revidiert
👉 Welche Ausgabe ist dann „inspiriert“?
KJV-only verlagert unbemerkt die Autorität:
von der Schrift insgesamt
auf eine bestimmte Übersetzung
👉 Dafür gibt es keine biblische Grundlage.
Gott hat sein Wort zuverlässig bewahrt
durch viele Handschriften,
in verschiedenen Textformen,
sodass keine Lehre verloren ging.
keine Übersetzung ist inspiriert
keine Textform ist exklusiv
Christus bleibt klar bezeugt
Nicht eine englische Bibel von 1611 ist der Maßstab,
sondern der lebendige Christus, bezeugt in der ganzen Schrift.
Varianten sind kein Angriff auf die Bibel.
Sie zeigen, dass Gott nicht durch
Textmonopol,
sondern durch Zeugnisfülle
bewahrt hat.
Manche Christen sagen:
Nur die King-James-Bibel (1611) ist das echte, bewahrte Wort Gottes.
Andere Bibeln seien weniger zuverlässig.
➡️ Das klingt fromm – aber stimmt das mit der Bibel überein?
Die Bibel sagt klar:
Jesaja 40,8 – Gottes Wort bleibt ewig
Matthäus 24,35 – Jesu Worte vergehen nicht
1. Petrus 1,25 – Das Wort des Herrn bleibt
❗ Aber die Bibel sagt nicht:
in welcher Sprache
in welcher Übersetzung
in welchem Jahr
in welchem Buchdruck
👉 Gott verspricht Bewahrung – nicht eine perfekte Bibelausgabe.
2. Timotheus 3,16 sagt:
„Alle Schrift ist von Gott eingegeben.“
Das meint:
das, was die Propheten und Apostel ursprünglich geschrieben haben
Es meint nicht:
spätere Übersetzungen
auch nicht die KJV
👉 Keine Übersetzung ist inspiriert – sie soll treu übersetzen.
Ja – schon in der Bibel selbst!
Jesus und die Apostel zitieren oft die griechische Übersetzung (Septuaginta)
Diese unterscheidet sich vom hebräischen Text
Trotzdem nennt Jesus sie „Schrift“
👉 Gott hat mit mehreren Textformen gearbeitet – ohne Verwirrung.
Die King-James-Bibel wurde mehrfach überarbeitet
Der zugrunde liegende Text (Textus Receptus):
basiert auf wenigen späten Handschriften
ist selbst nicht einheitlich
👉 Dann stellt sich die Frage:
Welche Version ist denn die einzig richtige?
Die Bibel gibt darauf keine Antwort.
Gott hat sein Wort zuverlässig bewahrt,
durch viele Handschriften,
in verschiedenen Sprachen,
sodass keine wichtige Wahrheit verloren ging.
Jesus ist klar bezeugt
das Evangelium ist deutlich
der Glaube ist sicher
Du musst:
keine Angst vor Bibelübersetzungen haben
kein Spezialwissen besitzen
keiner „Elite-Bibel“ folgen
👉 Gott wollte, dass sein Wort verstanden wird.
Nicht eine bestimmte Bibel rettet dich,
sondern Jesus Christus, der in der Bibel bezeugt wird.
Textunterschiede sind kein Zeichen von
Schwäche,
sondern ein Beweis dafür,
dass Gott durch Geschichte hindurch
treu gehandelt hat.
Du kannst deiner Bibel vertrauen.
Und noch mehr: dem Herrn der Bibel.