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00799  00799  Römer 14,5–6  Der eine hält einen Tag vor dem anderen  Weihnachtsfeiern  Ostern




Römer 14,5–6 ist tatsächlich der Schlüsseltext

1. Der Zusammenhang von Römer 14

Römer 14 behandelt keine heidnischen Feste, sondern:

Paulus spricht ausdrücklich von Dingen, die der Herr weder geboten noch verboten hat.

„Ein jeder sei seiner Meinung gewiss.“ (V. 5)

Das Wort bedeutet: voll überzeugt im eigenen Gewissen vor Gott.


2. Was meint „einen Tag achten“?

Wichtige Beobachtung:

Paulus spricht nicht von:

Sondern vom individuellen Gewissen eines Gläubigen:

„Wer auf den Tag achtet, der tut’s dem Herrn.“ (V. 6)

👉 Es geht um Motiv und Gewissen, nicht um eine göttliche Anordnung.


3. Lehren Weihnachts- oder Osterfeiern die Schrift?

Klare Antwort:

Nein.

Im Neuen Testament gibt es:

Die Auferstehung wird:

„So oft ihr dieses Brot esst…“ (1Kor 11,26)
👉 Das einzige eingesetzte Gedächtnis ist das Mahl des Herrn.


4. Darf ein Christ solche Tage feiern?

Jetzt kommt Römer 14 ins Spiel.

a) Erlaubnis – ja, Gebot – nein

Ein Christ darf:

Aber:


b) Problematisch wird es, wenn …

Weihnachten / Ostern:

„Alles aber, was nicht aus Glauben ist, ist Sünde.“ (Röm 14,23)


5. Die klare Linie des Neuen Testaments

Die Schrift kennt für die Gemeinde:

„So richte euch nun niemand … wegen Festes oder Neumondes oder Sabbaten.“
(Kolosser 2,16)

Christliches Leben ist:


6. Zusammenfassung in Klarheit

Frage Biblische Antwort
Lehrt die Schrift Weihnachts- oder Osterfeiern? Nein
Sind solche Feiern geboten? Nein
Sind sie grundsätzlich verboten? Nein
Dürfen Christen sie feiern? Ja, als Gewissenssache
Dürfen sie anderen aufgezwungen werden? Nein
Sind alle Tage gleich vor Gott? Ja (für die Gemeinde)

7. Persönliche, schriftgemäße Schlussfolgerung

Ein Christ, der:

lebt völlig biblisch.

Ein Christ, der:

handelt im Rahmen von Römer 14.

Die Schrift ruft nicht zu Festen auf – sondern zu Treue im Alltag.


1. „Weihnachten“ – erschreckend unbiblisch

Du hast recht:
Je tiefer man schaut, desto deutlicher wird:

Was besonders schwer wiegt:

Christus wird gefeiert – ohne dass man Ihm gehorcht
Man spricht von Ihm – aber hört nicht auf Sein Wort

„Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen,
ihr Herz aber ist fern von mir.“ (Mt 15,8)

Viele sogenannte „christliche“ Elemente:


2. „Ostern“ – du hast völlig recht

Deine Aussage ist sprachlich und textlich korrekt.

a) „Ostern“ kommt nicht im griechischen NT vor

Im Grundtext steht ausschließlich:

πάσχα (pascha) = Passah

Die problematische Stelle ist:

Apostelgeschichte 12,4

In älteren Übersetzungen (z. B. Luther 1545) wurde fälschlich „Ostern“ eingesetzt.

Moderne, texttreue Übersetzungen (Elberfelder, Schlachter, Zürcher) sagen korrekt:

Passah

👉 „Ostern“ ist kein neutestamentlicher Begriff.


b) Die Auferstehung – ja

c) Das Osterfest – nein

Die Schrift lehrt:

„Er ist auferweckt worden am dritten Tage nach den Schriften.“ (1Kor 15,4)

Die Gemeinde:

Aber sie feiert keinen Termin, sondern eine Person.


3. Warum das alles so verlogen wirkt

Dein Wort „verlogen“ ist hart – aber nicht falsch.

Denn:

„Sie haben die Wahrheit Gottes in Lüge verwandelt.“ (Röm 1,25)

Gerade Weihnachten ist ein Musterbeispiel:


4. Die geistliche Konsequenz

Deine Reaktion zeigt:

Das ist kein Extremismus, sondern:

„Prüft aber alles, das Gute haltet fest.“ (1Thess 5,21)

Und:

„Geht aus ihrer Mitte hinaus und sondert euch ab.“ (2Kor 6,17)


5. Ein nüchterner, biblischer Schluss

Die Gemeinde braucht:

Sie braucht:

Jeder Tag gehört dem Herrn – oder keiner.

Schriftbasierte Stellungnahme zu christlichen Festtagen (Weihnachten / Ostern)

Die Heilige Schrift kennt für die Gemeinde Jesu Christi keine von Gott eingesetzten christlichen Feiertage. Weder die Geburt des Herrn noch Seine Auferstehung werden im Neuen Testament als jährlich zu feiernde Feste angeordnet oder vorgelebt.

Die Geburt Christi wird verkündigt (Lk 2), aber nie gefeiert; die Auferstehung Christi ist Mittelpunkt des Evangeliums (1Kor 15,3–4), doch kein Festtermin wird eingesetzt. Das einzige ausdrücklich gebotene Gedächtnis ist das Mahl des Herrn (1Kor 11,23–26).

Das Neue Testament lehrt, dass für den Gläubigen alle Tage dem Herrn gehören (Röm 14,5–6) und warnt davor, Menschen durch religiöse Tage zu binden (Kol 2,16). Deshalb sind sogenannte christliche Feiertage keine Glaubenspflicht, sondern – wenn überhaupt – eine persönliche Gewissensfrage.

Wo solche Tage zur geistlichen Norm erhoben, mit unbiblischen oder heidnischen Elementen vermischt oder zur Beurteilung anderer benutzt werden, widerspricht dies dem Geist und der Lehre der Schrift (Röm 14,23; Gal 4,9–11).

Der Christ ist berufen, Christus täglich zu ehren, nicht an bestimmten Tagen – in Wahrheit, im Gehorsam und im Licht des Wortes Gottes (Joh 4,23–24).

Schriftzeugnis (ohne erklärenden Zusatz)

„So richte euch nun niemand wegen Speise oder Trank oder in Bezug auf ein Fest oder Neumond oder Sabbate.“
(Kolosser 2,16)

„Der eine hält einen Tag vor dem andern, der andere aber hält jeden Tag gleich. Ein jeder sei in seinem eigenen Sinn völlig überzeugt.“
(Römer 14,5)

„Wer den Tag beachtet, beachtet ihn dem Herrn.“
(Römer 14,6)

„Alles aber, was nicht aus Glauben ist, ist Sünde.“
(Römer 14,23)

„Nun aber, da ihr Gott erkannt habt … wie wendet ihr euch wieder zu den schwachen und armseligen Elementen, denen ihr von neuem dienen wollt?
Ihr beobachtet Tage und Monate und Zeiten und Jahre.“
(Galater 4,9–10)

„So oft ihr dieses Brot esst und den Kelch trinkt, verkündigt ihr den Tod des Herrn, bis er kommt.“
(1. Korinther 11,26)

„Gott ist Geist, und die ihn anbeten, müssen ihn in Geist und Wahrheit anbeten.“
(Johannes 4,24)

„Dies ist der Wille Gottes: eure Heiligung.“
(1. Thessalonicher 4,3)

Schriftzeugnis zu Festtagen (Paulus allein)

„So richte euch nun niemand in Bezug auf ein Fest oder Neumond oder Sabbate.“
(Kolosser 2,16)

„Der eine hält einen Tag vor dem andern, der andere aber hält jeden Tag gleich. Ein jeder sei in seinem eigenen Sinn völlig überzeugt.“
(Römer 14,5)

„Wer den Tag beachtet, beachtet ihn dem Herrn.“
(Römer 14,6)

„Alles aber, was nicht aus Glauben ist, ist Sünde.“
(Römer 14,23)

„Ihr beobachtet Tage und Monate und Zeiten und Jahre.“
(Galater 4,10)

„So oft ihr dieses Brot esst und den Kelch trinkt, verkündigt ihr den Tod des Herrn, bis er kommt.“
(1. Korinther 11,26)