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Was ist die
Versammlung Jesu Christi –
eine bestimmte Gruppe,
oder der Leib aller Erlösten?
Wem gehört der
Tisch des Herrn –
einer Organisation
oder dem Herrn selbst?
Hat Gott Menschen zum Heil erwählt,
ohne dass sie glauben müssen?
Oder erwählt Er in Christus,
durch Glauben an die Wahrheit?
Ist der Herr Jesus
für wenige gestorben –
oder für alle Menschen,
wie es die Schrift bezeugt?
Wer darf zur Gemeinschaft gehören?
Wer entscheidet darüber?
Und wo zieht Gott selbst klare Linien?
Was kommt zuerst:
Wiedergeburt oder Bekehrung?
Glaube oder neues Leben?
Und was lehrt das Neue Testament
wirklich über Taufe,
Gemeinschaft,
Einheit
und Absonderung?
Diese Bibelstudiumsreihe
stellt keine Menschen,
keine Tradition
und kein System in den Mittelpunkt –
sondern allein das geschriebene Wort
Gottes.
Nicht zum Streiten,
sondern zum gemeinsamen Forschen.
Nicht zum Abgrenzen,
sondern zum Hören auf die Schrift.
„Nicht über das hinaus, was geschrieben steht.“
(1. Korinther 4,6)
Was meint das Neue Testament genau
mit „dem Leib Christi“ (1Kor 12,12–13)?
– Ist dieser Leib örtlich, organisatorisch oder geistlich?
Wann wird ein Mensch Glied am Leib
Christi – durch Zugehörigkeit zu einer Versammlung oder durch den Glauben an
Christus?
(vgl. Eph 1,13; 1Kor 12,13)
Gibt es im Neuen Testament mehr
als einen Leib Christi?
(vgl. Eph 4,4)
Wo zieht die Schrift selbst Grenzen zwischen Gläubigen – und wo nicht?
Was ist nach 1Kor 10,16–17 die
Grundlage der Gemeinschaft am Brot?
– Zugehörigkeit zu einer Gruppe oder Gemeinschaft mit Christus?
Wird das Brotbrechen in 1Kor 11 an eine bestimmte Versammlungszugehörigkeit gebunden?
Welche Voraussetzungen nennt das
Neue Testament ausdrücklich für die Teilnahme am Mahl des Herrn?
(1Kor 11,27–29)
Wer prüft nach der Schrift letztlich die Würdigkeit: eine Versammlung oder das eigene Gewissen vor dem Herrn?
Ist der Tisch des Herrn identisch
mit dem Tisch einer bestimmten Gruppe?
(vgl. 1Kor 10,21)
Wo finden wir im Neuen Testament ein Aufnahmeverfahren, das eine „exklusive Zugehörigkeit“ voraussetzt?
Welche Gründe nennt die Schrift
ausdrücklich für einen Ausschluss?
(1Kor 5; Titus 3,10)
Ist Trennung in der Schrift immer lehrmäßig-moralisch begründet – oder manchmal menschlich-organisatorisch?
Wie unterscheidet die Bibel zwischen notwendiger Absonderung vom Bösen und sündiger Absonderung von Gläubigen?
Wofür betet der Herr Jesus in Johannes 17 – für eine organisatorische oder eine geistliche Einheit?
Ist die Einheit der Gläubigen
etwas, das wir herstellen – oder etwas, das wir bewahren sollen?
(Eph 4,3)
Kann man die Einheit des Leibes praktisch leugnen, während man sie lehrmäßig bekennt?
Wie beurteilt die Schrift das
Denken: „Wir sehen – die anderen sind blind“?
(Joh 9,39–41)
Welche Warnungen gibt es im NT vor
geistlicher Selbstsicherheit und Abgrenzung?
(Röm 11,20; 1Kor 10,12)
Wie passt das Bewusstsein eigener Fehlbarkeit zu dem Anspruch, allein richtig zu stehen?
Was ist der Unterschied zwischen Treue zur Wahrheit und sektiererischem Wahrheitsbesitz?
Wem gehört die Versammlung nach Matthäus 16,18 – einer Gruppe oder Christus?
Wer ist der Herr des Tisches – Christus oder die örtliche Versammlung?
Wie wird in Römer 14 mit unterschiedlichen Erkenntnisständen unter Gläubigen umgegangen?
Ist es möglich, äußerlich „richtig“
zu stehen und innerlich die Gesinnung Christi zu verlieren?
(Phil 2,5–8)
Welche Rolle spielt Liebe zur
ganzen Familie Gottes im Zeugnis der Wahrheit?
(Joh 13,34–35)
Würde ein Gläubiger aus einer anderen christlichen Gruppe, der Christus liebt und rein lebt, nach der Schrift ausgeschlossen werden dürfen? Warum?
Was würde der Herr Jesus heute sagen, wenn Er in unserer Mitte das Brot brechen würde?
Dient unsere Praxis mehr der Ehre des Herrn – oder der Bewahrung eines Systems?
„Denn ein Brot, ein Leib sind wir, die vielen, denn wir alle nehmen teil an dem einen Brot.“
Beobachtung:
Grundlage der Gemeinschaft ist ein Brot → ein Leib
Nicht: eine Gruppe → ein Tisch
Frage
zum Studium:
👉 Wenn alle, die an dem einen Brot
teilhaben, ein Leib sind – wie kann dann ein Teil des Leibes allein Anspruch auf
den Tisch erheben?
Paulus überliefert das Mahl der ganzen Korinther-Versammlung
keine Gruppenzugehörigkeit, keine Sonderberechtigung
👉 Der Tisch gehört dem Herrn, nicht einer Versammlung
„Ihr könnt nicht des Herrn Tisch und der Dämonen Tisch teilhaftig sein.“
Wichtig:
Es gibt nur einen Tisch des Herrn
Gegensatz ist Götzendienst, nicht andere Christen
Studienfrage:
👉 Wo setzt Paulus die Grenze – zwischen
Gläubigen oder zwischen Christus und Götzen?
„… auf diesen Felsen werde ich meine Versammlung bauen.“
Beobachtung:
Die Versammlung gehört Christus
Er baut – nicht Menschen
„… die Versammlung, welche sein Leib ist.“
👉 Die Versammlung = Leib Christi, nicht Organisation
„… an die Versammlung Gottes, die in Korinth ist … samt allen, die an jedem Ort den Namen unseres Herrn Jesus Christus anrufen.“
Schlagend:
Eine örtliche Versammlung
aber verbunden mit allen Gläubigen an jedem Ort
Frage:
👉 Wie kann man „die Versammlung“ exklusiv
definieren, wenn Gott selbst alle Gläubigen einschließt?
👉 Wahr – aber biblisch präzise nötig
„… auserwählt in ihm vor Grundlegung der Welt …“
Schlüssel:
Erwählung ist in Christus
Nicht: Gott erwählt Menschen ohne Christus
„… zur Errettung in Heiligung des Geistes und im Glauben an die Wahrheit“
👉 Erwählung schließt Glauben ein, nicht aus
„auserwählt … durch Heiligung des Geistes zum Gehorsam und zur Blutbesprengung Jesu Christi“
Studienfrage:
👉 Erwählt Gott Menschen zum Heil ohne
Glauben – oder zum Heil durch Glauben?
„… welcher will, dass alle Menschen errettet werden … der sich selbst gab zum Lösegeld für alle.“
„… nicht allein für die unseren, sondern auch für die ganze Welt.“
„… damit er durch Gottes Gnade für alles den Tod schmeckte.“
„… das Lamm Gottes, welches die Sünde der Welt wegnimmt.“
Unterscheidung (wichtig):
Genugtuung für alle
Wirksamkeit nur für Glaubende
„Die nun sein Wort annahmen, wurden getauft … und verharrten … im Brechen des Brotes“
👉 Reihenfolge:
Glaube
Taufe
Gemeinschaft
„Den Schwachen im Glauben nehmt auf …“
👉 Aufnahme basiert auf Glauben, nicht Gruppenzugehörigkeit
„… nicht festhaltend an dem Haupt, aus welchem der ganze Leib … zusammengefügt wird“
👉 Christus fügt zusammen – nicht Menschen
👉 Biblisch falsch – Umkehr und Glaube sind die Antwort des Menschen
„Tut Buße, und ein jeder von euch lasse sich taufen …“
„Allen aber, die ihn aufnahmen … gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden“
👉 Aufnahme → neues Leben, nicht umgekehrt
„… wiedergeboren … durch das lebendige Wort Gottes“
👉 Das Wort wirkt beim Hören und Glauben
Wiedergeburt = Werk Gottes
Glaube = Antwort des Menschen
„… und sie ließ sich taufen und ihr Haus …“
„… er frohlockte mit seinem ganzen Haus, dass er an Gott gläubig geworden war“
👉 Glaube wird erwähnt
„… und viele der Korinther, als sie es hörten, glaubten und wurden getauft.“
❌ Kein Säugling
❌ Kein unbewusster Täufling
❌ Keine stellvertretende Taufe
„Macht zu Jüngern … indem ihr sie tauft“
👉 Jünger → Taufe, nicht umgekehrt
„… damit ihr an uns lernt, nicht über das hinaus zu denken, was geschrieben steht.“
| AV-Lehre | Schrift |
|---|---|
| Nur unsere Versammlung ist am Tisch des Herrn | 1Kor 10,16–17: Ein Brot → ein Leib, alle, die teilhaben |
| Der Tisch ist an eine Gruppe gebunden | 1Kor 10,21: Der Tisch gehört dem Herrn, nicht einer Gruppe |
|
Andere Christen sind „am Tisch
nicht berechtigt“ |
1Kor 11,26: „sooft ihr dieses Brot esst“ – ohne Gruppenabgrenzung |
| AV-Lehre | Schrift |
|---|---|
| Unsere Gruppe stellt die wahre Versammlung dar | Mt 16,18: Christus baut seine Versammlung |
| Versammlung = Organisation | Eph 1,22–23: Versammlung = Leib Christi |
| Andere Gläubige stehen außerhalb | 1Kor 1,2: Alle, die den Namen des Herrn anrufen |
| AV-Lehre | Schrift |
|---|---|
| Gott erwählt einzelne Menschen ohne Bezug zu ihrem Glauben | Eph 1,4: Erwählung in Christus |
| Erwählung schließt den Glauben aus | 2Thes 2,13: Erwählung im Glauben an die Wahrheit |
| Der Mensch kann nicht antworten | Apg 17,30: Gott gebietet allen Menschen, Buße zu tun |
| AV-Lehre | Schrift |
|---|---|
| Christus starb nur für die Erwählten | 1Tim 2,6: Lösegeld für alle |
| Nicht alle Menschen sind eingeschlossen | 1Joh 2,2: Sühnung für die ganze Welt |
| Das Evangelium gilt nur wenigen | Joh 1,29: Sünde der Welt weggenommen |
| AV-Lehre | Schrift |
|---|---|
| Menschen werden „zugelassen“ oder „abgewiesen“ | Röm 14,1: Den Gläubigen aufnehmen |
| Zugehörigkeit entscheidet | Apg 2,41–42: Glaube → Taufe → Gemeinschaft |
| Einheit wird organisatorisch geschützt | Eph 4,3: Einheit bewahren, nicht herstellen |
| AV-Lehre | Schrift |
|---|---|
| Erst Wiedergeburt, dann Bekehrung | Apg 16,31: Glaube → Errettung |
| Der Mensch kann nicht reagieren | Joh 1,12: „Allen, die ihn aufnahmen …“ |
| Glaube ist Folge, nicht Voraussetzung |
1Pet 1,23:
Wiedergeburt
durch das Wort |
| AV-Lehre | Schrift |
|---|---|
| Haustaufen schließen Säuglinge ein | Apg 16,34: Ganzes Haus glaubte |
| Taufe unabhängig vom persönlichen Glauben | Mk 16,16: Wer glaubt und getauft wird |
| Taufe als Bundeszeichen | Mt 28,19: Jünger machen, dann taufen |
| AV-Lehre | Schrift |
|---|---|
| Trennung von allen außerhalb | 2Tim 2,19–21: Trennung vom Bösen, nicht von Gläubigen |
| Reinheit durch Ausschluss | 1Kor 5: Ausschluss nur bei klarer Sünde |
| Wahrheit durch Abgrenzung | Joh 13,35: Liebe als Erkennungszeichen |
„Nicht über das hinaus denken, was geschrieben steht“
(1. Korinther 4,6)
Diese Tabelle eignet sich besonders:
für Bibelstunden mit Gespräch
als Handout
als stiller Spiegel, ohne Konfrontation
Du kannst z. B. sagen:
„Lasst uns nicht diskutieren, sondern nebeneinander lesen: Was sagen wir – und was sagt die Schrift?“
Frage 1:
Was sagt das Neue Testament selbst darüber, wem der Tisch gehört – einer Versammlung oder dem Herrn?
(1Kor 10,21)
Frage 2:
Wenn alle Gläubigen Glieder an einem Leib sind, wie weit reicht dann die Gemeinschaft am einen Brot?
(1Kor 10,16–17)
Frage 1:
Wer baut nach Matthäus 16,18 die Versammlung – Christus oder Menschen?
Frage 2:
Wie definiert die Schrift die Versammlung: organisatorisch oder als Leib Christi?
(Eph 1,22–23)
Frage 1:
In welchem Zusammenhang spricht die Schrift von Erwählung – isoliert oder „in Christus“?
(Eph 1,4)
Frage 2:
Schließt Erwählung den Glauben aus – oder schließt sie ihn ein?
(2Thes 2,13)
Frage 1:
Für wen sagt die Schrift ausdrücklich, dass Christus gestorben ist?
(1Tim 2,6)
Frage 2:
Wie unterscheidet die Bibel zwischen dem Angebot des Heils und seiner Annahme?
(1Joh 2,2)
Frage 1:
Auf welcher Grundlage wurden Gläubige im Neuen Testament zur Gemeinschaft aufgenommen?
(Apg 2,41–42)
Frage 2:
Wer fügt nach der Schrift die Gläubigen zusammen – Christus oder die Versammlung?
(Kol 2,19)
Frage 1:
Welche Reihenfolge zeigt die Schrift: zuerst Bekehrung oder zuerst Wiedergeburt?
(Apg 16,31)
Frage 2:
Wie wird jemand nach Johannes 1,12 ein Kind Gottes?
Frage 1:
Welche Personen wurden im Neuen Testament getauft – solche, die glaubten, oder auch solche ohne persönlichen Glauben?
Frage 2:
Was kommt nach Matthäus 28,19 zuerst: Jüngerschaft oder Taufe?
Frage 1:
Von wem fordert die Schrift ausdrücklich Trennung – vom Bösen oder von allen außerhalb einer Gruppe?
(2Tim 2,19–21)
Frage 2:
Woran sollen andere nach Johannes 13,35 erkennen, dass wir Jünger Jesu sind?
Wo zieht die Schrift selbst klare Linien –
und wo haben wir möglicherweise Linien gezogen,
die sie nicht zieht?
(1Kor 4,6)